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Erste Fragen zur Dunklen Biene .... und Antworten

Moderator: Johannes

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Rene K.

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Beitrag von Rene K. » Mittwoch 1. Juni 2016, 18:05

nun wieder eine Frage, die wichtig werden könnte.

Vorausgesetzt ich habe einen oder mehrere Bienenstöcke und verkaufe das eine oder andere Glas Honig.
Nun passiert es, dass irgendwo jemand etwas spritzt und das Zeug sich dann im Honig wiederfindet und jemand deswegen gesundheitlichen Schaden erleidet. Kann dann der Imker dafür haftbar gemacht werden?

Dabei schließt sich die Frage an, wie siehts mit Versicherungen aus? Empfehlenswert? Geldschneiderei?

Vielleicht kennt sich ja jemand mit so etwas aus, wäre super....

Danke und L.G.

Rene

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Re: Versicherung

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 2. Juni 2016, 09:49

HAllo Rene,

da frage ich mich: woher diese Übervorsicht? Deine Annahmen?

Die Giftstoffe im Honig sind so gering, dass niemand daran Schaden nehmen könnte, ganz abgesehen von der Nachweisbarkeit. Ich finde, wenn Du wirklich Interesse an der Imkerei hast, solltest Du Dich wirklich theoretisch und praktisch fortbilden, was die Bienenhaltung betrifft. Also Imkerkurse besuchen, beispielsweise, oder Dich einem festen Patenimker anschließen und regelmäßig mitarbeiten. Und mit Patenimker spricht auch nichts dagegen, dass Du jetzt schon 2-3 Bienenvölker in Eigenverantwortung pflegst. Und ja, diese kosten Geld. Für die Erstausstattung gibst Du locker 1.000 € aus (wenn Du damit überhaupt hinkommst). Mit guter Literatur und sonstigem Zubehör kann es deutlich mehr werden, plus zusätzlicher Mitgliedsbeiträge in einem Imkerverein, Tierseuchenkasse, etc. Dann erst stellt sich die Frage, ob Du Deine Imkerei zusätzlich haftpflichtversichern willst. DAs bietet sich dann an, wenn evtl Deine Imkerei eine reale Gefahr für Deine Nachbarschaft darstellen und Du Angst vor Klagen hast. Aber auch hier dürfte kaum nachweisbar sein, dass eine Deiner Bienen gestochen hat.

Mein Tipp also: mache jetzt die ersten Schritte zum Aufbau einer eigenen Imkerei.

LG
Kai
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Rene K.

Re: Versicherung

Beitrag von Rene K. » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:24

Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise :)
Das ist schnell erklärt. Die Annahme hat z.B. ihre Wurzel in Pressemitteilungen, wo die Rede davon war, dass z.B. in Bayern die Imker ihren Honig nicht losgeworden sind, weil die Bienen Blüten besuchten mit gentechnisch veränderten Saatgut, so der damalige Artikel. Genauso über Berichte von Pflanzenschutzmitteln usw.... So kam mir diese Frage in den Kopf. Und da heute jeder 2. wegen jedem Quatsch zum Anwalt rennt, lag das halt nicht fern mal nachzufragen.
Alles andere ist in Arbeit sozusagen.
Der ältere Herr den ich zusammen mit einer Freundin über die Schulter schauen und auch helfen darf, möchte uns auch ein Völkchen schenken, in absehbarer Zeit.
Mit einem Volk alleine ist es aber nicht getan. Ich suche erstmal ein Grundstück usw.... Hier in Berlin will ich das nicht. Das muss außerhalb sein. Besser bissl warten, dann aber richtig.
Bis dahin habe ich zu lesen und kann ja auch hier viele Hinweise finden.
L.G. Rene

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Johannes
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Re: Versicherung

Beitrag von Johannes » Donnerstag 2. Juni 2016, 11:29

Kleiner Tipp:
Einfach mal schauen / nachfragen, ob die ganzen Versicherungen, die jeder Mensch so hat, schon die hobbymäßige Bienenhaltung beinhalten. Das ist bei mir so.

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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