Makroaufnahmen

Moderator: Johannes

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Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Montag 8. Januar 2018, 12:29

Hallo zusammen,

was nutzt ihr eigentlich bei Makroaufnahmen für ein Equipment? Makromodus der Kompaktkamera? Oder des Smartphones? Habt ihr was edleres von Canon, Nikon oder Sony mit exta Objektiv? Wieviel wert legt ihr auf qualitativ gute Makroaufnahmen? Macht ihr überhaupt welche? Fragen über Fragen :D

Ich persönlich finde Makroaufnahmen von Insekten hochinterssant und immer wieder eine Augenweide, da es den unbedarften Betrachtern meist verborgen bleibt, was sich für Details auf den Tieren verstecken.

Grüße
Steve

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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 9. Januar 2018, 16:34

HAllo Steve,

vielen DAnk für Deine Frage. Vor langer Zeit bereits habe ich mir ein "echtes" Makroobjektiv (d. h. echter Abbildungsmaßstab von mindestens 1:1) zugelegt, passend für meine Nikon Spiegelreflexkamera. Siehe: Tokina Makro-Objektiv für Nikon. (bauähnlich)

Für dieses Objektiv passt auch meine Nikon DSLR D90, jetzt nicht im Kleinbildformat, sondern APSC, was einen Crop-Faktor von ca 1,5 beinhaltet. Also nunmehr 1,5-faches Makro. :D Mit dieser Technik wurden zB die Fotos in der Kopfzeile dieses Forums aufgenommen.

Großaufnahmen mit Teleobjektiven, Zoom-Objektiven, extremen Weitwinkeln, Smartphones etc sind keine "eigentlichen" Makroaufnahmen. Dennoch kann man auch hier sicher schöne Fotos schießen.

Wie machen es die anderen?

LG
Kai
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Dienstag 9. Januar 2018, 19:57

Ah, sehr schön. Bei dem ein oder anderen Foto dachte ich schon, na hier hat doch einer mit einem schicken Makroobjektiv hantiert. Das Bokeh und der geringe Schärfebereich sind zu verräterisch :)

Ich bin spiegelloser Fotograph, nutze die Sony A6000 (https://www.sony.de/electronics/wechsel ... 0-body-kit). Ist ebenfalls APSC mit Crop 1,5. Ich bin bislang begeistert, jetzt gut 1 Jahr im Einsatz. Die softwareseitigen Unterstützungen der spiegelosen Kameras, wie z.B. das Fokuspeaking machen das manuelle Fokusieren zum Kinderspiel. Gerade bei Makros eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Da versagt meist der Autofokus. Den Sucher nutze ich ebenfalls, obwohl die Kamera selbst so klein ist. Durch den Crop ist man, wie du schon schreibst, gleich mal um das 1,5-fache weiter, d.h. statt z.B. 100mm gleich mal 150mm und damit viel näher dran.
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir ebenfalls ein Makroobjektiv zuzulegen, da mich die Makrofotographie recht interessiert. Die Faszination für Insekten und vor Allem die Liebe zu den Bienen haben mich in diese Ecke getrieben. Klar, Landschaften kann man ebenfalls sehr schön in Szene setzen und sich in diesen Fotos verlieren, gerade wenn Tageszeit, Belichtungszeit, ggf. Filter zusammenspielen. Aber Makros sind eine eigene Welt für sich. Ob ich am Ende eins erwerbe, mal schauen. Derzeit bin ich noch zu geizig dafür.

Wie oft hast du deins im Einsatz?


Nachtrag:
Für Interessierte vllt: https://www.makro-treff.de/de/galerie

LG
Steve

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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 9. Januar 2018, 22:32

Ape hat geschrieben:
Dienstag 9. Januar 2018, 19:57
Ich bin spiegelloser Fotograph, nutze die Sony A6000 (https://www.sony.de/electronics/wechsel ... 0-body-kit). Ist ebenfalls APSC mit Crop 1,5. Ich bin bislang begeistert, jetzt gut 1 Jahr im Einsatz. Die softwareseitigen Unterstützungen der spiegelosen Kameras, wie z.B. das Fokuspeaking machen das manuelle Fokusieren zum Kinderspiel. Gerade bei Makros eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Da versagt meist der Autofokus. Den Sucher nutze ich ebenfalls, obwohl die Kamera selbst so klein ist. Durch den Crop ist man, wie du schon schreibst, gleich mal um das 1,5-fache weiter, d.h. statt z.B. 100mm gleich mal 150mm und damit viel näher dran.
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir ebenfalls ein Makroobjektiv zuzulegen, ......

Wie oft hast du deins im Einsatz?


LG
Steve
HAllo Steve,

auch sehr schön. :P Jo, die alpha 6000 ist bei Fotografen sehr beliebt, da sie u.a. klein und handlich ist und vor allem sehr gute Videoaufnahmen macht. Zumindest kurzzeitig, da sie nach 10-12 Minuten wg Überhitzung abschalten soll? Aber auf jeden Fall ne tolle Kameraserie, wenn auch nicht günstig.

Welches Objektiv genau nutzt Du an der alpha 6000?

Letztes JAhr habe ich kein einziges Makrofoto geschossen :lol: das soll sich dieses Jahr ändern.

LG
Kai
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Mittwoch 10. Januar 2018, 06:36

Hallo Kai,

ja, ich bin mit der A6000 auch zufrieden soweit. Mal abgesehen von den Features war die Größe ebenfalls ein Kaufgrund. Hatte damals ein gutes Angebot erwischt, inkl. Erstobjektiv. Meist gibt es ja nur den Body.
Die Abschaltung wegen Überhitzung bei Videoaufnahmen kann ich bestätigen. Je nach genutzter Funktion und Umgebungstemperatur schaltet die Kamera zwischen 12 und 20 Minuten bei durchgehender Aufnahme ab. Schon nervig wenn man längere Aufnahmen machen möchte. Das Leiterplattenkonzept scheint da noch Mängel aufzuweisen. Wie es bei den Nachfolgern A6300 und 6500 ist weis ich leider nicht. Dennoch, die A6000 ist eine schöne Kamera, die auch für Profiaufnahmen geeignet ist. Gerade im Telebereich spielt sie durch den Crop Vorteile aus. Jedoch sieht die Kombination eines fetten Tele mit der Kamera einfach nur verschossen aus :lol:

Das Objektiv. Ich nutze derzeit noch das Standart Sel 16-50mm Objektiv. Bei gutem Licht auch gute Bilder, der Schärfegrad könnte besser sein. Für die alltäglichen Dinge im Leben reicht es aber aus. Der Vorteil ist hier ebenfalls die geringe Größe. Die ein oder andere "Makroaufnahme" ist drin, jedoch nicht im Maßstab 1:1. Auf 50mm (also bei Crop 1,5 75mm) kommt man schon ein bisschen ran. Leider ist die minimale Blende dann nur noch 5,6, für Makro also nicht optimal. Einfach zu wenig Licht, vor allem wenn man dann wie bei Insekten die Verschlusszeit enorm veringern will, um das Bild einzufrieren.

Mal sehen, vielleicht gönne ich mir mal was :D

LG
Steve


PS:
Wer interesse an der Bienenhaltung weltweit hat, der schaue sich mal die Aufnahmen von Eric Tourneret http://www.j-aime-les-abeilles.fr/english/ bzw. https://thebeephotographer.photoshelter.com/ an. Und anderem exisiteren auch zwei Bücher im Bildband, sehr zu empfehlen.

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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von marcmo » Mittwoch 10. Januar 2018, 14:46

Hallo,

bei den Preisen muss man ja schon ein bisschen sparen, um sich sowas dann mal gönnen zu können ;-)!

Grüße,
Marco
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Mittwoch 10. Januar 2018, 19:32

marcmo hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 14:46
Hallo,

bei den Preisen muss man ja schon ein bisschen sparen, um sich sowas dann mal gönnen zu können ;-)!

Grüße,
Marco
Ja das stimmt. Bei Fotoausrüstung wird zugelangt ohne Ende. Ich verstehe auch nicht, wieso ein Objektiv z.B. mit E-Mount für Sony locker das doppelte kosten soll wie das gleiche Objektiv mit A-Mount für Canon. Was soll das? Nur der Anschluss für den Kamerabody ist anderes mechanisch codiert. Verrückte Welt, aber das ist wie mit den Bienen. Wenn es ein Hobby ist, dann darf es auch kosten. Die Frage ist eben nur, speziell am Beispiel des Makroobjektives, wie oft nutzt man es. Es ist eben sehr speziell.

LG
Steve

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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 10. Januar 2018, 20:49

Ape hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 06:36
Die Abschaltung wegen Überhitzung bei Videoaufnahmen kann ich bestätigen. Je nach genutzter Funktion und Umgebungstemperatur schaltet die Kamera zwischen 12 und 20 Minuten bei durchgehender Aufnahme ab. Schon nervig wenn man längere Aufnahmen machen möchte. Das Leiterplattenkonzept scheint da noch Mängel aufzuweisen. Wie es bei den Nachfolgern A6300 und 6500 ist weis ich leider nicht.
Soll auch bei der 6300 so sein. Dies war mit ein Grund, warum ich mir als Zweitkamera für mein Makroobjektiv nicht die alpha 6000 kaufte, sondern die Lumix G6 von Panasonic. Diese kann zwar kein 4K, sie hat dafür aber viele Features, die ich mag. Dazu habe ich mir gerade jetzt ein Sigma Objektiv 30mm 2.8 gekauft. Mit vollem Autofocus. Da der Sensor bei Panasonic ein MFT ist, ist ja das 30mm ein Standardobjektiv, entsprechend einem 60mm im Kleinbildformat.

Ich freue mich schon auf mein erstes Video mit diesem Objektiv.

LG
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Donnerstag 11. Januar 2018, 06:40

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 20:49
Ape hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 06:36
Die Abschaltung wegen Überhitzung bei Videoaufnahmen ...
Soll auch bei der 6300 so sein. Dies war mit ein Grund, warum ich mir als Zweitkamera für mein Makroobjektiv nicht die alpha 6000 kaufte, sondern die Lumix G6 von Panasonic. Diese kann zwar kein 4K, sie hat dafür aber viele Features, die ich mag. Dazu habe ich mir gerade jetzt ein Sigma Objektiv 30mm 2.8 gekauft. Mit vollem Autofocus. Da der Sensor bei Panasonic ein MFT ist, ist ja das 30mm ein Standardobjektiv, entsprechend einem 60mm im Kleinbildformat.

Ich freue mich schon auf mein erstes Video mit diesem Objektiv.

LG
Kai

Auch eine gute Wahl! Die Lumix-Modelle hatte ich damals ebenfalls im Blick, dann hat mich aber Sony gereizt. Dabei sehe ich gerade, das der Body der Lumix G6 ja ein verlockenden Preis hat. Jedoch habe ich für dieses Jahr noch einige Anschaffungen für die Immen geplant, daher muss so ein Kauf aus der Vernunft heraus erst einmal aus dem Kopf gestrichen werden :wink:. Auch beim Makroobjektiv muss ich mich gedulden.

Stimmt, hier war ja der Crop Faktor um die 2,0. Hach ja, es gibt so viele gute Objektive, u.a. auch das 35mm F1.8 und 50mm F1.8 z.B., aber das liebe Geld.

Bin schon gespannt auf ein Video, nun hast du mir aber den Mund auch noch wässrig gemacht :lol:

LG
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 11. Januar 2018, 17:48

Ape hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 06:40

...Dabei sehe ich gerade, das der Body der Lumix G6 ja ein verlockenden Preis hat. .....
Bin schon gespannt auf ein Video, nun hast du mir aber den Mund auch noch wässrig gemacht :lol:

LG
Steve
Jo, kann aber auch "nur" Full HD, und das ist fast schon nicht mehr zeitgemäß, zumindest nicht zukunftsfähig. :D Ich wollte aber erstmal nur eine Kamera, mit der ich über einen Adapter mein gutes Makroobjektiv für Videos nutzen kann. :P Somit fiel die Entscheidung auf die Lumix. Die Serie von Fotoapparaten aus dem Hause Panasonic sehe ich übrigens als die Videokameras der Zukunft an. Sie werden Sony schlagen. :P

Jo, die G6 werde ich demnächst mit dem neuen Standardobjektiv mal für ein Video einsetzen anstelle meines Camcorders Sony HDR CX 900.

LG
Kai
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Samstag 13. Januar 2018, 17:55

Hallo Kai,

wenn ich mir das Video anschaue, hat Sony aktuell die Nase noch vorn ;-) https://youtu.be/yWMaKOF9TbI, Verweis auf viewtopic.php?p=30821#30821.
Am Ende ist das aber Alles nur eine Frage der persönlichen Vorliebe. Ist wie mit der Canon- und Nikon-Fraktion :lol:

Frage am Rande: Bist du mit dem Sigma 30mm F2.8 der Art-Serie zufrieden?

LG
Steve

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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Heidjer » Sonntag 14. Januar 2018, 01:26

Leider besitze ich keine digitale Camera. Denn meine Aussattung stammt noch aus der analogen chemischen Zeit: Zeiss Ikon Contaflex Super B. Dazu hasbe ich asuch ein spezielles 1:1 Objektiv und für das Normalobjektiv einige Vorsatzlinsen, so dass ich sehr dicht ran gehen kann. - Ja das Problem mit geringen Tiefenschärfe und der Beweglickeit von Lebewesen oder dem Windzug.
Wenn man in eine Kb-Spiegelreflex-Kamera einen Fotoship reinsetzen könnte, so fände ich es wunderbar, jedoch alles neu kaufen, erlaubt die Finanzlage und der Haushaltsvorstand nicht. Ich bin ja auch durch andere Tätigleiten daran gehindert noch laufend mit der Kamera auf Jagd zu sein. Man kann im Leben nicht alles haben. Und müßte am Ende auch sehen, wie es gut weitergegeben wird. Denn unsere zeit ist ja beschränkt.
MbG
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Sonntag 14. Januar 2018, 14:14

Heidjer hat geschrieben:
Sonntag 14. Januar 2018, 01:26
Leider besitze ich keine digitale Camera. Denn meine Aussattung stammt noch aus der analogen chemischen Zeit: Zeiss Ikon Contaflex Super B. Dazu hasbe ich asuch ein spezielles 1:1 Objektiv und für das Normalobjektiv einige Vorsatzlinsen, so dass ich sehr dicht ran gehen kann. - Ja das Problem mit geringen Tiefenschärfe und der Beweglickeit von Lebewesen oder dem Windzug.
Wenn man in eine Kb-Spiegelreflex-Kamera einen Fotoship reinsetzen könnte, so fände ich es wunderbar, jedoch alles neu kaufen, erlaubt die Finanzlage und der Haushaltsvorstand nicht. Ich bin ja auch durch andere Tätigleiten daran gehindert noch laufend mit der Kamera auf Jagd zu sein. Man kann im Leben nicht alles haben. Und müßte am Ende auch sehen, wie es gut weitergegeben wird. Denn unsere zeit ist ja beschränkt.
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Hallo Wolfgang,

klingt aber interessant. Die "alte" Kameratechnik hat m.M.n. durchaus ihren Reiz und natürlich damit auch ihre Berechtigung. Zudem gibt sie einen ganz spezielen Scharm wieder. Es ging da noch um das Motiv und die Art und Weise des fotographierens. Was nicht gepasst hat, konnte im nachhinein am PC ja nicht mehr korrigiert werden. Der "shot out of the camera" hat den Reiz ausgemacht.

Ich denke ebenfalls das es keinen Sinn macht, deshalb Alles wegzuschweißen und/oder neu anzuschaffen. Das finanzielle Thema kommt dann noch dazu. Vom zeitlichen Aspekt ganz zu schweigen. Es ist eben genauso ein Hobby. Der eine geht voll und ganz dafür auf, der andere macht es nebenbei, der andere hat damit nichts am Hut und macht nur mal einen Schnappschuss. Ich würde mich niemals für Fotoequipment finanziell verschulden, dafür habe ich ganz andere Interessen und Verantwortungen. Ich hatte mit einem guten Bekannten mal über diese Themen (Freizeit, Hobby, Arbeit, etc.) philosophiert. Am Ende ist es wie du schon schreibst: "Man kann im Leben nicht alles haben". Ich finde, man sollte sich auf das, was einem wichtig erscheint konzentrieren. Diese Prioritäten werden bei Jeden anders gelegt, natürlich. Für mich ist das an erster Stelle die Familie. Dann kommen Freizeitbeschäftigen wie z.B. die Bienen bzw. unsere Tiere (teilweise elementar wie Haus und Hof). Die Arbeit selbst ist notwendiges übel des Gelderwerbes (m.M.n., sieht der ein oder andere vllt anders). Aber man sollte immer bedenken, bezugnehmend auf den Satz "Man kann im Leben nicht alles haben", sich nicht zu übernehmen. Es soll kein Zwang entstehen, ah ich habe noch dies oder jenes zu tun. Nein, es soll Spaß machen, wir haben nur dieses eine Leben. Dazu gehört auch der Verzicht und, ich wiederhole, die Konzentration auf das Wesentliche und die eigenen Ziele.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Sonntag.

LG
Steve

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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 14. Januar 2018, 19:47

Ape hat geschrieben:
Samstag 13. Januar 2018, 17:55
.....Bist du mit dem Sigma 30mm F2.8 der Art-Serie zufrieden?

LG
Steve
HAllo Steve, ich denke schon. Siehe mein Video, gedreht mit dem Sigma 30mm f2.8: https://www.youtube.com/watch?v=aGa1IfUdeTg

Und hier ein paar Fotos von meinem heutigen Spaziergang im Eider-Urstromtal. Ich habe mit f 4.0 fotografiert, und trotz MFT lässt sich hier gut freistellen. Ich finde, das Sigma hat ein überraschend schönes Bokeh. Was meinst Du? Dennoch finde ich, ist die Kamera besser zum Videofilmen als zum Fotografieren geeignet.

Fotos mit Blende 4.0. Schattenbilder mit ISO 400, Sonnenbilder mit ISO 160. Teilweise vergrößert dargestellt, gecropt.

LG
Kai

Bitte zur richtigen Größenansicht in das jeweilige Miniaturbild klicken (da die großen Fotos hier vom Forum skaliert sind).

Bild
warrebeute.jpg
Bild
viburnum-tinus-fruechte.jpg
Bild
viburnum-tinus-bluete.jpg
Bild
schneeheide.jpg
Bild
moos.jpg
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eidertal.JPG
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biene-maeusegitter.jpg
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baumpilz.jpg
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araucaria-1.jpg
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Re: Makroaufnahmen

Beitrag von Ape » Dienstag 16. Januar 2018, 08:38

Hallo Kai,

das Sigma 30mm F2.8 hat ein sehr schönes Bokeh. Für eine 2.8er Blende nicht zu verachten. Das Preis-Leistungsverzeichnis passt ebenfalls. Die gute Freistellung ist wahrscheinlich auch dem Crop geschuldet, immerhin bist du auf ca. 60mm unterwegs. Da geht schon einiges.

Die Bilder gefallen mir sehr gut, vor allem aber die Nahaufnahmen der Blüten. Hätte nicht gedacht das es so gute Abbildungsleistung zeigt. Fokusierst du Manuell oder mit Autofokus? Aktuell sitzt bei der Schneeheide der Fokus mittig. Probiere mal bei dem Bild den Fokus auf die obere Blüte, die sich links unten befindet, zu setzen und diese dann ein Stückchen Richtung Mitte, unteres drittel zu verschieben. Vielleicht auch noch etwas von unten heraus fotographieren, also einen anderen Betrachtungswinkel. Damit könnte die Aufteilung im Bild denke ich noch verbessert werden. Dann hast du eine Perspektive von unten links, vorn Scharf, nach hinten oben auslaufend in die Unschärfe hinein. Hoffe du kannst mit diesem wirren Satz etwas anfangen :D Soll aber keine Kritik sein, sondern lediglich ein Gedankenspiel meinerseits. Ich habe festgestellt, dass mit diesen Perspektivwechsel und Fokusverlegung vieles machbar ist. Du erzeugst wie eine Minilandschaft.

Meinst du deine Lumix ist besser zu filmen geeignet?

Wer hat denn da eine Warré-Beute? :)

LG
Steve

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