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Oxalsäurevergasung

  • Heidjer
  • February 18, 2012 at 12:23 AM
  • Heidjer
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    20 Beuten,-- Korb
    • February 18, 2012 at 12:23 AM
    • #1

    Ich hatte Euch zugesagt, Bilder von der Vergasung einzustellen und die Funktions- und Baubeschreibung zu liefern.

    Zuerst die Bilderklärungen:

    Auf dem ersten Bild seht Ihr in der Totalen den Imkerfreund vor meinem Korbstand in Aktion. Als Sicherheitskleidung trägt er unter dem Schleier eine Atemschutzmaske, die zugelassen ist gegen Gase und Dämpfe. Außerdem trägt er Lederhandschuhe. Rechts steht eine kleine Gasflasche, an der ein Handbrenner angeschlossen ist. Weil der Anschlussschlauch des kleinen Blasebalges zu kurz war für die obere Etage meines Bienenzaunes, steht dieser auf einer Zarge und muss per Hand betrieben werden. (schlecht) Eigentlich benötigt man die Hand zum Halten des "Vergasers". An Werkzeug braucht man noch eine Kombizange und natürlich einen Anzünder für das Gas.

    Auf dem zweiten Bild ist zu sehen, dass das Vergaserrohr unter den Korb geschoben und mit dem um den Korb herumliegenden Tuchstreifen abgedichtet ist. Da es auf der Bohle aufliegt, hält es auch so. Deutlich ist aber auf der Bohle ein dunkler Fleck zu sehen. Aber schon beim Korb ist die Temperatur so niedrig, dass das trockene Tuch sich nicht entzündet. Für die häufigere Nutzung werde ich mir eine feuerfeste Unterlage beschaffen (Heizungsbauer), damit mir kein Brandschaden entsteht. Mit dem Gasbrenner wird gerade das senkrechte Kupferrohr, in dem die OxS-Tablette liegt, erwärmt.

    Das dritte Bild zeigt den Einsatz bei einer Segeberger Beute ohne Flugbrett. Eigentlich würde man mit der einen Hand den "Vergaser" am hölzernen Griff hochhalten und mit der zweiten Hand den Gasbrenner bedienen. Gerade wird zuerst das längere Rohr erwärmt, damit sich darin die Gase nicht schon auskristallisieren und damit die vordere Düse verstopfen und nicht das Innnere der Beute erreichen. Anschließend wird das senkrechte Rohr erhitzt und besonders der untere Bereich, in dem die OxS-Tablette liegt. Während dieser Zeit wird der Blasebalg laufend langsam betätigt. bald quellen aus allen Fugen der Beute und des Bodens die weißen Gase hervor. Es erfolgt eine raumfüllende Verteilung. Nach wenigen Augenblicken ist der Vorgang des Vergasens beendet. Der Einflugbereich wurde mit Schaumstoffstreifen abgedichtet und natürlich auch das Bodengitter verschlossen.
    Der Imkerfreund hat nur Holzböden, in die er von hinten jeweils ein Loch gebohrt hat, durch das er das Kupferrohr hineinschiebt.

    Und nun zum Aufbau:
    Der "Vergaser" besteht aus Kupferrohren. Die waagerechten Rohre haben einen Durchmesser von 15 mm und das senkrechte von 18 mm. Die beiden T-Stücke gibt es ebenfalls passend, so dass die Teile nur noch hartgelötet werden müssen. Das senkrechte Rohr ist unten durch zusammen quetschen und Löten verschlossen. Es gibt aber auch passende Kappen zum Auflöten, die ich vorziehen würde. Oben auf das 18er Rohr ist ein Rohrstück darauf geschoben (nicht verlötet!), dessen zusammen gequetschter Teil zugelötet ist und gleichzeitig zum Anfassen mit der Kombizange dient. (heiß > Lederhandschuhe und Zange!) Nach dem Abziehen dieser Verschlusskappe wird jeweils eine OxS-Tablette dort hinein geworfen.
    Das hintere waagerechte Anschlussrohr für den Blasebalg (mit einer Rohrschelle befestigt) ist mit zwei passenden Holzschalen als Griff umhüllt. Befestigen kann man diesen mit zwei Rohrschellen. Der Griff darf ruhig etwas länger als bei dem Muster sein.
    Das Ausblasrohr ist lediglich in das T-Stück gesteckt, damit es auswechselbar ist. Zum Einstecken in Holzböden von hinten durch ein Loch genügt ein ca. 20 cm langes Rohrstück. Für die Begasung durch den Flugschlitz bei Kunststoffbeuten oder unter den Körben sollte das Rohr ungefähr doppelt so lang sein, damit die Spitze nicht zu heiß für das Stroh oder den Kunststoff wird. Außerdem wird das Ausblasende flach zusammen gedrückt, jedoch nicht zu eng; denn sonst setzen sich vorne die OxS-Kristalle ab und verstopfen die Ausblasöffnung. Nach jedem Vorgang schau man die Düse kurz an, ob sie noch frei ist. Anderenfalls etwas erwärmen und mit dem Blasebalg pusten. Und schon geht es zum nächsten Volk.
    Nach rund 15 - 20 Minuten können dann auch die Fluglöcher und der Boden wieder geöffnet werden.

    Die Tabletten können aus OxS-Pulver selbst gemacht werden. Eine "Handpresse" gibt es z.B. bei http://www.imkereibedarf-muhr.de (incl. Versandkosten 46,80 Euro). Da die Teile der Presse genau gedreht und aus besonderem Stahl sein müssen, wird es nicht Jederman gelingen, diese selbst herzustellen. Das Pulver gibt es auf Nachfrage fast bei jedem Imkereibedarfshändler. (0,5 kg kosten ca. 5 - 6 Euro)
    Das Unterteil und Formrohr der Presse stellt man auf ein Stück Eisen (z.B. einen liegenden Vorschlaghammer), füllt mit einem Messlöffel (liegt bei Muhr bei) oben OxS-Pulver hinein, steckt dem Stempel in das Formrohr und schlägt einige Male mit einem Fäustel darauf. Wenn man dann das Formrohr hoch hebt, so sitzt unten die Tablette darin. Deshalb steckt man das Formrohr in ein anderes Stückchen Rohr, schlägt leicht auf den Stempel und schon liegt unten die Tablette. Davon benötigt man pro Volk eine, kommt also mit einem Gläschen voll schon recht lange aus, außer jemand hat hunderte Völker.

    Oh, die Beschreibung ist doch ganz schön lang und hat auch entsprechend gedauert.

    Viel Erfolg beim Bauen und Begasen.

    Wolfgang, der Heidjer


    [attachment=0]Begasung Kanitzkorb, ganze Ansicht,11.JPG[/attachment]


    [attachment=1]Begasung Kanitzkorb, 1.JPG[/attachment]

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  • TA78
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    • February 18, 2012 at 2:23 PM
    • #2

    Hallo Wolfgang,

    So habe ich auch mal angefangen.

    Seit letztem Jahr arbeite ich aber mit der Teelicht Dosen Methode.

    Seit dem brauche ich viel weniger Zeit, kann keine Oxaldämpfe mehr einatmen.

    Für mich viel besser.

    Werde die Methode später noch genauer beschreiben.

    Mfg

    Thomas

    Alles kann, nicht`s muss.

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  • TA78
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    • February 18, 2012 at 3:57 PM
    • #3

    Hallo,

    so meine Behandlungsmethode.

    Man braucht ein Wandergitter, eine lehre Zarge, eine bearbeitete Dose 0,33 z.B. Cola, ein Stück Blech oder Teller, Teelicht
    und für Dadant 3ml = 2g Oxalpulver.

    Die Dose wird am Deckel aufgeschnitten, so dass sie über ein Teelicht gestülpt werden kann.
    Seitlich der Dose werden Luftlöcher eingebohrt ( 2cm zum Boden der Dose keine Löcher )
    Die Vertiefung des Dosenbodens ist der Oxalsäureplatz.

    Bei meinen Dadant mache ich es so:

    Auf den Brutraum setze ich ein Wandergitter und eine Honigraumleerzarge.
    Mittig des Drahtbodens ( Wandergitter ) lege ich ein Blech.
    Auf dieses stelle ich das Teelicht.
    Das Teelicht wird angezündet und die Dose drauf gestellt.
    Nun das Oxalsäurepulver in die Vertiefung des Dosenbodens.
    Deckel drauf und Fertig.
    Dauer pro Volk: ca. eine halbe Min. :D:D:D

    Die Dose erwärmt sich in kürze auf ca. 250 C.
    Nach ca. 20 Min ist das Pulver aufgedampft.( nach 4h ist die Kerze wieder aus)

    Ich behandle 5x jeden 4. Tag.

    Hoffe es war verständlich.

    Mfg

    Thomas

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  • Heidjer
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    • February 18, 2012 at 5:42 PM
    • #4

    Hallo Thomas,

    ja, verständlich ist Deine Ausführung. -
    Jedoch ist dieses Vorgehen nur für Beuten geeignet.
    Für Kai und mich kommt es aber insbesondere darauf an, die Völker in den verschiedenen Körben oder Klotzbeuten behandeln zu können.
    Somit scheidet jedes Verfahren, bei dem die Wärmequelle innerhalb der "Bienenwohnung" ist aus. Erst recht natürlich jedes Verfahren mit offenem Feuer.

    Ein schönes Wochenende wünscht
    Wolfgang, der Heidjer

  • Luxnigra
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    • February 19, 2012 at 8:52 AM
    • #5

    sind 250 Grad nicht zu heiss für die Os? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass zu heiss verdampfte Os nicht wirke.

  • TA78
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    • February 19, 2012 at 9:15 AM
    • #6

    Hallo Luxnigra,

    wenn man bedenkt, dass bei der von Wolfgang angewendeten Methode ein Bunsenbrenner verwendet wird.

    Der hat zwischen 1200 und 1600 C an der Spitze.

    Das Rohr wird also min. 500 C heiß.

    Habe außerdem, meines Wissens mal gehört, dass Os erst bei ca 200 C anfängt sich zu verflüssigen.

    Und aus eigerner Erfahrung kann ich sagen, bei beiden Methoden ( Kerze u Brenner ) fallen sehr viele Milben, wenn vorhanden.

    mfg

    Thomas

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  • gartenmundl
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    • February 19, 2012 at 12:40 PM
    • #7

    Ich mache es ähnlich wie Thomas. Habe diese Methode auch aus dem Internet aufgeschnappt und sie hat sehr gut funktioniert.

    Ich nehme einen Tonuntersetzer, lege eine Shishakohle darauf, die ich mit einem Sturmfeuerzeug ordentlich anzünde. Dann gebe ich in einen Olivenölflaschenschraubverschluss (da geht nämlich das innere Plastik heraus) ca. 2g Oxalsäuredihydrat und stelle den Deckel auf die glühende Kohle. Für Beuten geht das wie bei Thomas im leerem Honigraum, in meinen TBHs habe ich damit von unten behandelt.

    Viele Grüße
    Raimund

  • Bschein
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    Mellifera und Buckfast
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    40+
    • February 19, 2012 at 1:21 PM
    • #8

    Ja,
    soweit ist das alles verständlich, aber warum 5 mal mit einem Abstand von 4 Tagen wiederholen?
    Servus
    Philipp

  • steffen
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    • February 19, 2012 at 3:31 PM
    • #9

    Hallo kann man die Oxalsäure auch mit der Sprühflasche auf den warben sprühen? Da bin ich bin ich überfragt in Moment das wäre nett wenn ich ne antwort bekommen würde danke steffen

  • Luxnigra
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    • February 19, 2012 at 3:33 PM
    • #10

    Dann finde ich die Methode gut. Nur die lange Brenndauer der Kerze müsste man noch heruntersetzen.

  • TA78
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    • February 19, 2012 at 3:44 PM
    • #11

    Hallo Reimund hallo Phillip,

    Reimund, die Methode mit der Kohle kenne ich auch, wende sie aber nicht an, wegen der mir vorkommenden Gerüche.

    Phillip, 5x alle 4 Tage, da sich die meisten Milben in der Brut befinden. Verdeckelte Brut ist aber vor der Os sicher ( sie kann nicht eindringen).
    Bei 20 Tagen sind alle Zellen mal offen gewesen, somit habe ich den größte Teil erwischt.

    Mfg

    Thomas

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  • Forggensee
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    • February 20, 2012 at 9:11 AM
    • #12

    Thomas,

    das heisst du setzt die Oxalsäureverdampfung als Sommerbehandlung ein? Ich würde diese gern als Winterbehandlung nutzen, im Sommer komm ich mit dem Liebigdispenser eigentlich gut zurecht.

    Ist deine Methode auch im Dezember anwendbar und wirksam? Hört sich reichlich unkompliziert an....

  • TA78
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    • February 20, 2012 at 8:04 PM
    • #13

    Hallo Thomas,

    ich behandle so im Sommer wie auch im Winter.

    Naja eher Herbst, im Winter habe ich noch nicht behandeln müssen.

    Was in der Traube passiert kann ich nicht sagen.

    Mfg

    Thomas

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  • Kai
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    • November 25, 2014 at 4:53 PM
    • #14

    HAllo allerseits,

    nach wie vor interessiere ich mich für die Oxalsäureverdampfung. Gibt es weitere Erfahrungsberichte?

    Womit verdampft Ihr? Pulver? Tabletten? Und vor allem: mit welchem Gerät?

    Über Berichte würde ich mich sehr freuen.

    LG
    Kai

  • Johannes
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    • November 25, 2014 at 5:25 PM
    • #15

    Ein wirklich interessantes Thema. Bin gespannt, ob es hier Fachleute gibt. Das würde mich riesig freuen! :D
    Ich habe neulich ein preisgünstiges Verfahren gesehen, wo ein Grablicht verwendet wurde. Der Metalldeckel wurde eingedellt und in die Delle kam die Oxalsäure. Ob da allerdings die Hitze stimmt??? :? Wird das nicht zu heiß? Gibt es längerfristige Erfahrungen?

    LG Johannes

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    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

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  • Kai
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    • November 25, 2014 at 5:32 PM
    • #16

    Das hab ich mal mit einer aufgeschnittenen Cola-Dose versucht. Ein eingestelltes Teelicht war aber zu schwach, um die Oxalsäure, die sich im konkaven Dosenboden befand, zum Verdampfen zu bringen.

    Mit einer größeren Kerze könnte es funktionen. Aber ich schätze die Brandgefahr im Bienenkasten dann ziemlich hoch ein.

    LG
    Kai

  • Johannes
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    • November 25, 2014 at 6:11 PM
    • #17

    Jetzt hab ich auch den Link gefunden, den ich vorhin in Gedanken gesucht habe! :P

    http://www.imker-schwaebisch-gmuend.de/8393.html


    LG Johannes

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    • November 25, 2014 at 6:37 PM
    • #18

    Super super super!.

    Grabkerzen als Oxalsäure-Verdampfer. Noch besser gefielen mir die beiden Teelichte, verbunden mit einem eingedrehten Stück Maschendraht. Auf die Idee muss man erstmal kommen. :P

    Nachteil: bei all diesen Verfahren braucht man zusätzlichen Raum.

    LG
    Kai

  • Johannes
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    • November 25, 2014 at 6:40 PM
    • #19

    Ja, man müsste wohl eine Leerzarge oben aufsetzen und halt die Kerze bienendicht verpacken. Nur um sicher zu gehen, dass keine Bienen an die Flamme kommen und irgendwie der Kasten abbrennt. Ansonsten scheint es aber recht sicher.

    Wie sieht es denn mit der gesetzlichen Lage in unserem Land aus?
    Darf man das einfach so machen?

    LG Johannes

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    • November 25, 2014 at 6:47 PM
    • #20

    Also, das Verfahren ist nicht zugelassen, ob es auch illegal ist, weiß ich nicht, ich glaube, es fehlt die rechtliche Grundlage für eine gesetzliche Verfolgung. Denn wir verwenden ja kein nicht zugelassenes Tierarzneimittel, sondern "nur" ein nicht zugelassenes Verfahren. Und das Arzneimittelgesetz sieht nach meiner Kenntnis eine Ahndung bei Verstoß der Verfahrensweise nicht vor.

    Mir persönlich wäre dies aber auch egal. :P

    LG
    Kai

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