Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii 3

Moderator: Johannes

El-Tommy
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Beitrag von El-Tommy » Freitag 21. Mai 2010, 16:59

Hallo Molle,

ich werde demnächst bei einem meiner RZ Völker, das auf Rähmchen sitzt Fotos von Brutwaben machen.

Da ich absolut ausreichend Schwärme aus den Körben habe, mache ich keinen KS über Abtrommeln. Und Honig ernte ich ebenfalls nicht aus den Strohkörben. Daher kann ich über das Abtrommeln leider nichts berichten. Ich kenne es lediglich aus Erzählungen, oder vom Lesen.

Lg, Tommy

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molle

Beitrag von molle » Freitag 21. Mai 2010, 19:14

El-Tommy hat geschrieben: ich werde demnächst bei einem meiner RZ Völker, das auf Rähmchen sitzt Fotos von Brutwaben machen.
Au ja, klasse, ich freue mich schon drauf.
Sag mal wie verhalten sich die RZ-Völker wenn Du die Waben ziehst ?
Gruß Molle

Manny
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Re: schade eigentlich!

Beitrag von Manny » Dienstag 25. Mai 2010, 20:25

El-Tommy hat geschrieben:
P.s. wenn noch Interesse, an weiteren Ausführungen/ Bildern besteht, dann muss das mal klar ausgedrückt werden...

Hallo Tommy!

Ich finde Deine Beiträge zur Bienenhaltung im Lüneburger Stülper sehr interessant und aufschlussreich. Zwar habe ich noch keine Bienen, habe mich aber theoretisch schon intensiv mit der Korbbienenhaltung auseinandergesetzt. Wer weiß, vielleicht schreite ich auch einmal zur Tat?

Zu Deiner Betriebsweise bzw. Deinen Körben habe ich sodann gleich einige Fragen:

Wie hast Du den "Anstrich" Deiner Körbe hergestellt? Man hört ja, dass es sich um Kuhmist und Lehm handelt. Nur: in welchem Mischungsverhältnis wird das Ganze angerührt :?:

Wie führst Du eine Varroakontrolle und eine allfällige Behandlung durch :?:

Würde mich freuen, auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen.

Viele Grüße
Manny

El-Tommy
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Re: schade eigentlich!

Beitrag von El-Tommy » Freitag 28. Mai 2010, 14:07

molle hat geschrieben:Au ja, klasse, ich freue mich schon drauf.
Sag mal wie verhalten sich die RZ-Völker wenn Du die Waben ziehst ?
Gruß Molle
@ Molle: Die Bilder sind per Mail an Kai raus, sobald er sie hochgeladen hat, stelle ich sie hier rein! Ich muss mich allerdings entschuldigen, ich wollte dir ja Bilder aus einem der mehrzargigen (Rz-)Völkern machen. Nun sind jedoch alle meine Zuchtmütter schon geschwärmt gewesen. Ich habe daher von einem der (RZ) Schwärme die gewünschten Fotos gemacht. Der schwarm war meine ich genau 12 Tage vor der Aufnahme der Fotos geschwärmt!

Die RZ-Völker sind beim Arbeiten an ihnen wirklich friedlich, solange man sich ruhig verhält, nicht übermäßig nach etwas riecht (Schweiß, Tabak, Parfum, Deodorant usw. ) und es ihnen gut geht. Bei Gewitter lasse ich die Finger von all meinen Völkern, da ich erlebt habe, dass sie nicht sehr freundlich reagieren können (!). Auch in Hungerzeiten kann es sein, dass sie etwas zickig reagieren.
Ich arbeite meist ohne Rauch und Schleier. Stiche gibt es eig. nur durch eigenes Verschulden! Also wenn Bienen gedrückt werden, oder ich ruckartige Bewegungen mache.

Ansonsten ist zu bemerken, dass die Heidebiene eher ein unruhig auf der Wabe sitzender Ökotyp ist.
Die Bienen sind sehr agil, sie bewegen sich schnell und zielstrebig auf der Wabe, auch wenn man sie zieht. Auffliegen tut sie allerdings so gut wie nicht. Man kann jedoch gelegentlich bemerken, wie die Bienen sich etwas mehr an den unteren Rand der Wabe begeben, wenn man diese begutachtet. Zu bemerken ist das Verhalten der Königinnen. Sie mögen es nicht sonderlich gern, wenn man die Wabe zieht, auf der sie sitzt. Meist versucht sie sich zu verstecken. Aufgeflogen ist mir aber noch nie eine Königin!

Lg
Manny hat geschrieben: Wie hast Du den "Anstrich" Deiner Körbe hergestellt? Man hört ja, dass es sich um Kuhmist und Lehm handelt. Nur: in welchem Mischungsverhältnis wird das Ganze angerührt :?:
Hallo Manny,
es gibt sicher verschiedenste Mischungsverhältnisse, ich habe als m.M.n. bestes 2:1 (Kuhmist:Lehm) in Verwendung.
Manny hat geschrieben: Wie führst Du eine Varroakontrolle und eine allfällige Behandlung durch :?:
Für die Varroakontrolle habe ich bis jetzt noch keine optimale Möglichkeit gefunden. Z.Z. behelfe ich mir mit runden Unterlagen, die durch ein feines Gitter vor dem Ausräumen der Varroen durch die Bienen geschützt sind. Mit dem Nassenheider Verdunster lässt sich ganz gut mit Ameisensäure (60%ig) behandeln. Das Bemessen der Menge ist dabei jedoch etwas trickig. Aber mit ein wenig Übung kriegt man das auch raus.

Ich freue mich, dass du dich für die Korbimkerei interessierst!

Herzliceh Grüße,
Tommy


Nachtrag:
Ich habe auch schon davon gehört, dass die Behandlung der Korbvölker mit Thymol sehr erfolgreich sein soll. Ich selber halte jedoch nichts von Thymol, da diese Substanz sich im Wachs anreichert. Ich dachte es wäre trotzdem erwähnenswert.

El-Tommy
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Anzahl der Schwärme

Beitrag von El-Tommy » Freitag 28. Mai 2010, 15:49

Noch eine Kleinigkeit.
Ich habe seit ich diese Biene habe, beobachtet, wie viele Schwärme es pro Volk gibt.
Im Schnitt gibt es bei mir vier Schwärme und das Restvolk.

Also je den Vorschwarm, 3 Nachschwärme und das Restvolk mit einer Jungkönigin.

Herzliche Grüße,
Tommy

Manny
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Re: Anzahl der Schwärme

Beitrag von Manny » Freitag 28. Mai 2010, 16:21

El-Tommy hat geschrieben:Noch eine Kleinigkeit.
Ich habe seit ich diese Biene habe, beobachtet, wie viele Schwärme es pro Volk gibt.
Im Schnitt gibt es bei mir vier Schwärme und das Restvolk.

Also je den Vorschwarm, 3 Nachschwärme und das Restvolk mit einer Jungkönigin.

Herzliche Grüße,
Tommy
Hallo Tommy,

vier Schwärme pro Volk :) Das ist ja wirklich eine ganze Menge. Angenommen, man erwischt einen Großteil oder vielleicht sogar alle davon, kriegt man bald einen schönen Völkerstand zusammen!

Was mich interessiert: musst Du beim Restvolk, welches im "Ur-Korb" verblieben ist, für die folgende Zeit zufüttern oder sonst helfend eingreifen? Sind ja doch über die Zeit gesehen viele Bienen, die abgehen. Oder regeln die Tierchen sich das selber mit den Vorräten für den Winter etc.

Schlägst Du die Nachschwärme wieder in Körbe ein und kommen diese auch ohne "Starthilfe" in Schwung?

Gruß
Manny

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Starthilfe bei den Schwärmen

Beitrag von El-Tommy » Freitag 28. Mai 2010, 16:30

Hey Manny!

Ich füttere prinzipiell nicht, weder die Schwärme, noch das Restvolk. In Hungerzeiten kann es aber vorkommen, dass Hilfe nötig ist, die gebe ich dann auch!
Mein erster Schwarm aus diesem Jahr, den ich hier auch schon erwähnte flog vor 18 Tagen, er hat ohne Hilfe die erste Zage DNM fast völlig ausgebaut (Naturwabenbau). Honig bekomme ich meist noch im Jahr des Schwarmes von den frühen Schwärmen. Die späten lasse ich in Frieden, damit sie auf ihrem eigenen Honig überwintern können.

Die Schwärme gehen teils in Strohkörbe, teils in Beuten. Das mache ich "frei Schnauze", je nachdem wie viele Wirtschaftsvölker ich überhaupt beherbergen kann und wie viele Strohkörbe ich frei habe. Ich möchte auf Dauer ca. 8 Strohkörbe haben. Die anderen Völker sollen in Beuten leben.

Die Völker die zu viel sind, nimmt ein Kollege, mit dem ich zusammenarbeite...

Lg, Tommy

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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von El-Tommy » Freitag 28. Mai 2010, 16:46

Hey, hier nun die versprochenen Bilder!

Bild
s1.jpg
Bild
s2.jpg
Bild
s3.jpg
Bild
s4.jpg
Wie gefallen euch die Bilder ?

Lg,
Tommy

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sabine.leck

Beitrag von sabine.leck » Freitag 28. Mai 2010, 19:31

moin Tommy,
erstmal Glückwunsch zu den Bildern.
Ich selbst habe ja noch keine Bienen, aber das wird hoffentlich nicht so bleiben.
Nun habe ich erstmal ne Frage zu Deinen Stroh-Körben. Du hast geschrieben, dass Du diese zur Völkervermehrung nutzt. Wie kann ich mir das vorstellen? Nutzt Du sie deshalb, weil Völker in Körben wegen des Platzmangels eher zum Schwärmen neigen?
Oder setzt Du etwa Schwärme zunächst in Körbe, um sie dann, wenn sie genügend gewachsen sind, auf Beuten umzusetzen? Und wie kann sowas funktionieren?
Volle Honigtöpfe und glückliche Bienen wünscht
Sabine

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sabine.leck

Beitrag von sabine.leck » Samstag 29. Mai 2010, 06:56

Hallo Andreas,
zu deinem interessanten Beitrag habe ich noch ein paar Fragen. Bislang habe ich noch keine Bienen, was sich aber demnächst ändern soll.

Ich habe Dich so verstanden, dass Du zum Ende des Bienenjahres Sammelbrutableger machst, und alle Waben entfernst.

Bauen die Damen denn um die Jahreszeit noch neue Waben in ausreichender Zahl für den Winter aus, oder wie funktioniert das?

Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass die totale Wabenerneuerung einmal im Jahr auch gut zur Begrenzung der Varroa ist, deshalb interessiert mich Deine Betriebsweise.

viele Grüße
Sabine

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Beitrag von Hobbyimker » Samstag 29. Mai 2010, 08:09

Hallo liebe Forumsgemeinde
Möchte mich nicht einmischen aber folgende Meinung zum Thema äussern

Bauen die Damen denn um die Jahreszeit noch neue Waben in ausreichender Zahl für den Winter aus, oder wie funktioniert das?

Genau in diesem Satz seh ich auch eine Problematik jeder hat ja seine Erfahrungen und Praxiskenntnisse.Ich hab bisher immer in Bezug Volkserstellung schlechte Überwinterungsqouten wenn ich nach dem Zeitpunkt ab etwa 15-20 Juni dies durch führte,irgendwie sind bei meiner Betriebsweise diese Völker bei später Erstellung fast alle nicht über den Winter gekommen warum auch immer aber es war bei mir bisher auffallend.Der Bien sollte nach meiner Meinung nicht zu spät im Jahresverlauf seine Lebenbedingungen für die Überwinterung ordnen b.z.w. erstellen können.Sicherlich spielen da jede Menge andere Faktoren nee Rolle zur sicheren Überwinterung mit bei.Es ist ja nicht nur die Anzahl der zu bauenenden und benötigten Waben sondern auch das lebens notwendige Klima in der Bienenwohnung brauch auch seine gewisse Zeit zu gesunden Überwinterungsbedingungen
Meine Devise ist somit das ich keine Völker zur Überwinterung nach dem mitte Juni Zeitpunkt mehr zur Überwinterung erstelle.
Schätze mal das wahrscheinlich viele Anfänger durch eine zu späte Völkererstellung im Jahresvelauf dann im nächsten Frührjahr enttäuscht sind wenn die Beute leer ist.Gerade bei den dunklen Bienen erscheint mir dies ein wichtiger Faktor zu sein,oder hat da jemand hier in der Forumsgemeinde da eventuell andere Paxiserfahrungen ?
imkerliche Grüße
ABER DIE NATUR VERSTEHT GAR KEINEN SPASS, SIE IST IMMER WAHR, IMMER ERNST, IMMER STRENGE; SIE HAT IMMER RECHT UND DIE FEHLER UND IRRTÜMER SIND IMMER DES MENSCHEN. J. W. V. GOETHE
Wir sind alle nur Gast auf dieser schönen Erde

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Beitrag von El-Tommy » Samstag 29. Mai 2010, 10:49

sabine.leck hat geschrieben:Du hast geschrieben, dass Du diese zur Völkervermehrung nutzt. Wie kann ich mir das vorstellen? Nutzt Du sie deshalb, weil Völker in Körben wegen des Platzmangels eher zum Schwärmen neigen?
Oder setzt Du etwa Schwärme zunächst in Körbe, um sie dann, wenn sie genügend gewachsen sind, auf Beuten umzusetzen?
Hallo Sabine,

Ich nutze es, dass die Völker auf Grund des recht engen Raumes in den Körben schnell in Schwarmstimmung kommen und rasch Schwärme abgeben.
Es wäre vollkommen unsinnvoll Schwärme erst in einen Korb zu setzen und später umzuziehen, dabei würde ja der Gesammte Wabenbau, mit der Brut und dem Futter verlohren gehen!

Andreas R. hat geschrieben:... schön etwas über die Eigenschaften Deiner Bienen zu hören, meine Frage wo stammen deine Heidebienen her? aus Norwegen? Und seit wie viel Generationen hältst Du sie bei Dir?

Jetzt komm ich mir gerade sehr neugierig vor.
Hallo Andreas, ein bisschen Neugier schadet nicht ;) Ich habe die Heidebienen tatsächlich aus Norwegen, und ich halte sie seit 5 Generationen. Ich habe zwar auch Reinzuchten, aber bin mit meinen Eigegen Nachkommen vollkommen Zufrieden. Die Eigenschaften haben sich bis jetzt kaum geändert. Die Farbe ist bei den späteren Generationen nicht ganz so schön dunkel, aber bis auf, dass die Nachkommen nicht ganz so ruhig sind, habe ich keine schlechten Erfahrungen mit ihnen gemacht. Ich bin zufrieden, außerdem kann sich ja wohl kaum jemand permanent reine Dunkle halten.


Andreas R. hat geschrieben:Deine Betriebsweise finde ich ausgesprochen interessant. Die Trennung von Wirtschaftsvölkern und Fleischvölkern betreibe ich ja auch ein wenig. Dieses Jahr werde ich noch sehr viel über Ableger vermehren. Ab nächsten Jahr will ich ausschließlich über Kunstschwärme, oder besser gesagt mit vorweggenommenen Schwärmen (mein Stand ist 50Km entfernt, da geht das nicht so gut mit Schwarm fangen). Ich finde an Deinem Ansatz besonders Interessant das die Fleischvölker ein Minimum an Arbeit machen. Nicht eingefüttert werden müssen und durch die geringe Störung sicher viele friedliche und vitale Bienen liefern. Und gerade bei den Jungvölkern ist eine Harmonisches Bienenmaterial für die weitere Entwicklung sicher von Vorteil. Danke für Deinen tollen Bericht, ich hoffe es folgen weitere.
Das mit deinen Vorweggenommenen Schwärmen finde ich klasse!! Das ist dem natürlichen Schwarmprozess immerhin sehr nahe. Und auch deine an die Heidebetriebsweise angelehnten Lüneburger Pütcher klingen sehr spannend. Und ja du hast recht, ich vermehre meine Völker ohne Aufwand. Und wenn man unbedingt will, dann kann man natürlich von den F* Völkern auch zurück zu RZ-Völkern. Ich beobachte jedoch z.Z. sehr gespannt, was bei meinen Folgegenerationen so passieren wird ... Weil ich bisher nicht feststellen konnte, dass z.B. der Schwarmtrieb weniger wurde, oder, dass ich nurnoch üble Stecher habe... Mal sehen wie das weiter geht.

Danke für dein Lob!

Also Lg,
Tommy

Manny
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Beitrag von Manny » Samstag 29. Mai 2010, 21:54

Andreas R. hat geschrieben: Gerade baue ich 50 Lüneburger Pütcher Die will ich in Zukunft nur noch einsetzen.
Hallo,

das ist ein völlig neuer Begriff für mich - "Lüneburger Pütcher". Davon habe ich noch nichts gehört oder gelesen, obwohl ich viel herumstöbere.

Könnt Ihr mir näher erklären, wie solch ein Lüneburger Pütcher aussieht, woraus er gemacht wird usw.?

Grüße
Manny

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sabine.leck

Beitrag von sabine.leck » Sonntag 30. Mai 2010, 07:39

Moin Tommy und Hobbyimker,
zunächst mal vielen Dank für die informativen Antworten.
Mich würde aber noch interessieren, ob auch andere die Erfahrung gemacht haben, dass eine totale "Bauerneuerung" (ich hoffe mal, mit dem Begriff jetzt nicht voll ins Fettnäpfchen gelangt zu haben) nach Johanni (24.06.) zu schlechten Überwinterungschancen führt.
Ich wünsche volle Honigtöpfe und glückliche Bienen.
Sabine

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sabine.leck

Beitrag von sabine.leck » Sonntag 30. Mai 2010, 15:33

Vielen Dank, Andreas
der Beitrag hat mir nun wirklich weiter geholfen und einiges erklärt :idea: :idea: :idea:
lg Sabine

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