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Ich und mein Holz

  • gast-01-2018
  • January 19, 2018 at 3:49 PM
  • gast-01-2018
    Guest
    • January 19, 2018 at 3:49 PM
    • #1

    Hallo,
    Habe ja schon eine Zanderbeute 42x52 3 Zargig.
    Jetzt würde ich mir gerne noch 2.. oder 3 weitere Beuten selber Bauen.

    Kennt ihr da günstige Holzbezugsquellen? oder Lohnt sich des überhaupt?


    Und zur Bauart: Ich würde gerne zwei Zargen zu einer kombinieren für den Brutraum und die Rähmchen dementsprechend länger bauen.
    (Sinn: Längere Rähmchen im Naturbau= kleineres Zellmaß im unteren ende der Rahmen durch Gravitationseffekte)

    Holzdicke so 3cm Fichte/Kiefer (bessere Isolation) mit Astlöchern vielleicht (billiger).

    Dann würd ich noch ne Halbzarge bauen und drauf setzen und darüber eine normale Zander als Honigzarge.
    (Ohne Absperrgitter.. Halbzarge als Abstand das die Bienenkönigin nicht hoch kommt)

    Hört sich des gut an?

    mfg padi

  • robirot
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    • January 19, 2018 at 4:23 PM
    • #2

    Auf der Zargenhöhe bekommst du sicher nur Wirrbau hin. Da würde ich eher komplett auf Naturbau gehen, ASG und Honigraum mit Rähmchen drauf.

    Deine Halbzarge wird zugebaut mit Naturbau, und zwar angesetzt unten an den Honigrähmchen.

  • Johannes
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    • January 19, 2018 at 4:40 PM
    • #3
    Quote from padi


    ...Hört sich des gut an?

    mfg padi

    Nein, eigentlich nicht! Es wird auf jeden Fall deutlich, dass du bisher nur virtuell und theoretisch "mit Bienen gearbeitet" hast. Praxiswissen scheint jedenfalls nicht wirklich vorhanden zu sein. Lern doch erst mal mit der etablierten Beute, bevor du was "Revolutionäres" erfindest.

    Aber zum Thema Holz:
    Vergiss die Leimbretter aus den Baumarkt und auch frisches Holz aus einem Sägewerk ist Mist. Wenn du wirklich gutes Holz willst, suchst du dir einen Tischler und lass dir was Vernünftiges besorgen. Das kostet dann aber natürlich dementsprechend.

    Gruß Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
    http://www.bv-dunkle-biene.de/
    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Silas
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    • January 19, 2018 at 5:03 PM
    • #4

    Hallo Padi

    Ich würde nicht mehr selbst bauen hatte meine ersten 3 Beuten auch selber gebaut das ganze Holz und kleinmaterial waren 280 Euro +2wochen Arbeit Die ganzen maschienen der Strom das lohnt sich nicht. Ich bin nur froh das ich Wagner imkertechnik auf der Messe in Soltau kennengelernt habe ist richtig gutes Material und die Preise sind auch unschlagbar. Heute baue ich nur noch meine Mini Plus und Feglingskästen nach Wunsch also Einzelstücke und Reparaturarbeiten. Nur die Beuten von Holtermann die würde ich nicht kaufen da regnet es rein ,das ist meine Meinung hatte ich schon (Wasserbienen) .
    Wenn ich irgend welche Bienen Beuten bauen möchte dann würde ich mir alte Imker Bücher besorgen. Gruß Marcus :roll:

  • gast-01-2018
    Guest
    • January 19, 2018 at 9:11 PM
    • #5
    Quote from robirot


    Auf der Zargenhöhe bekommst du sicher nur Wirrbau hin. Da würde ich eher komplett auf Naturbau gehen, ASG und Honigraum mit Rähmchen drauf.

    Deine Halbzarge wird zugebaut mit Naturbau, und zwar angesetzt unten an den Honigrähmchen.

    Hi robirot,
    hatte des mal in nem video von Spessartimker (...glaube ich) gesehen, da hat einer einfach nur ne Hohlzarge draufgesetzt.

    Heisst des gar keine rahmen im Brutraum?

    Ja, da bin ich flexibel war nur so eine idee. Dachte ist natürlicher den Bee-Space(8mm) kenn ich.


    Quote from Johannes


    Es wird auf jeden Fall deutlich, dass du bisher nur virtuell und theoretisch "mit Bienen gearbeitet" hast.


    Hi Johannes,
    hab nie was anderes behauptet^^. Ging mir halt mehr darum welche Vorteile höhere Rähmchen (theoretisch) bieten könnten.
    Und die Material wahl z.b dickere Aussenwände. Mit/Ohne Astloch. Kiefer/Fichte/Eiche/Buche etc... und Bezugsquellen.

    Quote from Silas


    Hallo Padi

    Ich würde nicht mehr selbst bauen hatte meine ersten 3 Beuten auch selber gebaut

    Hi, Silas
    hast du die Beuten noch? die würde ich gerne mal sehen. Sind die innen mit Spiegelfolie eingekleidet? :roll: :P
    btw: ich würd des auch bei meinen Beuten machen nur net vollflächig, vielleicht oktagonale stücker.

    Und naja, richtig schöne Beuten mit Satteldach und Vordach vorm Flugloch kosten schon bisschen mehr gekauft, quasi ein Bienenpalast.

  • Johannes
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    • January 19, 2018 at 10:34 PM
    • #6

    Das was du in dem Video gesehen hast, also eine leere Zarge dazwischen, war sicher das Auslecken lassen nach der letzten Honigernte. Da wird das so gemacht, damit sie eben nichts mehr oben einlagern, sondern runter tragen.

    Ansonsten tut es mit Leid, dass ich es nur so hart formulieren kann: Was du so schreibst, ist ziemlich "fantastischer" Blödsinn.

    LG Johannes

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  • robirot
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    • January 19, 2018 at 10:41 PM
    • #7

    Sicher das die Halbzarge nicht zusammen mit der Bienenflucht drauf war? Das ist ne einfache Methode für Kunstschwärme aus dem Honigraum aber trotzdem Bienenflucht.

    Wenn du selber baust, gibt es wenige Konzepte mit Baumarktholz richtige Beuten zu bauen.
    1. Man nimmt Leimholz, geht aber 18 mm ist nicht besonders stark.
    2. Man kauft bretter und Verleimt selber, dann geht auch stärker als 18 mm
    3. Man kauft Bretter/Rauspund und baut aus diesen halbzargen, Dann wird ein Brutraum halt zu 3 (Rähmchen 1.5) oder 4 Halbzargen (2x Normale Rähmchen) und die Honigräume werden als Halbzarge genutzt.
    4. Zum Sägewerk fahren und dir richtigen Bretter kaufen. Astfrei ist gut, hält längert aber bei dme Preis auch egal.

    Möglichkeit 1 und 4 sind am besten zu Stemmen. Wenn du baus, Bruträume zumindest doppelte Falz, wenn es lange halten soll und Ordentlich werden Soll Zinken oder aber Schwalbenschwanz. Definitiv nicht Stumpf.

    Alternative Stabilbau im Brutraum, dann einfach 23x150 mm Schalbretter nehmen und Spei einziehen. Grundmaß so wählen das ein ASG drauf passt und dann Zare mit Rähmchen drauf. Da fällt dann aber so etwas wie Durchsicht, Schwarmkontrolle weg, d.h. nicht als Anfänger geeignet.

    Aber um den Anfang zu Schaffen, kauf dir die BeeBox von Paradise Honey, die Langstroth Beute von Swienty oder die Segeberer und Lerne erst mal die rundlaen, dann kann man selber Bauen, denn leider sind 90% der Pläne zum Selberbauen im Internet sehr schlecht. Wenn du Pläne suchst, dann findest du gute bei Magazinimker.de oder auf Beesource.com.

    Als anderen tip, deine Selbstbaubeut emit 3 cm Fichte schmeist du nahc einem Jahr weg, die bekommt man in DN schon nicht mehr hoch. Wenn sie da einlagern, wiegt das Ding locker 60 kg.

  • bienengral
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    • January 19, 2018 at 11:32 PM
    • #8

    Hallo padi,

    Bauanleitung für Zanderbeuten findest du beim Spessartimker. Kosten mit Leimholzbretter 18 mm (die reichen von der Isolierung aus) vom OBI (die schneiden kostenlos zu) pro Zarge unter 10 Euro. Hält bei richtiger Verleimung mit wasserfestem Leim und Verschraubung mind. 5 Jahre. Die Bauanleitung für den Gitterboden und den Deckel gibt es ebenfalls beim Spessartimker. Komplett Beute 3 Zargen, Boden und Deckel für ca. 45 Euro. Eine Zarge Baue ich nach Zuschnitt vom OBI in 5 Minuten. Komplett Beute in 30 Minuten (mit 40 Euro pro Stunde sind das 20 Euro Arbeitszeit).
    Wenn man keine Tischkreissäge, Akkuschrauber etc. hat rentiert sich der Selbstbau für 3 Komplett Beuten nicht wegen der Anschaffung der entsprechenden Werkzeuge. Will man jedoch 10 oder mehr Komplettbeuten Bauen dann schon.

    Grüße Thomas

  • Silas
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    • January 20, 2018 at 7:27 AM
    • #9

    Hallo Padi
    Ja die Beuten habe ich noch und bring das jetzt nicht durcheinander nur das Schied (Abtrennung)ist mit spiegelfolie beklebt. Gruß Marcus

  • dirk2210
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    • January 20, 2018 at 8:57 AM
    • #10

    Hallo Padi

    Meiner Meinung nach lohnt sich der bau von Beuten nicht.
    Du musst das Holz kaufen,du brauchst vernünftige Maschinen, du hast eine gewissen Zeitaufwand...
    Wenn du das zusammen rechnest kannst du dir die Zargen auch kaufen.

    Wenn du am Basteln Spaß hast, und gerne mit Holz arbeitest,und die Zeit egal ist...dann OK

    Bei Ablegerkästen mit 3 - 4 oder 5 Rähmchen oder Mini Plus Zargen stimme ich zu .
    Die kann man tun.Macht Spaß
    Aber das ist wie vieles beim Imkern,das muss jeder einzelne für sich entscheiden .

    Viel Spaß beim Basteln L.G. Dirk

  • Richthofen
    Guest
    • January 21, 2018 at 9:19 AM
    • #11

    Hallo Zusammen
    Ich mache alle meine Beuten (23) selber, auch weil es Spass gemacht hat . Bis zum Sommer habe ich vor noch zwei zu zimmern - dann ist Schluss :oops: .
    Das sind "meine" Beuten , das ist anders als gekaufte . Ich wurde schon angefragt ob ich welche verkaufen würde :D !- unbezahlbar !
    Bei uns ist das Material billig und die Arbeit teuer , folglich rechnet sich das für mich auch .

    Gruss Markus

  • Gast-2025-04-02-1
    Guest
    • January 21, 2018 at 10:54 AM
    • #12

    Ich baue meine Beuten (Dadant) ebenfalls selbst.

    Gründe:
    - die kaeuflich zu erwerbenden Standardbeuten der "ueblichen Verdeachtigen" sind mir zu billig, ihre Haltbarkeit dehalb begrenzt. Lt. Bruder Adam uebersteht eine gute Holzbeute mit etwas Pflege problemlos 50 Jahre. Bei der angebotenen Massenware habe ich da so meine Zweifel.
    - man spart einiges an Geld: Einzig Bergwinkel kommt m.W. fast an das heran, was ich unter einer ordentlich verarbeiteten Beute verstehe. Bei deren (berechtigten) Preisen lohnt allerdings auch der Selbstbau finanziell.
    - Ich kann ein paar persoenliche Vorlieben beruecksichtigen. Bspw. gefallen mir die bei Dadant ueblichen Griffmulden nicht. Ich benutze statt derer durchgehende Griffleisten.
    - mir macht Tischlerarbeit Spass. Ich verfuege ueber die notwendigen Maschinen.

    Als Material verwende ich 22mm dicke Hobeldielen aus Kiefer.

  • gast-01-2018
    Guest
    • January 21, 2018 at 1:12 PM
    • #13

    Hi, alle

    Quote from Silas


    Ja die Beuten habe ich noch und bring das jetzt nicht durcheinander nur das Schied (Abtrennung)ist mit Spiegelfolie beklebt. Gruß Marcus


    Würde Spiegelfolie im normalen Innenraum nicht auch den reflektierenden UV wärme Effekt haben wie beim Schied?

    Quote from Postkugel


    Als Material verwende ich 22mm dicke Hobeldielen aus Kiefer.

    Des ja der Hammer..
    Die Hobeldiele Kiefer gibts in 2000x121x23mm zu Kaufen für 10€ der Qm². (In vielen Standart-Baumärkten)

    Da sind ja zwei übereinander mit Nut abgezogen (24,2cm-Nut) ca 23cm. Des ja fast dieselbe Höhe wie meine Liebig/Zander Voll-Zarge (23cm). Und die Nut kannste direkt zum übereinander stapeln benutzen.

    Qm zahl für eine ZanderZarge (42x23)*2+(52x23)*2= 0,4324 qm²
    Da biste ja fast bei 5€ Materialkosten pro Zarge angelangt.
    Des ja bis jetzt mein Holz Favorit.

    Mfg padi

  • Silas
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    • January 21, 2018 at 1:40 PM
    • #14

    Hallo Padi
    Das Holz muß atmen und wen klebe Folie dran klebt kann das Holz nicht atmen. Das ist meine Meinung aber ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim Bauen, ich würde immer Bio zertifiziertes Holz verwenden und nicht das Holz aus dem Baumarkt aber wie gesagt jeder macht es so wie er es für richtig hält und ich habe für mich gerechnet weil das Holz mit 35mm auch viel teurer ist als 22mm. Gruß Marcus

  • gast-01-2018
    Guest
    • January 21, 2018 at 3:25 PM
    • #15
    Quote from Silas


    Hallo Padi
    Das Holz muß atmen und wen klebe Folie dran klebt kann das Holz nicht atmen.


    nicht vollflächig.. nur oktagonale Stücker mit platz dazwischen, ist auch nur so ein Gedanke zur Optimierung gewesen..

    Quote from Silas


    ich würde immer Bio zertifiziertes Holz verwenden....


    hab mich da mal eingelesen und des Holz aus dem Baumarkt z.b hier: http://www.globus-baumarkt.de/de/article/400…m_id=#bewertung

    ist PEFC zertifiziert.
    PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) ist die weltweit größte unabhängige Organisation zur Sicherstellung und stetigen Verbesserung nachhaltiger Waldbewirtschaftung unter Gewährleistung ökologischer, sozialer und ökonomischer Standards. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Zeichen entstammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft. Das Kernziel des PEFC ist es, die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Nutzung des natürlichen Rohstoffes Holz auf schonende und kosteneffiziente Weise zu fördern. (Quelle: https://www.tuev-sued.de/management-sys…okaApRXEALw_wcB ; Stand 01/18)

    Quote from Silas


    ich habe für mich gerechnet weil das Holz mit 35mm auch viel teurer ist als 22mm.
    Gruß Marcus


    hört sich massiv an. Wie schneiden die im direkten Vergleich zu deinen anderen Beuten ab?

  • Silas
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    • January 21, 2018 at 4:20 PM
    • #16

    Hallo Pedi
    Zwischen den gekauften von Wagner mit 30mm und den selbst gebauten 33mm nach dem hobeln kein großer Unterschied. Bin ich der Meinung weil die Bienen ja alle unterschiedlich sind . Für mich hatte ich halt endschieden ich werde es nicht noch mal machen da gibt es ganz andere Ding die ich selber baue wo ich nicht einsehe soooo vieeeeel Geld auszugeben. Gruß Marcus

  • Gast-2025-04-02-1
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    • January 22, 2018 at 6:15 PM
    • #17

    Was mir an so dicken Brettern nicht gefaellt, ist das Mehrgewicht. Fuer die Bienen bringen diese auch keine Vorteile.

    Ich halte 22mm Wandstaerke fuer einen guten Kompromiss in Sachen Gewicht/Stabilitaet.

    Bei Wagner sind die Dadant-Zargen gespundet. Diese Art der Eckverbindung benutze ich bei den Adam-Fuetterern. Diese muessen nicht das ganze Jahr draussen stehen. Fuer die Zargen finde ich Zinken (am besten Schwalbenschwanz) besser, weil hier die Verleimflaechen groesser sind (bei den Spunden muss man die Hirnholzflaechen herausrechnen!) und die ganze Beute formschluessig, notfalls sogar ohne Leim, zusammenhaelt. Aber das ist auch etwas Ansichtssache. Freilich ist der Preis bei Wagner wohlgefaellig. Und ich denke auch, in Rumaenien versteht man das Tischlerhandwerk. Dennoch wuerde mir eine "Premium-Linie" besser gefallen, bei der allerdings auch der Eigenbau lohnt.

    Was die ganzen Holzzertifikate betrifft, traue ich eigentlich nur den Staemmen aus meinem eigenen Wald. Viele der "Bio-Zertifikate" beruhen auf Selbstauskuenfte der Lieferanten, man kann also dran glauben - oder auch nicht. Das lokale Saegewerk ist da sicherlich auch eine vertrauensvolle Quelle.

    Im Moment habe ich einen huebschen Polter Laerchenholz liegen, den ich noch aufsaegen lassen moechte (bei uns im Ort hat jemand ein mobiles Saegewerk). Fuer Beuten ist mir dieses Material allerdings zu schwer und zu sproede. Da ist die gute maerkische Kiefer sicherlich die bessere Wahl. Schade, dass es - im Gegensatz zum Honig - keine Pflicht zur Angabe der Herkunft gibt. Das wuerde mehr bringen, wie FSC/PEFC (http://www.kaminholz-wissen.de/holzzertifikate-fsc-pefc.php. Denn auch die Transportwege und die Herkunft spielen eine grosse Rolle hinsichtlich der Umweltvertraeglichkeit und Qualitaet.

  • Silas
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    • January 22, 2018 at 6:49 PM
    • #18

    Hallo Postkugel
    Da muß ich dir recht geben, ich habe auch beim Sägewerk gekauft bei mir um die ecke ich konnte mir den Stamm auch aussuchen und es waren alle zertifizierte Stämme aus der Region. Bei meinen Beuten hatte ich Verdeckte schwalbenschwänze auf gerungen (Tischler)nach alter Tradition gemacht deswegen hat es unteranderen sooooo lange gedauert. Gruß Marcus

  • Tobi.6688
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    • April 4, 2019 at 8:48 AM
    • #19

    Hallo ,

    Bei uns im Süden haben wir viele Sägewerke und jede menge Auswahl an Holz. Wenn jemand Geld spare möchte empfele ich jedoch zum Örtlichen Förster oder einer Forstbetriebsgemeinschaft zu gehen und sich nach geeigneten Stammholzwaren z.B Weymouthskiefer zu erkundigen. Oftmals bekommt man dann den Kubikmeter Holz für 100-200 Euro. Dann wird das örtliche sägewerk beauftragt z.B 30mm dicke Bretter zu Sägen (Bei uns weitere ca.100Euro). Wer dann ein bisschen Platz hat kann sich sein Holz noch selber Trocknen und braucht keine Trocknungskosten zu bezahlen. Danach zum Zimmermann hobeln, den rest kann man mit wenigen Werkzeugen Zuhause machen.

    Ich habe momentan 3 Kubikmeter von den eigenen Weymouthskiefern zum trocknen aufgesetzt und kann euch gerne einmal Bilder hochladen.

    Natürlich ist der Zeitaufwand enorm aber die eigenen Beuten entschädigen für alles.

    Gruß Tobi

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