Eine Klotzbeute möchte ich bauen

  • Hallo,


    wie in meinem Vorstellungsbeitrag schon geschrieben, möchte ich gerne eine Klotzbeute bauen.


    .....aber, so die richtige Ahnung habe ich (noch) nicht, deshalb wäre es nett, wenn ihr mir ein wenig helfen würdet.


    Ich habe jetzt einmal so ziemlich alles, was zur Klotzbeute hier geschrieben wurde, gesucht und gelesen. Über die Größe des Innenraumes habe ich verschieden Angaben gefunden. Teils war der Innenraum kleiner 30cm. (http://imkerforum.nordbiene.de…3&t=1218&hilit=klotzbeute)


    Wie klein kann der Innenraum sein, was wäre ideal?


    Ich habe die Möglichkeit eine Birke zu fällen, die wäre (vom Augenmaß her) geeignet. Sollte das Wetter besser werden, mach ich mal einen Verdauungsspaziergang und meß mal genau nach. Die wäre mir von der Bearbeitung her am liebsten.


    Einen älteren, hohhlen Tannenstamm gäbe es auch noch, aber der liegt schon länger und ist äußerlich schon "angegriffen". Der wäre meine letzte Wahl.


    Dann gäbe es noch Eichenscheiben, ca 45- teils 80cm Durchmesser und 30- 40cm Höhe. Die sind letzten Winter gefällt worden.


    Mir schwebt so eine Idee vor, den Stamm in einen Brutraum und einen Honigraum aufzuteilen. Meine Vorstellung wäre, den Honigraum zum Winter zu leeren und zu isolieren. Da diese Klotzbeute im Wald aufgestellt werden soll, möchte ich den Honig größtenteils entnehmen, da ja Waldhonig zum Überwintern nicht so geeignet sein soll(habe ich irgendwo gelesen). Ferner könnte ich auch von oben an den Brutraum für ev. Behandlungen der Varroa. Diese Betriebsweise könnte man ev. auch mit den Eichenscheiben machen und den Honigraum komplett abnehmen.


    Was denkt ihr darüber, was könnte ich anders/ besser machen

  • Hallo Dieter,


    bist du auch schon auf diese Themen gestoßen? http://imkerforum.nordbiene.de/viewtopic.php?f=23&t=262 bzw. http://imkerforum.nordbiene.de/viewtopic.php?f=14&t=1787


    Ich habe zwar noch keine praktische Erfahrung mit Klotzbeuten, aber ich hab Erfahrung mit Bienen. Das sollte fürs Erste genügen. :P
    Deine Idee mit dem HR gefällt mir. Spontan habe ich im Internet 2 Lösungsmöglichkeiten gefunden.
    Zunächst die einfachste: http://stadtimker.de/wp-conten…-klotzbeute-dadant_01.jpg Hier ist der Vorteil, dass man erweitern kann und ggf. soagr eine Futterzarge aufsetzen kann.
    Jetzt die schönere Variante: http://www.bienenaktuell.com/s…agefield/forum/stock3.jpg


    Zu deiner Überlegung mit dem Waldhonig sei gesagt, dass du zwischen Wald-Blüten-Honig und Blattlaus-Honig unterscheiden musst. Nur letzterer ist im Winter etwas schwerer bekömmlich für die Bienen.


    Den morschen Stamm würde ich keinesfalls benutzen. Ein Birkenstamm erscheint mir sehr gut geeignet. Um Rissbildung zu vermeiden, solltest du ein Matallband einstanzen, oder einfach hoffen. :wink:


    Ein Innendurchmesser von 30-35 cm erscheint mir absolut ausreichend. Viel entscheidender ist das Volumen. Je näher du den 100 Liter kommst, desto besser wird es sein. Letztlich würden aber garantiert auch 50 Liter reichen. Nur dann gibt´s halt eher den ersten Schwarm. Ein Lüneburger Stülper hat schließlich auch nur ca. 36,5 Liter.


    LG Johannes


    Zuchtkoordinator im Verein Dunkle Biene e.V.

    http://www.bv-dunkle-biene.de/
    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.


    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Hallo,


    bei der Suche nach Anregungen und Ausführungen von Klotzbeuten habe ich eben mal ein schönes Filmchen über Klotzbeuten angeschaut. Das scheint mir die ursprünglichste Variante zu sein.


    Hier der link, vielleicht gibt es ja noch den Einen oder Anderen, der es noch nicht kennt.



    Ob das heute noch immer so gemacht wird?

  • Hallo Dieter,


    Danke für den Link. Als Video kannte ich das noch nicht. Aber schöne Fotos daraus sind auch im Netz zu finden. Einfach ein herrlicher Anblick! Für mich ist das die schönste Art der Imkerei. Aber leider überhaupt nicht mehr zeit- und varroa-gemäß. :|


    LG Johannes


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  • Halle allerseits,


    ein schöner Film! Hat vielleicht jemand verstanden wie er gegen die Varroa behandelt? :)


    Viele Grüße von Kianoush

  • Hallo,


    ich hab eben mal den Wetterbericht für die nächste 14 Tage geschaut, hier bei uns um den 15. mal ein wenig Frost. Ist zwar eher Wahrsagung auf diese Zeit, aber irgendwie glaub ich nicht mehr an den (richtigen) Winter. Ich komm aber nur mit Frost an meinen Stamm ran.


    Jetzt mein Gedanke:


    Ich hab noch einige Pappeln, so 20cm dick, wenn ich da dreieckige Stücke senkrecht mit einem genau ausgerechneten "stumpfen Winkel " rausschneide und die aus 2 oder mehreren Stämmen wieder zusammensetze, erhalte ich ein "Rohr" mit schön dicker Wandung und ich könnte die einzelnen Stücke innen wesentlich besser bearbeiten. Praktisch grob wie ein Faß. Nach dem Trocknen wieder mit Holzleim zusammen geklebt und ich habe meine Klotzbeute. Vor allem, die Spannungsrisse wären weg und die Bearbeitung wäre ein Kinderspiel.


    Hat das schon mal jemand gemacht, wäre das eine Möglichkeit?
    Was meint ihr?
    Irgendwie finde ich immer mehr Gefallen an diesem "System", auch wenn es nicht so richtig original ist. Irgendwann gibt es bestimmt noch mal Frost und ich bekomme meinen richtigen Birkenstamm!

  • Hallo Dieter,


    ich kann mir schon vorstellen, dass das mit deinem Fass-Imitat klappen wird, solange du damit ein gutes Gefühl und die nötige Technik hast!


    Ich habe ein echtes Fass, was nun dieses Jahr endlich mal genutzt werden soll. http://imkerforum.nordbiene.de/viewtopic.php?p=15255#p15255
    Von den Eisenringen lasse ich mich nicht stören. Ich hoffe, die Bienen auch nicht! :P
    Aber du kannst es natürlich ohne Ringe, mit Leim machen. Dann wird das sicher schön.


    LG Johannes


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  • Hallo Johannes,


    das ist ja eine Idee mit dem Faß! ......da könnte ich ja, denn ich hab noch 3 Stück 50l Germania- Fässer.... aber da soll ja mal mein eigenes Bier rein.


    Wäre es eigentlich nicht näher an einem ursprünglichen Bienenstock, wenn das Faß steht? Denk ich mir mal die Menschheit mit ihren Bauten fort, bleiben für die Bienen doch eigentlich nur hohle Baumstämme, die sind i.d.R. lang, schmal und hochkant. Allerdings habe ich mal einen Film über Honigsammler gesehen, die habe die Waben von wilden Völkern unter Überhängen an steilen Felswänden geholt. Ich weiß leider nicht, wo das war, die Leute waren aber dunkelhäutig und klein und drahtig. Selbst diese freihängenden Waben gingen eher in die Länge und nicht in die Breite, meine ich noch zu wissen.


    Ich habe die letzten Tage soviel über Bienen im Netz gelesen, daß ich eigentlich verwirrter wie vorher bin.


    Auf jeden Fall soll es eine Klotzbeute werden, stehend, hinten eine Türe, Waben von der Tür aus gesehen längs, möglichst Naturbau, aber in Rähmchen zum Rausnehmen, ev 2 Etagen übereinander. Einen abnehmbaren, kleinen Honigraum obendrauf, für die Zeit des überwiegenden Waldhonigs. Den eß ich dann selbst. Das ist bis jetzt mein Plan.


    Nun muß ich mich erst mal über die ganze Varroa- Bekämpfung schlau machen. Gibt es da irgendwo eine umfassende Anleitung, wie, wann, womit, von oben oder unten usw? In den Beiträgen, die ich bisher gelesen habe, wird die Kenntnis der Durchführung eigentlich immer voraus gesetzt. So richtig blicke ich da noch nicht durch. Ich will demnächst mal einen Bekannten besuchen, der vor einiger Zeit mit Bienen begonnen hat und heut immer mehr davon schwärmt. So ein direktes Gespräch ist meist besser wie die Infos aus dem großen, weiten WWW!


    ....und wo ich jetzt viel gelesen habe, sind die kleineren Wabenzellen, aber das kommt erst viiiiel später, ist aber ein interessanter Gedankengang.

  • Quote from Wicheler

    Hallo Johannes,


    das ist ja eine Idee mit dem Faß! ......da könnte ich ja, denn ich hab noch 3 Stück 50l Germania- Fässer.... aber da soll ja mal mein eigenes Bier rein.


    Wäre es eigentlich nicht näher an einem ursprünglichen Bienenstock, wenn das Faß steht? Denk ich mir mal die Menschheit mit ihren Bauten fort, bleiben für die Bienen doch eigentlich nur hohle Baumstämme, die sind i.d.R. lang, schmal und hochkant. ...


    Hallo Dieter,


    da hast du schon Recht. Aber von der Bearbeitung her finde ich es so schöner durch die recht große Klappe in der Rückwand. Wenn ich das Fass hätte stellen wollen, hätte ich einige Dauben zerschneiden müssen. Das wollte ich nicht. Im Übrigen gibt es sowas wie Tunnelstöcke. Auch eine sehr ansprechende Form von Klotzbeute. Den Bienen dürfte es wohl reichlich egal sein. :P


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    Quote from Wicheler

    Ich habe die letzten Tage soviel über Bienen im Netz gelesen, daß ich eigentlich verwirrter wie vorher bin.


    Auf jeden Fall soll es eine Klotzbeute werden, stehend, hinten eine Türe, Waben von der Tür aus gesehen längs, möglichst Naturbau, aber in Rähmchen zum Rausnehmen, ev 2 Etagen übereinander. Einen abnehmbaren, kleinen Honigraum obendrauf, für die Zeit des überwiegenden Waldhonigs. Den eß ich dann selbst. Das ist bis jetzt mein Plan.


    Sicher ist das möglich, wenn die die Innenmaße korrekt einhältst. Es gibt den sog. Bee Space. Den musst du einhalten, sonnst kannst du deine Rähmchen nicht mehr ziehen. Ich für meinen Teil würde Klotz- und Magazin-Beute nicht mixen. Ein beweglicher HR reicht. Der BR kann ruhig Stabilbau sein. ... Macht vieles einfacher, beim Bau! :wink:


    Quote from Wicheler

    Nun muß ich mich erst mal über die ganze Varroa- Bekämpfung schlau machen. Gibt es da irgendwo eine umfassende Anleitung, wie, wann, womit, von oben oder unten usw? In den Beiträgen, die ich bisher gelesen habe, wird die Kenntnis der Durchführung eigentlich immer voraus gesetzt. So richtig blicke ich da noch nicht durch....


    ....und wo ich jetzt viel gelesen habe, sind die kleineren Wabenzellen, aber das kommt erst viiiiel später, ist aber ein interessanter Gedankengang.


    Kauf dir das Buch "Moderne Imkerpraxis". Da lernst du viel!
    Mit den kleinen Zellen fang mal vorerst nicht an drüber nachzudenken. Wenn du Naturbau möchtest, machen die Bienen eh, was für sie am besten ist! Außerdem kannst du einen Schwarm der "normale" Zellen gewohnt war, nicht schlagartig auf keine umsetzen. Das wird Mist. :mrgreen:


    LG Johannes


    Zuchtkoordinator im Verein Dunkle Biene e.V.

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  • So, der Anfang ist gemacht!
    Allerdings habe ich etwas kleinere Stämme geholt. Die mußte ich aber auf der Schulter zum Hänger schaffen, deshalb sind sie auch nur 80cm lang, mehr war nicht drin.


    Ich habe jetzt ca. 5-7cm Wandstärke, damit komme ich aber nur auf einen Inhalt von ca. 37l, eher etwas mehr, hab sehr knapp gerechnet.
    Das sieht z.Z. noch so aus:



    [attachment=0]K640_klotzb.JPG[/attachment]


    Könnte ich ev. die Wandstärke noch etwas verringern, um mehr Inhalt zu bekommen?
    Würde dieser Stamm reichen, um ein Volk im ersten Jahr über den Winter zu bringen?
    Dann hätte ich mehr Zeit für meinen großen Stamm.


    Ich habe noch 2 kürzere Abschnitte im Wald liegen (hab ich nicht mehr geschafft, hatte Pudding in den Beinen....), die sollen abnehmbare Honigräume werden. Würde die Größe nicht sowieso reichen? Ich habe noch 2 alte Körbe, die sind eigentlich noch kleiner.

  • Hallo Dieter,


    ich hatte mal berechnet, dass ein Lüneburger Stülper 36,5 l hat. Damit ist bestätigt, dass dein Stamm vorerst reicht! :D
    Natürlich könntest du die Wandstärke verringern. Normale Magazinbeuten sind ja nur 20-25 mm starkt. Sooo dünn würde ich den Stamm natürlich nicht machen, aber etwas Holz könntest du bestimmt noch entfernen. ... Muss aber nicht. :wink:
    Wenn du tatsächlich noch 2 "Scheiben" als Aufsätze bauen kannst, bist du auf der sicheren Seite!


    Das ist meine Meinung! :!:


    LG Johannes


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  • Hallo Johannes,


    danke für die schnelle Antwort.
    Das ginge ja auch, die 2 40er Stämme übereinander, wenn's eng wird.


    Ein wenig Platz wird es noch beim "fine tuning" geben.


    Noch eine Frage, beim Wildbau, werden die Waben seitlich mit den Wänden verbunden? Mein Gedanke ist, keine Rähmchen, sondern nur ein oberes Lättchen, um ein wenig die "Baurichtung" vorzugeben. Dann könnte ich auch einmal eine Wabe einigermaßen einfach heraus holen.

  • Hallo Dieter,


    gut, dass du an diese Frage gedacht hast. Meine Antwort wird dich nicht erfreuen. :P


    Also an den Seitenwänden bauen die Bienen auf jeden Fall an. Rähmchen kannst du zwar rein hängen, aber nach 2 Wochen auch nicht mehr ziehen, weil was Eckiges eben nicht in war Rundes passt. :mrgreen: Oder fachlich gesagt: Du hast ja keinen BeeSpace und du wirst keine Rähmchen für diese Höhlung finden.


    Ich würde auch Oberträger benutzen um eine Baurichtung vorzugeben. Aber ohne Anfangsstreifen (ca. 2 cm breite Mitteland-Streifen) werden die Bienen auch deine Leisten ignorieren! Auch musst du ca. aller 20 cm Höhe Leisten einfügen einfügen, um den Wabenbau zu stützen. Spätestens damit ist das Ziehen von Waben eh gelaufen. :wink:


    Naturbau in solch einer Beutenform bedeutet automatisch Stabilbau! Waben wirst du niemals zerstörungsfrei entnehmen können! Deine Honigräume müsstest du anders konstruieren, wenn du wirklich Rähmchen benutzen willst. Einfach so geht es nicht!


    Hast du dir mal aufmerksam die Fotos von Kai´s Klotzbeute, oder anderen betrachtet? Wie gefällt dir das "Fenster" im Stamm? Ich würde sogar 2 versetze einbauen. Von oben wirst du kaum was von deinen Bienen sehen. Da rentieren sich die "Fenster" schnell. :D


    Bitte beachte, dass eine solche Beute nie eine Alternative zum Magazin sein kann. Du musst auf viele Vorteile verzichten.


    LG Johannes


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  • Nachtrag:


    Also mal abgesehen davon, dass mich dieses sedierende Gequatsche in den Bienenkisten-Videos mindestens genau so nervt, wie die Kiste an sich, kannst du dir da mal schön ansehen, wie die Honigernte mit nur Oberträgern ablaufen wird, nachdem du die Waben aus den Stamm geschnitten hast.
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    Ich würde die Klotzbeute dennoch genau so mit Wildbau betreiben. Wenn du die HR wirklich mit Rähmchen benutzen willst, dann musst du dir erst mal welche kaufen und dann den Stamm viereckig aussägen und zu den Seitenträgern ca. 8 mm BeeSpace einhalten. Dann noch die Auflagefläche für die Ohren und es könnte klappen. Ich würde aber ehrlich auf die Beweglichkeit der Waben verzichten. ... Wenn schon Klotzbeute, dann stilgerecht! :D


    LG Johannes


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  • Hallo Johannes,


    nett von dir, daß du dir so viel Zeit für mich nimmst! Das Schöne an einem gut funktionierendem Forum ist ja, man kann auch als Laie einen "gangbaren Weg" erarbeiten. Irgendwann werde ich auch mal zum Profi und kann hoffentlich Tipps geben, aber bis dahin ist noch ein langer Weg und ich muß mit Fragen nerven, bitte nicht böse sein.
    Nur mal kurz zu mir, ich muß, bzw. ich will möglichst nichts kaufen. Mir macht das selbst Bauen viel mehr Spaß. Deshalb auch Klotzbeute. Mein Vater hat von früher noch genügend "Material" , damit könnte ich morgen anfangen zu imkern. Das will ich aber nicht, ich will mir das erarbeiten und verstehen, was ich mache. Heute gibt's an jeder Ecke Mechaniker mit hochtrabenden Titeln, aber die verstehen einen Motor nicht mehr, die tauschen nur noch aus. Meinen Hanomag oder IHC oder meine R25/2, die repariere ich selbst, weil ich da jede Schraube dran kenne und die Abläufe verstehe. Mal schnell ein 60cm Stemmeisen aus einem Stück Moniereisen geschmiedet, um einen Stamm auszuhöhlen, das macht doch Spaß. So soll's mit den Bienen auch sein. Ich will denen eine, für beide Seiten gut "händelbare" Behausung bauen. Die sollen an meinen Fischweiher mitten im Wald, dafür bekommen die auch noch einen "Wild - Vogel- Hecken- Schutzstreifen mit Kräutern und Stauden unterpflanztes Grenzgebück" (.....was für ein Satz). Wenn ich dafür ein paar Gläser Honig bekomme, dann bin ich schon zufrieden.
    Das Video zur Honiggewinnung, da ist mir eigentlich sofort meine "Apfel/ Traubensaftmethode" eingefallen. So kleine Mengen Saft mach ich mit so einer uralten Wäscheschleuder ( https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4scheschleuder ). Die hab ich innen mit lebensmittelechter Farbe beschichtet. Einen Jutesack rein, die Maische in den Jutesack und schon läuft der Saft..... Obwohl, so eine schöne Korbpresse wäre viel edler! Hab ich ja, aber einen Hub und 300l, das ist dann wohl doch was viel :D


    Zurück zur Klotzbeute, ich hab jetzt noch ein wenig nachgearbeitet, ich komme jetzt auf ziemlich genau 46 ltr. Einen 2. Stamm hab ich mal grob ausgehöhlt, damit er besser trocknen kann. Der wird aber einen Tick kleiner und hat an einer Seite ziemliche Verwachsungen nach innen. Die kann man aber mit einer Tür ausgleichen.
    Rähmchen könnte man eigentlich für jeden Platz separat herstellen. Zum Rausnehmen wäre eigentlich eine normale Nase hinten vorstellbar, vorne ein "Haken", der über eine, über den Rähmchen liegende Leiste geht, vorstellbar. Damit könnte ich eigentlich eine regelmäßige "Wabenhygiene" sicherstellen. Ich möchte eigentlich vermeiden. Waben mit Brut zu entnehmen. Das könnte ich ev. durch umhängen von oben nach unten (bei 2 "Etagen") vermeiden. So mein Gedankengang. Gibt es da besser Alternativen?

  • Quote from Wicheler

    Hallo Johannes,


    nett von dir, daß du dir so viel Zeit für mich nimmst! Das Schöne an einem gut funktionierendem Forum ist ja, man kann auch als Laie einen "gangbaren Weg" erarbeiten. Irgendwann werde ich auch mal zum Profi und kann hoffentlich Tipps geben, aber bis dahin ist noch ein langer Weg und ich muß mit Fragen nerven, bitte nicht böse sein....


    Hallo Dieter,


    das Forum ist dazu da, dass Fragen beantwortet werden! Ich freu mich doch, wenn ich helfen kann. Also bitte nur immer fragen. Denn nur wer fragt, kann eine (hoffentlich hilfreiche) Antwort bekommen! :D


    Quote from Wicheler

    ...Zurück zur Klotzbeute, ich hab jetzt noch ein wenig nachgearbeitet, ich komme jetzt auf ziemlich genau 46 ltr. Einen 2. Stamm hab ich mal grob ausgehöhlt, damit er besser trocknen kann. Der wird aber einen Tick kleiner und hat an einer Seite ziemliche Verwachsungen nach innen. Die kann man aber mit einer Tür ausgleichen.
    Rähmchen könnte man eigentlich für jeden Platz separat herstellen. Zum Rausnehmen wäre eigentlich eine normale Nase hinten vorstellbar, vorne ein "Haken", der über eine, über den Rähmchen liegende Leiste geht, vorstellbar. Damit könnte ich eigentlich eine regelmäßige "Wabenhygiene" sicherstellen. Ich möchte eigentlich vermeiden. Waben mit Brut zu entnehmen. Das könnte ich ev. durch umhängen von oben nach unten (bei 2 "Etagen") vermeiden. So mein Gedankengang. Gibt es da bessere Alternativen?


    Also ich glaube, ich habe dich und deine technischen Möglichkeiten unterschätzt! :shock:
    Die Art wie du an die Imkerei rangehen möchtest, ist ungewöhnlich. Ich bin mir nicht sicher, ob es jemanden vergleichbares gibt. Sicher wirst du ein sehr guter Imker, wenn deine Pläne aufgehen und du auch nach Rückschlägen nicht aufgibst!
    Die Frage nach den "besseren Alternativen" ist irgenwie lustig. ... "Bessere" gibt es wohl nicht. Aber sicher andere. Da ich nicht über deine Voraussetzungen verfüge, käme ich nie auf die Idee, es so zu machen wie du. Aber das heißt ja nichts!



    Du willst also quasi ein Magazin mit individuellen Rähmchen bauen. :shock: ... Ich sage dir ganz offen und ehrlich, dass ich das für unpraktisch und nachteilig halte. Das mag aber daran liegen, dass ich es mir nicht in der Praxis mit Bienen vorstellen kann. Aber ich hätte nichts dagegen, wenn du mich überzeugst! 8)


    Mach mal, bleib deiner Idee treu und sei im Notfall flexibel! Und scheu dich nicht, hier Fragen zu stellen!!!


    LG Johannes


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  • Hallo Dieter,


    das wird bestimmt ganz toll!


    Falls dir eine Möglichkeit einfällt, würde ich den Boden so bauen, dass du irgendwie hineinsehen, oder eine Milbenplatte einsetzen kannst. Mitunter ist das sehr hilfreich und ermöglicht sicher auch interessante Einblicke!


    LG Johannes


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  • Den Boden möchte ich eigentlich zum "nach unten rausnehmen" machen. Der Stamm soll auf 4 natürlich gewachsen Holzbeine, die ich etwas ausklinke, damit sie unter dem Stamm und seitlich befestigt werden können. Dadurch wird der Stand breiter und auch sicherer und ich habe Platz drunter. Die Feuchtigkeit kann nicht so ins Holz einziehen.

  • Vielleicht kannst du hinten unten eine runde oder eckige Öffnung einarbeiten, damit du unten ran kommst. Nötig ist das natürlich nicht. Aber wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sie nutzen. Es gibt in meinen Augen nichts ungünstigeres als den natürlichen Varroabefall nicht prüfen zu können. Das ist günstig für eine angemessene Behandlung. Man muss nicht immer nur "aus Prinzip" behandeln, sondern auch nach Bedarf! :wink:


    LG Johannes


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