Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

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Moderator: Johannes

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Johannes
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Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Johannes » Montag 1. Januar 2018, 18:26

Hallo und herzlich willkommen in neuen Jahr!

Viel Spaß beim Video: https://www.youtube.com/watch?v=-nq6k0KFTC8



LG Johannes
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 1. Januar 2018, 20:37

HAllo Johannes,

das ist ja wieder beeindruckend irre. Im positiven Sinne. :P

Wie ich schon auf Youtube schrieb, sind ja meine 4 Zargen völlig übertrieben. 3 Zargen voller Winterfutter, muss das denn sein? Nein, Du zeigst uns, dass es auch anders geht.

Da stellt sich mir die Frage:

Ginge es auch ohne JEGLICHES Einfüttern? Also ständig mit Futterteigpack oben drauf?
Und: welche Mindestbienenmenge hälst Du für erforderlich?

LG
Kai
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Rene » Montag 1. Januar 2018, 20:55

Hallo Kai,

Und wie ist es mit dem Wasser das die Bienen benötigen beim Futterteig?

L.G. Rene

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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 1. Januar 2018, 21:20

HAllo Rene,

gute Zusatzfrage.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Bienen hierfür gar kein zusätzliches Wasser brauchen. Wenn ich mir den Ambrosia (baugleich Apifonda) Teig ansehe, so ist er an sich schon sehr "dünn" (im Vergleich zB zum Königinnen-Futterteig) und ist obendrein noch stark hygroskopisch.

Aber trotzdem die Frage: Brauchen die Bienen zusätzlich Wasser?
LG
Kai
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Ape » Montag 1. Januar 2018, 21:32

Hallo Johannes,

schickes Video! Auch von mir noch ergänzende Fragen dazu, wobei ich mich meinen Vorschreibern ebenfalls anschließen möchte. In Bezug auf die benötigte Bienenmasse, woher weißt du dann, wie lange sie damit auskommen? Ist das eine Schätzung? Die Witterung spielt ja eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Futterteig zur Notfütterung habe ich schon gelesen, aber die Frage von Kai zu generellen Futterersatz ist hochinteressant. Oder siehst du den Teig auch nur als Ergänzung in Ermangelung der Einlagermöglichkeiten?

Und, wo hast du den schmuken Smoker her? :D

Lg
Steve

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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Johannes » Montag 1. Januar 2018, 21:40

Hallo.

Nein, brauchen sie nicht! Also zumindest kein Wasser von außen. Das gilt aber nur, wenn der Teig von dem kleinen Loch mal abgesehen in der Tüte bleibt. Dann trocknet die Oberfläche nicht aus und das aufsteigende Kondenswasser wird von dem hygroskopischen Honig angezogen und kann wegen der Folie über dem Teig ja eh nicht weg.

Aufgelegte Teigstücke ohne Folie trocknen aber nach gewisser Zeit aus. Da bräuchten die Bienen Wasser zusätzlich.

Kai, ich habe die bisher besten Erfahrungen bei 2-zargern und 1-zarger scheinen genau so gut zu funktionieren, vom zusätzlichen Aufwand der Teigfütterung mal abgesehen. Sicher hätte ich hier gar nicht einfüttern müssen, sondern alles mit Teig regeln können. Aber sie sollten ja noch bauen.

Ich habe das Völkchen im September mit der Bienenmenge aus 5 BGK und 6 Kieler-Brutwäbchen gebildet. Der heutige Zustand des Volkes gefiel mir sehr gut. Man braucht also keine Unmengen an Bienenmasse. Groß wird das ab März / April hoffentlich von alleine ;)... Gilt aber sicher nur für die Styroporvariante.


Wie ich schon oft schrieb, muss man zwischen kleinen und schwachen Völkern unterscheiden. Dieses hier ist klein, aber vital.

LG Johannes
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Johannes » Montag 1. Januar 2018, 21:45

Hallo Steve,

ich habe hoffentlich deine Hauptfrage schon unbewusst gerade beantwortet. Aber noch mal konkret: Hier sehe ich es als Ergänzung wegen mangelnder Kapazität. Aber ich denke, dass es auch als alleiniges Futter gehen würde.

Die Zeitangaben von mir sind Schätzungen. Aber ich bin mir da nach all den Jahren ziemlich sicher. Hab auch im Zandermagazin schon oft erfolgreich mit Teig gearbeitet.

Der Smoker ist mindestens 50 Jahre alt und noch aus dem Bestand meines Opas ;)
Der ist zwar zu klein für eine komplette Durchsicht meiner Völker, aber für solche Kleinigkeiten oder den Außenstand im Sommer nutze ich ihn immer noch sehr gerne.

LG Johannes
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 1. Januar 2018, 23:28

Johannes hat geschrieben:
Montag 1. Januar 2018, 21:40

Kai, ich habe die bisher besten Erfahrungen bei 2-zargern und 1-zarger scheinen genau so gut zu funktionieren, .....
Danke Johannes. Ich muss das auch mal so ausprobieren.

Glaubst Du auch, dass milde Temperaturen solch einem Vorhaben förderlicher sind als Frost?

LG
Kai
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Johannes » Dienstag 2. Januar 2018, 08:52

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Montag 1. Januar 2018, 23:28
...Glaubst Du auch, dass milde Temperaturen solch einem Vorhaben förderlicher sind als Frost?...
Hallo Kai,

ich habe generell die Erfahrung gemacht, dass milde Winter weniger Verluste und stärkere Völker hervorbringen. Von daher hat das mit dem Vorhaben nichts zu tun. Eiseskälte ist in meinen Augen nie förderlich.

Wenn ich die Gewichtsabnahme meines Waagstockes auf den Durchschnitt runter rechne, dann liegt der Verbrauch dieses Ligusticavolkes bei 30 g pro Tag. Das ist praktisch nichts und dieses M+ hier hat deutlich weniger Bienen. Der Futterverbrauch liegt also bei den aktuellen Temperaturen wirklich sehr niedrig. Falls es noch mal deutlich kälter wird, bin ich gespannt, was mein Waagstock dann erkennen lässt. Sicher verbrauchen sie dann mehr und damit füllt sich auch die Kotblase schneller. Für ein kleines Volk kann das dann zum Problem werden. ... Somit kann man also schlussfolgern, dass milde Winter schonender für die Bienen sind als Dauerfrost. Und brutfrei scheinen selbst meine Ligusticavölker derzeit zu sein. Das Argument, dass man dafür Frost braucht, wäre damit hinfällig.

LG Johannes
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Ape » Mittwoch 3. Januar 2018, 20:31

Hallo Johannes,

vielen Dank für deine Antwort. Und ja, du hast mit den anderen Antworten auch meinen Wissensdurst befriedet. Ich bin immer wieder erstaunt, wie entgegen der "Lehrmeinung" mit solch geringer Bienenmasse eine erfolgreiche Überwinterung gelingen kann. Bei Kai sieht man es ja auch, wie sich das MiniPlus bewährt. Wobei man wahrscheinlich immer die Styroporvariante dabei betrachten muss.

Zum Teig. Ich hatte mal gelesen, dass Futterteig bedingt durch seine Konsistenz eben auch einen geringeren Wasseranteil besitzt und damit ja auch eher dem eingelagerten Futter/Honig näher kommt als Flüssigfutter. Daher wird er mehr als Futtervorat gesehen und eben nicht einfach umgelagert, wie das bei Flüssigfutter der Fall wäre. Nun mal Laienhaft ausgedrückt. Leuchtet mir auch ein. Wie siehst du das?

Der Smoker ist echt schick und gefällt mir gut. Für solch kleine Arbeiten mit Sicherheit die bessere Wahl als der Große. Kleine Gerätschaften haben durchaus ihre Berechtigung. Und wenn es dann noch ein Erbstück ist, umso besser. Somit halte ihn mal in Ehren :)

Johannes hat geschrieben:
Dienstag 2. Januar 2018, 08:52
...Und brutfrei scheinen selbst meine Ligusticavölker derzeit zu sein. Das Argument, dass man dafür Frost braucht, wäre damit hinfällig.
...
Offtopic:
Ein Volk bei mir hat bereits wieder Brut angelegt. Ich finde nicht unerhebliche transparente Wachsblättchen auf der Windel und einiges an Kondensat, was für viel Wärme spricht. Trotz des öfteren frostigem Wetters bei uns. Wahrscheinlich die Tatsache, dass es ein Jungvölkchen ist.


LG
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Johannes » Donnerstag 4. Januar 2018, 09:24

Ape hat geschrieben:
Mittwoch 3. Januar 2018, 20:31
...Zum Teig. Ich hatte mal gelesen, dass Futterteig bedingt durch seine Konsistenz eben auch einen geringeren Wasseranteil besitzt und damit ja auch eher dem eingelagerten Futter/Honig näher kommt als Flüssigfutter. Daher wird er mehr als Futtervorat gesehen und eben nicht einfach umgelagert, wie das bei Flüssigfutter der Fall wäre. Nun mal Laienhaft ausgedrückt. Leuchtet mir auch ein. Wie siehst du das?...
Hallo Steve,

ich sehe das genauso und das spiegelt auch meine Erfahrung der letzten Jahre wieder. Flüssigfutter im Winter macht den Bienen viel zu viel Arbeit und die Energie verpufft dadurch viel zu schnell. Teig wird nicht umgetragen / eingelagert, sondern nur im Bedarfsfall direkt verzehrt.

LG Johannes
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von Ape » Donnerstag 4. Januar 2018, 11:27

Danke für deine Aussage Johannes. Für mich wäre das auch erste Wahl, wenn den Immen im Frühjahr das Futter knapp werden würde. Die Erfahrungen von dir bestärken mich in meiner Entscheidungsfindung.

LG
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Re: Video: Mini-Plus-Beute einzargig überwintern und füttern

Beitrag von marcmo » Samstag 6. Januar 2018, 10:58

Hallo!

Einzargig habe ich noch nie überwintert, da habe ich vorher immer zusammengelegt. In der Regel waren die Völker bei mir in den letzten Jahren immer drei- oder vierzargig in den Winter gegangen und entsprechend stark im frühjahr, sodass schnell Schwarmstimmung aufkam, wenn es mit der Königinnenzucht zeitlich nicht genau gepaßt hat. Dieses Jahr habe ich einige Völker zweizargig eingewintert und bin damit eigentlich sehr zufrieden, Völker sehen zumindest von oben ganz gut aus, bis auf 1-2 Ausnahmen stehen Sie auch noch gut im Futter.

Danke für dein Video

Grüße,
Marco

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