Auffütterung - August 2018

Moderator: Johannes

Feuerstein
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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Feuerstein » Sonntag 12. August 2018, 23:01

Danke, dass hilft mir erst mal weiter. Mir fehlt natürlich noch die Erfahrung, aber momentan gehe ich davon aus, dass die Völker ok sind. Das eine Volk hinkt etwas hinterher, dass andere ist aber auch extrem voll. Dann lasse ich sie in Ruhe, auch wenns schwer fällt. Man möchte zu gern irgendwas machen außer füttern. Naja nützt nichts, es wird auch wieder Frühling/ Sommer.

Herbert
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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Herbert » Montag 13. August 2018, 09:37

Moin,
jetzt solltest du die Zeit nutzen um der Varroa zu Leibe zu rücken,wenn die Temperatur paßt,und nicht zu feucht,Regen etc. für AS,
würde denn auch gegen mitte September Kontrollwiegen machen und ggf. rest nachfüttern.

LG Herbert

Feuerstein
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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Feuerstein » Montag 13. August 2018, 10:12

Danke. Zur Varroa hatte ich ja schon etwas geschrieben, bin da momentan versorgt. Allgemein hatte mein Imkerpate damit weniger Mühe, ich mache es erstmal alles wie er es macht und sehe dann weiter.

Manchmal erreiche ich den Imkerpaten nicht, er ist ja 81 Jahre alt, da kann man nicht mal eben mit whatsup schreiben. Dann frage ich gern mal hier, wenns niemanden stört. Möchte nicht in größere Foren gehen, da wird man eh dumm angemacht.

Ihr könnt es mir glauben, habt es sicher auch selbst so durchlebt, ich habe mir echt viel Wissen um die Bienen angeeignet und könnte schon Vorträge halten. Aber dann tauchen praktische Fragen auf, die für einen Imker, der schon jahrelang imkert, Pillepalle sind. Aber nicht für einen "Theoretiker". Es ist auch eine Lernphase, wenig an den Bienen zu tun. Man ist einfach erst mal unsicher, alles ändert sich und man fragt sich, ob alles io ist. Im Moment ist bspw. nicht so viel Flugbetrieb, es wird etwas Pollen eingetragen usw. Vor 3,4 Wochen sah es noch anders aus. Hat man es so schon Jahre erlebt, ist es Standard. Ich mach mir dann Sorgen und gucke, wie es beim Imkerpaten ist. Darf ja immer zu den Bienen gucken, selbst wenn er nicht da ist.

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 13. August 2018, 10:29

Feuerstein hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 10:12
....Dann frage ich gern mal hier, wenns niemanden stört. Möchte nicht in größere Foren gehen, da wird man eh dumm angemacht. .....
Fragen sind hier immer gern gesehen. :P :P :P

Und Stänker sowie Hater haben hier keine Chance. Von daher ... nur Mut. :)
LG
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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Feuerstein » Sonntag 7. Oktober 2018, 17:08

Eine Frage. Habe heute die Völker gewogen, weil ein Volk in den Efeu fliegt, leider das "falsche". Habe festgestellt, dass ein Volk nur 35 kg wiegt. Im September waren es noch 40, bevor ich die Ameisensäurebehandlung machte. Die haben schon 5 kg mehr bekommen und nun wieder 3 kg mehr verbraucht. Was mach ich nun? Komme erst nächste Woche zum Imkerpaten. Soll ich bis Feb warten, obs knapp wird und erst dann reagieren?

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von elk030 » Sonntag 7. Oktober 2018, 18:03

Wenn sie noch was brauchen und auch abnehmen, gib es ihnen jetzt.

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 8. Oktober 2018, 12:56

Hallo,

aufgrund der anhaltenden Wärme kann man den Bienen immer noch etwas geben. Ich würde jetzt die erforderlichen Mengen auffüttern.

LG
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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Feuerstein » Mittwoch 10. Oktober 2018, 12:44

Ich habe jetzt folgende Situation:

Ein Volk fliegt seit Montag wie die Geisteskranken und die Beute ist von 37 kg am Sonntag auf 40 kg geklettert. Und wir haben noch mindestens bis Sonntag so ein Wetter. Die fliegen schon früh um neun obwohl es noch relativ kühles und feuchtes Wetter um die Zeit ist. Muss ich da was unternehmen damit sie nicht den Platz für die Wintertraube zukleistern? Oder bremsen sie sich wenn es so weit ist?

Könnte ich davon ein zwei Waben mit dem anderen Volk, das zu leicht ist, tauschen? Oder ein, zwei geschleuderte Leerwaben einsetzen? Wenn ich oben rein gucke sieht es verdammt voll aus, fette Waben von vorn bis hinten.

Bitte denkt daran, dass die Situation für mich neu ist.

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Postkugel » Mittwoch 10. Oktober 2018, 13:22

Futterwaben kannst Du am Stand zwischen den Voelkern tauschen. Futterbedarf auch immer in Abhaengigkeit zur Volksstaerke und dem Standort sehen. Bei Dadant rechne ich im Oberharz pro Volk und besetzter Wabengasse mit 2,5 kg Winterfutterbedarf. In der Goldenen Aue sollten 2,0 kg genuegen (Dadant ggf. auf DNM umrechnen). Mittelfristig bei solchen Tauschaktionen jedoch immer die Wabenhygiene und das Faulbrutmonitoring im Auge behalten. Bei mir sind die Waben max. 1 Jahr im Volk und Futterkranzproben habe ich erst vergangene Woche wieder abgegeben.

Leerwaben kannst Du problemlos geben, die werden rasch gefuellt. Lediglich Mittelwaende werden kaum noch ausgebaut. Wobei die Bienen jetzt am liebsten brutnestnah einlagern. Trotzdem Leerwaben immer nur an den Rand geben. Die Brutnestordnung nicht stoeren, die Bienen wissen schon, was gut fuer sie ist!

Bei sehr viel Trachtangebot (egal ob Pflanzen oder Fuetterung) neigen die Bienen tatsaechlich dazu, das Brutnest mit Futter zu fuellen. Ob das nun schlimm ist, darueber gehen die Meinungen auseinander. Manch Altimker sagt so, der andere so. Ich sehe das um diese Jahreszeit bei ausreichend starken! Voelkern nicht so kritisch. Im Gegenteil: Ja wenige Brut, um so weniger Milben! Wer aengstlich ist, fuettert 1:1. Im Rahmen der Eindickung des Futters durch die Bienen werden wieder Zellen frei.

Meine Buckis haben irgendwann keinen Hunger mehr. Ich habe vor einer haben Stunde gerade meine Exceltabelle mit dem aktuellen Futterstand aktuallisiert. Es ist bei denen wirklich so, das die Volker mit dem groessten Restfutterbedarf auch noch die groesste Abnahme verzeichnen.

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 10. Oktober 2018, 14:42

Feuerstein hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 12:44
Ich habe jetzt folgende Situation:

Ein Volk fliegt seit Montag wie die Geisteskranken und die Beute ist von 37 kg am Sonntag auf 40 kg geklettert. Und wir haben noch mindestens bis Sonntag so ein Wetter. Die fliegen schon früh um neun obwohl es noch relativ kühles und feuchtes Wetter um die Zeit ist. Muss ich da was unternehmen damit sie nicht den Platz für die Wintertraube zukleistern? Oder bremsen sie sich wenn es so weit ist?.....
Hallo,

ich nehme an, das Volk sitzt auf 2 Zargen? Da ist 40 oder gar 45 kg überhaupt kein Problem. Ich würde jetzt keine Waben mehr ziehen wollen. Das ist eine in meinen Augen zu große Störung.

Meine Mini Plus Völker erhalten die nächsten Tage alle noch einen guten Schluck. Die sind stark am brüten. Das Wetter ist außergewöhnlich schön und warm hier. Dies Temperatur soll noch bis auf 25 Grad hier in Kiel klettern. Absolut ungewöhnlich.

LG
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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Feuerstein » Mittwoch 10. Oktober 2018, 15:47

Ja, zweizargig. Deshalb fag ich auch lieber nach, eh ich irgendetwas unnötig manipuliere. Ich weiß nicht, warum das eine Volk seit Montag wie auf Speed sammelt. Erst dachte ich, komisch, dass sich die Jungbienen so früh am morgen wie wild einfliegen. Dann fiel mir auf, dass erstens die Richtung anders ist und zweitens wirkten sie bei der Landung nicht so schnell. Ich dachte eigentlich, dieses Volk ist schon auf "Wintermodus", weil sich an den kälteren Tagen gar nichts mehr tat. Selbst auf der Windel sah man kaum noch irgendwelche Spuren und nun sind wieder mehrere Gassen auf der Windel zu sehen. Das andere Volk ist sicherlich in der Summe stärker und in der Beute aktiver, aber sie scheinen nicht zu sammeln oder kaum. Eher Pollen, teilweise voll bepudert. Springkreut gibt es hier nicht, bestimmt auch vom Efeu.

Danke für die Tipps, ich lern zu sehen und zu verstehen, in ein paar Jahren weiß ich dadurch mehr. Dauert halt ein bisschen.

Mit Schluck meinst Du Zuckerlösung? Denn Sirup habe ich leider nicht. Dann werde ich heute einfach mal nachfüttern. Die werden es schon verkraften.

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 10. Oktober 2018, 16:37

Hallo,

ja, ich würde da jetzt nichts mehr auseinandernehmen. Im Vertrauen auf die Natur sage ich: die werden schon wissen, warum sie so stark sammeln (=Brut). Auch ich habe zwei Völker, die fliegen derzeit noch kurz vorm Dunkelwerden (18.30) wie bekloppt.

Ich lass sie machen. Sollen sie. :wink:

Ja, ich mache noch etwas Zuckerlösung. Das wird schon.

LG
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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Ape » Donnerstag 11. Oktober 2018, 07:18

Ich muss Kai beipflichten.
Unnötig drin herum wüllen befriedigt zwar die Neugier, tut den Immen aber sicherlich nicht gut. Der Bien weiß was er tut. Wir können da nur schaden um diese Zeit.

Habe auch bei zwei Völkern noch einen Schwung flüssig nachgefüttert. Man merkt Ihnen die fortgeschrittene Jahreszeit aber an. Die Futterabbnahme läuft schleppender, zumindest hier. Trotz der gemeldeten 20-25°C (möchte mal wissen wo das gemessen wird bei uns) bin ich froh, wenn das Thermometer auf die 17 klettert. Da aber die Sonne scheint und der Himmel weitestgehend klar ist, erwärmt es die Beuten doch recht gut.

Bei der Futterermittlung gehe ich rein nach Gewicht. Zum Anhaltspunkt:
Ich habe einige Völker auf zwei Zargen sitze, die ich auf Grund eines späteten Melizitoseeintrages und in Ermangelung von Leerwaben nicht mehr voll aufgefüllt bekommen habe. Die Überwinterung auf zwei Zargen war mir aber lieber, da somit das Futter über den Köpfen ist und nicht ganz weit am Rand. Der Zehrweg dem Futter entlang ist eher nach oben tendierend als zur Seite über mehrere Waben hinweg. So meine Erfahrung.
Die Zargen sind wie gesagt nicht voll bestückt. Es passen 11 Rähmchen pro Zarge rein, ich habe nur 9 unten und 9 oben drin, d.h. ich habe auch 4 Rähmchen weniger Platz für Futter. Somit bewege ich mich um die 35-37kg. Bei Vollbestückung wäre ich ebenfalls bei um die 40 Kg gelandet. Ich habe auch etwas Leerreserve gelassen, um solch späte Einträge (derzeit Efeu) noch abfangen zu können. Derzeit würde das Futter wahrscheinlich auch nahe dem Brutsitz eingelagert.

LG

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Feuerstein » Donnerstag 11. Oktober 2018, 20:22

Guter Tipp, beim Einfüttern eine Reserve für späten Eintrag zu lassen. Ich benutze sowieso zukünftig hauptsächlich die Frankenbeute, da hab ich 12 Rähmchen pro Zarge.

Manchmal liest man, Efeu- Honig wäre nicht als Winterfutter geeignet. Gibt es da handfeste Erkenntnisse?

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Re: Auffütterung - August 2018

Beitrag von Ape » Montag 15. Oktober 2018, 07:23

Feuerstein hat geschrieben:
Donnerstag 11. Oktober 2018, 20:22
Guter Tipp, beim Einfüttern eine Reserve für späten Eintrag zu lassen. Ich benutze sowieso zukünftig hauptsächlich die Frankenbeute, da hab ich 12 Rähmchen pro Zarge.

Manchmal liest man, Efeu- Honig wäre nicht als Winterfutter geeignet. Gibt es da handfeste Erkenntnisse?
Hallo Feuerstein,

so zumindest meine Erfahrung aus dem letzten Jahr. Sinnvoll ist es sicherlich.

Mit großen Mengen Efeu habe ich bislang keine negativen praktischen Erkentnisse, zumindest nicht bewusst beobachtet. Ich lese immer wieder, dass Efeu schnell auskristallisiert. Der Nektar besteht aus rund 80 % Glukose. Es gibt jedoch locker mehrere hundert Arten des Gewächses, es wird sich also unterscheiden. Wahrscheinlich erklärt das aber die schnelle Kristallisation. Der Pollenertrag ist für die Jahreszeit ergibig. Daher gern gesehen. Efeu beginnt erst ab ca. 10 Jahren Blüten zu bilden, so mein Stand. Also muss die Pflanze schon recht alt sein für ergibige Spättracht. Für unsere Region, ausgedehnte Waldgebiete, ist Efeu eine recht wichtige Pflanze für die Spätversorgung. Zuviel davon könnte jedoch Probleme verursachen, so z.B. das die Bienen keine Möglichkeit haben die auskristallisierten Nektar im Winter zu lösen, ohne Ausflugmöglichkeiten. Daher vielleicht auch die Aussage zum ungeeigneten Winterfutter.
Wir haben hier keine große Efeu-Vegetation und daher ist es nur ein Beiwerk (Vermischung mit Winterfutter), wichtiger ist da der Pollen.

Grüße
Steve

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