Start in das Jahr 2018

Moderator: Johannes

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Ole86
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Start in das Jahr 2018

Beitrag von Ole86 » Sonntag 11. Februar 2018, 16:37

Hi zusammen,

auch wenn es in den letzten Tagen noch einmal etwas winterlicher zuging, darf man sich wohl so langsam auf den Frühling freuen. In zwei Wochen befinden wir uns fast im März und es darf mit einer etwas konkreteren Planung der imkerlichen Vorhaben im neuen Jahr begonnen werden.

Bei einem groben Kontrollgang konnte ich heute den Zustand meiner Völker nach der Winterbehandlung prüfen. Zwei Völker, die mir allerdings bereits vor der Winterbehandlung mit Oxavur nicht besonders gut gefallen hatten, erschienen mir leider nach wie vor nicht so richtig gut. Alle anderen saßen zum Glück in dicken Trauben nahe des Deckels. Ich konnte jetzt durch die Folien nicht besonders gut den Futtervorrat beurteilen, aber die Völker erschienen mir vital und gesund.

Etwas Sorge bereitet mir das dauerhaft sehr feuchte Wetter. Die Beuten wirken insgesamt sehr klamm. Glücklicherweise konnte ich noch keinen starken Schimmelbefall beobachten.

Es sieht also voraussichtlich so aus, als ob genügend (ich mag das Wort eigentlich nicht) Bienenmaterial im Frühjahr zur Verfügung stehen wird. Diese Ausgangssituation erfreut mich sehr, da dieses beispielsweise letztes Jahr nicht der Fall war und ich endlich einmal Vernünftig das Jahr vorplanen kann.

Ok, die Einleitung war jetzt doch länger als gedacht :D


Dieses Jahr möchte ich endlich meine ersten Zuchtversuche wagen. Da ich auf dieses Vorhaben in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen leider mehrfach verzichten musste, freue ich mich hierauf besonders. Ich werde in Kürze in einem separaten Thema aus dem Vorjahr noch etwas detaillierter auf das Vorhaben eingehen.

Der Plan ist aktuell früh mit der Zucht zu beginnen um in der Schwarmzeit die Königinnen zur Verfügung zu haben. Ich plane dieses Jahr jedes Volk mindestens einmal zu teilen. Je nach der Qualität meiner Königinnen werde ich dann sehen, wie viele Königinnen ich noch zukaufen werde / muss.

Ich spiele auch mit dem Gedanken, für das Folgejahr Reinzuchtköniginnen aus dem Ausland zu beziehen und dieses Jahr entsprechend einzuwintern. Auch hierzu werde ich mich in einem separaten Thema noch äußern.

Desweiteren werden ein paar Umbaumaßnahmen am Stand unumgänglich sein. Abgesehen von den eigenen Ablegern, erhalte ich vermutlich noch weitere Völker zur Verstärkung. In so fern werde ich vermutlich noch ein bis zwei neue Standplätze erschließen müssen.

Die Winterarbeiten sind bei mir weitgehend abgeschlossen. Es stehen erstmal genug Beuten etc. zur Verfügung. Denke mal für 25-30 Völker sollten die Kapazitäten reichen. Nur beim Wachs habe ich einen Engpass. Ich habe noch einen ca. 15 kg schweren Wachsblock. Diesen werde ich in den nächsten Tagen noch verarbeiten lassen, aber ein paar Kilo werde ich wohl noch zukaufen müssen. Ein paar Rahmen etc. werden wohl auch noch benötigt, da werde ich noch rechtzeitig eine kleine Bestellung aufgeben.

Wie sieht es bei euch aus? Steht euer Bienenjahr schon in den Startlöchern? Könnt ihr auch den Frühling kaum noch erwarten?

Ich freue mich auf eure Antworten! LG, Ole!

robirot
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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von robirot » Sonntag 11. Februar 2018, 22:47

War Anfand Dezember mit allem fertig. Jetzt fehlen nur noch ein paar neue Beuten. Die werden aber erst ende Juni kommen, sowie die Rähmchen dafür die Mittelwände. Das größte Problem ist dabei letzteres, mir fehlt einfach Wachs und LS MW sind hier nicht ganz so gängig. Mal sehen vll giebt es dann einfach ein bischen mehr Naturbau oder ich muss die Walze dünner stellen.

Dazu müssen jetzt noch 20 EWK's gesägt oder gekauft werden. Mal sehen was es wird.

Aber immerhin gestern sind schonmal 20 Futtertaschen für die neuen Beuten gekommen.

Silas
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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Silas » Montag 12. Februar 2018, 18:02

Hallo Miteinander
Als ich anfing sagte man mir ich brauche
für ein Volk 3Zargen Rähmchen usw.

Also kaufte und baute ich im ersten Jahr alles was ich brauche für 10 Völker, Königinzucht usw.
Das Ende vom Lied ist das ich mir für 2018-? Keine sorgen machen muß da ich heute 1Brutraum+Honigraum ja nur brauche und alle naturbau machen. Also dem zu Folge habe ich über 500 fertige Rähmchen, 20kg fertige Mittelwände,15kg rohwachs 8 Böden ,15Zargen, 10Böden für Ableger mit ganzer Zarge, Deckel Aufsatz für die kleinen begattungs einheiten für 30 Stück usw.

Und im Augenblick stehen 13 Völker draußen und warten auf dem Sommer. Gruß Marcus

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Richthofen

Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Richthofen » Montag 12. Februar 2018, 19:09

Hallo zusammen
Ja , der Frühling kann kommen !
Oder erst mal März und eine ordentliche Durchsicht - bis jetzt sieht es ganz ordentlich aus .
Im letzten Jahr konnte ich mir mit dem ersten Zuchtjahr mit top "Ausgangsmaterial" einen ordentliches Fundament bilden . Dann konnte ich eine spannende Königin erwerben und habe tolle Kontakte geknüpft .
Zudem habe ich mir einen Brutschrank zugelegt, um den Launen der Natur nötigenfalls ein Schnippchen zu schlagen oder auch einfach mehr Königinnen zu produzieren . Die Mechanik der Vermehrung sollte so zum laufen kommen und Absatz ist kein Thema .
Den Bau von zwei Beuten werde ich diesen Winter noch in Angriff nehmen plus einen Sonnen-wachsschmelzer .
25 Völker , das habe ich mir mal so als oberes Limit gesteckt das ich ohne Teilen etc. über Schwärme leicht erreichen werde . So lassen sich auch Spielereien mit " Linien " und nötige Selektion betreiben . Ach ja - Honig ist ausverkauft , fünf Glas stehen noch für Eigenbedarf im Regal . Eine Mittelwandgießform schiebe ich noch auf die lange Bank, denn 4,9mm kann ich seit letztem Sommer um die Ecke erwerben - wenn ich eine baue , dann mit 4,8mm Zellen.
Somit wär ich +- bereit , der Winter dauert doch noch ein paar Wochen in denen es hoffentlich für alle keine bösen Überraschungen mehr gibt .
Toi Toi Toi !

Gruss Markus

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Sturmimker » Donnerstag 15. Februar 2018, 20:49

Grüß euch,
Viel Erfolg wünsch ich euch erstmal!
Eine Frage habe ich mir gestellt. Habt ihr tatsächlich Angst vor Naturbau? Mir ist schon klar, dass Naturbau nicht überall so einfach funktioniert wie bei mir (östlich von Wien, pannonischer Raum) aber so schwierig ist es nicht. Man muss ja nicht 100%ig auf Naturbau arbeiten. Die Bienen wollen bauen, es liegt in ihrer Natur...
@ Markus: Hast du schon Erfahrung mit Kleinzellern? 4,9 ist schon eine Ansage. Und 4,8 umso mehr.
lg Michael, der auch Kleinzeller, aber nur mehr im Naturbau haltet...

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 15. Februar 2018, 21:11

Sturmimker hat geschrieben:
Donnerstag 15. Februar 2018, 20:49
...Habt ihr tatsächlich Angst vor Naturbau? ....
HAllo Michael,

Angst vor Naturbau nicht. Naturbau ist hochinteressant.

Nur: wie schnell wird aus NAturbau Wirrbau. Eine Schieflage reicht schon, und man kann das Rähmchen nicht mehr vernünftig ziehen.

Zum Zweiten: Mittelwände werden natürlich viel schneller ausgebaut als leere Rähmchen. Im nasskalten Klima Holsteins ist das schon entscheidend.

LG
kai
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Richthofen

Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Richthofen » Donnerstag 15. Februar 2018, 21:14

Hallo Michael

Ja , ich habe noch nie was anderes als 4,9 angeboten , versuchsweise auch 4,8 mm - die bauen sie mittlerweile super aus .
Mein Imker-Pate unterteilt jeweils die Mittelwände zusätzlich in einen oberen Bereich mit 5,1mm - Futterkranz und den restlichen in 4,9mm .
Diesen Sommer werde ich einen Versuch machen indem ich die 4,8 mm großflächig in das Rähmchen einlöte , ringsum jedoch
5 cm für Naturbau freilasse .
Der Neugier wegen .
Gruss Markus

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Sturmimker » Donnerstag 15. Februar 2018, 21:49

Freut mich sehr, dass wir hier darüber reden können!!!

@ Kai:
Deine Bedenken wegen Wirrbau kann ich sehr gut vertehen. Viele vermeidbare Fehler werden gemacht. Ich bin sicher nicht der Natubauguru aber ich gehe gerne bei Zeiten darauf näher ein. Und ich bin auch voll und ganz deiner Meinung, es ist nicht immer und überall möglich.

@ Markus:
Ich hab schon sehr viel von Schweizer Kleinzellern mit bekommen. Offensichtlich seit's ihr da mit ganz anderen Bienen "gesegnet".
Meine 4,9er haben sofort nach der Umstellung auf Naturbau wieder 5,1 5,2 5,3... (eher kleinzellig) gebaut aber nie wieder 4,9.
Mich würde brennend interessieren wie es dir und deinen Bienen mit 4,8 geht. Gleichzeitig behaupte ich jetzt frech, im Naturbau würdest du ähnliche Erfahrungen machen wie ich.

Nebenbei möchte ich unbendingt bemerken: Ich hab überhaupt nichts gegen Mittelwandimker, Kleinzellerimker oder sonst irgend ein anders Wabenbausystem. Ich hab mich für Naturbau entschieden und will das sicher niemanden aufzwingen. Meine Motivation für Naturbau ist letztendlich nur dem natürlichen Bauverhalten der Biene und auch der Wachsverfälschungsproblematik geschuldet.

lg Michael

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 15. Februar 2018, 21:53

Sturmimker hat geschrieben:
Donnerstag 15. Februar 2018, 21:49
...... und auch der Wachsverfälschungsproblematik geschuldet.

lg Michael
DAs kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch deshalb habe ich letztes JAhr "halbe" Naturbausachen gemacht: :lol:

Jedes Rähmchen erhielt nur zur Hälfte eine Mittelwand, in der Regel die obere Hälfte. :wink:
LG
Kai
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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Richthofen » Donnerstag 15. Februar 2018, 22:15

Hallo Michael

Es geht meinen Bienen mit 4,8 mm genau so wie allen anderen Bienen . Sie sind jedoch : augenscheinlich , erkennbar kleiner .
Als Imker der Mittelwände anbietet will man einfach letztlich keinen Wirrbau sehen , die Bienen sollen die Prägung genau so ausbauen wie vorgegeben und das machen meine Dunklen .
Der Buckfastschwarm kann es nicht und auch die Stadbegatteten haben eher Mühe .
Gut möglich , dass auch die Dunklen im Naturbau auch die Brutzellen wieder grösser machen würden . Wobei das schon eine endlose Diskussion auslösste ....
Für meine Bienen und mich scheint das bis dato die gewünschten Resultate zu bringen , varroahemmend .

Gruss Markus

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von marcmo » Freitag 16. Februar 2018, 16:15

Hallo!

Der Start in 2018 ist vollzogen - die ersten beiden Stiche heute kassiert ;-)!

Grüße,
Marco

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Richthofen » Freitag 16. Februar 2018, 17:33

Beim ersten Mal tut`s noch weh.... :wink: https://www.youtube.com/watch?v=QjOzyqCyU8M

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Sturmimker » Freitag 16. Februar 2018, 19:02

Grüß euch,
Kai, hast du irgend welche negative Folgen bei deinen "halben Sachen" ;-) feststellen müssen? Falls nicht, versuchs doch mal mit 2-3cm Anfangsstreifen.

Markus, ich bin tatsächlich sehr erstaunt und freue mich gleichzeitig. Viele versuchen die Zellgröße unter 4,9 zu bringen. Scheinbar hast du eine sehr individuelle Linie der westlichen Honigbiene, denn noch 0,1mm kleiner ist schon beachtlich. Viel Erfolg wünsche ich dir. Leider ist die Dunkle bei uns nicht zugelassen sonst würde ich dich um eine Königin, ev. im Tausch anschnorren...

lg Michael

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Richthofen » Freitag 16. Februar 2018, 21:12

Sturmimker hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2018, 19:02
Grüß euch,

Markus, ich bin tatsächlich sehr erstaunt und freue mich gleichzeitig. Viele versuchen die Zellgröße unter 4,9 zu bringen. Scheinbar hast du eine sehr individuelle Linie der westlichen Honigbiene, denn noch 0,1mm kleiner ist schon beachtlich. Viel Erfolg wünsche ich dir. Leider ist die Dunkle bei uns nicht zugelassen sonst würde ich dich um eine Königin, ev. im Tausch anschnorren...

lg Michael
Hallo Michael
Das wusste ich bis dato nicht . Die 4,8 er beziehe ich von meinem Imkerpaten und der bietet sie seit Jahren seinen Dunklen, die mit meinen nicht näher verwandt sind, auch erfolgreich an . Der Umstand , dass ich zusätzlich jederzeit eine Matritze kaufen kann deutete ich bis dato so , dass andere die auch erfolgreich verwenden . Die 4,8 mm Mittelwandgiessform ist bei mit gesetzt - eilt jedoch nicht .
Gruss Markus

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Re: Start in das Jahr 2018

Beitrag von Ole86 » Samstag 24. März 2018, 16:38

Hi zusammen,

heute hat es das Klima endlich zugelassen, die Völker zu kontrollieren. Ein Volk hatte es, wie zu erwarten war, nicht geschafft und wurde heute entfernt. Da die Beute schon etwas Schimmel angesetzt hatte, wurde diese sorgfältig abgeflammt und ich habe sicherheitshalber alle Rähmchen samt Inhalt im Müll entsorgt.

Alle Böden wurden gereinigt und der Futterstand der Völker überprüft. Bei den Mini-Plus-Völkern war nicht mehr viel Futter vorhanden. Diese haben bereits eine Futterzarge erhalten und werden, sobald ich gleich im Supermarkt war, flüssig gefüttert.

Nicht gut gefallen haben mir die Wildbausperren bei den Beuten mit Hochboden. Diese werde ich demnächst austauschen. Außerdem werde ich ein paar Rähmchen wechseln, die noch nicht ausgebaute Mittelwände hatten und mir vom Zustand her auch nicht mehr gefielen.

Auf einem Bodenschieber hatte sich Wasser gesammelt, das ist natürlich nicht gerade optimal. Hat vermutlich ein wenig rausgeragt, da werde ich in Zukunft drauf achten. So fern erstmal kein starker Wind angesagt ist, lasse ich die Böden jetzt offen und nutze die Zeit um die Schieber zu reinigen.

Als letztes steht jetzt noch die Bestellung von diversem Zubehör für das aktuelle Bienenjahr an. Immerhin kann ich jetzt abschätzen, was noch benötigt wird und bald dürfte bei Holtermann und Co. wieder die heiße Phase mit längeren Lieferzeiten anstehen. Da sollte man so langsam reagieren.

Im Großen und Ganzen war ich heute allerdings sehr zu frieden und habe mich auch sehr am Geräusch der fliegenden Bienen erfreut. Überhaupt war es herrlich, wieder mit den Völkern arbeiten zu können.

Bild

Beste Grüße, Ole!

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