Ablegerbildung

Moderator: Johannes

Silas
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Re: Ablegerbildung

Beitrag von Silas » Sonntag 7. April 2019, 22:24

Hallo Miteinander
@jonas
Ich habe auch schon öfters verdeckelte waben mit weiselzellen endnommen und mir so meine Königinnen gezogen. Und mit dem Tabak Rauch mache ich es nur wen ich am gleichen Stand umstelle wo sie nur 2meter auseinander stehen teilweise nehme ich nur 2 gram Tabak aber man kann sich immer an irgend etwas hoch ziehen. Ich sag immer jeder macht es so wie er es meint. Und ich mach es halt so. Gruß Marcus

Schaeng
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Re: Ablegerbildung

Beitrag von Schaeng » Montag 8. April 2019, 05:46

Guten Morgen,
Ich bin Nichtraucher und meine Bienen auch.
Ich habe und hatte auch nicht vor extra dafür Tabak zu kaufen.
In den nächsten 4 Wochen werde ich am Ableger ausschließlich Flugloch Beobachtungen vornehmen.
Futter ist genug drin . Dann werde ich sehen was dabei rauskommt.
LG Jürgen

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imkerforum-nordbiene
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Re: Ablegerbildung

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 8. April 2019, 09:27

Schaeng hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 16:52
So, Ich habe nun einen Einwabenableger nach Pia Aumeier erstellt. Dazu habe ich auch noch das Flugloch mit dem Fluglochkeil auf eine ganz kleine Größe verkleinert und mit Zweigen mit Blättern dran du zugestellt das die Bienen rein und raus können aber eine ganz neue Aussicht haben.
Nun heißt es warten. ...
Uj ..... :shock:

Hallo Jürgen, das ist ja früh. Da Du ja am selben Stand bleibst: wieviele Bienen hast Du als Ersatz für die rückfliegenden Flugbienen extra dem Ableger dazugegeben?

Mit Grauen erinnere ich mich noch an das Jahr 2017 zurück, wo ich Schwierigkeiten hatte, selbst Ende Mai die Stärke der Ableger wegen Jungbienenmangels zu halten. Dies wird dieses Jahr natürlich viel besser sein.

LG
Kai

Video: problematische Ablegerbildung 2017 mit begatteten Königinnen: https://www.youtube.com/watch?v=8KujrKMEsY4


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Silas
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Re: Ablegerbildung

Beitrag von Silas » Montag 8. April 2019, 09:55

Hallo Miteinander
Ich finde es auch sehr früh.
Bei mir fange ich in der 2ten Mai Woche damit an wenn es das Wetter zulässt und die Bienen Masse.Und ich habe 10 Völker wo ich schröpfen kann :shock: Gruß Marcus

Rene
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Re: Ablegerbildung

Beitrag von Rene » Montag 8. April 2019, 13:12

Eben eben, man muss ja auch an die Drohnen denken. Bei mir schwirren die bis jetzt nur sehr vereinzelt rum.
L.G. Rene

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Abramis
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Re: Ablegerbildung

Beitrag von Abramis » Montag 15. April 2019, 08:19

Moin zusammen,
ich finde es auch sehr früh für einen Ableger. Andererseits sagt Pia Aumeier „bei guten Völkern schon ab Mitte April, bei den anderen halt 2, 3 Wochen später“ (ab Minute 7:24 https://m.youtube.com/watch?v=2a6tyVOgq ... dex=2&t=0s).
Da Schaeng im Rheinland wohnt - da dürfte Kirsche/Raps jetzt durch sein - halte ich das also für möglich.
Ich will die Methode dieses Jahr bei der warmhaltigen Segeberger Beute jedenfalls auch ausprobieren - also wenn es bei uns im Norden denn endlich soweit ist mit dem Frühling. :mrgreen:

Viele Grüße aus dem Norden!
Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!: :!: :!:

klaus
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Re: Ablegerbildung

Beitrag von klaus » Montag 15. April 2019, 10:06

Hallo Miteinander,

ich schrieb: Ableger kannst du auch schon Mitte Ende April machen und nicht schon am 7.4., das wäre mir auch zu früh. Es kommt auch immer darauf an in welcher Region ich Wohne. Fakt ist, heute ist Mitte April, ab heute steigen die Temperaturen, das wissen die Bienen und ich werde in den kommenden Tagen 1 Wabenableger machen, jeder Ableger erhält zusätzlich Bienen von einer gut besetzten Wabe dazu, ohne Rauch und ohne Tabak. Am Tag der Ableger Bildung, bleibt das Flugloch geschlossen bis zum anderen morgen dann öffne ich das Flugloch nur so weit das nur eine Biene rein und raus kann, zusätzlich stecke ich noch Zweige ins Flugloch und das Funktioniert zu 1000%. Die Ableger bleiben am selben Stand wo die Wirtschaftsvölker stehen. Aus meinen Erfahrungen und Gefühl her ist jetzt der richtige Zeit Punkt.
LG Klaus

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Re: Ablegerbildung

Beitrag von Sonnenvögelchen » Freitag 19. April 2019, 16:50

Mit Königinnenablegern habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich habe sie als Flugling mit Königin gebildet. Ich habe dem Volk eine Brutwabe mit der Königin entnommen und das Restvolk verstellt. Alle Flugbienen fliegen zum alten Standort zurück und entwickeln sich schnell zu einem kräftigen Ableger. Das Restvolk zieht sich eine neue Königin. Das ist auch eine gute Methode der Schwarmvorwegnahme.
LG Karin
Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

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Re: Ablegerbildung

Beitrag von mv_1989 » Montag 22. April 2019, 12:59

Antilles hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 22:16
Hallo,
Silas hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 22:06
Mach den Rauchboy mit Lavendel und 4gram Zigaretten Taback an so das es richtig qualmt, nun hebe ich den Deckel ab und mache 3 bis 4 rauchstöse in die beute fertig.
Sowas lese ich immer mal wieder, finde die Methode mehr als fragwürdig.
Einerseits versucht halb Deutschland NeoNICOTINoide zu verbieten um die Bienen zu schützen, andererseits kommen dann Imker auf die Idee Nikotin in ihre Beuten zu blasen. Obwohl, oder noch schlimmer, gerade weil sie wissen, dass Nikotin das Gedächtnis der Immen angreift. Und dass wo ein Paar Zweige den gleichen Effekt liefern. Is mir irgendwie unbegreiflich.
back2topic:
Habe bisher auch nach Aumeier 1Waben ableger gemacht. Sehr empfehlenswert.

Versuchsweise möchte ich dieses Jahr aber auch Königinnenableger machen. Habe dass letztes Jahr bei einem Kollegen aus dem Imkerverein kennen gelernt.
Seine Gedanken dazu:
In der Tracht, wenn die ersten Weiselnäpfchen auftauchen entnimmt er die Königin mit ausreichend Bienen (was immer das heissen mag) und baut damit einen neuen Ableger. Im Volk kommt es zur Brutpause, bis die neue Königin loslegt.
Ziel:
- Schnell wachsender Ableger weil von Tag 1 an eine Königin
- Volk hat selbst die Larven ausgewählt welche zur Königin werden soll. Keine aus der Not heraus gewählte Larve die ggf schon zu alt war.
- Brutpause = Varroadruck senken
- Brutpause = keine Brutpflege, mehr Honigertrag (mir fällt der Begriff nichtmehr ein, war wohl aus nem alten Buch eine Theorie, dass die Bienen mehr Sammeln können, weil keine Brut zu pflegen ist)
Ich hab keine Ahnung ob das gut ist. Ich probiers einfach mal aus, und kann so unproblematisch ein neues Beutenmaß einführen und ebenfalls testen.

Lg Jonas
das gleiche hat Piratebee in seinem Vortrag auch genannt, dass das wohl in ein bekannter Berufsimker auch so macht.

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Re: Ablegerbildung

Beitrag von mv_1989 » Montag 22. April 2019, 13:00

Sonnenvögelchen hat geschrieben:
Freitag 19. April 2019, 16:50
Mit Königinnenablegern habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich habe sie als Flugling mit Königin gebildet. Ich habe dem Volk eine Brutwabe mit der Königin entnommen und das Restvolk verstellt. Alle Flugbienen fliegen zum alten Standort zurück und entwickeln sich schnell zu einem kräftigen Ableger. Das Restvolk zieht sich eine neue Königin. Das ist auch eine gute Methode der Schwarmvorwegnahme.
LG Karin
wer bekommt den Honigraum und warum?

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