Hallo allerseits,
meine Gedanken zur Frage "Ist die Dadant-Beute die ideale Anfängerbeute?": https://www.youtube.com/watch?v=UVIFTkkiFmk
LG
Kai
Hallo allerseits,
meine Gedanken zur Frage "Ist die Dadant-Beute die ideale Anfängerbeute?": https://www.youtube.com/watch?v=UVIFTkkiFmk
LG
Kai
Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen mit Dadant anzufangen. Besser als dann nach ne Jahr zu wechseln. Bei meinem Anfängerkurs zweigen Wir Zander, DNM udn Dadant modifiziert. Die Jungimker sollen selbst entscheiden. Jedes Jahr fangen mehr mit Dadant an. Dieses Jahr 14 von 20.
Und die bekommen das Alle ganz gut hin udn ihre Völker über den ersten Winter.
Ich habe auch mit Dadant begonnen und bin dabei geblieben.
Der Nachteil der unterschiedlichen Rähmchenmaße im BR und HR bietet jedoch auch Vorteile im Bereich der Hygiene, da die HR-Waben bei Nutzung eines Absperrgitters nicht bebrütet werden.
Nachteil der geringeren Verbreitung ist sicherlich teilweise der Preis von Beuten sowie das Angebot von. Völkern auf Dadant.
VG
Tom
Moooin,
also ich habe angefangen mit Bienenkiste dann Warre, Zander, Dadant, Stülper. Durch das ausprubieren, experimentieren habe ich viel gelernt. In allen Beuten kann gut geimkert werden. In Dadant ist es schön das viel platz vorhanden ist und man die Rähmchen einfach schieben kann ohne mit den Stockmeißel knacken zu müssen (kein Hoffman Rähmchen). Nachteil bei Dadant ist der Platzbedarf und das Gewicht der Bruträume.
Bei Zander sieht es ähnlich aus aber Schwarmkontrolle mehr Rähmchen zu ziehen.
In der Warre kann mit Rähmchen oder in Stabielbau geimkert werden. Zwei Zargen passen genau zur Legeleistung der meisten Königinnen. Die Schwarmkontrolle mache ich nur mit Taschenlampe durchs Fenster. Etliche Völker werden das ganze Jahr nicht geöffnet.
genau so in der Bienenkiste.
Wenn ich gefragt werde sage ich "Nimm Warre einfaches imkern, kleine Zargen (innen 300x300mm).
LG Dirk
Ich bin ja Freund von Betriebsweisen mit einem Brutraum. Das geht in meiner Umgebung auch in Holz ab 10 Waben Zander 1/1, deshalb war das immer meine erste Empfehlung, wenn jemand fragte.
(Da Zander hier aufgrund der Nähe zu den Doktoren sehr verbreitet ist, kommt man einfach an Völker/Ableger)
Mit der 12er Dadant habe ich noch wenig Erfahrung, die Beuten habe ich jetzt seit der TBE im letzten Jahr besetzt. Trotzdem hat mich die Entwicklung der Völker und Arbeit mit der Beute schon voll überzeugt. Ich werde nach und nach darauf umstellen und würde die Beute auch Anfängern ans Herz legen. Insbesondere beim häufigen Durchschauen, was wohl jeder am Anfang gern macht, ist hier aufgrund des reichlichen Platzes das Risiko beim Wabenziehen eher gering.
Zu alledem noch die wichtige Anmerkung, dass ich auf Honigertrag am Stand imkere und meine Überlegungen dementsprechend sind. Wer Bienen einfach nur extensiv um "der Bienen willen" halten möchte, kann das natürlich auch in der 12er machen.
Die Völker auf Zander und Zadant laufen zumindest diese Saison noch mit bzw. werden nach der FKP verkauft.
Gruß, Thorsten
Mit Dadant anfangen ist kein Problem Kai, von Zander zb auf Dadant mit Schied umstellen, da muss man lernen und umdenken, das ist das Problem das viele Imker haben. Die Fragen und Probleme stammen so ziemlich ausschließlich von Imkern, die die Betriebsweise erlernen oder an der alten Betriebsweise mit 2 Bruträumen nachhängen. Das Schieden hat schon seine Vorteile und das Brutnest zerlegen tut beim Schieden auch keiner. Entgegen deiner Behauptung arbeiten die wenigsten Berufsimker mit Flachzargen, die bilden die Ausnahme. Berufsimker arbeiten meistens mit Dadant oder einem ähnlichen Großmaß oder mit Zander oder ähnlich auf einer Zarge. In Europa ist die Großwabe und das Schieden durchaus verbreitet und zwischen Dadant Blatt und Dadant US gibts keine relevanten Unterschiede in der Betriebsweise. Deine Quellen sind nicht wirklich objektiv und stützen ihre Behautpungen meist nur auf eine Studie oder eine Aussage, das ist nicht wirkich repräsentativ und aussagekräftig. Bei mir zb, wenn ich erst Mitte Ende April reinschauen würde, wäre die Schwarmstimmung schon so stark, dass ich das nicht mehr verhindern könnte bzw würden die bereits schwärmen.
Anbei mal eine interessante Gegenüberstellung von Dr. Liebig: https://www.immelieb.de/download/dadant-oder-zander/
LG
Kai
Man muss den angepassten Brutraum als Betriebsweise wollen. Wenn das der Fall ist, wird es egal, ob hinreichend starke Völker ohne Schied auf Zander/DNM/Langstroth 1-räumig oder dann auf Großwabe geschiedet geführt werden.
Wie so vieles in der Imkerei eine Frage der persönlichen Präferenzen für Biene, Betriebsweise und Beute.
Ich bin schnell weg von "einfach imkern" nach Liebig, eben weil ich es nicht als einfach empfand, mit zwei Bruträumen zu imkern. Im Verein habe ich eine Menge Kollegen, die sehen das anders. Die haben das aber auch aufgrund langjähriger Erfahrung vielleicht anders verinnerlicht. "Never change a running System" ist ja auch kein schlechter Ansatz. Mein Vorteil war das ich noch nicht wirklich ein System hatte.
Gruß, Thorsten
Das Liebig Poster kenne ich.
Da spielt die Betriebsweise stark mit rein.
Betriebsweise Liebig:
Völkervermehrung in 4 Schritten.
Kann man machen, keine Frage
Andere Betriebsweise: Kunstschwärme bilden, vernünftig aufgezogene Königinnen aus Mini-Plus,
alles zusammen in beliebige Kiste mit Mittelwänden füllen und füttern.
Kann man auch machen.
Beides (zugegebenermaßen nicht langjährig) selbst probiert, Methode 2 gefällt mir besser.
So von wegen Formung des Brutnests etc.
Es ist kein Problem passend für oder wider "dieses oder jenes" zu argumentieren.
Bei Zander 2-räumig ist zum Beispiel der Brutraum ganz schnell mal verhonigt...
Gruß, Thorsten
Anbei mal eine interessante Gegenüberstellung von Dr. Liebig: https://www.immelieb.de/download/dadant-oder-zander/
LG
Kai
du zitierst hier wieder jemanden, der nichts vom Wabenmaß, der Beute oder der Betriebsweise hält geschweigedenn die Betriebsweise jemals mehrere Jahre angewendet hat...
du zitierst hier wieder jemanden, der nichts vom Wabenmaß, der Beute oder der Betriebsweise hält geschweigedenn die Betriebsweise jemals mehrere Jahre angewendet hat...
Nun nach der Aussage von Dr Liebig hat er die Dadantbeute mehrer Jahre im Vergleich zu Zander getestet.
Grüße Thomas
Das könnte man anhand des Posters anzweifeln. Dort schreibt er das bei Dadant 12 Waben durchgeschaut werden müssen. So starke Völker sind jedoch wohl äußerst selten. Oder nicht geschiedet.
Naja, die Liebig mit seien C-lastigen Landbienengemisch. Da muss man wohl andauernd Schwarmkontrollen machen. Betriebswirtschaftlich ist das schlichtweg Harakiri. Und dennoch kann ein Intervall von 7 Tagen bereits zu lang sein, weil nach dem 1. Zapfenpfluecken die Damen neue Zellen auch gern mal aus einer Larve ziehen. Da ist ein Schwarm dann manchmal nach 5 Tagen auf und davon. Und alle 5 Tage kontrollieren? Nö!
Das Wichtigste fuer den Einstieg ist nicht eine bestimmte Kiste sondern zuvorderst vernuenftige Bienen und ein guter Pate. Ich rate allen, mit dem System des Paten zu beginnen.
Bei der Kiste ist eigentlich nur wichtig, dass man sich mal baldigst fuer *ein* System entscheidet und dabei bleibt. Alles andere fuehrt ins Chaos. Der Hauptvorteil von Flachzargen besteht neben dem geringeren Gewicht in der besseren Moeglichkeit, spezielle Sortenhonige zu ernten. Und wenn Liebig meint, TuB geht nicht mit Dadant, irrt er.
Nun nach der Aussage von Dr Liebig hat er die Dadantbeute mehrer Jahre im Vergleich zu Zander getestet.
Grüße Thomas
wie viele Dadant hat er denn getestet gegenüber Zander? Wie viele Jahre? Welche Betriebsweise? Völkerführung mit 12 Waben klingt nicht wirklich so, dass er sich mit der Betreibsweise auseinandergesetzt hat sondern eher, dass er Argumente dagegen sammeln wollte.
wie viele Dadant hat er denn getestet gegenüber Zander? Wie viele Jahre? Welche Betriebsweise? Völkerführung mit 12 Waben klingt nicht wirklich so, dass er sich mit der Betreibsweise auseinandergesetzt hat sondern eher, dass er Argumente dagegen sammeln wollte.
Es gibt da so ein Forum in dem einige Koryphäenbehaupten 10 Dadant Waben würden nicht reichen für gute Königinnen...
Es gibt da so ein Forum in dem einige Koryphäenbehaupten 10 Dadant Waben würden nicht reichen für gute Königinnen...
in der größten ausdehnung kann es sein, das sind aber 2 Wochen und nur die allerfruchtbarsten Königinnen
Es gibt da so ein Forum in dem einige Koryphäenbehaupten 10 Dadant Waben würden nicht reichen für gute Königinnen...
Das ist Blödsinn. Die können nicht zählen. 2000 Eier am Tag sind für eine Kö schon recht ambitioniert, und dann auch nur kurze Zeit. Die sogenannte Rasse oder Herkunft ist völlig egal.
Ich mache Liebefelder Methode seit 12 Jahren.
Das ist Blödsinn. Die können nicht zählen. 2000 Eier am Tag sind für eine Kö schon recht ambitioniert, und dann auch nur kurze Zeit. Die sogenannte Rasse oder Herkunft ist völlig egal.
Ich mache Liebefelder Methode seit 12 Jahren.
Die wollen eher nicht zählen. Wäre vll. schlecht für das Geschäft....
Ich imkere schon seid ca. 30 Jahren mit der Dadantbeute US. Wurde von meinen Kollegen damals ausgelacht, wie kann man nur. Ich habe es nie bereut. Bin damals von DN und Zandermaß umgestiegen.
Grüße aus dem Hochschwarzwald
Jackson
ist jetzt wohl kein Anfänger und kein Dadant. in der Nachbarschaft eines meiner Stände stehen seit kurzem 35 DB-Paletten a 4 Völker mit 9ner Zander Kästen. Macht so 140 Völker an einem Platz. Der gute Mann hat auch noch an anderen Stellen was rumstehen.
Flacher Gittereboden auf der Palette festgeschraubt und ohne Geschnörksel.
Imkerei muss einfach, preiswert und bienen- und imkergemäß sein.
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