Flugloch eingeengt oder offen?

Moderator: Johannes

Antworten
Herbert
Beiträge: 581
Registriert: Samstag 17. Oktober 2015, 12:57
Postleitzahl: 25821
Ort: Breklum
Land: Deutschland
Telefon:
Imker seit: 18. Apr 1979
Völkerzahl ca.: 25 Segeberger-Beute
Bienen"rasse": Carnica,Mellifera,Ligustica
Zuchtlinie/n: Stavershult,Sikas,Flekkefjord

Flugloch eingeengt oder offen?

Beitrag von Herbert » Montag 6. November 2017, 08:57

Hallo zusammen,
da immer wieder Diskussionen über offene Böden oder geschlossen entstehen,dachte ich an früher,
meine ersten Bienen mit 14 Jahren geschenkt bekommen von einem Imker aus dem Nachbardorf,
wenn ich mal zu den Völkern gehen würde die bei mir in der Nähe zur Rapstracht aufgestellt waren
und nach dem rechten schauen würde,so war unsere Abmachung.
Ich erinnere mich es waren Melporidbeuten,Jede Zarge hatte ein Flugloch der Boden war geschlossen
und im Sommer war das Flugloch unten vollauf plus die beiden Fluglöcher in den Brutzargen.
Zum Winter hin blieben die Löcher in den Zargen offen,das untere Flugloch wurde von beiden bis
zur Mitte mit Schaumstoff zu gemacht bis ein Schlitz von ca.10 cm übrig war,wo das Mäusegitter
reinkam.
Im Frühjahr haben wir die Mäusegitter entfernt und den Schaumstoff gegen weiches Styropur
getauscht,die Bienen haben je nach Volksstärke und Flugbetrieb etc. sich das Flugloch alleine
vergrößert,ich möchte noch anmerken,die Völker standen alle im Warmbau.


LG Herbert

Benutzeravatar
Ape
Beiträge: 88
Registriert: Montag 17. Juli 2017, 22:19
Postleitzahl: 09471
Ort: SA
Land: Deutschland
Telefon:
Imker seit: 0- 0-2017
Völkerzahl ca.: 2
Bienen"rasse": Carnica
Zuchtlinie/n:

Re: Flugloch eingeengt oder offen?

Beitrag von Ape » Montag 6. November 2017, 16:07

Hallo Herbert,

hochinteressant! Was heißt denn "früher"? Gehe davon aus, erste Bienen, Imker seit 1979. Also schon ein Weilchen her.

Herbert hat geschrieben:
Montag 6. November 2017, 08:57
...
Ich erinnere mich es waren Melporidbeuten,Jede Zarge hatte ein Flugloch der Boden war geschlossen
und im Sommer war das Flugloch unten vollauf plus die beiden Fluglöcher in den Brutzargen.
Zum Winter hin blieben die Löcher in den Zargen offen,das untere Flugloch wurde von beiden bis
zur Mitte mit Schaumstoff zu gemacht bis ein Schlitz von ca. 10 cm übrig war,wo das Mäusegitter
reinkam.
Im Frühjahr haben wir die Mäusegitter entfernt und den Schaumstoff gegen weiches Styropur
getauscht,die Bienen haben je nach Volksstärke und Flugbetrieb etc. sich das Flugloch alleine
vergrößert,ich möchte noch anmerken,die Völker standen alle im Warmbau.
...
Jede Zarge hatte ein Flugloch? Ich meine so etwas bei glaube ich einer Erlanger Holzbeute gesehen zu haben. Hier konnte man im Sommer bei zu hohen Temperaturen kleine Fluglöcher in den Zargen öffnen. Mit diesen konnte man im Winter auch leichte Zugluft erzeugen, um feucht-warme Luft nach oben abzutransportieren. Bin mir nur nicht mehr sicher, ob es die Erlanger war. Jedenfalls kenne ich das Konzept. Hach, wie gern wäre ich „damals“ zu den Bienen gekommen, wenn es mich da schon gegeben hätte.
Gab es damals eigentlich auch schon so große Beuten-/Systemvielfalt wie heute, die es wie ich finde nur unnötig schwer macht?

LG
Steve

Benutzeravatar
imkerforum-nordbiene
Site Admin
Beiträge: 5986
Registriert: Dienstag 11. Dezember 2007, 16:42
Postleitzahl: 24247
Ort: Mielkendorf
Land: Deutschland
Telefon:
Imker seit: 14. Jul 1979
Völkerzahl ca.: 16
Homepage: www.deutsche-biene.de
Bienen"rasse": Dunkle Biene, Sicula, Ligustica, Carnica, Buckfast
Zuchtlinie/n: Flekkefjord, sowie F1
Kontaktdaten:

Re: Flugloch eingeengt oder offen?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 8. November 2017, 10:18

Herbert hat geschrieben:
Montag 6. November 2017, 08:57
Ich erinnere mich es waren Melporidbeuten,Jede Zarge hatte ein Flugloch der Boden war geschlossen
und im Sommer war das Flugloch unten vollauf plus die beiden Fluglöcher in den Brutzargen.
Zum Winter hin blieben die Löcher in den Zargen offen,das untere Flugloch wurde von beiden bis
zur Mitte mit Schaumstoff zu gemacht bis ein Schlitz von ca.10 cm übrig war,wo das Mäusegitter
reinkam.....
LG Herbert
Hallo Herbert,

ja, so war das damals (vor 30-50 Jahren) mit Melporit. Eine dieser Beute steht noch bei mir im Bienengarten :lol:

LG
Kai

Bild
melporit-und-segeberger.jpg
Große Gemeinschaft Dunkle Biene: Neu, kostenlos, seriös. Mit vielen Bezugsquellen. Bitte hier klicken: Gemeinschaft Dunkle Biene.

Antworten

Zurück zu „Imkerliches allgemein“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste