Varroasituation bei den Dunklen

Hier ist Platz für Tagebücher, Erfahrungsberichte, Haltungserfahrungen und Erlebnisse beim Beginn und bei der Arbeit mit der Dunklen Biene

Moderator: Johannes

Luxnigra
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Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Luxnigra » Freitag 16. September 2011, 18:08

Hallo
Im Moment sind leider wenige aktive Schreiber hier unterwgs. Trotzdem wäre es gut, offen über den Varroabefall und Volksstärken zu schreiben, zumal in diesem Wespenjahr.
Bei mir folgendes Bild: Dunkle Ableger aus Schwarmvolkaufteilung stark, 10 Waben Dadant, nehmen Futter doppelt so schnell ab als B, keine Wespenprobleme, kaum Varroa. B-Völker voll Varroa, teils Krüppelbienen. Kollegen berichten von derartig geschädigten, zusätzlich von Wespen ausgeraubten B und C Völkern, dass sie um die überwinterung fürchten. Ganz speziell: Je länger besamt wurde über die Jahre, umso schlimmer die Situation
Bleib auf deinem Land und wehr dich redlich

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Dumoint

Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Dumoint » Donnerstag 22. September 2011, 22:29

Ok bei den über kunstschwarm und gekaufter kampi rheinz kö gebildeten volk muss ich normalen befall melden aber nach anfänglichen problemen haben räuber keine chance mehr. nächstes jahr kann ich mehr berichten. von kampi und schweden

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Bieja

Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Bieja » Donnerstag 6. Oktober 2011, 22:04

Hallo zusammen bin neu hier, ich muss gestehen das ich bei meinen schweden morgen erst mit thymol behandeln werde . Wollte sie erst in Ruhe aufbauen lassen! War mein erster kunstschwarm mit nur 1,3 kg Bienen hab sie dann noch später mit 2 brutwaben mit pflegebienen unterstützt sitzen jetzt auf 8 wabengassen hoffe sie gut über den Winter zu bekommen :idea:

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Dumoint

Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Dumoint » Donnerstag 6. Oktober 2011, 23:27

Hallo Bieja

das mit dem Thymol funzt ganz gut aber ich glaube nicht mehr bei diesen Temperaturen.
Da du mit Brutwaben vertsärkt hast und anscheinend den KS nicht mit Oxalsäure behandelt hast würde ich dir doch anraten den VArroafall zu zählen und gegebenenfalls noch eine Oxalsäurebeh nachschieben.

Grüße Simon

P.S.: Glückwunsch zu den Schweden :mrgreen: :mrgreen:

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Michal Anton

Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Michal Anton » Freitag 7. Oktober 2011, 08:19

Hallo Bieja,

ich hab auch schon mit Thymolpreparat mal versucht. Es funktioniert recht gut allerdings man braucht über längere Zeit konstante Außentemperaturen von ca 20 Grad und das haben wir nicht mehr. Thymol ist ein Langzeitmittel also muss mind. 3 Wochen im Kasten verbleiben. Wenn du der meinung bist das deine Bienen jetzt was gegen der Varoa brauchen würde ich Milchsäure spühen und wen Du nicht im Kasten wühlen willst dan Oxalsäure verdampfen.
LG Michal

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Bieja

Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Bieja » Freitag 7. Oktober 2011, 23:19

Hallo Michael
ich werde im Dezember OS träufeln bin gerade erst mit dem auffüttern fertig geworden. Ich weiß das es recht spät ist aber sie haben letzte Woche bei den warmen Temperaturen noch wunderbar Futter aufgenommen und auch dringend gebraucht! Ich fütter halt lieber erst auf und behandle dann. Oder sollte Mann gleichzeitig mit thymol behandeln ?
Lg Bieja

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Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Bschein » Freitag 7. Oktober 2011, 23:42

Thymol und auffüttern geht gleichzeitig. Evtl. wird das Futter etwas langsamer aufgenommen.

Servus
Philipp

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Dumoint

Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Dumoint » Samstag 8. Oktober 2011, 20:56

Ich glaube es ist ein Varroa Jahr :x :x


Sie fallen und fallen.

Denke das erste mal über einen Verdampfer nach.

Wie siehts bei euch aus???

Grüße Simon

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Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 11. Oktober 2011, 09:54

Hallo,

also hier in S-H haben wir aufgrund der diesjährigen Witterung kein Varroajahr. Dennoch habe ich im Sommer zweimal mit Thymol und zwischendurch mit AS behandelt. Im Winter ist dann OS-Träufeln angesagt.

Derzeit bei den Temperaturen kann man sich eher nicht viel machen. Für AS und Th ist es zu kalt. Für OS noch viel zu früh, da die Völker noch in Brut sind.
LG
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Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von henk » Mittwoch 19. Oktober 2011, 21:07

Hallo zusammen ,
ich muss einen leichten Befall melden , den ich mit fünf AS- Behandlungen angegangen bin .
Dagegen sahen meine Carnica schlimmer aus. Nach der achten Behandlung hatte ich immer noch einen hohen Fall, aber keine Verkrüppelungen.
Zwei Völker die ausgeraubt wurden( vermutlich von Wespen.
Hoffe alle kommen gut über den Winter.
Ich denke auch, dass dieses Jahr der Wintereinbruch früher kommt und die Völker schneller brutfrei sind.


LG

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Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 20. Oktober 2011, 17:19

Hallo henk,

bei mir sieht es dieses Jahr wohl auch nicht schlecht aus.

Allerdings: nach vielen Jahren musste ich mir erstmalig wieder Schwefelschnitten kaufen. Ein Volk ist drohnenbrütig, da will ich keine Re-Invasion riskieren.

Wollen wir hoffen, dass der Winter bienengenehm wird: dauerhaft kühl, und ab Februar Frühling 8)

LG
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Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von henk » Donnerstag 20. Oktober 2011, 21:23

Hallo Kai , ich hatte auch ein buckelbrütiges Volk , habe es aber , da es sehr klein war, 15 m vom Stand abgeschlagen .
Die konnten sich dann bei anderen wieder einbetteln. ( Kleine Chance ) Da ich vorher gute Varosebehandlung betrieben habe hoffe ich auf geringste Durchseuchung. Aber ich denke Anfang bis Mitte Dezember sind die Völker schon brutfrei und wir können OS behandeln.

LG Henk

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Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von Hartmut Manning » Dienstag 15. November 2011, 20:50

Hallo Henk!

Wie ich sehe hast Du doch einen ziemlichen Varroosedruck bei Deinen Völkern. Aber bei Dir läuft scheinbar was falsch wenn Du deibne Völker 8 mal behandelt hast und dann noch ohhne Erfolg. Ich behandele meine Völker ausschliesslich mit Ameisensäure, ad. us vet. und zwar immer in der letzten August und in der 2 Septemberwoche. Ich benutze 60 % ige AS, jeweils 60 ml, aufgelegt mit einem Schwammtuch auf die , bei einem 2 zargigen Volk, auf Mitte der Rähmchen in der oberen Zarge. Es sollte nicht regnen, die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch und die Temperatur in Bereichen zwischen 15 und 22 Grad liegen.
Um die meistmöglichen Bienen zu erreichen, wende ich diese Behandlung abends, nach 17 Uhr , an. Die erste Kontrolle der Windeln führe ich am darauffolgenden Tag zur gleichen Zeit, also 24 Stunden später, durch. Die 2 Behandlung führe ich, wie beschrieben in der 2. Woche im September, also 2 Wochen nach der ersten Behandlung, ohne Rücksicht auf das Augustergebnis auch wieder zur gleichen Zeit durch. In der Regel habe ich dann keine Probleme.
Du solltest allerdings mal deinen Srtandort überprüfen, ob deine Bienen ausreichend Pollen einwintern und ausreichend Futter haben. Nach meinen Feststellungen haben Bienen die in Massentrachtgegenden ( Raps, Luzerne usw.) ständig verbleiben, nach Ablauf der Massentracht dann überhaupt keine ausreichende Tracht mehr, da diese Feldmarken, dann nicht mehr genug Tracht und Pollen hergeben. Sie fangen dann an zu kümmern und sind dann auch ein gefundenes Fressen für Wespen, Hornissen usw, da diese Insekten sich mangels Futter dann auch gerne an den Bienenbeuten bedienen in denen dann schawche Völker vorhanden sind.
Mir wurden in dem vergangenen Herbst einige Ableger und auch 2 schwache Völker, bei denen ich das Flugloch nicht frühzeitig eingeengt hatte, von Wespen total auseinandergenommen. ( Fluglocheinengung ist im Herbst bei schwächeren Völkern notwendig)
Na ich hoffe das Dir die Infos ein wenig Klarheit verschaffen. Aber nur eine Thymolbehandlung ist hier wohl überhaupt nicht ausreichend.
PS: Ich habe erlebt wie bei einem Imker, nach einer Ameisensäure- und Thymolbehandlung in kurzer Reihenfolge sich die Völker aufgelöst haben.

HaMa
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Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von henk » Dienstag 15. November 2011, 21:54

Hallo Hartmut ,
genau so mache ich die AS-Behandlung auch . Manchmal spielt einem aber das Wetter auch ein Schnippchen und wird nicht so wie angekündigt.Meine Völker stehen nicht an Massetrachtgebieten, muß aber sagen dass die dunklen akribischer Pollen sammeln als die Carnica und der hohe Varrosedruck war doch eher bei der carnica.

Grüße Henk

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melissa

Re: Varroasituation bei den Dunklen

Beitrag von melissa » Montag 21. November 2011, 08:35

Hallo,

meine Braunellen sind ja noch sehr aktiv, muss ich sagen, fliegen noch viel und fallen so gut wie gar nicht, Befall ist sehr gering, aber das muss ja nicht so bleiben, obwohl ich es natürlich sehr hoffe. Ich behandele nur mit Fett-Patties mit ätherischen Ölen und gebe immer wieder Zuckersirup mit frischem Zitronensaft (ca. 2:1), jetzt natürlich nicht mehr.

Meine Buckfast dagegen fallen etwas mehr, obwohl sie genauso aktiv und gesund waren wie die Braunelle. Wenn auch die Dunklen noch fliegen, so haben sich die Buckfast schon fest eingenistet, es kommen nur wenige heraus, wenn es außerordentlich schön ist. Naja, das Wetter ist ja noch sehr gut für November.

LG,
melli

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