Trockenheit wird zum Problem !

Moderator: Johannes

Postkugel
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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Postkugel » Mittwoch 8. August 2018, 18:14

Der Sommer 1911 war auch extrem. Es gibt nur fast keinen mehr, der sich daran erinnern kann.

https://www.youtube.com/watch?v=RQfhVf_ScqI

Biene77
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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Biene77 » Mittwoch 8. August 2018, 20:51

Ich orientiere mich inzwischen an 1540. :shock:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 78654.html
Hier sind bisher in diesem Jahr circa 200mm Niederschlag gefallen.
https://www.internetwetter.de/home/s-h-netz.php
Da auf Karten und dann unten rechts auf Statistik.

Uns fehlt hier so viel Regen,
die Auswirkungen werden wir nächstes Jahr noch spüren.

Mfg
Willst du eine Stunde glücklich sein,trinke Wein.Willst du ein Jahr glücklich sein,heirate.
Willst du dein Leben lang glücklich sein,werde Gärtner. In der Ruhe liegt die Kraft.
https://www.youtube.com/watch?v=Q6km-3ot8Qo

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Abramis » Freitag 10. August 2018, 13:21

So, es ist das Ende meiner zweiten Urlaubswoche und - es regnet! Immer noch nicht genug, aber es soll auch morgen noch so bleiben. Damit hat mein Regen-Tiki (Urlaubsantrag) wieder zuverlässig funktioniert. Mal ehrlich liebe Leute - nichts ist so beständig wie der Regen in Norddeutschland!
Im Zuge der globalen Erwärmung erwarte ich auch eher tropisch-feuchte als mediterran-trockene Verhältnisse bei uns. Also passend zu den Abdrücken tropischer Pflanzen, die mein Onkel in meiner Kindheit aus dem Kohlenflöz mit nach oben gebracht hat.

Viele Grüße, Heiko
Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!: :!: :!:

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 10. August 2018, 13:35

Hurra, es regnet tatsächlich. Seit gestern Abend immer mal wieder ein Schauer. Noch lange nicht genug, der Boden ist metertief trocken, aber immerhin. Und: es ist 18 Grad kalt. :lol: :lol: :lol:

Hoffentlich kann die Natur jetzt aufatmen.

LG
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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Biene77 » Freitag 10. August 2018, 14:46

Der Regen bisher ist grad mal 5cm tief in den Boden eingedrungen.
Bringt nur dem Rasen was.

Aber was sehr positiv ist,die Nacktschnecken sind weg.
Ich hab irgendwann im April die letzten gesehen und das wars auch. :mrgreen:

Die weiteren Aussichten.
Weiterhin viel zu wenig Regen und warm wirds leider auch wieder. :(
https://www.wetteronline.de/14-tage-wetter

Mfg
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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 10. August 2018, 17:08

Biene77 hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 14:46
Aber was sehr positiv ist,die Nacktschnecken sind weg.
Ich hab irgendwann im April die letzten gesehen und das wars auch. :mrgreen:
Mfg
Das stimmt :P :P :P :P im März erfroren und im Sommer vertrocknet. Das gefällt mir.

LG
Kai
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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Abramis » Freitag 10. August 2018, 21:18

Sie sind noch da! Glaubt es mir — sie sind nicht zu sehen, aber sie sind da!😱

Ich kann es am Grünkohl deutlich erkennen. :evil:
Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!: :!: :!:

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Biene77 » Samstag 11. August 2018, 05:33

Kohl...
Der ist dieses Jahr erst garnicht gewachsen da zu heiss,
und die kümmerlichen Reste wurden dann von Raupen plattgemacht. :evil: :lol:

Dieses Jahr ist ein verlorenes Gartenjahr,sogar die Tomaten haben durchweg Sonnenbrand.

Mfg
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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von robirot » Samstag 11. August 2018, 09:18

Biene77 hat geschrieben:
Samstag 11. August 2018, 05:33
Kohl...
Der ist dieses Jahr erst garnicht gewachsen da zu heiss,
und die kümmerlichen Reste wurden dann von Raupen plattgemacht. :evil: :lol:

Dieses Jahr ist ein verlorenes Gartenjahr,sogar die Tomaten haben durchweg Sonnenbrand.

Mfg
Dafür wächst der Spargel, das Soja und die Sonnenblumen, sehr schön, genau wie die Kabe. Kartoffeln so lala Topinambr wuchert dagegen wieder wie immer.

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Ole86 » Samstag 11. August 2018, 14:02

Hi zusammen,

nach der langen Hitzeperiode, scheinen sich die Temperaturen zu normalisieren. Ich wusste lange Zeit nicht, wie ich mit der Hitze umgehen sollte, denn durch diese wird die Milbenbelastung in der Regel gefördert. Gleichzeitig haben es die hohen Temperaturen nahezu unmöglich gemacht, eine ordentliche Schwammtuchbehandlung mit AS durchzuführen, denn die Gefahr Völker durch zu schnelle Verdunstung zu schädigen, war mir zu hoch.

Die Futtervorräte werden langsam knapp bei den Völkern, das hat eine Kontrolle heute morgen bestätigt. Ich habe auch die Honigräume erstmal drauf gelassen, damit die Bienen sich an diesen bedienen können.

Damit ist heute Nachmittag allerdings Schluss. Heute Nachmittag werden alle Völker auf ihre Wintergröße beschränkt und einmal gefüttert. Die übrigen Waben werden geschleudert bzw. geschmolzen. Anfang nächster Woche folgt dann bei hoffentlich 22-24 °C die Schwammtuchbehandlung.

Anschließend folgt der anhaltende Futterstrom für die Winterfütterung, auf dass Anfang September die Völker einwinterungsfertig sind.

Beste Grüße, Ole!

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Abramis » Samstag 11. August 2018, 16:19

robirot hat geschrieben:
Samstag 11. August 2018, 09:18
[...] Topinambr wuchert dagegen wieder wie immer.
Na wenigstens bin ich nicht der einzige, der so schlau war, sich dieses Unkraut in den Garten zu holen! :mrgreen:
Freilandgemüse gibt es nur zwei Jalapenos - an vier Pflanzen. :?

Viele Grüße, Heiko
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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Herbert » Samstag 11. August 2018, 19:41

Moin Ole,
bei mir sah es auch so aus,habe letztes Wochenende abgeschleudert,und musste direkt den meisten Völkern mit 10 Kg Futter
aushelfen,damit sie keinen Mangel leiden,werde die AS Schwammtuchbehandlung vorraussichtlich direkt nach der Regenperiode
beginnen damit es auch richtig wirkt.

LG Herbert

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Ole86 » Samstag 11. August 2018, 21:34

Hi Herbert,

habe über den Nachmittag mit ein paar Regenunterbrechungen alle Völker auf Wintergröße verkleinert und neue Futterzargen aufgesetzt. Gleichzeitig hatte ich die Möglichkeit eine intensivere Kontrolle zu durchzuführen, welche recht positiv ausgefallen ist.

Ein Honigraum wurde irgendwie als Brutraum verwendet. Habe keine Idee, wie es die Königin durch das ASG geschafft hat. Hoffe mal es gibt keine zwei Königinnen. Auf jeden Fall muss dieses Volk jetzt zweizargig überwintern, da ich es einfach nicht so weit verkleinern kann.

Alle Völker haben eine Futterzarge mit Flüssigfutter erhalten und für mich geht es jetzt ab in den Keller zum Schleudern.

Werde genau wie Herbert nach der Regenphase (vermutlich Mo. oder Di.) mit der AS-Behandlung beginnen.

Beste Grüße, Ole!

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Ape » Samstag 11. August 2018, 23:01

Die Hitze und Trockenheit hat nun auch bei uns eine Pause eingelegt. Es gab auch etwas Regen, konnte man aber leider unter Tropfen auf den heißen Stein verbuchen.

Auch ich habe von AS-Behandlung wegen der Temperaturen abgesehen. Es war mir ebenfalls zu riskant. Nun sind die Völker aber vorbereitet... Eigentlich. Denn, komisch nur, wir haben noch Eintrag. Hatte Ende Juli, wg. Futtermangel, gefüttert, 5-8Kilo. Wollte schon eher AS anwenden, aber Temperaturentwicklung und Trachtsituation haben die Theorie mal wieder über den Haufen geworfen. So ist das in der Imkerei.

Woher nur der Eintrag? Goldrute? Boretsch? Phacelia? Springkraut? Wäre gut, weniger Einfütterung notwendig.
Aber, muss auch auf Melizitose achten, denn die lange Trockenheit könnte die Läuse noch einmal angefacht haben. Wir sind hier u.a. gutes Waldtrachtgebiet, wobei ich das eigentlich für dieses Jahr abgeschrieben hatte. Durch die Fütterung auch nicht mehr nutzbar zur Ernte, max. für Fütterung im nächsten Frühjahr u.U.
Mal sehen was das noch wird :?

LG
Steve

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Re: Trockenheit wird zum Problem !

Beitrag von Ole86 » Sonntag 12. August 2018, 01:43

Ape hat geschrieben:
Samstag 11. August 2018, 23:01
Woher nur der Eintrag? Goldrute? Boretsch? Phacelia? Springkraut?
Hi Steve,

also mein letzter Schleuderdurchgang war dunkel-braun und zähflüssig. Dachte erst an Waldhonig (habe auch zwei kleinere Wälder nebenan), aber ich tippe irgendwie doch auf die Heide.

Wird bei dir in Sachsen nicht zutreffen, allerdings lebe ich auch nahe eines "Sandtrockenrasens", der noch recht viel Heide birgt. Die meisten Büsche sind vertrocknet, allerdings habe ich vor Kurzem doch einen Bereich entdeckt, in dem die Heid erstaunlich früh geblüht hat.

Ich vermute auf Grund der Vermischung mit anderem Nektar, ließ sich diese Tracht verhältnismäßig gut ausschleudern. Auf jeden Fall ein interessanter Späthonig.

Besten Gruß, Ole!

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