Fischermühle

Hier ist Platz für Tagebücher, Erfahrungsberichte, Haltungserfahrungen und Erlebnisse beim Beginn und bei der Arbeit mit der Dunklen Biene

Moderator: Johannes

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Michal Anton

Fischermühle

Beitrag von Michal Anton » Sonntag 13. November 2011, 12:34

Auf der Suche nach dem Ultimativen Fleyer hat der Kai die Bienenkiste Fleyer als Beispiel ins Gespräch gebracht.
Auf der Webseite der Mellifera.de werden Imkerkurse/Seminare unter dem Motto „Wege zu einer wesensgemäßen Bienenhaltung“angeboten.
Hat jemand schon da Erfahrungen gesammelt?
LG Michal

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Michal Anton

Re: Fischermühle

Beitrag von Michal Anton » Sonntag 13. November 2011, 13:30

Hallo Matthy,
das die Seminare Sauteuer sind das habe ich gesehen, deswegen möchte ich auch erfahren ob sie das Geld auch wert sind. Wie soll man es verstehen dass Demeter Dunkle Biene nicht freundlich besonnen ist. Ich hab gedacht Demeter`s geistiger Vatter Rudolf Steiner war? Und der Oberimker Matthias Thun. Lesen die Demeter`s von heute denen ihre Schriften nicht oder interpretieren sie es einfach wie sie es wollen?
LG Michal

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Michal Anton

Re: Fischermühle

Beitrag von Michal Anton » Sonntag 13. November 2011, 21:21

Hallo Matthy,
erstmal danke für die zwei Anhänge. Hab mir gerade ausgedruckt und lese es gleich als gute Nacht Lektüre durch. Danach bin ich hoffentlich schlauer.
LG Michal

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molle

Re: Fischermühle

Beitrag von molle » Dienstag 15. November 2011, 13:20

Alfár Hráfn hat geschrieben:Ich kann und will jetzt nicht behaupten daß alle Demeters so sind, aber der eine hat's wenigstens so rübergebracht als ob Alle Demeter Imker mit Carnica oder Buckfast imkern.
Genau wie fast alle anderen Imker in Deutschland.

Also ich denke nicht das Bio- oder selbst Berufsimker pauschal "feindlich" der Dunklen gegenüberstehen. Sie haben auch nur das gehört, was auch wir vor einigen Jahren gehört haben, bevor wieder vermehrt Erfahrungen mit der Dunklen in D gemacht UND per Internet MITGETEILT WERDEN.

Meine Erfahrung ist eher so, dass junge Bioimker interessiert sind an den Dunklen und ältere schon eher dem C oder B - Lagerdenken verhaftet sind oder es ihnen egal ist und die Eigenschaften für sie vor allem zählen - übrigens genau wie bei den Berufsimkern.

Junge Imker werden mit der Zeit eigene Erfahrungen sammeln und die Dunkle, wenn geeignet, mit einbringen.
Am Ende werden die Eigenschaften bestimmter dunkler Herkünfte oder der Kreuzungen dunkler Linien/Populationen darüber entscheiden, ob auch ältere Berufsimker/Bioimker diese halten.

Erste Orientierungen werden durch Erfahrungsaustausch und Vergleich mit anderen Bienenherkünften hier im Forum, so hoffe ich, möglich sein - und das möglichst vorurteilsfrei in der Bewertung und in freundlichem Ton.

beste Grüße Molle


P.S.: War ´ne Weile saisonbedingt nicht im Forum: Wo ist denn der Frankfurter hin ?

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Heiko
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Re: Fischermühle

Beitrag von Heiko » Dienstag 15. November 2011, 22:32

Hallo Michael,

ja, ich habe Erfahrungen gemacht. Beim Norddeutschen Gegenstück zu Mellifera e.V: "De Immen". Der Kurs war kein Schnäppchen aber hat mir Gefallen! Neben den Basics gabs (auch durch die sehr unterschiedlichen Teilnehmer) einfach mal ganz andere Blickwinkel und keinerlei Vereinsmeierei oder Bekehrungsversuche. Im Mittelpunkt stand der Bien und alles andere wurde auf Platz 2 geparkt. Natürlich
waren auch (Demeter-) Erwerbsimker unter den Vortragenden aber auch die waren so ausgerichtet.
Das Thema Dunkle Biene war dort keines > Die ist ausgestorben. S-H wäre wohl "Carnica Misch-Masch-Land"

Grüße!
Heiko

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Michal Anton

Re: Fischermühle

Beitrag von Michal Anton » Mittwoch 16. November 2011, 11:09

Hallo Heiko,
danke für deine Einschätzung. Also so wie ich das sehe werde ich dort mal hin fahren. Ich bin weder Ski noch Snowboarder, sehe ich es als Winterurlaub ein, da tuhen ja die Kosten auch nicht weh, und wenn ich was Interessantes erfahren kann ist super. Ich bin auch von den Ansichten der Ur-Demeter in Bezug auf Bienen einfach überzeugt. Den Umweg über Belegstellen und KB nehme ich in Kauf weil ich realistisch gesehen in Deutschland keine Andere Alternative zur Zeit sehe( für die DB). Jedoch auch an Alternativen der Königinnen Zucht Tüftle ich, wie Friedmann der das auch nicht erfunden hat, die auch schon bald 90 Jahre alt sind.
Ich werde mich bemühen auch dort das Problem der einheimischer Fauna und Flora ins Gespräch zu bringen. Natürlich nur wen es passt ich bin dort Gast.
Was Bio-Zertifizierung angeht (Demeter, Naturland, Bioland und so weiter Geschweige der EU-Öko Verordnung ) da ist die Sache ganz einfach. Sie sind alle entstanden in erste Linie ,nicht ausschlislich aber Trotzdem, aus dem Verbraucherschutz . Ihre wichtigste Aufgabe ist gesunde Lebensmittel unter Ökologisch verträglichen Bedingungen zu produzieren. Wir müssen uns einfach damit abfinden das das Öko-System durch den Menschen in Ungleichgewicht gebracht worden ist. Beschimpfungen und Schuldzuweisungen bringen nichts. Die Fremdarten und ihre Hybridbienen sind halt da, genau wie Waschbär, Enok, Iltis, Bisam, Sprengkraut, Topinambur oder Mais und Kartoffeln. Die bauen wir auch unter Bio Siegel und jede von euch/uns hat sie schon mal gegessen (Kartoffel, Waschbär nicht hoffe ich wenigstens).
LG MIchal

Luxnigra
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Re: Fischermühle

Beitrag von Luxnigra » Mittwoch 16. November 2011, 17:52

Der Fridmann hat wohl mit Buckfast angefangen. Vermehren darf er als Demeter-Mann aber nur aus dem Schwarmtrieb, mit Schwarmzellen. Naja, und da er ja wohl nach anderen Kriterien selektioniert, bezweifle ich, dass man seine Biene noch als Buckfast schimpfen kann.
Jedenfalls hatte hier in Lux ein Demeter-Imker es nicht gestattet bekommen, auch nur eine gezüchtete B-Queen einzusetzen. Die Demeters sind die seriösesten am Markt
Bleib auf deinem Land und wehr dich redlich

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