Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Von Nosema über Faulbrut, Varroose, Sackbrut, Kalkbrut, Kleiner Beutekäfer, Großer Beutekäfer, Wachsmotten, Wespenplage, Mäuse etc.

Moderator: Johannes

Feuerstein
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Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Feuerstein » Mittwoch 31. Oktober 2018, 08:47

Aus allem was ich bisher so gelesen habe, möchte ich hier mal meine Varroa Überlegungen zusammenstellen. Ob es funktionieren könnte. Es ist also nichts neu Erfunden, es geht nur darum, dass man kein Zusätzliches Material braucht und kein AS einsetzt.

Während der Lindentracht eine Leerzarge unter das Volk, die hat man sowieso, darauf das Gitter. Zwei alte Waben und Königin rein. Vielleicht könnte man dazu sogar Drohnenwaben aufheben, die man im Laufe des Jahres entnommen, eingefroren, aufgeschnitten und ausgeschüttelt hat. Die werden doch sicherlich repariert und mit Drohnen bestifftet? Während oben die Brut ausläuft, unten die verdeckelten entnehmen, nochmal leere alte Waben rein, um diese Zeit zu überbrücken. Wieder entnehmen und vernichten. Nach 24 Tagen oder so wäre dieses Volk brutfrei, der Honig entnommen. Viele Varroen mit den entnommenen Waben vernichtet. Untere Zarge kann weg. Brutnest neu ordnen in einer Zarge, darüber Futterzarge, dann mit Oxalsäure bedampfen. Evtl. neue Königin einweiseln, die man sich gezogen oder bezogen hat.

Käme man mit dieser Behandlung bis zur Winterverdampfung? Ich würde gern an diesem Plan feilen. Weiß nicht, ob ich an alles gedacht habe. Mir ist die AS Behandlung irgendwie zuwider, wenn das hier auch erstmal nur theoretisch ist. Das Material dafür ist sowieso vorhanden. Und mit überschaubarer Völkerzahl auch zu händeln. Wie man liest, werden es dann schnell starke Völker, auch im Frühjahr.

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Didi
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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Didi » Mittwoch 31. Oktober 2018, 13:59

Moin,
für meinen Begriff zu viel Arbeit und "Schweinkram". Warum machst du nicht einfach verdampfen ohne den ganzen "Klimbim"? Blockbehandlung 7 x alle 3 Tage und dann noch TBE integrieren und die Völker sind milbenfrei bis zum Winter und wahrscheinlich noch darüber hinaus.

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Postkugel » Freitag 2. November 2018, 14:07

So ganz ohne zusaetzliches Material wirst Du nicht auskommen. Und auch nicht so ganz ohne Ameisensaeure.

Mache eine normale TBE und parke die Brutwaben bis zur Wiedervereinigung in so Ablegerkisten, wie hier im Video gezeigt: https://www.youtube.com/watch?v=pofIAUARUSU, wenn's nicht viel kosten soll.

Und mache dann Ende Septemper trotzdem eine Ameisensaeurebehandlung, am besten mit dem Nassenheider unsiversal "R". Lass aber nicht die volle Ladung durchlaufen. 120ml ueber 4-5 Tage genuegen (Menge fuer Dadant; diese ggf. auf das eigene Zargenvolumen anpassen): Und verlass dich nicht auf das Windel-Orakel!

Dann gehst Du ohne die Bienen unnoetig zu quaelen, sicher mit starken und gesunden Voelkern auf frischen Wabenbau und mit junger Koenigin in den Winter.

Silas
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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Silas » Freitag 2. November 2018, 18:45

Hallo Miteinander
Also ich mache die TBE wen alle Bienen geschlüpft sind werden alle Völker mit 15% Milchsäure behandelt.

Dann werden alle Bienen als Schwarm behandelt und werden bei mir in eine neue Beute mit neuen Rähmchen hineingefegt und werden Dünn eingefüttert.

Ab Oktober kommt die Königin in den isolator und da bleibt sie 160 Tage keine Brut keine Varoa.

Und ich brauche keine Ameisensäure oder Oxalsäure, sollte aus irgendwelchen Gründen Ende Oktober bei der varoa Kontrolle zu viele varoa sein werden die Völker mit 15%Milchsäure behandelt und das wars dann.Gruß Marcus :wink:

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Postkugel » Freitag 2. November 2018, 21:06

Hallo Marcus,

die Frage, ob Milch- Ameisen- oder Oxalsaeure, ist nicht so leicht zu beantworten.

Meine personelichen Erfahrungen sind da sehr diffizil.

Ich habe mit allen Saeuren schon Hoehen- und Tiefen erlebt. In diesem Jahr, genauer in den beiden vergangenen Tagen, kommt die MS besonders schlecht weg (ich verstehe noch immer nicht, warum...), wohingegen Sie mir im vergangenen Jahr gute Dienste leistete.

Am meisten wollte ich mein Glueck bei unseren Schulbienenvolk nicht glauben, bei dem ich die Herbstbehandlung mit dem neuen Nassenheider Universal "R" machte. Den hatte die Verwaltung ohne Ruecksprache eingekauft...Die Windel voll mit erlegten Varroen, deutlich mehr wie vom Windel-Orakel vorhhergesagt, und keine erkennbaren Bienenschaeden. So soll es sein.

Nachdem mir das Windel-Orakel bei zwei Voelkern vor wenigen Tagen "Alarm" signalisierte, wollte ich denen nun mit der eigentlich gut vertraeglichen MS Linderung verschaffen. Irgendwie hat die aber in 48 Stunden deutlich mehr Bienen wie Milben zur Strecke gebracht. Gestern Abend gingen bei einem Volk pro Minute 3 Bienen ab. Schlimmer wie die AS! Vermutlich zu hoch dosiert oder nicht fein genug versprueht oder...keine Ahnung. Ich mache das nicht zum ersten mal...

Hingegen: Ein Anfang Oktober mit AS im Nassenheider Prof. nochmal nachbehandeltes Volk stand heute morgen dick und prall auf 10 Dadant-Wabengassen in der Traube.

Alle Voelker haben eine etwas modifizierte TBE hinter sich. Diese werde ich im kommendne Jahr wieder machen. Allerdings werde ich dem Windel-Orakel keinen grossen Glauben mehr schenken und alle Voelker pauschal im Herbst mit AS nachbehandeln. Die Nachbahandlung mag zwar pro Volk rd. 100 Jungbienen kosten, aber das toppen die Wespen bei einem schwachen Volk locker, wohingegen der Nassenheider schon recht zuverlaessig wirkt, wenn man etwas auf das Wetter achtet, was aber bei den TBE-Voelkern kein Problem ist. Den die TBE sorgt zuverlaessig fuer ausreichend gesunde Winterbienen.

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Silas » Freitag 2. November 2018, 21:22

Hallo Postkugel
Dabei bist du garnicht so weit weg von mir und dann so große Unterschiede. Ist schon merkwürdig ich gebe 1 sprüh stoß pro Seite auf ein Rähmchen Zander bzw. DN und 2 auf Za-Dant pro Seite und bis jetzt nie Probleme gehabt. Gruß Marcus

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Feuerstein » Samstag 3. November 2018, 08:20

Didi hat geschrieben:
Mittwoch 31. Oktober 2018, 13:59
Moin,
für meinen Begriff zu viel Arbeit und "Schweinkram". Warum machst du nicht einfach verdampfen ohne den ganzen "Klimbim"? Blockbehandlung 7 x alle 3 Tage und dann noch TBE integrieren und die Völker sind milbenfrei bis zum Winter und wahrscheinlich noch darüber hinaus.
Ich kenne die anderen Methoden, soweit ich recherchieren konnte. Mir ging es darum, kein unnötiges Material herumstehen zu haben, aus Platz-, nicht aus Kostengründen. Ich komme sicherlich erst 2020 dazu, mir eine kleine zusätzliche Hütte zu bauen. TBE wäre ja integriert, ohne Brutscheunen zu erstellen. Ob ich es so mache, steht jetzt erstma in den Sternen, ich denke nur darüber nach was ein gangbarer Weg für mich wäre ohne AS + massig Material.

Was meinst Du mit Schweinkram? Die 4 Waben zu vernichten? Naja, schön ist es sicherlich nicht.

Nach Vernichtung der Brut, was ja manche Imker machen, reicht dann eine Verdampfung von Ox? Viele Varroen wären ja in den 4 Brutwaben gefangen. Und wie so mancher berichtet, legt die Königin dann nochmal richtig los und es kommen gesunde Winterbienen zur Welt. Pollen finden sie zu der Zeit an meinen Standort ausreichend und abwechslungsreich.

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von bienengral » Samstag 3. November 2018, 19:26

Hallo Feuerstein,

was du beschreibst ist im wesentlliche das Verfahren von Ronny Kiesewetter:
Das Halbzargen-Fangwabenverfahren (Kurzfassung)

1. Juliwochenende: Königin in Halbzarge mit 5 Altwaben verfrachten
3. Juliwochenende: verdeckelte Brut aus Halbzarge entnehmen und dafür wieder leere Altwaben einhängen
4. Juliwochenende: Absperrgitter entfernen
1. Augustwochenende: Halbzarge mit verdeckelter Brut entnehmen

Nachzulesen in: https://www.bienenfan.de/Varroa/H/halbz ... fahren.htm

Grüße Thomas

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Feuerstein » Samstag 3. November 2018, 19:52

Werde ich mir mal ausgiebig zu Gemüte führen. Danke. Sieht so aus als würde es bei ihm gut funktionieren. Scheinbar sogar ohne jegliche Folge-/ Abschlussbehandlung in Sommer. Bis 10 Völker sollte der Aufwand nicht so groß sein, als dass man es nicht mal probieren könnte. Die Brut geht zwar hops, aber bei AS teilweise auch.

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Postkugel » Samstag 3. November 2018, 19:59

Mit dem beschriebenen Halbzargen-Fangwabenverfahren hatte ich mich auch einmal beschaeftigt. Mag sein, dass es gut funktioniert und wenn ich mal viel Experimentierlust habe, probiere ich das auch mal aus. Fangwaben allein sind mir jedoch viel zu unsicher. Zudem zieht man damit weder Koeniginnen nach, noch erneuert man den Wabenbau noch kann man zeitgleich ernten und behandeln. Es gelangen nur jene Milben in die Fangwaben, welche sich auf den Pflegebienen befinden. Die Flugbienen halten sich aber oft neben/ueber/unter dem Brutnest auf. Das was ueber dem Absprergitter schluepft...Ob man Material spart? Zu der Zeit sind bei mir saemtliche Honigraeume (Halbzargen) im Einsatz...ich muesste jene Honigraeume vorhalten, die in dem Jahr zum ausschmelzen bestimmt sind. Nur sind das meist jene, die sich bis zum Schluss ueber dem Butnest befanden und deshalb gelegentlich verpollt sind (ich mag keine Wachsmotten). Alles nicht so einfach. Oder wie der Sachse sagt: "Viel Rum und Num". Deshalb hab ich's ad'Acta gelegt.

Ich wuerde die entnommenen Brutwaben nicht einschmelzen. Wenn Du wirklich schmelzen willst, dann mach Dir mal zuvor bei der ersten Wabe den Spass, und oeffne die Deckel mit einer Entdeckelungsgabel und ziehe mind. 100 Puppen mit einer Pinsette heraus oder klopfe die Waben aus. Bei einem gut gepflegten Volk findest Du im Sommer nicht mal in jeder 10ten Zelle eine Milbe. Selbst meine Fangwaben hatten in diesem Jahr keinen so hohen Parasitierungsgrad, weshalb ich mir im Moment auch wieder einmal so meine Gedanken mache...Jammerschade um die Bienen, mit denen Du starke Voelker fuer den Winter aufbauen und supereinfach Koeniginnen nachzuechten kannst!

Deine Platzprobleme kann ich gut nachvollziehen. Wenn ich bei der Imkerei etwas total unterschaetzt habe, dann genau dieses. Meinst Du nicht, dass eine Styrodurkiste als Sammler fuer Dich genuegt? Die Kiste kann dann auch nach gebrauch unter freien Himmel ueberwintern oder als Behalter fuer irgendwelches Geraffel dienen. Nur so als Anregung.

@Silas
Ich vermute, dass ich mit meinem neuen Drucksprueher auch wieder zu hoch dosiert habe. Ich haette zuvor doch etwas ueben sollen. Habe ich aber, ob der vermeintlichen Harmlosigkeit des MS, nicht. Haette, haette, Fahrradkette...ich vermute, MS-spruehen ist fuer die Bienen keineswegs harmloser wie OX-spruehen. Was ich sicher merke: Die Bienen brausen bei 15%iger MS deutlich mehr auf, wie bei der 3%igen OX-Spruehloesung.

Hat eigentlich jemand Efrfahrung, wie gut/schlecht eine Bienengeneration, die bereits MS-spruehbehandelt wurde, noch eine OX-Traeufelbehandlung im Winter vertraegt?

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Feuerstein » Sonntag 4. November 2018, 11:35

Postkugel, es ist für mich als Theoretiker eben nicht einfach, einen Weg komplett in allen Einzelheiten zu durchdenken, ohne irgendetwas zu vergessen. Hat man den groben Überblick, stellen sich weitere Detailfragen, ohne Ende. Es ist auch erst mal nur denken, mir gehen die Bienen einfach nicht aus dem Kopf, alles dreht sich mehr oder weniger im Moment darum. Aktuell kann ich praktisch sowieso nichts mehr machen, alles sieht bei den Völkern gut aus.
Nun denke ich wieder darüber nach, mir 6 bis 8 Hinterbehandlungsbeuten abzubauen, die kosten mich nichts, da könnte ich die Brut einquartieren etc. Eine Hütte muss ich mir so oder so bauen, da könnte ich sie integrieren. Da muss ich mich aber dieses Jahr entscheiden, sonst ist der Wagen weg und die Beuten verbrannt. Erst mal haben, verbrennen kann ich sie immer noch. Da arbeitet man aber wohl mit Rähmchen, die Abstandhalter haben.

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Silas » Sonntag 4. November 2018, 17:56

@Postkugel
Wie gesagt ich mache immer 2 sprüh Stöße pro Seite und ich kann jetzt nicht sagen das meine aufbrausen. Um zu testen ob ich nicht zu viel Sprüche sprühe ich vorher in ein Messbecher und wiege ihn auf der fein waage ob die Menge stimmt.

@Feuerstein
Ich habe auch hinterbehandlungsbeuten wo ich Rähmchen mit hoffmannseiten drin habe und natürlich mit abstands Halter hier im Forum mit selbst gebauten Einschlag Eisen. Ich werde die Schulze beute mit herausnembarenbrutraum von 1938 im Jahr 2019 auf meinen bienenstand aufstellen. Gruß Marcus

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Postkugel » Dienstag 6. November 2018, 22:56

Ja, das mit dem Probieren und Wiegen ist mir inzwischen auch klar. Sollte man ja eigentlich immer so machen, wenn man neue Technik verwendet oder alte Technik lange nicht benutzte. Eigentlich. Weder Alter noch Erfahrung schuetzen sicher vor einer Eselei :?

@Feuerstein
An Deiner stelle wuerde ich die Beuten auf jeden Fall nehmen. Bezueglich der TBE koennen wir uns dann gern nochmal austauschen, wenn es ernst wird. Ist halt etwas Terminarbeit, aber sie funktioniert sicher.

Das Du Dir eifrig Gedanken machst, ehrt Dich. Das wird! Schlecht haben es die Bienen nur dort, wo sich die Leute keine grossen Gedanken machen, weil sie ja per Definition "naturgemaess" imkern, was auch immer das sein mag. Wir koennen uns mit unserern gesammelten Erfahrungen die Bienen sowieso nur annaehern. Ob wir die jemals richtig verstehen, da bin ich mir nicht so sicher.

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Feuerstein » Dienstag 13. November 2018, 19:46

Hat sich seit Gestern sowieso erledigt, nun habe ich erst mal ein echtes Platzproblem. Wollte gestern die Hinterbehandlungsbeuten ausbauen. Die waren schon ausgebaut und eine gefühlte halbe LKW Ladung Holzbeuten standen daneben. Dazu alles was man so braucht: Honigschleuder, Edelstahleimer, was weiß ich noch alles. Futterzargen, Ablegerkästen, Schwarmfangzeugs und und und. Mit den Worten "ich würde mich freuen, wenn ich jedes Jahr ein Karton Honig bekomme und ab und zu mal zu Besuch kommen kann" schenkte er mir alles. Ändert jetzt nichts an der Varroa, aber Material hab ich ab jetzt genug. Warum er das gemacht hat ist mir noch völlig unklar, da ich mich mit ihm lediglich so 6-7 x unterhalten habe, mehr nicht. Wie auch immer, nächstes Jahr kann ich richtig durchstarten.

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Re: Alternative Sommerbehandlung ohne Ameisensäure?

Beitrag von Silas » Dienstag 13. November 2018, 20:16

Hallo Feuerstein
Herzlichen Glückwunsch
Frage dein Imker Vater ob du ein Bienen Volk bei ihm hinstellen kannst so das er immer noch die Bienen jeden Tag sieht. Mein Alter Imker Vater hat vor 4 Jahren von mir auch nur eine Kleinigkeit an Geld für seine Enkelin deren Klassen fahrt verlangt. Er hatte über 90 Völker und hat auf 3 reduziert, jetzt ist er 92 Jahre und wir haben regelmäßig telefonischen Kontakt. Ein Tip von mir binde ihn oft mit ein und wen du ihn nur zum Kaffee trinken einlädst er sieht dich als nachkommen für seine Imkerei(sein lebenswert) Kannst stolz sein. Gruß Marcus
Ps: mein Pkw Anhänger 2,50m*1,40 war mehr als voll als ich nach Hause gefahren bin.

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