Didi´s Trogbeute - Dadant

  • Hallo Dieter,


    die Trogbeute sieht ja schön aus! :D
    Sogar mit überdachtem Flugloch und Satteldach. Respekt!


    Für welches Rähmchenmaß hast du die Beute gebaut?


    LG Johannes


    Zuchtkoordinator im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.

    http://www.bv-dunkle-biene.de/
    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.


    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Moin Johannes,
    die Beute ist für 20 Rähmchen Dadant . Hinten ist wie bei dir eine Klappe zum säubern und um einen Einsatz für Windel und Co einschieben zu können. Da ich doppelte Wandstärke habe, bekommt die Beute einen festen Platz von dem sie nicht mehr wegbewegt wird. :P Wahrscheinlich werde ich in dieser Beute ohne Honigraum imkern, mal schaun.
    LG Dieter

  • Hallo Dieter,


    danke für die Info.
    Ich freue mich schon auf deine Erfahrungsberichte, die sich sicher nächstes Jahr ergeben! :)


    LG Johannes


    Zuchtkoordinator im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.

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  • Quote from Didi

    Hallo Johannes,
    anbei meine neue Trogbeute.
    LG Dieter




    [attachment=0]DSCI0060.JPG[/attachment][attachment=1]DSCI0061.JPG[/attachment]


    Hallo Dieter,


    das ist ja eine schöne Beute. So ungefähr stelle ich mir das auch vor!. :P Hast Du die Beuten selber gebaut? Glückwunsch!


    Ich würde mich über die Bauweise bzw. die Erläuterung dazu freuen. Du schreibst, doppelte Wandstärke. Die Innenwände sind vermutlich aus Leimholz. Und die Außenwände? Wie bzw. womit ist die Beute isoliert?


    Wie gesagt, einfach nur toll, gebaut von einem Tischler (vermute ich mal)? :wink:


    LG
    Kai

  • Hallo allerseits,



    hat ein Satteldach, oder ein überdachtes Flugloch auch einen Vorteil, oder dient es nur der Dekoration? Sieht wirklich toll aus die Beute! :D



    LG Kianoush

  • Hallo Kai,
    die Beute habe ich selbst gebaut. Die Wände bestehen aus 2*21mm Rauhspund, wobei die erste Lage Kiefer und die 2. Weymouth ist. Also gesamt 42mm.
    Darum wird sie irgendwo hingestellt und nie wieder???bewegt. Das Dach wird noch gedämmt, entweder mit Stroh oder Heu oder mit Styropor. Wobei mir ersteres sympatischer ist, weil bei Feuchtigkeit austauschbar. Ein m² Rauhspund kostet um die 9€, also kostet die Beute mit Schrauben um die 35€.
    Plus Arbeit. Das Dach ist aus unbehandeltem Palettenholz.
    @Kianousch, das Satteldach und die Fluglochüberdachung ist ein Spleen von mir, wollte mal sehen wie das funktioniert. Außerdem weiß ich als Rentner ja garnicht, was ich den Tag über sonst so machen sollte und nebenbei weiß meine Frau immer wo ich bin.
    LG
    Dieter

  • Quote from Didi

    Hallo Kai,
    die Beute habe ich selbst gebaut. Die Wände bestehen aus 2*21mm Rauhspund, wobei die erste Lage Kiefer und die 2. Weymouth ist. Also gesamt 42mm.
    Darum wird sie irgendwo hingestellt und nie wieder???bewegt. Das Dach wird noch gedämmt, entweder mit Stroh oder Heu oder mit Styropor. Wobei mir ersteres sympatischer ist, weil bei Feuchtigkeit austauschbar. Ein m² Rauhspund kostet um die 9€, also kostet die Beute mit Schrauben um die 35€.
    Plus Arbeit. Das Dach ist aus unbehandeltem Palettenholz.....LG
    Dieter


    HAllo Dieter,


    ganz herzlichen DAnk für die Erläuterung. Also für mich als Laien Bretter mit Nut und Feder, innen längs und außen hochkant verbaut?
    DAs ist sehr interessant. Solche Bretter wären mir sympathischer als verleimte Kiefernhölzer. Nur zu meinem Verständnis: wie trägt sich die Konstruktion? Auf gut Deutsch gefragt: mit welcher Wand fängst Du an?


    LG
    Kai

  • Quote from imkerforum-nordbiene


    Darf ich mal raten? :P


    Der Boden ist eingesetzt und die Bretter der Seitenwände wurden mit dem Boden verschraubt. Dank Nut und Feder und ggf. etwas Leim bekommt die Konstruktion genug Stabilität.


    Liege ich in etwa richtig?




    Nochmal zur Beute:
    Dieter, ich bewundere dein Geschick und die Qualität deiner Arbeit! Das ist wirklich hervorragende Handarbeit! :D
    Auf dem Foto erkenne ich noch eine zweite Beute. Ist diese baugleich, oder hast du noch mehr gute Ideen / Techniken auf Lager?


    Ich würde mich über weitere Fotos und Berichte freuen! Hast du vielleicht sogar schon eine solche / ähnliche Trogbeute im Einsatz?


    LG Johannes


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  • Hallo Johannes,
    zuerst wird die innere Beute zusammengeschraubt. Ne, zuerst werden die benötigten Bretter auf Länge gesägt, dann die Nuten für die Auflage der Rähmchen mit der Oberfräse gefräst, dann geschraubt. Da die Höhe der Beute mehr ist als eine volle Brettbreite beträgt, ergibt sich beim verschrauben eine Überlappung, wodurch sich die Festigkeit der Beute ohne Leim ergibt. Wie Kai schon erkannt hat, werden in der inneren Beute die Bretter längs verarbeitet, dadurch bekommst du einen vernünftigen Verbund. Dann wird der Boden untergeschraubt. Die äußeren Bretter hochkant, dadurch ergibt sich ein bombenfester Verbund. Diese Beuten sind natürlich nur äußerst bedingt zum wandern oder überhaupt zum umsetzen geeignet. Die Imprägnierung mache ich mit Öl. Teilweise flämme ich die Beuten auch vor dem einölen.
    Ich habe noch 2 andere Beuten in der Werkstatt, die haben aber normales Dadantmaß. Ideen habe ich noch reichlich, aber ich muß aufpassen, daß meine Regierung weiter mitspielt.
    LG
    Dieter
    PS. werde bei Gelegenheit noch einpaar Bilder einstellen

  • Danke Dieter!


    Hoffentlich bekommst du genug Zeit um weitere Ideen umzusetzen. Bei mir fehlt es auch immer an der Zeit. Hab noch 2 interessante Projekte in der Werkstatt, aber keine Ahnung, wann die mal zum Einsatz kommen. :P


    LG Johannes


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  • Hallo Dieter,


    ich habe deine Beiträge hier jetzt auch mal in ein eigenes Thema überführt. Hier gehen sie nicht unter.


    Was ich dich mal fragen wollte, hast du einen beruflichen Hintergrund, dass du so tolle Holzarbeiten zustande bekommst?
    Mir fehlt es zwar nicht an Ideen, aber mitunter an der Technik oder der Erfahrung. Für mich ist Holz ein fantastischer Rohstoff, aus dem man wunderbare Dinge fertigen kann. ... Wenn man es denn kann. :lol:


    Quote

    ...dann die Nuten für die Auflage der Rähmchen mit der Oberfräse gefräst,...


    Eine solche Fräse fehlt noch in meinem Sortiment. Auch hatte ich so ein Teil noch nie in der Hand. Ich weiß nur aus Katalogen, dass die Preisspanne der Geräte sehr groß ist.
    Gibt es da was wichtiges zu beachten / wissen?


    LG Johannes


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  • Hallo Johannes,
    ich bin gelernter Maurer und Werkzeugmacher. Als Maurer mußte man früher, also im letzten Jahrtausend, auch Arbeiten wie Einschalen, kleine Dächer und ähnliches machen. Als Werkzeugmacher lernte ich im Hunderdstelbereich zu arbeiten und vor allen Dingen mit etlichen Maschinen.
    Bei der Oberfräse ist es sinnvoll sich Vorrichtungen zu bauen um die betreffenden Bretter mit Anschlägen einlegen zu können. Das Arbeiten mit der Oberfräse ist sonst eigentlich ziemlich einfach. Für einen Hobbyschreiner ist eine preiswerte Fräse ausreichend. Nur nicht von der Firma Meister. Die sind zu billig. :twisted:
    LG Dieter

  • Danke für die Erklärung, Dieter! :D
    Mal sehen, was ich noch so baue. Aber langfristig werde ich so eine Fräse brauchen. 8)


    LG Johannes


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  • Diese Beute sieht ja super aus!
    Gibt es sowas auch zu kaufen? Mit selbermachen siehts schlecht aus in der Mietwohnung.
    Wenn ich ein passendes Grundstück finde, dann möchte ich solche Variante auch haben.
    Welche Imkereibedarf - Seiten nutzt Ihr denn so? Ich kenne die Preise und Zuverlässigkeiten noch nicht.
    L.G. Rene

  • Moin Rene,
    diese Beute ist ein Unikat und unverkäuflich. Sie ist aber vom Aufbau und von den Maßen her eine Trogbeute mit 20 Dadanträhmchen, mit der Option in der Mitte zu teilen. Ähnliches gibt es bei Mellifera.
    LG Dieter

  • Ich hab mal eine Frage zur Stärke der Wände.
    Oftmals sieht man in Anzeigen auch angegebene Stärken wie 18 mm oder 20 mm.
    Ist das zu wenig für einen etwas knackigeren Winter?
    L.G. Rene

  • Hallo Rene,


    für eine Überwinterung ist prinzipiell alles über 18 mm möglich und üblich.
    Es hängt da mehr vom Material (Dämmwert), dem Kastenquerschnitt und dem Standort ab.


    LG Johannes


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