Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii 3

Moderator: Johannes

El-Tommy
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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von El-Tommy » Montag 31. Mai 2010, 09:42

sabine.leck hat geschrieben: Mich würde aber noch interessieren, ob auch andere die Erfahrung gemacht haben, dass eine totale "Bauerneuerung" (ich hoffe mal, mit dem Begriff jetzt nicht voll ins Fettnäpfchen gelangt zu haben) nach Johanni (24.06.) zu schlechten Überwinterungschancen führt.
Hallo Sabine,

also ich habe habe mit künstlicher totaler Bauerneuerung keine Erfahrung. Ich habe aber schon Schwärme nach Johanni gehabt ...
Wenn diese noch groß genug ihr Wabenwerk erbauten (minimal ca. 5 Waben sind ganz gut, so meine Erfahrung) dann sind sie gut über den Winter gekommen.
Allerdings kann ich da nicht auf großartige Erfahrungswerte zurück greifen.


Lg,
Tommy

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sabine.leck

Beitrag von sabine.leck » Montag 31. Mai 2010, 21:40

Danke, Tommy,
das hilft schon mal weiter.
Ich habe gefragt, weil die LWG Bayern in einer kurzen Betriebsanleitung zu den TBH's empfiehlt, jeden Juli einmal eine totale Bauerneuerung zu machen. Ich selbst warte ja noch auf die Fertigstellung meiner Beuten (das Holz liegt seit fast zwei Wochen beim Schreiner um zugeschnitten zu werden, weil ich mir diesen 68,5 Winkel nicht zutraue). Und dann bekomme ich hoffentlich bald einen Ableger von meinem Imkerpaten, der total gespannt ist, ob das mit den TBH wohl klappt. Er selbst imkert nämlich in Segeberger Beuten mit Plastik-Mittelwänden. Ich finde es klasse, dass er trotzdem gespannt ist, wie sich Naturbau wohl macht, und mich nicht einfach für verrückt erklärt. Ein Hoch auf die Toleranz der Imker!
lG Sabine

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molle

Beitrag von molle » Mittwoch 2. Juni 2010, 10:49

Hallo Tommy,

vielen Dank für die Fotos und Deine Erfahrungen mit der norwegischen Dunklen. :D

Gruß Molle

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imkerforum-nordbiene
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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 22. Juli 2013, 00:43

Hallo allerseits,

irgendwann kommt es ja doch raus, und Euch kann ich es jetzt schon verraten (wir sind ja unter uns :P ): ich bin seit einigen Tagen dabei, eine Infoseite speziell über Traditionelle Bienenkörbe, Klotzbeuten, alte Bienenstöcke etc zu erstellen. Ziel: das gesamte Wissen auf einer einzigen Seite zusammenzutragen.

Wer Lust hat, bitte schön: http://bienenkorb.nordbiene.de

Dort ist auch ein kleines Forum integriert. Die Seite ist aber noch im Aufbau.
LG und Gute Nacht.
Kai

Aktualisierung: Das Forum Korbimkerei findet jetzt hier statt: viewforum.php?f=23
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elk030
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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von elk030 » Montag 22. Juli 2013, 08:25

Hallo Tommy
Schönen Dank für deine Photos und Beiträge.
Auch ich führe eine Schwarmimkerei und freue mich, nicht der Einzige zu sein, der das aus vollen Zügen geniesst.
Aus Mangel an Kuhfladen sind meine Strohkörbe noch nicht mit Bienen besiedelt,
Allerdings erwarte ich nun eine Kuhfladenlieferung, so daß ich 2014 damit in die Gänge kommen werde.
Dieses Jahr hatte ich 14 Schwärme und da sie auch gerne mal höhere Bäume anfliegen, mache ich diesen Herbst einen Baumkletterkurs ,
wo ich insbesondere Anseiltechniken erlernen werde, um nicht irgendwann doch vom Baum zu fallen.
Grüsse, Elk

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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von elk030 » Dienstag 23. Juli 2013, 06:42

Zwei meiner Strohkörbe waren von der sächsichen Wespe bevölkert.
Bis gestern Nacht, dann kam der Dachs, erklomm das 1,5m hohe Podest, warf die Körbe herunter und vernaschte die Nester.
Ich gehe mal davon aus, daß es einem Bienenvolk nicht anders ergangen wäre.
Somit weiß ich nun, daß Körbe bei mir unbedingt fest verzurrt sein müssen.
Elk

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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von Hainlaeufer » Dienstag 23. Juli 2013, 09:37

Gott sei Dank waren das keine Völker der dunklen Biene! ;) Aber natürlich ewig schade um die Wespen! Ich mein's ernst ;).

Heidjer
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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von Heidjer » Mittwoch 24. Juli 2013, 00:19

elk030 hat geschrieben: Somit weiß ich nun, daß Körbe bei mir unbedingt fest verzurrt sein müssen.
Elk
Dann wühlt der Dachs um so mehr und wird die Körbe auch auseinander nehmen.
Ich würde vorschlagen ein stabiles Gitter, so wie die Zaunelemente klappbar davor montieren. - Oh je, welch ein Aufwand.

Heidjer

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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von elk030 » Mittwoch 24. Juli 2013, 07:51

So ist es.
Was mir noch aufgefallen ist:
Beide Wespennester waren sehr stark, aber nach dem Überfall habe ich dort keine einzelne Wespe mehr gesehen.
Das verwundert mich, weil der Dachs ja wohl nicht jede Wespe verspeist haben kann.
Kann mir das jemand erklären?
Sollte ich meine Körbe mit Bienen besiedeln, werde ich diese in einer für den Dachs unerreichbaren Höhe aufstellen.
Gruss, Elk

El-Tommy
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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von El-Tommy » Mittwoch 24. Juli 2013, 09:19

elk030 hat geschrieben:...
Schönen Dank für deine Photos und Beiträge.
Auch ich führe eine Schwarmimkerei und freue mich, nicht der Einzige zu sein, der das aus vollen Zügen geniesst.
...
Hallo Elk, ich freue mich, dass Dir die Beiträge gefallen und Du ebenfalls die Schwarmimkerei betreibst. Für mich ist und bleibt es die schönste Betriebsweise!
elk030 hat geschrieben:...
Zwei meiner Strohkörbe waren von der sächsichen Wespe bevölkert.
Bis gestern Nacht, dann kam der Dachs, erklomm das 1,5m hohe Podest, warf die Körbe herunter und vernaschte die Nester.
...
Das tut mir leid für Dich. Was macht Dich sicher, dass es der Dachs war? Würde mir das passieren könnte ich im Nachhinein kaum sagen, ob es der Dachs war. Da bin ich nun gespannt, woran Du/ man das erkennen kann. Sind die Körbe durch typische Spuren verunstaltet?

Viel Freude und Glück allerseits,
Tommy

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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von elk030 » Mittwoch 24. Juli 2013, 09:37

Hallo tommy
Ich habe hier keine Waschbären, aber mehrere Dachsburgen in der unmittelbaren Umgebung.
Es ist erkennbar, daß er anfangs versuchte über das Einflugloch einzudringen.
Zudem ist es nicht das erste Mal, daß hier Wespen bzw. Hummelnester ausgehoben wurden.
Und ich finde öfters Dachskot an meinem Stand.
Bienenbeuten, egal ob aus Holz oder Styropor wurden bis jetzt nicht angegangen.
Ich schätze den Dachs, weil er die Schnecken und Mäusepopulation in Schach hält.
Gruss, Elk

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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von Rheinschlucht » Montag 9. November 2015, 17:30

El-Tommy hat geschrieben:Schade eigentlich, dass es hier nicht zu einer Diskussion kommt. Wenn man bedenkt, dass lediglich Kai und Oliver bisher hier geantwortet haben, dann ist das bei ca. 400 Aufrufen des Themas schon sehr wenig Beteiligung.

Lg, Tommy
Ich flechte im Februar 2016 hier http://www.ballenbergkurse.ch/kurse/bie ... tionell-2/ meinen ersten Korb und werde einen Schwarm von meinen Mellifera drin einschlagen. Mal schauen, wie das in unserem Bergtal funktioniert.

Wenn es soweit ist, komme ich gerne auf Dich zurück.

Jürg
Herzliche Grüsse aus der Rheinschlucht

Jürg

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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 9. November 2015, 21:03

El-Tommy hat geschrieben:Hey, hier nun die versprochenen Bilder!

Bild
s1.jpg
Bild
s2.jpg
Bild
s3.jpg
Bild
s4.jpg
Wie gefallen euch die Bilder ?

Lg,
Tommy
Eine tolle Heidebiene, wenn ich mich recht erinnere, ist es die Dunkle Biene aus Norwegen.
Man, was vergehen die Jahre.

LG
Kai
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Re: Meine Erfahrungen mit der Heidebiene - A. m. m. lehzenii

Beitrag von Sommerbiene » Montag 9. November 2015, 23:58

Hallo El-Tommy,
bei diesen wunderschönen Bildern mit Naturwabenbau und der vorausgegangenen Beschreibung der Korbbienenzucht drängt sich mir gradezu die Frage nach dem Zelldurchmesser auf.
Hast du die Naturwaben mal bezüglich des Arbeiterinnen - Zellendurchmessers untersucht?
Gruß Thomas

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