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Varroabehandlung im Lüneburger Stülper

  • Zwei Erpel
  • August 10, 2024 at 12:01 PM
  • Zwei Erpel
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    • August 10, 2024 at 12:01 PM
    • #1

    Hallo,

    ich habe im Frühjahr bei Rob van Hernen (https://www.degoederaat.nl/dir/deutsch/) an einem Kurs zum Flechten eines Lüneburger Stülpers teilgenommen. Etwa einen Monat später wurde auch der erste Schwarm einlogiert. Honig habe ich nicht geerntet auch wenn es möglich gewesen wäre. Ich hab mich aber sehr darüber erfreut, dass die Bienen in so einen kostengüngstigen, nachhaltigen selbstgebauten Korb wohnen dürfen.

    Die Zeit der Varroa Behandlung ist gekommen. Gibt es hier im Forum (vielleicht auch neben Kai) noch weitere Korbimker - mich würde interessieren wie ihr die Varroa Behandlung durchführt.

    Meine Idee wäre jetzt einen Universalverdunster (vgl. Universalverdunster Nordbiene) zu benutzen und klassisch mit Ameisensäure zu behandeln. Im Winter würde ich dann Oxalsäure sublimieren.

    Gibt es Erfahrungswerte oder Verbesserungsvorschläge?

    Danke und viele Grüße

    Zwei Erpel

  • Kai
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    • August 10, 2024 at 12:35 PM
    • #2

    Danke für die interessante Frage und Erwähnung. Ich hänge mich mal interessiert dran. :)

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • August 10, 2024 at 5:27 PM
    • #3
    Quote from Zwei Erpel

    Universalverdunster Nordbiene

    Dieser Verweis ist leider ungültig.

    Quote from Zwei Erpel

    Gibt es hier im Forum (vielleicht auch neben Kai) noch weitere Korbimker

    Meine Wenigkeit z.B.

    Quote from Zwei Erpel

    mich würde interessieren wie ihr die Varroa Behandlung durchführt.

    Oxalsäureblockbedampfung.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Zwei Erpel
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    Dadant und Lüneberger Stülper
    • August 10, 2024 at 6:12 PM
    • #4
    Quote from Freizeitimker

    Dieser Verweis ist leider ungültig.

    Danke für den Hinweis, hier der korrekte Link (es fehlte ein Doppelpunkt): Varroa Universalverdunster - MHT-Verdunster


    Quote

    Oxalsäureblockbedampfung

    Hast du hierzu weitere Informationen zur Oxalsäuremenge, Dauer und Häufigkeit der Blockbehandlung? Der Stülper ist ja im Vergleich zu den heutigen Beutensystemen von relativ geringem Volumen.

  • Freizeitimker
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    • August 10, 2024 at 10:45 PM
    • #5
    Quote from Zwei Erpel

    Hast du hierzu weitere Informationen zur Oxalsäuremenge, Dauer und Häufigkeit der Blockbehandlung?

    Ich blase einfach satt dichten Oxalsäurerauch durch das Flugloch in die Bienenkörbe bzw. Bienenstöcke/-beuten. Alle zwei Tage, in Ausnahmefällen auch mal im Abstand von 3 Tagen (wenn ich verhindert bin). Wie lange bzw. wie oft? Da muß ein Referenzvolk in einer Magazinbeute herhalten. Die meisten Bienenvölker halte ich nämlich in Magazinbeuten mit Drahtgitterböden und "Windeln". Ich bedampfe alle (!) Völker, bis auch im letzten Magazinvolk keine Milben mehr fallen. Das geht jeweils schnell und fast kostenlos. Die Blockbedampfung insgesamt kann sich durchaus drei Wochen und länger hinziehen, geht aber pro Anwendung eben einigermaßen schnell.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Rolf
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    • August 11, 2024 at 11:00 AM
    • #6

    Wie oft behandelst du durchschnittlich die einzelnen Völker?

    Alles Gute vom Rolf

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    http://www.bv-dunkle-biene.de/

    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene.

  • MelliferaImker
    Guest
    • August 11, 2024 at 1:00 PM
    • #7

    die einfachste Behandlung wäre wohl die traditionelle Honigernte im Stülper, Volk abstoßen, neu bauen lassen, behandeln, weiter füttern.

  • Freizeitimker
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    • August 13, 2024 at 10:39 PM
    • #8
    Quote from Rolf

    Wie oft behandelst du durchschnittlich die einzelnen Völker?

    An wen richtete sich diese Frage?

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Rolf
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    • August 16, 2024 at 11:43 AM
    • #9

    An dich, den Freizeitimker!

    Alles Gute vom Rolf

    Mitglied im Bundesverband Dunkle Biene e.V.

    http://www.bv-dunkle-biene.de/

    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene.

  • Freizeitimker
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    • August 16, 2024 at 10:30 PM
    • #10
    Quote from Rolf

    An dich, den Freizeitimker!

    Das war nicht klar, zumal ich doch schon schrieb, wie oft ich die Völker behandele: Aller zwei Tage, ausnahmsweise auch erst nach drei Tagen, und das zieht sich über mehrere Wochen hin. Drei Wochen sind es sicherlich, können wohl auch vier werden, ich führe da kein Buch. Und alle Völker gleichermaßen, bis auch beim auserwählten Indikatorvolk, eines mit starkem Milben(be)fall anfangs, nichts mehr fällt. Was möchtest Du denn noch wissen?

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Rolf
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    • August 17, 2024 at 11:35 AM
    • #11

    Danke!

    Ich wollte wissen, wie ich schon geschrieben habe, die durchschnittliche Anzahl der Behandlungen pro Volk.

    Für mich ergeben sich aus deinem letzten Beitrag:

    Alle 2-3 Tage, ca. 3 Wochen lang = 7 Oxalsäure Sprühbehandlungen pro Volk.

    Ist das (durchschnittlich) richtig so?

    Alles Gute vom Rolf

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  • Freizeitimker
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    • August 17, 2024 at 10:29 PM
    • #12
    Quote from Rolf

    Für mich ergeben sich aus deinem letzten Beitrag:

    Alle 2-3 Tage, ca. 3 Wochen lang = 7 Oxalsäure Sprühbehandlungen pro Volk.

    Ist das (durchschnittlich) richtig so?

    Nein, da ich in der Regel alle zwei Tage bedampfe, sind es mehr. Mindestens zehn, eher ein Dutzend oder noch mehr?! Ich protokolliere das nicht, weil mich das nicht interessiert, es mir egal ist. Der einzige Gradmesser ist für mich, ob Varroen fallen. Anfangs konzentrierte ich mich hinsichtlich meiner Beobachtung auf die Völker, bei denen am meisten fällt, weil mir mein Bauchgefühl sagt, daß man bei denen auch am längsten bzw. meisten bedampfen muß. Inzwischen konzentriere ich mich nur noch auf ein oder zwei Indikatorvolk/-völker. Und wenn ich schon mal die Maschine anwerfe, bekommen eben alle Völker etwas von dem Rauch ab. Der kommt denen wahrlich zugute, denn so milbenschädlich, wie der Dampf/Rauch ist, so bienenschonend ist er auch. Die verdeckelte Brut bekommt nichts ab, die wird mithin nicht geschädigt. Ob die Larven/Maden leiden müssen, weiß ich nicht. Die Eier/Stifte unwahrscheinlicher, denn die atmen ja noch nicht.

    Kurzum, beim Bedampfen gehe ich ausgesprochen beherzt zur Sache.

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