Jürgen Binder: Videokritik an Dr. Pia Aumeier - Ein Kritikvideo

  • Hallo allerseits,


    anbei eine Videokritik von Jürgen Binder an Dr. Pia Aumeier, insbesondere zum Einwabenableger. Die Diskussion ist eröffnet. ;)



    LG

    Kai

  • nun, ich stimme ihm zu, seine Aussagen sind logisch begründet und nachvollziehbar. Als Berufsimker kann er sich keine Spielereien erlauben. Da geht es um Effizienz.

  • Aumeier verfolgt einfach andere Strategie. Dem anfänger wird erklärt, wabe raus und irgendwo anders hinstellen bringt ein neues volk. Ohne Aufwand und Probleme.

    Dass es anders besser geht wissen die beiden auch.sie wollen schlicht einfachstes imkern vermitteln und ein 1,5 kilo kunstschwarm ist einfach nicht unproblematisch für einen anfänger wenn er dazu auch noch begattete Königin braucht.

    In ihren videos machen sie ja auch Sammelbrutableger und ziehen von Zuchtvölkern nach.

  • Sehr geehrter Herr Binder,

    Ich fordere sie hiermit auf unverzüglich auf jegliche Aktivität in Sachen Bienen aufzugeben.

    Aber starten wir mal von vorne.

    Wer es schon nötig hat sich vor Flaggen aller Nationalitaten zu stellen und vor representativen Bauten, erweckt in mir den Eindruck im propagandischen Stil von 1938-1945 zu handeln. Hier wird der Eindruck erweckt, man handelt im Namen der dahinter abgebildeten Organisation und den auf den Flaggen dargestellten Länder. Anscheinend haben sie das wohl aufgrund der im nachhinein vertretenen falschen Thesen nötig.

    Hätten sie sich mit dem namensgebenden Professor und seiner Historie ihrer Schule beschäftigt, hätten sie gemerkt wie unpassend das ist.

    Ihre Aussagen von der Ablegerbildung über Brutwaben sind fast vollständig falsch.

    Völkerbildung durch Brutwaben wurde bereits durch meinen Uropa praktiziert. Sollte ihre Aussagen das es keine wissenschaftlichen Belege hierzu existieren stimmen, dann dient die Wissenschaft wohl nicht der Wahrheitsfindung.

    Die Praxis zeigt, dass es eindeutig funktioniert.

    Gerade bei der von Ihnen empfohlenen Kunstschwarmbildung bin ich aus eigener Erfahrung dazu übergegangen, die von Ihnen nicht empfohlene Kellerhaft vorzunehmen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich dadurch Annahmequoten der Königinnen verbessert und der Verlust durch Auszug der Bienen minimiert wurden.

    Ferner verwenden sie gerne das Wort Wissenschaft. Im Umkehrschluss werden keinerlei Belege bzw Verweise auf belastbare wissenschaftliche Dokumente verwiesen. Ich vermute, diese gibt es auch nicht.

    Statt dessen wird sich auf eine Verlustquote von 20% bei einem Einwabenableger verwiesen.

    Die daraus abgeleitete Aussage, dass dies ein Beweis von der mangelnden Qualität der Ableger sind, ist falsch. In diese Quote sind auch Verluste durch den Begattungsflug, Witterung, Vogelfrass, Strassenverkehr etc enthalten.

    Ich könnte jetzt noch weiter schreiben.

    Leider habe ich gerade an diesem Wochenende wieder erlebt, dass solche Meinungen dazu führen, dass keinerlei Vertauen mehr zu Organen der Imkerschaft existieren. Es wird kategorisch abgelehnt, sich noch irgendwo zu melden.

    Solche Leute wie Sie und von vielen Anderen wzB den Vorstandsvorsitzenden vom DIB oder einem Rase treiben Bienenhalter mit recht dazu.



    Mit den Ihnen gebührenden Respekt


    Bienen Ede

  • Ich kritisiere an der Methode Aumeier das sie Anfänger im Glauben lässt das es eine gute Methode ist und nicht über Risiken aufklärt. Die Einwabenableger sind ja garnicht so schlecht wenn bei Erstellung eine schlupfreife Zelle vorhanden ist. Das sagt sie aber nicht und das ist Sch.....

    LG

    Dieter

  • 20 % ist die normale begattungsfehlquote einer Belegstelle.

    Von daher ist das kein Problem.

    Aber es ist schlechter Stil sichbals oberaufseher zu generieren in selbstherrlicher unfehlbarer Art.

    Er ist ein Showman und ein Marketingenie, aber natürlich auch narzistischer Selbstdarsteller.

    Toleranz ist ihm leider fremd.

  • Ich kritisiere an der Methode Aumeier das sie Anfänger im Glauben lässt das es eine gute Methode ist und nicht über Risiken aufklärt. Die Einwabenableger sind ja garnicht so schlecht wenn bei Erstellung eine schlupfreife Zelle vorhanden ist. Das sagt sie aber nicht und das ist Sch.....

    LG

    Dieter

    100 % richtig, aber das macht sie selbst mit der zelle.

    Leute die sie kennen haben mir auch erzählt sje legt schon wert auf gute Zuchtmütter und gutes material.

    Auch der Zeitverlust bis irgendeine königin schlüpft ist ungeachtet ddr qualität ein problem

    Das pflegen durch so wenig Bienen funktioniert einfach nicht. Jeder züchter füttert in der zeit honig oder honigwasser, weil das einfach wichtig ist.

  • 100 % richtig, aber das macht sie selbst mit der zelle.

    L Zeute die sie kennen haben mir auch erzählt sje legt schon wert auf gute Zuchtmütter und gutes material.

    Auch der Zeitverlust bis irgendeine königin schlüpft ist ungeachtet ddr qualität ein problem

    Das pflegen durch so wenig Bienen funktioniert einfach nicht. Jeder züchter füttert in der zeit honig oder honigwasser, weil das einfach wichtig ist.

    Hatte bei ihr dieses Jahr den kostenlosen Zuchtkurs (online) angeschaut. Auslese betreibt sie, und das auch Recht streng. Allerdings hängt sie keine schlupfreifen Zellen in die 1-Waben Ableger, sondern frisch belarvte Nicot-Näpfe (glaube 3 Stück). Gebildet wir der Ableger mit 5000 verdeckelten Brutzellen, mind. 1000 Bienen und 1-2Kg Honig in einer Wabe. Beim Zellen brechen und Zuchtstoff einhängen nach 9 Tagen ist der Großteil geschlüpft. Ich gehen dann also Mal von 5000 Bienen aus die max. 3 Königinnen ziehen. Im Sammelbrutableger habe ich nach der Rechnung 50000 Bienen zur Pflege von bis zu 30Königinnen. Sprich gleiches Verhältnis von Bienen zu Königinnen. Unter der Annahme dass das linear skaliert sehe ich kein Problem. Falls ich einen Denkfehler drin habe korrigiert mich gerne :-)

  • Bienen Ede :

    Die Kritik wäre in den Kommentaren unter dem Video von Herrn Binder sicher besser platziert. Und wenn man schon vom Leder zieht, dann bitte wenigstens mit gepflegter Orthografie.

    Kein Mitglied in einem Verein zu sein ist auch manchmal ein wertvoller Beitrag.
    (Ich halte viel von Vereinen, aber nicht immer was von deren Mitgliedern)

  • beni :Kein Denkfehler, aber das Züchter den Zuchtstoff zur Pflege zwischen Brutwaben hängen und nicht zwischen Leerwaben, hat sicher einen Grund.


    Gruß Thorsten

    Kein Mitglied in einem Verein zu sein ist auch manchmal ein wertvoller Beitrag.
    (Ich halte viel von Vereinen, aber nicht immer was von deren Mitgliedern)

  • Im letzten video larvt sie um und macht sammelbrutableger.

    Mit nicot belarvt sie einzelne Stecher wie sie sagt.

    Ich halte das ziehen in diesen kleinen Einheiten für deutlich schlechter als im sammelbrutableger.

    Hinter den kulissen für sich selbst läuft einiges anders.

  • Orthographie. Hääh...


    Da lege ich persönlich nicht so viel Wert drauf, solange man erkennen kann was gemeint ist. Für mich ist der Verweis auf die Rechtschreibung oft ein hilfloser Versuch von Pendanten von der echten Sache abzulenken.

    Leider führt das häufig dazu, dass gerade praxisnahe Imker mit Schwächen in der Rechtschreibung sich nicht mehr äussern.

    Im Gegensatz zu den Selbstdarstellern bin ich viel mehr aber an deren Tips und Tricks interessiert.

    Aus der Praxis heraus habe ich mir leider angewöhnt so zu schreiben, wie es am schnellsten geht. Vor meinem Urlaub hatte ich noch 400 offene Mails. Jetzt???

    Allerdings gebe ich dir recht. Schön finde ich das als Studierter auch nicht.


    Ach so:

    Kommentare von mir findet man mir reichlich unter einem anderen Namen im Netz und auch zu Aumeier/Lining sowie zur AFB.

    Nur viele davon sind als Kritik auch im Netz spurlos verschwunden.

  • Bienen Ede :

    War nicht so böse gemeint wie es vielleicht rüberkam.

    Aber man merkt dem Beitrag an das du dich regelrecht in Rage schreibst.

    Ist mir halt schon öfter aufgefallen, manchmal blickt man erst beim 3. lesen was du sagen willst. Ist bei Beenice oftmals auch so. (Auch nicht böse,gemeint, wird Gründe haben).

    Da ich aber nicht besonders gut gucken kann trotz Brille, macht es keinen Spaß.


    Gruß, Thorsten

    Kein Mitglied in einem Verein zu sein ist auch manchmal ein wertvoller Beitrag.
    (Ich halte viel von Vereinen, aber nicht immer was von deren Mitgliedern)

  • Ich kenne einen Berufsimker, der erstellt nur über Brutwabenableger neue Völker,

    ein anderer, mit mehr Völker alle alle Komentatoren hier zusammen macht es zum Teil,

    und heute Vormittag war ein beruflicher Imker bei mir der erstellt damit zu ca 50 % und ist damit vollstens zufrieden.

    So schlecht kann die Aumeier Methode also gar nicht sein.


    Und die Bienen habenin 50 000 000 Jahren gelernt Nachzuschaffen und was in dieser Zeit Evolution herausgekommen ist, ist wohl nicht so grottenschlecht wir es mache gerne darstellen sonst wäre dies schon längst verschwunden.


    Bei machen Zuchtserien ist die Annahme oft miserabel obwohl genug Bienen zum Pflegen vorhanden sind und dann geht schon mal 90 % der Königinnen bei der Begattung verloren. Auf der geschützten Rasse-Belegstelle auf die ich manchmal gehe sind oft 50 % Königinnenverlust einzurechnen.


    Und wer sagt dass die Kös von manchem tollen Züchter überhaupt was taugen? Schwarmkös sind da besser.


    Solche Diskussionen findet man in der Rheinischen Biene schon vor dem ersten Weltkrieg.

    lg

  • Warum solien Einwabenableger nicht funktionieren? Wenn das Klima stimmt und die

    Bienenmasse und eine schlupfreife Wz? Bei mir hier in S-H ist ein Ableger nach Aumeier ein Krüppel! Und so ganz nebenbei, Berufsimker haben immer Königinnen in Reserve um schwache Ableger umzuweiseln oder zu vereinigen!

  • Ja teewee und Sorry an alle Anderen.

    Man glaubt es kaum, aber allgemein bin ich eher der ruhige Typ, aber bei solchen Kommentaren geht mir...

    Das Wort Rage passt da sehr genau.

    Es geht ja nicht um den Einwabenableger. Hier kann man sich sicherlich sehr streiten. Er sprach aber generell von Ablegern und brachte dann die Beispiele des Einwabenablegers.

    Auch ich kenne etliche Imker und einen Berufsimker, die die Masse der Völkervermehrung über Ablegerbildung steuern.

    Im Übrigen gehen die Aussagen von Aumeier und Liebig im Punkt der Wabenanordnung auseinander. Bei mir kommt bei keinem Wabenableger die Brutwabe direkt an die Beutenwand oder ans Flugloch. An der Stelle könnte ich persönlich Herr Binder sogar recht geben. Dagegen sprechen aber die Aussagen der Einbrutraummethoden in DNM und Zander. Hier bilden die Bienen ja auch Brutwaben von Beutenwand zu Beutenwand. Aus der Praxis heraus weiss ich, dass da auch keine Krüppelbienen schlüpfen. Sonst hätte ich ja ein Argument gegen die Einraumbrutmethode oder sogar gegen die Grosswabenimker mit dem Schied.

    Wer aber mal Tautz gelesen hat, ist darüber informiert, dass Bienen Meister der Wärmeregulierung sind!

    So hat ein Kollege ich glaube hier im Forum mal eine Untersuchung eingestellt, in der verglichen wurde zwischen der Schlupfrate von Königinnen in einem Volk und einem Wärmeschrank. Der Wärmeschrank schnitt sogar schlechter ab, weil es keine Bienen gibt, die der Jungweisel beim Schlupf von aussen helfen.

  • Zum Thema schlupf im Brutkasten

    Manche Züchter geben ein -zwei Tage vor dem Schlupf ein paar Bienen zur Zelle.

    Das hat wohl seinen Grund.

    Die können der neuen Königin helfen und sie wird sofort gut versorgt.


    Zu Aumeiers 1 Waben Ableger.

    Wenn ich sie richtig verstanden habe geht es ihr bei einer Wabe um die Milben ,die sich reproduzieren.

    2 Waben haben 100 % mehr Milben ,und bis zum ende des Jahres kommen da schon ein paar zusammen.

    Am ende des Jahres sind der ein oder der 2Waben Ableger gleich stark.

    So hab ich das verstanden.

    Vielleicht auch falsch verstanden.

    Wer weiß ! !

    Gruß Dirk