Video: Varrox Eddy - Verdampfer mit Akku - JETZT lieferbar

  • Hallo allerseits,


    viel interessante Eindrücke im Video über den Varrox Eddy der Firma Andermatt Biovet. Lieferbar ab November 2020:



    LG

    Kai

  • Also im Prinzip das gleiche Verfahren wie mit der Autobatterie nur in einer schöneren Variante. Der einzige wirkliche Vorteil liegt daran, dass ich eine Anzeige habe, ob die Batterie noch genug Leistung bringt.


    Anhand des Videos kann ich leider nicht erkennen, wie dick das Gerät ist. Vor allem bei meinen alten Trogbeuten werde ich damit Probleme bekommen, es in das Flugloch zu bekommen. Dafür entfallen aber die unschönen Brandflecken bei Segeberger und Co, wenn der Varrox Verdampfer mal wieder von der untergeschobenen Platte rutscht.


    Ich bin mal gespannt auf den Preis von dem Ding.

    Ansonsten von der Anwendung alles sauber dargestellt. Ich habe sogar die Gleiche Imkerjacke. Für den eigenen Schutz habe ich aber eine Gummimaske mit austauschbaren Filter. Anstatt der Einmalhandschuhe trage ich dann noch die roten säurefesten Gummihandschuhe. Die brauche ich sowieso für die AS.

    Auswaschen nach der Arbeit nicht vergessen.

    An der Stelle nochmal vielen Dank an den ehemaligen Vereinskollegen. Er hat als Chemiker uns an einem Tag den richtigen Umgang mit ... und Co beigebracht.

    Anwendung natürlich nur zu Demonstrationszwecken in Deutschland ohne Bienen. :whistling:

  • Der Preis steht doch schon bei Andermatt: 390,00€, mit 2 Akkus 479,00€. Finde ich doch happig...

    Weiterer Vorteile automatische Ablaufsteuerung, einzeln abkühlbares Näpfchen.


    Gruß, Thorsten

  • Nichts für Erwerbsimker, dafür reichen die Akkumulatoren nicht.


    Und die Kapazität eines Akkumulators sinkt doch im Verlaufe seines Lebens deutlich ab.


    Für alle, die keinen Netzanschluß haben, halte ich Gas für die bessere Energiequelle.


    Der Preis wird sich so auch nicht lang halten lassen, vermute ich.

  • Diese Diskussion ist in meinen Augen müssig.


    In der Nachbarschaft wohnt ein Schreinermeister der sich als Projektleiter von Grossprojekten seine Brötchen verdient.

    Auf den Baustellen werden fast alle Geräte auf Akku umgestellt, weil hier der sogenannte Kostdriver die Zeit ist. Denen sind die aufgeführten Nachteile alle bekant.


    Ich kenne auch jemanden, der seine nicht unerhebliche Völkerzahl mit einem Pfannenbedampfer bearbeitet, weil er sagt: Im Herbst habe ich eh nichts zu tun. Was soll ich mir da was teures zulegen.


    Ich sehe das Gerät als Bereicherung auf dem Markt an.

    Leider haben in dem Sektor schon einige viel Geld versenkt, weil die Gerät nicht gerade tauglich waren.


    Ich lese immer gerne mit, aber bin eher auf dem Tripp: Eine zweite Autobatterie tut es auch ...

  • Früher oder später wird es auch hier zulässig sein. Was ich so mitbekommen habe ist Andermatt dran... Wahrscheinlich dann nur legal, wenn du dieses Gerät nutzt :lol:

    Das Arzneimittelgesetz schützt und legalisiert Medikamente, erst recht deren Wirkstoffe, und auch bestimmte Darreichungs-/Applikationsformen. Daß aber nur ein bestimmtes Gerät damit legalisiert würde, wäre vielleicht wirklich ein Novum und womöglich gar nicht rechtens.

  • Das ist nachvallem eas ich weiß, weniger eine Frage der Lobbyisten, sonder schlichtweg, wer investiert 300000 euro in ein Zulassungsverfahren und ist dann überzeugt den break even mit seinem Produkt auch schnell zu erreichen. Andermatt soll hier tatsächlich dran sein und es sieht so aus, als wäre es in den Preisen beteits einkalkuliert.

  • Mit der genannten Summe wist du nicht hinkommen.

    Als ich noch vor 30 Jahren selber "Spritzmittel" verkauft habe, standen da andere Beträge im Raum.

    Allerdings war ich in den Prozessen der Anmeldung und Zertifizierung nicht involviert.


    Das mit der Lobby ist eine Frage der Betrachtungsweise. Wer hat für die hohen Hürden bei Zulassungen gesorgt? Warum setzen eure Interessensvertreter wie der DIB sich nicht für eine Zulassung einsetzen?


    Um bei den Betrag zu bleiben: Selbst ich als bekennender DIB Gegner würde beispielsweise bei einer Crowdfunding Aktion mitmachen.


    Schliesslich ist das Verdampfen von OX einer Bienenverträglichsten Varroabehandlungsmethode die ich kenne.


    Das Gegenargument der Sicherheit der Behandler ist für mich nur eine Ausrede. Da gibt es schlimmere Mittel.


    Ich hoffe das Andermatt das für Deutschland hin bekommt, befürchte aber sehr stark, dass es nichts wird. Schade, Schade.


    Freier Imker

  • Um bei den Betrag zu bleiben: Selbst ich als bekennender DIB Gegner würde beispielsweise bei einer Crowdfunding Aktion mitmachen.

    Ich auch. Allerdings wird es dann vermutlich wieder die Neider und Besserwisser auf den Plan rufen, wenn ein Wirtschaftsunternehmen, gern auch mit Verbandsunterstuetzung, so eine Aktion startet.


    M.E. aber besser als eine Refinanzierung ueber hohe Produkt- und Arzneimittelpreise, weil die dann wieder die Sparfuechse herausfordern, welche mit billigen technischen Produkten arbeiten. Das es auch vernuenfig geht, zeigt bspw. das Serumwerk Bernburg. Unsere Vereinsbestellungen erhalten wir dort zu Konditionen, die ich im Chemiehandel bei entsprechender Qualitaetsstufe auch nicht besser bekomme. Freilich, ein paar Unbelehrbare gibt es immer. Aber wenn ich einen Stoff in ein Bienenvolk einbringe, dann moechte ich auch wissen, dass es genau nur dieser Stoff ist und nicht irgend etwas von irgendwem dort hineingefallen ist.

  • Auf die Diskussion ob technisch oder arzneimitttelrechtlich Zugelassen lasse ich mich an der Stelle nicht ein. Es würde sich zu weit vom OT entfernen.

    Auch macht es bei den Kilopreisen von OXS auch nichts aus, wenn man mal das doppelte zahlt. Daher unrelevant.


    Viel wichtiger ist, dass man den Leuten, die mir irgenwelchen Floh-, Läuse- und Milbenmitteln (auch Antibiotika) aus anderen Ländern arbeiten, die Argumentationsgrundlage entzieht.


    Die schöne Imkerwelt hat an der Stelle ein paar unschöne Seiten.


    Daher ist die Lösung mit den Akkuverdampfer eine solide Sache und die Preise hierfür werden sicherlich sinken und ich werde auch nicht Jünger.

  • Ich sehe es genauso, dass der DIB hier etwas machen müsste.

    300000 Euro wurden mir genannt, von einem Vet.

    Ich denke schon, dass dies alles eine Frage der (kurzen) Zeit ist.

  • 300k€ können schon sein, da es sich hier ja nicht um ein neues Medikament, sondern um ein bereits im EU Ausland zugelassenes Medikament handelt.


    Was in der Zulassung steht ist eine andere Frage, wenn man die Verdampferkriterien eng genug fasst, erhält evtl. nur ein Verdampfer die Zulassung, z.B. wenn man reinschreibt: Pfannenverdampfer, mit Pfanne Rund d20, h8, mit direkt anliegender Heizwendel, Heizwert so und so und für die Applikation als Medizingerät zugelassen. Schwupps sind die ganzen Glühkerzendinger Außen vor, der Pro Vap ist extern, Varamor benutzt Gas und die Arbeit für die Zulassung als Medizingerät macht vll Andermat, aber kaum ein anderer.


    Aber immer drank denken, der Liebig oder das Schwammtuch entsprechen auch nicht der Zulassung.

  • Kai

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  • Hallo allerseits,


    der Varrox Eddy ist nun in Deutschland lieferbar, u. a. hier: https://www.holtermann-shop.de…fer-mit-Akku-Betrieb.html


    Eine erfreuliche Erweiterung der OS-Verdampfer. :)


    LG

    Kai

  • Nabend

    ja da isser :thumbup: Aber was mache ich damit in Deutschland :?: Ich schaue mir weiterhin meinen alten "Varrox" Verdampfer an und warte erstmal ab bis da was Amtliches kommt . Inzwischen ist es ja fast ein Abendheuer sauberes Oxalsäure Dihydrat Pulver zu bekommen :roll:

  • Ich bin verwöhnt ,sprich von unser ehemaligen Ärztin gab es immer ein Rezept für die Apotheke und keine Fragen ... Heutzutage bist schon fast Straftäter wenn Du nur danach fragst :wink:

    Ich war dieses Jahr in Österreich shoppen nachdem ich letztes Jahr bei den Tabletten von Ruck doch einige Rückstände (Grauschleier) in der Pfanne hatte ... Hast Du das Pulver vom Geller mal getestet ?