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Ameisensäure verdunsten 2019 - Varroa bekämpfen

  • Kai
  • August 6, 2019 at 1:48 PM
  • moniaqua
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    • August 10, 2019 at 11:21 AM
    • #21
    Quote from Postkugel

    (da haben die Bienen wieder/noch etwas Brut, weshalb OX unzureichend wirkt, auch moechte ich die Winterbienen nicht 2x mit OX belasten),

    Ich verstehe zwar nicht, warum AS schonender sein soll als ggf. zweimal OX, aber jeder imkert ja anders. Dein System von Brutfreiheit plus Fangwabe klingt verdächtig ähnlich zu dem, das ich meine :)

    HG
    Monika

  • Max.
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    • August 10, 2019 at 2:43 PM
    • #22

    Hallo,

    wie sehe denn dann eurer Meinung nach die "perfekte" Behandlung aus? Die Ameisensäure ist die einzige zugelassene Methode, als Behandlung gegen die Varroa im brütenden Zustand? Auch eine spätere Behandlung der Varroa im September bzw. Herbst sehe ich kritisch. Jetzt im August bereiten sich die Völker auf den Winter vor indem Futter eingelagert wird und die Winterbienen schlüpfen. Wenn diese allerdings so von der Varroa geschädigt werden, bringt das dem Volk doch genauso wenig wie die Ameisensäurebehandlung?

    Ich habe die letzten Tage viel gelesen und angeschaut, sodass ich vorhabe nächstes Jahr meine Sommerbehandlung ohne Ameisensäure zu machen. Welche Methode ich aber genau anwenden möchte, weis ich noch nicht. Ich finde die Idee des verdampfen von Oxalsäure ansich gut, aber ich weis nicht ob ich die Zeit aufbringen kann alle drei Tage zu den Völkern zu fahren um sie zu behandeln. Auch sehe ich es schwierig mit einem Gerät wie dem Sublimox an meinen Außenständen zu arbeiten, da kein Strom vorhanden ist. Vielleicht wäre die totale Brutentnahme eine Möglichkeit um dann hinterher mit Milchsäure zu behandeln.


      Kai : Wenn ich das gerade so schreibe, so wäre es vielleicht sogar ratsam einen neuen Thread dafür zu starten, da es mit der Eingangsfrage nur wenig zu tun hat?

    Grüße, Max

  • Kai
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    • August 10, 2019 at 2:57 PM
    • #23

    ... Kai : Wenn ich das gerade so schreibe, so wäre es vielleicht sogar ratsam einen neuen Thread dafür zu starten, da es mit der Eingangsfrage nur wenig zu tun hat?

    Quote from Max.

    Grüße, Max

    Nur zu, wenn es denn ein anderes Thema ist. :)

    LG

    Kai

  • moniaqua
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    • August 10, 2019 at 4:27 PM
    • #24
    Quote from Kai

    Nur zu, wenn es denn ein anderes Thema ist.

    Eigentlich schon, aber Du bist der Admin ;)

    Max. ob es eine perfekte Behandlung gibt, mag ich nicht beurteilen. Aber Brutfreiheit in Verbindung mit Oxalsäure ist schon das, was mir am effizientesten von den "schonenden" Behandlungen erscheint.

    Ich versuche heuer 5B (schau mal im Bienenforum.com); solange ich noch keine Erfahrungen habe, möchte ich nicht viel darüber schreiben, ich bin gerade erst dabei, es zu verstehen. Aber Chrigel weiß was er tut und macht das schon Jahre erfolgreich.

    HG
    Monika

    Edited once, last by moniaqua (August 10, 2019 at 4:34 PM).

  • Kai
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    • August 10, 2019 at 6:38 PM
    • #25
    Quote from moniaqua

    Eigentlich schon, aber Du bist der Admin ;)

    ...

    Jeder darf (und soll gerne) selbstverständlich neue Themen starten. Also: nur Mut! :):)

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • August 10, 2019 at 10:52 PM
    • #26
    Quote from Max.

    Die Ameisensäure ist die einzige zugelassene Methode, als Behandlung gegen die Varroa im brütenden Zustand?

    Nicht das "zugelassen" ist hier relevant (ja, zugelassen ist sie), sondern das "wirksam" ist hier entscheidend! Andere sind auch zugelassen, erreichen die Brut aber leider nicht.

    Zugelassen oder nicht interessiert mich einen feuchten Kehricht, da ich niemanden schädige, nicht mal meine Bienen. Oxalsäure ist eine natürliche organische Säure, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt. Mir leuchtet nicht ein, daß ich einen "ziemlich natürlichen" (nicht in der Natur entstandenen, aber naturidentischen) Stoff angeblich nicht anwenden darf, zumindest nicht in einer bestimmten Applikationsform, dafür aber verschiedene "Chemiekeulen" (z.B. Perizin/Coumafos, Bayvarol/Flumethrin, ApiVar/Amitraz) die Zulassung erhielten. Meinen Honig bringe ich ohne schlechtes Gewissen in den Verkehr und hätte vielmehr bei Rückständen künstlicher Pestizide ein solches!

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • August 11, 2019 at 9:28 PM
    • #27
    Quote from Freizeitimker

    Nicht das "zugelassen" ist hier relevant (ja, zugelassen ist sie), sondern das "wirksam" ist hier entscheidend! Andere sind auch zugelassen, erreichen die Brut aber leider nicht.

    Zugelassen oder nicht interessiert mich einen feuchten Kehricht, da ich niemanden schädige, nicht mal meine Bienen. Oxalsäure ist eine natürliche organische Säure, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt. Mir leuchtet nicht ein, daß ich einen "ziemlich natürlichen" (nicht in der Natur entstandenen, aber naturidentischen) Stoff angeblich nicht anwenden darf, zumindest nicht in einer bestimmten Applikationsform, dafür aber verschiedene "Chemiekeulen" (z.B. Perizin/Coumafos, Bayvarol/Flumethrin, ApiVar/Amitraz) die Zulassung erhielten. Meinen Honig bringe ich ohne schlechtes Gewissen in den Verkehr und hätte vielmehr bei Rückständen künstlicher Pestizide ein solches!

    Genau so ist das.

    LG

    Kai

  • Maiber20
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    • August 13, 2019 at 1:45 PM
    • #28
    Quote from Didi

    Moin,

    ich habe meine Völker noch nie mit Ameisensäure behandelt und trotzdem keine Winterverluste zu beklagen. Wenn es Verluste gab dann im Spätherbst oder ein Volk im Spätwinter durch Durchfall.

    LG

    Dieter

    Wie machst du es denn?

  • Didi
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    • August 13, 2019 at 3:31 PM
    • #29

    OS

  • Max.
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    • August 15, 2019 at 8:03 PM
    • #30

    Hallo,

    die erste Behandlung mit Ameisensäure dieses Jahr ist durch. Ich habe ja schon von meinen Beobachtungen des Brutnestes erzählt. Das hat sich jetzt auch nochmal nach der Durchschau am Ende der Behandlungen bestätigt. Das Brutnest, welches zuvor nahezu komplett geschlossen war, weist nun doch einige Lücken auf. Ich denke, dass sind die leergeräumte Zellen von toter Brut welche den Dampf nicht überlebt haben.

    Leider kann ich den Totenfall morgens nicht überprüfen, da die Völker doch etwas weiter von meinem Zuhause stehen. Die Königinnen haben zum Glück keinen Schaden genommen und legen auch fließig weiter Eier. Der Milbenfall war nur bei einem Volk ziemlich hoch, da bin ich jetzt auch wirklich am überlegen ob ich anfang September nochmal behandeln soll. Bei den anderen Völkern würde ich den Fall jetzt erstmal als "normal" einstufen. Aber auch da werde ich die nächsten Wochen weiter beobachten, denn ein Teil der Milben fällt ja noch.

    Übrigens, das Volk mit dem hohen Milbenfall ist mein einziges Volk, dass dieses Jahr geschwärmt hat. Kann jetzt natürlich Zufall sein, aber ich finde es dennoch interessant. Gibt es da von euch gleiche Erfahrungen? Vielleicht hat einer ja auch eine Erklärung dazu.

    Grüße, Max

  • Kai
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    • August 20, 2019 at 11:27 AM
    • #31
    Quote from Max.

    Hallo,

    die erste Behandlung mit Ameisensäure dieses Jahr ist durch. Ich habe ja schon von meinen Beobachtungen des Brutnestes erzählt. Das hat sich jetzt auch nochmal nach der Durchschau am Ende der Behandlungen bestätigt. Das Brutnest, welches zuvor nahezu komplett geschlossen war, weist nun doch einige Lücken auf. Ich denke, dass sind die leergeräumte Zellen von toter Brut welche den Dampf nicht überlebt haben.

    ...

    Übrigens, das Volk mit dem hohen Milbenfall ist mein einziges Volk, dass dieses Jahr geschwärmt hat. Kann jetzt natürlich Zufall sein, aber ich finde es dennoch interessant. Gibt es da von euch gleiche Erfahrungen? Vielleicht hat einer ja auch eine Erklärung dazu.

    Grüße, Max

    Hallo Max,

    danke für die interessante Erfahrung. Meine Ansicht zur Ameisensäure:

    • Ja, sie schädigt massiv Brut.
    • Ja, sie tötet auch Jungbienen.
    • Und manche Königin muss manchmal auch dran glauben.
    • AS ist aber hochwirksam gegen Varroa, auch im Sommer, auch mit Brut.
    • AS verdunsten ist zeit- und arbeitssparend.

    Es sind also nicht nur Nachteile, sondern auch massive Vorteile, die für die AS sprechen. Ich bin da immer hin- und hergerissen.

    Manchmal denke ich:

    Schei* auf den Brutverlust! Wenn es die Völker rettet, ist es vollkommen in Ordnung. Was meint Ihr

    Zu Deiner zweiten Beobachtung: ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Abgeschwärmte Völker zeigen im Spätsommer einen besonders hohen Varroabefall. Lange Zeit konnte ich mir dies nicht erklären; müsste es wegen der Brutpause doch eigentlich anders herum sein. Ich vermute aber, dass die Jungkönigin dann aber besonders intensiv in Brut geht, was der Varroa sehr entgegen kommt nach einer gewissen Abstinenz. Da wird dann vermehrt, was das Zeug hält.

    Kennen wir ja auch von uns Menschen: sperr mal einen ganzen Saal Frauen und Männer getrennt für einen Monat ein und lass sie danach aufeinander los. :)

    LG

    Kai

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