Wieviel Winterfutter brauchen die Bienen? Wieviel auffüttern?

  • Mich haben im Video nur die 14 Kilo Zucker gewundert.

    Ich füttere meine einräumigen seit meinen Anfängen mit gut 10 Kilo Zucker auf.

    Dadant etwas mehr.

    Anfänger sind ohnehin schnell verwirrt, da manchmal von 12 bis 14 Kilo Futter und dann wieder von 12 Kilo Zucker gesprochen wird.

    24 Kilo Zucker ist eine gigantische Menge.


    Mich hat auch gewundert, dass du nicht mehr von deinem Honig belassen hast.

    Die Segeberger müssten doch eigentlich für einen geringen Verbrauch stehen.

    In den minis hab ich vielleicht 5 Kilo.

    2 als reserve und 3 Kilo abschlussfütterung Ende September.

  • Mich haben im Video nur die 14 Kilo Zucker gewundert.

    Ich füttere meine einräumigen seit meinen Anfängen mit gut 10 Kilo Zucker auf.

    Ich auch. Und sind im Frühjahr immer noch Futterwaben übrig...

    Verbrauch "gefühlt" manchmal 0,0.:lol:

    Selbst sehr starke Zweizarger haben im März immer noch sehr viel drin,obwohl ich sie nur unwesentlich mehr fütter.


    Gruß

  • Manu, Du darfst natürlich nicht vergessen, dass wir im Süden und Kai im Norden ist, aber mehr als 2 oder 3 Kilo dürfte das auch nicht ausmachen.

    Ausser ich unterschätzte die Zeit im Frühjahr in der sie voll mit brut loslegen und unsere das von aussen schon ausgleichen und im Norden noch nicht.


    Ich komme ja von einraum Zander, ursprünglich noch auf 8 Waben und da war es so, daß es besser war etwas zu wenig als etwas zuviel, da es kein Problem war, im Frühjahr noch ein Kilo cremigen nachzulesen.

  • Moin

    Ich hab voe 2Jahren mal bei meinen nachgewogen (Segeberger)

    vom 1.Oktober bis zum 1. März hatten die meisten Völker (12) 8Kg "verloren/vebraucht"

    eins war dazwischen mit 3(!)kg verbrauch das hatte im vorheringen August auch wenig Futter genommen und war insgesamt das leichteste -aber überlebt! mit 3Kg und gut gestartet. Dann waren da noch 2 Völker die über 10kg (bis 12) verbraucht hatten -bei denen vermute ich das durchgebrütet hatten.

    Aufgefüttert hatte ich alle (bis auf das eine) auf 40-42kg beutengewicht mit zuckerwasser 3:2

    seitdem füttere ich "nur noch" bis 36-38kg auf.

    VG

    Martin

  • Den Futterverbrauch Nord/Süd kann man wirklich kaum vergleichen, ich hab ja bis letztes Jahr in Kiel gewohnt, jetzt bei Mannheim.


    Da kann ich nur sagen, es liegen Welten dazwischen, 100% andere Vegetation und andere Umweltbedingungen. In Kiel ist der erste Futtereintrag typischerweise Mitte März bis Anfang April, da wird hier unten schon mal die Schleuder abgestaubt.

    Der letzte Eintrag (Efeu) ist in Kiel eher ein wenig früher, dann braucht es aber ewig bis es kalt wird, das die Bienen aufhören zu brüten ist nicht selten erst Ende September, zieht sich in den letzten Jahren aber Teilweise bis mitte Januar.


    Selbst wenn man das vernachlässigt bleibt es dabei, die Völker gehen erst fast zwei Monate später in Brut und es gibt eine ewige Phase wo es zwischen 6-8 C Warm ist, da kommt kein Eintrag rein aber es wird gebrütet (oder anders gesagt die Hasel bekommt man vll in 1 von 5 Jahren und die Weide nur jedes zweite Jahr (Nätzchen keine Saalweide)) und diese Phase fehlt im kontinentalen Rest. Das muss man durch Füttern ausgleichen.

  • Danke. Ganz genau so ist das.

    LG

    Kai

  • Ist der Unterschied Nord-Süd wirklich so groß?

    Mir wurde auf der Schulung und von alten Imkern in meiner Region 10 kg für einzargig und 14kg für zweizargig vermittelt...

    Das ist doch auch ca. die Menge die ich in Foren für den Süden lese...


    Kai spricht von 24 kg Zucker die er auffüttert...


    Habe meine DN 1.5 nun auf ca. 14 kg gewogene Futtermasse aufgefüttert (30kg Gesamtgewicht bei Styrobeuten) und kontrolliert wieviel Zucker ich dafür benötigt habe... 22kg Zuckermasse... Also nahe bei Kai's Angaben...


    Habe ich da einen Gedankenfehler?

  • So nochmal ein TBE Volk kontrolliert... 28kg Zucker verfuttert um am Ende auf ca. 14kg Futtermasse im Volk zu kommen.


    Ist am Ende nicht der Verbrauch im Winter unterschiedlich sondern die Zuckermenge die von Mitte Juli bis Mitte September verfüttert wird?

  • 1,5 er hab ichvoben immer auf 35 kg (30 September) aufgefüttert und dann im Frühjahr typischerweise zwei kg Futterteig im Frühjahr, es sei denn die Weide kam früh und gut. Aber selbst dann max. ne halbe Futterwabe über.

  • Das wäre mehr als mir hier im Landkreis Cuxhaven für Zweizarger vermittelt wurde...

    Mir fehlen ja die Jahre Erfahrung aber bei 30kg Gesamtgewicht letztes Jahr habe ich diesen Frühling aus jedem Volk wohl mehr als 5kg beim Aufsetzen der Honigräume entnommen...

    Ich war nicht in der Lage die ganzen Futterwaben für Ableger etc. zu verwenden... Sind immer noch welche eingelagert...

  • Was für mich die Sache etwas unsicher macht ist das meine Bienchen immer noch ca 300g Futter pro Tag verbrüten und manchmal was reinkommt wenn es warm genug ist (Goldrute), aber nicht jeden Tag. Und Pollen tragen sie noch massenhaft ein. Deswegen füttere ich lieber was mehr ein. Ich habe fast alles Jungweiseln in den Völkern die noch immer gut in Brut sind.

    LG Reinhard

  • Ich scheine aber richtig Weide im Flugbereich zu haben... Meine reichliche Frühtrachternte die letzten beiden Jahre kann ich mir im Grunde nur über Weide erkläre...

  • Ich bleibe bei meinen 10 bis 12 kilo einzargig.

    Kontrolle sicher im frühjahr und dann cremigen drauf.

    24 kilo wurde ich nichtal ohne brut und ohne wasser in ein zandermagazin bringen.

  • Ich meine die zuckermenge. Gerade anfänger dind oft verwirrt, weil der eine von zucker schreibt und der andere von futter und selbst hier gibt es mit sirup oder teig noch unterschiede.