Bee Box Styropor-Magazinbeute aus Finnland

  • Hallo allerseits,


    die Langstroth-Beute ist DAS Rähmchenmaß der Weltimkerei. In Deutschland komischerweise kaum vertreten, in Skandinavien dagegen schon viel mehr. Weltweit setzt sich in den letzten Jahren in den kälteren Regionen vor allem eine Beute verstärkt durch:


    die Paradise Honey Bee Box Langstroth aus Finnland.


    Diese Beute wird zur Zeit ganz verstärkt nachgefragt auf dem Weltimkermarkt. :)


    Viel Freude an den Videos:





    LG

    Kai

  • Langstroth? Ich entsinne mich, mal gelesen zu haben, daß - weltweit gesehen bzw. bezogen - Dadant US am verbreitetsten ist. Zumindest die Länge beider ist gleich. Damit gehören die Dadant-US-Maße sozusagen zur Langstroth-Familie. Und tatsächlich treffen beide sich auch in einem gemeinsamen (Höhen-)Maß: Laut Internetenzyklopädie ist Langstroth jumbo von der Höhe her nichts anderes als Dadant US Brutraum.

  • Langstroth? Ich entsinne mich, mal gelesen zu haben, daß - weltweit gesehen bzw. bezogen - Dadant US am verbreitetsten ist. ....

    Hallo,


    laut der Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker entfallen folgende Anteile auf die Langstrothbeuten:


    • Langstroth ca. 70% weltweit
    • Dadant (=Jumbo) ca. 25% weltweit
    • Alle anderen zusammen: ca. 5% weltweit


    In den USA selber soll Dadant nur sehr wenig Verwendung finden, ebenso in Australien.


    LG

    Kai

  • Danke Kai,


    In anderen Foren wirf Dadant als das "Weltmass" angepriesen.

    Zudem wird man nicht müde darauf hinzuweisen, dass die meisten Berufsimker mit Dadant arbeiten. (Auch in Deutschland)''

    Allein der Umstand, dass es etliche unterschiedliche Dadant Varianten gibt, lasst mich daran zweiflen, ob das mittlerweile 150 Jahre existierende Dadant Mass das non plus Ultra ist.

    Aber wir sind ja tolerant und jeder so wiel er es mag.


    Was mir bei diesen Beuten gefällt, ist die Griffrinne?

    Ich habe gerade ca 40 Zargen mit dem Hochruckreiniger gesäubert. Ich würde mir bei den Segebergern mal gescheite Griffe wünschen. Die passen auch nicht immer zum Vorbau des Bienenhalters.

    Die Hartplastikränder finde ich Klasse. Mit denen vermeidet man die typischen Druckstellen beim Beutenknacken vor allem im Frühjahr.

    Toll finde ich an dem Boden, dass man das Gitter reinschieben kann. Die Kleberei bei Segeberger ist nicht schön oder ich muss etliche Schrauben da rein hauen.


    Schlecht finde ich den Deckel. Bei mir muss das Wasser zur Seite der Beute laufen.

    Auf keinen Fall darf es zum Flugloch laufen.

    Ferner ist der Winkel des Deckels zu flach. Da bleibt schön der Dreck darauf liegen.

  • Das ist einfach Falsch, Dadant US gibt es vor allem im Deutschsprachigen und ein wenig im Europäischen Raum. In den USA gibt es nich das Langstroth Jumbo, was meistens Dadant entspricht, aber nur eine Randerscheinung ist.


    Weltweit ist und bleibt Langstroth das Maß der Wahl. Bei den Großimkereien Weltweit wirst du nur Einzelfälle finden die etwa anderes Nutzen.

  • Allein der Umstand, dass es etliche unterschiedliche Dadant Varianten gibt, lasst mich daran zweiflen, ob das mittlerweile 150 Jahre existierende Dadant Mass das non plus Ultra ist.

    Naja, auch beim Deutschen Normal- und beim Zandermaß (Länge der Rähmchen gemeint) gibt es einige verschiedene Höhen: 1,5, 1, flach (=2/3?!) und ½.

  • #Freizeitimker


    Das mit normal, 1,5 oder 1/2 war nicht gemeint. Auch nicht , dass es 10 oder 12 er Dadant gibt.


    Ich habe mich auf die verschiedenen Rähmchenmasse, wie zB. Dadant US etc bezogen.

    Im Prinzip ist es mir aber egal, worin man imkert, solange ich die notwendigen imkerreilichen Tätigkeiten beispielsweise Varroabehandlung durchführen kann.


    Ich mag es nur nicht, wenn sich da einige über alle stellen wollen und sich selber nicht einig sind, was das bessere ist.


    Amerika First und Deutschland first hatten wir ja schonmal.


    Auch das mit Langstroth sehe ich gelassen. Wie Kai beschrieben hat, hat sich Mass mit den Einwanderern von Amerika nach Australien, Neuseland usw verbreitet.


    Das etwas weltweit führend ist, heisst noch lange nicht, dass es das Beste ist.


    Das beste Beispiel ist General Motors. Die waren fast mal Monopolist auf dem Motorenmarkt.


    Wo sind die jetzt?

  • Die Firma Dadant und Sons stellt seit Jahrzenten keine Dadant-kisten mehr her. Die hielten das für unwirtschaftlich.

    https://www.dadant.com/catalog/beginners-kits


    Und wieso das Dadant bzw 12 er Dadant in Deutschland besonders bei Berufsimkern vertreten sein sollte, diese Erkenntnis entzieht sich mir.

  • Moin.


    Also ich bin der Meinung, dass es egal ist, welches Maß das am meiste benutzte ist.

    Mir ist wichtig, wie gut die Bienen und ich damit zurecht kommen.

    Meine erste Beute war eine selbst gebaute Kiste mit Rähmchen im DNM. Mir gefiehl aber die Mini Plus aus Holz deutlich besser. Ich hatte dann einen Ableger im Mini Plus Format bekommen und wollte ein weiteres Volk. Also schaute ich mich um. In Mini Plus war hier nichts zu finden, aber in Dadant und dabei war einer wo ich für 10 Euro mehr sogar eine Beute dazu bekam. Das war eine selbst gebaute Beute aus Styrodur. So kam ich zu Dadant. Ich baute eine weitere Kiste aus Holz im Maß Dadant. Später kaufte ich eine Beute aus Holz bei einem sehr bekannten Händler aus Brockel. Weil wir 1 bis 2 mal im Jahr eh nach Hamburg fahren und es ein sehr gutes Angebot in der Fundgrube gab. Zuletzt legte ich mir einen Bausatz für eine Dadantbeute über Ebay zu. Für nicht mal 100 Euro mit Blechdecken und 2 Honigzargen und einer tollen Verarbeitung. Also Dadant hat den Vorteil gegenüber Mini Plus, dass die Beute deutlich niedriger ist, um in etwa die selbe Größe den Bienen zur Verfügung zu stellen. In einer Zarge Dadant entwickelt sich das Volk so stark, wie in 4 Zargen Mini Plus.


    MFG

  • Moin.


    Also ich bin der Meinung, dass es egal ist, welches Maß das am meiste benutzte ist.

    Mir ist wichtig, wie gut die Bienen und ich damit zurecht kommen....

    Hallo,


    jo, mir ist es diesbezüglich genauso egal.


    Es mag aber ein Hinweis darauf sein, dass das Langstroth-Maß gerade für den "gewerblich orientierten Weltimker" ;) das praktikabelste ist. Sprich Kosten, Nutzen und biologisches Optimum müssen im Einklang sein. :)


    Du hast recht: Mini Plus wäre diesbezüglich in einer deutlichen Schieflage.


    LG

    Kai

  • Hallo ich vertreibe die BeeBox Beuten in Deutschland. Die gibts mittlerweile auch in anderen Maßen als Langstroth. Dadant ist aktuell wohl die meist verkaufte aber es gibt die auch in Zander und sogar neuerdings in Deutsch Normal müsste sogar kompatibel zu Segeberger sein hab diesbezüglich noch keine Tests gemacht (Kai wenn du magst kann ich dir gerne ein set zu test Zwecken zur Verfügung stellen hast ja recht viel Erfahrung mit der Segeberger.

  • Moin


    BeeBox in Deutsch Normal hört sich gut an ....

    Bienenwagner

    Habe auf der Homepage nix weiter zu DNM gefunden , kannst Du da mal nähere Informationen geben . Mich würde speziell auch die Rahmenanzahl interessieren bzw. ob die Beute dann auch Quadratisch (Warm/ Kaltbau Möglichkeit) ist bzw. welche Zargenvariaten und welches Zubehör es für das System dann gibt. Vielleicht auch mit ein paar Bildern wenn möglich.

    Gruß Jens

  • Nö, wer will denn LS....8o, wenn man DN haben kann.


    Wer will schon mit einem 170 Jahre alten Bienenbeute imkern.


    Für die Bienen spielt es keine Rolle, welche Art der Behausung ihnen Menschen zur Verfügung stellen, solange die Größe dieser „künstlichen Höhle“ der Volksdynamik entspricht. Weitere Voraussetzungen sind ein Schutz vor direkten Witterungseinflüssen wie Nässe und Zugluft. Trockene Kälte im Winter macht den regional angepassten Bienen nichts aus, wie auch der Bienenwissenschaftler Gerhard Liebig an der Landesanstalt für Bienenzucht der Universität Stuttgart-Hohenheim in Untersuchungen nachgewiesen hat. Zitat Wikipedia...

  • Wer will den mit DN Arbeiten? Ich nicht mehr wirklich und zwar vor allem aus einem Grund, das am Markt erhältliche Material (vor allem aber die Rähmchen) sind leider fast immer minderwertig, zu sehr Herstelleranhängig und auch da oft sehr wechselhaft. Das ist bei LS einfach aufgrund der hohen Standardisierung zum Glück anders

  • Wer will den mit DN Arbeiten? Ich nicht mehr wirklich und zwar vor allem aus einem Grund, das am Markt erhältliche Material (vor allem aber die Rähmchen) sind leider fast immer minderwertig, zu sehr Herstelleranhängig und auch da oft sehr wechselhaft. Das ist bei LS einfach aufgrund der hohen Standardisierung zum Glück anders

    Fast immer bedeutet eben nicht immer.


    Es gibt auch welche mit dickem Oberträger ("modifziert") und/oder welche aus Hartholzleisten und/oder quergedrahtete. Quergedrahtet und eines der beiden ersten Merkmale sind für mich für den Kauf Bedingung, und auch davon findet man - nach ein wenig Suchen - das passende. Die noch vorhandenen, längsgedrahteten aus weichem Holz, die sich immer "so schön" durchbiegen, sobald man den Draht halbwegs straff spannt,, benutze ich aus wirtschaftlichem Aspekt natürlich auch noch.


    Als Honigwabenrähmchenmaß hat DNM (1,0) bei mir nach wie vor seinen festen Stammplatz (schon, weil die Schleudern damit optimal klarkommen), nur für die Brut mute ich die meinen Bienen nicht mehr zu, sondern nur noch Großwaben (so z.B. DNM 1,5):