Winterbehandlung 2017/2018

Von Nosema über Faulbrut, Varroose, Sackbrut, Kalkbrut, Kleiner Beutekäfer, Großer Beutekäfer, Wachsmotten, Wespenplage, Mäuse etc.

Moderator: Johannes

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Ole86
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Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Ole86 » Samstag 30. Dezember 2017, 11:17

Hi zusammen,

zum Jahresende steht die Winterbehandlung an. Mittlerweile gab es ja mehrere Themen in diesem Forum, in denen verschiedene Behandlungsmethoden aufgezeigt wurden und auch andere in denen von Abbrüchen der Behandlung zu lesen war.

Ich selber habe, was die traditionelle Winterbehandlung angeht, leider nur die Möglichkeit eine Träufelbehandlung mit Oxalsäure durchzuführen. Hier liegt die Empfehlung für kleinere Völker bei 30 ml Oxalsäure. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, das kleinere Völker bei 30 ml Oxalsäure oft so stark geschwächt werden, dass diese es nicht bis ins Frühjahr schaffen. Dieses mag auch an schlechter Verteilung der Oxalsäure beim Träufeln liegen, was allerdings leider immer mal wieder vorkommt.

Weniger als 30 ml zu benutzen macht für mich allerdings auch wenig Sinn, da bei zu geringer Menge der Behandlungserfolg ausbleibt.

Ich habe gelesen, dass manche Imker auch bei Außentemperaturen über dem Gefrierpunkt mit Milchsäure behandeln. Dieses ist zwar weniger Effektiv, schwächt jedoch die Völker nicht so stark, was bei kleineren Völkern, die in der Regel auch nicht ganz so viel Varroose aufweisen, ein Vorteil sein kann. Die Behandlung wird in der Regel wohl zwei mal im Abstand von 14 Tagen durchgeführt.

Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie die MS-Behandlung in der brutfreien gestaltet wird. Die Waben einzeln zu ziehen ist vermutlich weniger ratsam. Einfach nur von oben auf die Wintertraube zu sprühen, ist wohl auch nicht das Gelbe vom Ei.

Ich würde mich freuen, wenn ihr einfach mal berichtet, wie ihr dieses Jahr die unterschiedlichen Volksstärken behandelt habt oder ob ihr einfach immer die selbe Dosierung verwendet. Wenn jemand mit Milchsäure behandelt oder behandelt hat, würde ich mich ebenfalls sehr über einen kurzen Erfahrungsbericht freuen.

Vielen Dank im voraus und beste Grüße, Ole!

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Samstag 30. Dezember 2017, 11:46

HAllo Ole,

mit dem Träufeln von Oxuvar habe ich jetzt einige Jahre Erfahrungen sammeln können. Die Beobachtung des erhöhten bis starken Bienentotenfalls nach der Behandlung kann ich bestätigen. Allerdings ist mir durch Oxuvar an sich wohl kein Volk eingegangen, wohl aber geschwächt worden. Auch habe ich schon weniger als 30 ml getröpfelt, beispielsweise bei den kleinen Korbvölkern, oder bei den Mini-Plus der Sicula.

Ich würde also gerade bei kleinen Völkern nicht auf die 30 ml bestehen. Sondern eher nach Gefühl gehen. Mit einem dünnen Strahl (zB durch eine Spritze mit aufgesetzter KAnüle) einmal zügig die Bienentraube in jeder Wabengasse einmal abfahren. Entscheidend ist die Verteilung, nicht die Menge. Überdosierung führt beim Träufeln immer zu Bienenschäden, weil die Bienen die Lösung teilweise aufschlecken.

Mit Milchsäure sprühe habe ich keine Erfahrung. Ich möchte ehrlich gesagt auch meine Völker im Winter nicht auseinanderreißen; egal wie kalt oder warm es ist.

LG
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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Ole86 » Samstag 30. Dezember 2017, 12:01

Hallo Kai,

danke für die Rückmeldung. Vermutlich werde ich entsprechend deiner Empfehlung eine geringe Dosis OS einsetzen. Werde mich noch einmal nach einer besseren Spritze/Kanüle umsehen.

Kurz die Frage an alle, ab wie viel Grad Außentemperatur behandelt ihr am liebsten?
imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Samstag 30. Dezember 2017, 11:46
Ich möchte ehrlich gesagt auch meine Völker im Winter nicht auseinanderreißen; egal wie kalt oder warm es ist.
Sehe ich genau so. Würde ich auch nicht wagen. Evtl. wendet jemand dieses Verfahren ja auf eine andere Weise an. Bin aus reinem Interesse mal gespannt, ob es da noch andere Ansätze gibt.

Beste Grüße, Ole!

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Samstag 30. Dezember 2017, 12:26

Ole86 hat geschrieben:
Samstag 30. Dezember 2017, 12:01

Kurz die Frage an alle, ab wie viel Grad Außentemperatur behandelt ihr am liebsten?
Ich persönlich würde nach meinem heutigen Wissensstand wie folgt behandeln:

bei (deutlich) unter +5 Grad C: Träufeln
bei (deutlich) über + 5 Grad C: Verdampfen.

Denn: wenn die Wintertraube zu locker ist oder gar nicht existiert, ist das Träufeln nicht so wirksam. Daher wird es in milderen Ländern wie Frankreich, Spanien oder Italien, nicht angewendet. Ich fürchte, durch die immer milderen Winter ereilt auch uns dieses Schicksal.
Aber: wenn die Parameter stimmen, ist Träufeln hocheffizient. :D

So, nun bin ich aber gespannt auf die Antwort der anderen: bei welchen Temperaturen behandelt Ihr am liebsten?

LG
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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Herbert » Samstag 30. Dezember 2017, 12:27

Moin moin,
da ich noch Zeit brauche um mit dem Varomor zu üben,welches ich als sehr zeitgemäß ansehe,habe ich heute geträufelt.
Mischung 840 ml Wasser 200gr. Zucker + 35gr.OS kalter Ostwind bei +4 Grad ideale Voraussetzung.
Pro Volk habe ich je nach Stärke 25-40 ml geträufelt,die Trauben sitzen stramm,nur im geschützten Garten flogen einige
Bienen auf.
wünsche auf diesem Weg allen Bienenfreunden und ihren Familien einen guten Rutsch ins neue Jahr.

LG Herbert
Zuletzt geändert von Herbert am Samstag 30. Dezember 2017, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Samstag 30. Dezember 2017, 12:32

Herbert hat geschrieben:
Samstag 30. Dezember 2017, 12:27
Moin moin,
da ich noch Zeit brauche um mit dem Varomor zu üben,welches ich als sehr zeitgemäß ansehe,habe ich heute geträufelt.
HAllo Herbert,

super. Hätte ich genau so gemacht.

Verdampfen könntest Du dann immer noch. :wink:

Auch ich musste mich mit dem Varomor einfuchsen. Zeitgemäß war das bei ersten MAl nicht: für 10 Völker brauchte ich fast 5 Stunden. :lol:
LG
Kai
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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Herbert » Samstag 30. Dezember 2017, 12:36

Hallo Kai,
genau richtig,werde den Milbenfall beobachten und bei Bedarf,wenn ich den Dreh raushabe noch bedampfen :D :D
Mit zeitgemäß meine ich heutzutage. :roll: :roll:

LG Herbert

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Ape » Samstag 30. Dezember 2017, 14:21

Hallo zusammen,

ich habe geträufelt, Oxuvar. Habe aber ebenfalls nach Gefühl gehandelt, d.h. etwas weniger als 30ml, so zwischen 20 und 25 ml. Das erschien mir als richtig, da es sich um Jungvölker aus diesem Jahr handelt. Sie sahsen bei - 3°C sehr stramm in der Traube. Ob mein Konzept aufgeht, werde ich im Frühjahr sehen.

Lg
Steve

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Silas » Samstag 30. Dezember 2017, 19:48

Hallo Miteinander
Hey Ole86
Also ich gehe wie folgt vor
Za-Dant Völker 1zargig
Zander Völker 1zargig
Werden im Oktober die Königin in den Königin Isolator gesteckt (von LUKASIEWICZ 172tage)

Ende Oktober mit 15%Milchsäure behandelt und ca.14 Tage später noch mal
Pro Wabe 2sprüstösse.

Die Mini plus nur 1sprüh stoß pro Seite. Und sonst so wie vor beschrieben.

Hatte in den letzten Jahren keine Verluste bei den völker also wird so weiter gemacht. Gruß Marcus

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Ole86 » Samstag 6. Januar 2018, 15:08

Hi zusammen,

heute habe ich bei mMn bester Wettersituation die OS-Behandlung durchgeführt. Es war wunderbar windstill, trocken und die Temperaturen lag bei 5-6 °C.

Die Trauben haben mir sehr gut gefallen. Lediglich ein Ligustica-F1-Volk erschien mir vom Volumen her nicht ganz ideal. Die kleineren Völker bzw. Ableger von letztem Jahr bekamen alle ca. 15-20 ml Oxalsäure (Oxuvar). Die Altvölker bekamen hingegen 30-40 ml. Das erwähnte schwache Volk hat entsprechend nur 10-15 ml erhalten.

Bis jetzt haben mir meine Völker zu dieser Jahreszeit selten so gut gefallen. Ich drücke natürlich die Daumen, dass dieses auch nach der OS-Behandlung so bleibt. Die Futtervorräte schienen übrigens noch ausreichend vorhanden zu sein.

LG, Ole!

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von klaus » Samstag 6. Januar 2018, 21:48

Hallo @all,

ich kann dieses Wort Oxuvar nicht mehr hören, hab es 2 Jahre also im Dezember 2015 und 2016 zur Restentmilbung eingesetzt und immer wieder starker Totenfall der Bienen festgestellt. Ergebnis Mitte Ende Januar, ich dachte mich trifft ein Schlag, 2-3 Königinnen Tot auf dem Flugbrett, hatte ich ohne Oxuvar nie erlebt.

Habe das Oxuvar genau nach Vorschrift angewendet, -50ml für 2 Zarge, 40 ml für 1 Zarge und 30 ml für Ableger. Mögen die Hersteller mit diesem Zeug glücklich werden. Mein Erfahrungen, Oxuvar kommt mir nicht mehr ins Haus.

Es gibt Gott sei Dank Alternativen, die muss ich euch aber nicht erklären, das weiß jeder selber.
LG Klaus

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Ole86 » Samstag 6. Januar 2018, 21:52

klaus hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 21:48
-50ml für 2 Zarge, 40 ml für 1 Zarge und 30 ml für Ableger
Das ist mMn einfach zu viel. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, deswegen behandele ich dieses Jahr in deutlich geringeren Mengen. Das Ergebnis steht noch aus. LG, Ole!

klaus
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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von klaus » Samstag 6. Januar 2018, 22:16

Hallo Ole,

ich weiß es nicht mehr so genau, aber ich glaube so stand es geschrieben. Ich wünsch die auf jeden Fall viel Erfolg.
LG Klaus

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von Ole86 » Samstag 6. Januar 2018, 22:27

klaus hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 22:16
...ich weiß es nicht mehr so genau, aber ich glaube so stand es geschrieben. Ich wünsch die auf jeden Fall viel Erfolg.
Genau, so steht es auch geschrieben, aber ich bin mir nicht sicher, ob der Hersteller lieber auf Nummer sicher geht, um Völker, die an Varrose sterben, auszuschließen. Bringt natürlich nichts, wenn die Völker den Winter nicht schaffen.

Für mein Gefühl, ist diese Dosierung einfach zu hoch. Bei sehr starken Völkern, die stramm auf zwei Zargen sitzen und wirklich in jeder Gasse behandelt werden müssen mag das ja stimmen, aber ich vermute für mittelgroße- und kleine Völker, ist das einfach zu viel.

LG, Ole!

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Re: Winterbehandlung 2017/2018

Beitrag von klaus » Samstag 6. Januar 2018, 22:53

Hallo Ole,

starke Völker im 2 Zarger, dass liegt doch immer im Auge des Betrachters. Frag hier in der Gemeinde, wem es noch so erging, ob das AS oder OS ist.
Ich glaube keinem Hersteller mehr für seine......., was er Produziert, das ist nur Geldmache mehr nicht und der Imker glaubt, er kann muss seinen Bienen etwas Gutes tun, Pustekuchen.
Die wirklich wirksame Mittel, Billig Variante, die sind in Deutschland verboten, weil die Hersteller nix mehr verdienen. Ich glaube, Kai kann da auch ein Lied von Singen.
LG Klaus

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