Rase und sein Youtube Kanal - Imkerei Ralf Sester

  • Das schlimmste dabei ist: solche Taten werden nicht einmal geahndet. Selbst wenn es zur Ergreifung des Täters kommt, sagen die Richter irgendwann:


    "Tjaaaaa, wenn die Bienen nicht hoch eingezäunt sind, mit abschließbarer Pforte, mit Stacheldraht und nicht mit mindestens 3 Hinweisschildern "Betreten verboten", in mindestens 5, besser 8 Sprachen, wenn also das Betreten nicht unmöglich gemacht wird, liegen weder eine Straftat (zB Hausfriedensbruch) noch Sachbeschädigung vor".


    Diese bittere Entwicklung der deutschen Rechtsprechung beobachte ich nicht erst seit Greta. Die Wurzeln dieser Auffassung wurden Ende der 60-er Jahre gelegt.

    Frei bzw. öffentlich zugängliche Bienenstände müssen mit Namen und diversen Kontaktmöglichkeiten zum verantwortlichen Imker gekennzeichnet sein, die meisten halten sich auch daran. Auch ein Schild, das vor der Stechgefahr der Bienen warnt, sichert einen rechtlich noch weiter ab. Damit sind diese Bienenstöcke nicht nur als fremdes Eigentum erkennbar, sondern dieses Eigentumsverhältnis ist sogar "adressiert".


    Namenschild hin oder her. Solang der Bienenstand nicht erkennbar verwahrlost ist, wird er für einen jeden "normal denkenden" Menschen auch als fremdes und vor allem bewirtschaftetes Eigentum und nicht als Raubzugsfeld für destruktiven Unsinn erkannt.


    Einen Richter, der so wie oben genannt "argumentiert", müßte man selber einem funktionierendem (!) Rechtssystem zuführen. Flugs wäre es mit Gerichtsentscheidungen, die man ebenfalls nur als destruktiven Unsinn einstufen kann, vorbei.

  • Bei mir hat gestern ein Königinnen Kunde der mit seinem. Sohn imkert wieder Königinnen geksuft

    Alle die ich im Sommer an ihn verkauft hatte waren geklaut. Restlos alle und durch alte rot gezeichnet ausgetauscht.

    In einer Kiste befanden sich sogar zwei Stück. Sie stifteten auch überwiegend nicht mehr.

    Der jungimker hat diesen Stand aufgegeben und sich etwas eingezäuntes besorgt.

    Absut unglauich.

  • So, da der Ton letzte Woche nicht so gut war, heute abend ab 20 Uhr nochmal das Thema:


    Chronisches Bienen Paralyse Virus CBPV - Schwarzsucht - was kann ich tun?



    Viel Freude beim Zuhören

    LG

    Kai

  • Ralf ist einer der wenigen im IF, den ich wirklich ernst nehme. Seine dort manchmal schroff anmutende Art kann ich gut nachvollziehen. Irgendwann nervt manchens nur noch aber man moechte es dann doch nicht so stehen lassen.

    Wenn es "nervt", dann kann man es doch überlesen, dazu schweigen oder gleich ganz meiden.


    Für Rüpeleien gibt es keine Berechtigung.

  • Er weiß wenigstens was er tut und hat eine authentische Art. Schlimmer ist oft der Ton von den ahnungslosen oder möchtegern. Da steht der Ton erst recht nicht zu.

  • Er kommt ja aus dem Rheinland.

    Das lässt sich bestimmt nicht auf das ganze Land übertragen und hat gestern als Info gefehlt finde ich.

  • Genau. Hier im Norden ist es nicht selten, dass die Völker ab Mitte-Ende September kein Futter mehr annehmen.


    Rase sagte aber auch: selbst wenn sie es spät noch annehmen, können sie es nicht mehr verarbeiten / verdeckeln.


    LG

    Kai

  • Hat mir gut gefallen, habe doch einiges mitnehmen können! Vor allem bei den Punkten Überfüttern (zu früh zu viel bei Jungvölkern) und der "Daumenschwäche" muss ich noch an mir arbeiten.

  • Das entscheidende hat er ja gesagt. Soviel mehr gibt das Thema nicht her.

    Grenzrn mit 30 und 70 volkern und umsatzsteuer nach durchschnittsätzen.

    Alles andere ist eher unwichtig und nicht entscheidungserheblich

  • Das entscheidende hat er ja gesagt. Soviel mehr gibt das Thema nicht her.

    Grenzrn mit 30 und 70 volkern und umsatzsteuer nach durchschnittsätzen.

    Alles andere ist eher unwichtig und nicht entscheidungserheblich

    Mir fallen da noch Dinge wie Umsatzverteilung auf Honig und sonstige Produkte ein, daher bin ich gespannt :)

  • Das entscheidende hat er ja gesagt. Soviel mehr gibt das Thema nicht her.

    Grenzrn mit 30 und 70 volkern und umsatzsteuer nach durchschnittsätzen.

    Alles andere ist eher unwichtig und nicht entscheidungserheblich

    Nicht ganz: Schon ab 26 Völkern soll die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft verpflichtend werden. So stand es jedenfalls mal im deutschen Bienenjournal. Näheres hier.

  • Nicht ganz: Schon ab 26 Völkern soll die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft verpflichtend werden. So stand es jedenfalls mal im deutschen Bienenjournal. Näheres hier.

    In der Quelle steht extra "freiwillig" nicht "verpflichtend"...

    Grüße

  • Das mit dem freiwillig ist nicht so ganz richtig:

    Quote


    Wenn Sie eine Imkerei betreiben, sind wir grundsätzlich der zuständige gesetzliche Unfallversicherungsträger. Beitragspflicht besteht, wenn Sie Ihre Imkerei


    • als eigenständiges Unternehmen gewerbsmäßig oder
    • als Bestandteil oder
    • neben einer Landwirtschaft

    betreiben.

    Gewerbsmäßigkeit und damit Beitragspflicht ist gegeben, wenn Sie mehr als 25 Bienenvölker halten.

    Quelle: https://www.svlfg.de/unternehm…iche-berufsgenossenschaft

  • Eben! Auch im Deutschen Bienenjournal stand etwas von einer Pflichtmitgliedschaft in der bzw. einem Pflichtbeitrag für die Berufsgenosschenschaft.


    Evtl. drückte sich der Anwalt an der Stelle etwas mißverständlich und nicht ganz korrekt aus, auch wenn er vom Fache ist.