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  1. Imkerforum Nordbiene seit 1996
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  3. Kai

Posts by Kai

  • Tropilaelaps-Milbe im Anmarsch?

    • Kai
    • October 11, 2026 at 7:31 PM
    Quote from Freizeitimker

    Im "Nachbarforum" wird just zu diesem Thema über ein Tropilaelaps-Shortvideo auf YouTube diskutiert:https://www.imkerforum.de/forum/thread/8…u-diesem-video/

    In den Kommentaren unter dem Video äußert sich der Kanalbetreiber zur Überlebensdauer dieser Milben ohne Brut: Bis zu zehn Tage. Die Brutpausen hierzulande dürften deutlich länger sein. Auch ein Schwarm schafft es nicht, binnen zehn Tagen den Milben Spätbrut kurz vor der Verdeckelung zu kredenzen. Wenn der Kanalbetreiber, der sich mit diesen Milben auszukennem scheint, recht hat und behält, dürfte zumindest bei diesem Schädling / Parasiten hierzulande vorsichtige Entwarnung angesagt sein. Oder, um es mal in den Worten unser aller "Lieblings-Spahni" auszudrücken: Aufmerksame Gelassenheit.

    Hallo Danke schön.

    Hier das ganze Video, das wohl in Thailand aufgenommen wurde:

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  • Ameisensäure-Behandlung mit Schwammtuch - wie viel pro Volk?

    • Kai
    • October 11, 2026 at 11:32 AM

    Und selbst 35ml bei einem starken Zweizarger können zu viel sein:

    Königin nach nur wenigen Stunden tot. Was jetzt tun?

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  • Tropilaelaps-Milbe im Anmarsch?

    • Kai
    • October 11, 2026 at 12:30 AM

    Passend zum Thema: Schnelles Erkennen von Tropilaelaps:

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  • Ameisensäure-Behandlung mit Schwammtuch - wie viel pro Volk?

    • Kai
    • October 10, 2026 at 2:36 PM

    Ich bin gerade am Zusammentragen, wie viel Ameisensäure pro Wabengasse und Volk genommen werden kann. Ich komme auf folgende Empfehlungen:

    Pro Wabengasse (besetzt oder unbesetzt):

    Deutsch Normal und Zander und Langstroth: 2 ml

    Dadant: 3 ml

    Pro Zarge rechnet man nochmals 5 ml drauf, somit ergeben sich etwa folgende Werte:


    DN 1-zargig: 25 ml

    DN 2-zargig: 50 ml

    Dadant 1-zargig: 38 ml

    Für Mini Plus würde ich kaum mehr als 10 ml nehmen


    Geht Ihr mit diesen Werten einverstanden?

    LG

    Kai

  • Sind die Bienen winterfertig?

    • Kai
    • October 9, 2026 at 4:38 PM
    Quote from Andymen

    Hallo, sag mal ist es an der Zeit für die Mäusegitter ? Gestern Abend ist mir aufgefallen das die Fluglöcher kaum noch bewacht sind, Wespen konnten kurz rein kamen aber schnell wieder raus, und 2-3 Bienen hinterher, aber langt das für Mäuse? Wollte heute 8mm einsetzen.

    Hallo, soalange die Bienen täglich oder absehbar regelmäßig fliegen können, halte ich es noch zu früh mit Mäusegitter. Erfahrungsgemäß kommt das Ende Oktober hier ins Spiel.

    LG

    Kai

  • Warum es keine Varroaresistenz / Varroatoleranz geben wird

    • Kai
    • October 7, 2026 at 8:28 PM

    Varroaresistenz gescheitert? Video: https://www.youtube.com/watch?v=k35zzp1pijo

  • Belegstelle Greifswalder Oie - ideale Insel für die Dunkle Biene

    • Kai
    • October 5, 2026 at 11:51 AM

    "Die Greifswalder Oie ist eine 54 ha kleine Insel etwa 10-12 km vom Festland, Rügen und Usedom entfernt in der Ostsee.

    Das Klima der Insel ist maritim, gekennzeichnet durch den Einfluss der Ostsee und die große Entfernung zum Festland. Aufgrund dieser Lage bilden sich kaum Wolken, was zu wenig Niederschlag und vielen Sonnenstunden (regelmäßig über 2000 pro Jahr) führt. Aus diesem Grund gilt sie in Fachkreisen neben Helgoland als die sicherste Inselbelegstelle Deutschlands. Sie wird seit 1948 als Belegstelle für Carnica-Zucht, seit 2013 vom Verband der Buckfastzüchter und ab 2025 vom Bundesverband Dunkle Biene Deutschland als Belegstelle genutzt.

    Die Dunkle Biene Königinnen sind garantiert rein angepaart und bilden neben den Anpaarungsplätzen Hallig Süderoog und dem Plauer Werder den neuen Grundstock für eine „heimische“, natürlich und sicher angepaarte Dunkle-Biene-Population. ..."

    :)

    Quelle: https://dunkle-biene-mv.de/greifswalder_oie

  • Bruder Adam lag falsch: Vier Irrtümer in seinen Schriften widerlegt

    • Kai
    • October 3, 2026 at 6:53 PM

    Lag Bruder Adam falsch? Antwort im Video: https://www.youtube.com/watch?v=zXYW4hc2eI4

  • Bruder Adam lag falsch: Vier Irrtümer in seinen Schriften widerlegt

    • Kai
    • October 3, 2026 at 5:52 PM

    Hallo liebe Bienenfreunde,

    Bruder Adam (Karl Kehrle) gilt bis heute in weiten Teilen der Imkerschaft als unanfechtbare Ikone der Bienenzucht. Mit der Entwicklung der Buckfast-Biene, seinen weltweiten Sammlungsreisen und seinen Standardwerken hat er die moderne Imkerei unbestreitbar geprägt.

    Doch so bedeutsam seine imkerlichen Lebensleistungen auch waren: Seine Schriften werden noch immer oft wie ein unumstößliches Evangelium zitiert. Schaut man sich seine Thesen jedoch aus heutiger Sicht – unter Einbeziehung moderner Genetik, Evolutionsbiologie und praktischer Zuchterfahrung – genauer an, zeigen sich gravierende wissenschaftliche und praktische Fehlschlüsse.

    In diesem Beitrag möchte ich vier seiner zentralen Thesen aufgreifen und sachlich widerlegen.

    1. Die Legende von der Ausrottung der Dunklen Englischen Biene

    In seinen Büchern begründete Bruder Adam den Notwendigkeitsimpuls zur Erschaffung der Buckfast-Biene vor allem mit dem angeblichen Totalverlust der einheimischen Bienen Rasse auf den Britischen Inseln durch die Tracheenmilbe (Acarapis woodi). Er schrieb dazu wörtlich:

    Quote

    „Diese Rasse [Anm.: gemeint ist die Dunkle Englische Biene] gehört der Vergangenheit an, sie existiert nicht mehr. Sie fiel der Milbenepidemie gänzlich zum Opfer. Unsere Erprobungen und Versuche belegten einwandfrei, daß die heute in England vorhandenen Reste der dunklen Biene keineswegs, wie hin und wieder angenommen wird, der altenglischen Biene entstammen, sondern aus Importen der französischen Varietät.“

    Warum diese These falsch ist:

    • Historische Faktenlage: Weder die zeitgenössische Wissenschaft noch die breite britische Imkerschaft haben ein vollständiges Erlöschen der Dunklen Englischen Biene je bestätigt. Die Behauptung des Totalaussterbens war eine pauschale Annahme, die als Legitimation für die Züchtung einer neuen Kombinationsbiene diente.
    • Überleben auf den Inseln: Bis heute existieren auf den Britischen Inseln (insbesondere in Schottland, Irland, Wales und abgelegenen Teilen Englands) ursprüngliche Bestände der Dunklen Biene (Apis mellifera mellifera).
    • Genetische Einheitlichkeit: Seine Behauptung, vorhandene Restbestände seien bloß moderne Importe der „französischen Varietät“, bricht an der Genetik: Zwischen der Dunklen Biene Englands, Frankreichs oder Mitteleuropas lassen sich genetisch kaum Trennlinien ziehen. Die Dunkle Biene ist in ganz Nord- und Westeuropa aufgrund ihrer sehr jungen nacheiszeitlichen Wiederbesiedlung vor etwa 10.000 Jahren genetisch außerordentlich einheitlich.

    Glücklicherweise konnte die Dunkle Biene bis heute ist Restbeständen rein erhalten werden. Jeder, der sich für die Dunkle Biene interessiert, ist heute in der Lage, reine Dunkle Königinnen, selbst aus britischer Herkunft, zu beziehen.

    2. Das Rassen-Chaos der „Intermissa-Rassengruppe“

    Ein weiterer schwerwiegender Irrtum findet sich in Bruder Adams systematischer Taxonomie. Er ordnete die Dunklen Bienen West- und Nordeuropas zusammen mit afrikanischen Bienenstämmen in eine gemeinsame „Intermissa-Rassengruppe“ ein.

    Warum diese These falsch ist:

    • Biologische Systematik: Zur tatsächlichen Intermissa-Gruppe (Mittelmeer- bzw. afrikanischer Zweig der M-Linie) gehören taxonomisch ausschließlich die nordafrikanische Tellbiene (Apis mellifera intermissa), die Rif-Biene (A. m. major) sowie die Inselpopulationen von Malta (A. m. ruttneri) und Sizilien (A. m. sicula).
    • Eigenständigkeit der europäischen M-Linie: Die Dunkle Europäische Biene (Apis mellifera mellifera) und die Dunkle Iberische Biene (Apis mellifera iberiensis) bilden eine hiervon klar getrennte, eigenständige europäische Rassengruppe. Bruder Adam hat hier Populationen zusammengeworfen, die zwar evolutionär entfernte Verwandte der M-Linie darstellen, sich aber in Verhalten, Morphologie, Genetik und Anpassung an gemäßigte Klimazonen grundlegend unterscheiden.

    Nun mag manch einer behaupten, und das zu Recht, dass Bruder Adam damals noch nicht die Ergebnisse der DNA-Analyse zur Verfügung standen. Völlig korrekt. Doch auch damals schon waren Flügeluntersuchungen und Analysen der Enzyme möglich, und anhand dieser Untersuchungen wäre es auch zu Zeiten Bruder Adams möglich gewesen (Prof. Dr. Friedrich Ruttner hat es ja bewiesen), die Unterartengruppen sauber und korrekt zu definieren.

    3. Der Trugschluss: Reinzucht sei eine „genetische Sackgasse“

    Bruder Adam vertrat vehement die Auffassung, dass die Reinzucht innerhalb einer geschlossenen Rassenpopulation unweigerlich zur genetischen Verarmung und zu schweren Inzuchtdepressionen führe. Rassenreinzucht bezeichnete er sinngemäß als genetische Sackgasse.

    Warum diese These falsch ist:

    • Blick in die Natur: Sämtliche rund 25 bis 30 Unterarten der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera) sind über Hunderte von Jahrtausenden genau durch diesen Mechanismus entstanden: durch geographische Isolation und geschlossene Fortpflanzungsgemeinschaften. In natürlichen Populationen treten Inzuchtdepressionen bei der Honigbiene durch Reinzucht nicht auf.
    • Grundsatz der Tierzüchtung: In der gesamten Nutztierzucht ist die Reinzucht das einzige verlässliche Werkzeug, um erwünschte Eigenschaften homozygot zu festigen, den Genpool gezielt auf positive Merkmale zu konzentrieren und dauerhaften Zuchtfortschritt zu erzielen. Die pauschale Behauptung, Reinzucht führe automatisch zum Niedergang einer Bienenrasse, entbehrt jeder populatiosgenetischen Grundlage.

    Bruder Adam spielt heute in der Bienenzüchtungskunde der Britischen Inseln keine Rolle mehr.

    4. Der Geruchs-Irrtum beim Zusetzen von Königinnen

    Auch in der imkerlichen Praxis hinterließ Bruder Adam fehlerhafte Annahmen. Er behauptete steif und fest, dass es beim Zusetzen einer Königin in ein fremdes Volk nicht auf den Geruch, sondern einzig und allein auf das Verhalten der Königin ankomme.

    Warum diese These falsch ist:

    • Pheromonale Erkennung: Honigbienen orientieren sich im Stock primär über Gerüche. Sie unterscheiden volks- und rassenspezifische Pheromonspektren mit höchster Präzision.
    • Der Praxisbeweis: Wer eine legebereite Carnica-Königin direkt auf die Wabe eines entweiselten Volkes der Dunklen Biene setzt, wird erleben, dass die Königin augenblicklich attackiert und eingeknäuelt wird – völlig unabhängig davon, wie ruhig oder „ordnungsgemäß“ sie sich verhält. Ursache ist der rassenspezifische Fremdgeruch.
    • Effekt beim Zeichnen: Selbst bei einer Königin aus dem eigenen Volk zeigt sich dieser Faktor: Wird eine Königin entnommen, mit einem Zeichenstift oder Lack markiert und sofort wieder auf die Wabe gesetzt, greifen die eigenen Bienen sie häufig an. Nicht etwa, weil sich ihr Verhalten geändert hätte, sondern weil der Anstrich einen fremden chemischen Geruch abgibt, der den eigenen Volkesgeruch überdeckt.

    Fazit

    Bruder Adam war ohne Zweifel ein leidenschaftlicher Praktiker seiner Zeit. Doch seine Theorien zur Rassenkunde, zur Genetik und zur Bienenphysiologie hielten der nachfolgenden wissenschaftlichen Überprüfung in vielen Punkten nicht stand. Wenn wir die Erhaltung und Zucht der Dunklen Biene (Apis mellifera mellifera) heute nachhaltig betreiben wollen, müssen wir uns auf gesicherte biologische und genetische Erkenntnisse stützen – statt historische Lehrmeinungen unkritisch zu übernehmen.

    Wie sind eure Erfahrungen zu diesen Themen? Habt ihr beim Zusetzen oder bei der Reinzucht ähnliche Beobachtungen gemacht? Ich freue mich auf eine sachliche und fundierte Diskussion!

    Beste Grüße,

    Kai

  • Instrumentelle Besamung von Bienenköniginnen

    • Kai
    • September 27, 2026 at 11:00 PM

    Mag sein. Ich jedenfalls möchte mich wieder mehr mit der Instrumentellen Besamung beschäftigen und ganz viel dafür lernen. Auch dafür die Facebook-Gruppe. Ich habe auch schon gelernt, wie viele verschiede Besamungsgeräte in Deutschland es gibt. Hochinteressant.

    LG

    Kai

  • Sind die Bienen winterfertig?

    • Kai
    • September 27, 2026 at 7:21 PM

    Bienen Ende September - seid Ihr fertig? Video: https://www.youtube.com/watch?v=5ALoWviXflE

  • Guter Rat zum Einstieg

    • Kai
    • September 25, 2026 at 9:49 PM

    Die Dunkle Biene in Mørke, Dänemark:

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  • Instrumentelle Besamung von Bienenköniginnen

    • Kai
    • September 24, 2026 at 7:32 PM

    Das stimmt, aber es gibt 30 Mal mehr User von Facebook als von Foren. ;)

  • Instrumentelle Besamung von Bienenköniginnen

    • Kai
    • September 22, 2026 at 9:29 PM

    Herzlich Willkommen zur deutschsprachigen Gruppe zur Besamung von Honigbienen. Diese Gruppe soll alle technischen und biologischen Aspekte der Besamung betrachten, den Einstieg erleichtern und den Fortschritt fördern:

    Facebook

  • Bestandsbuch? Erwerbsnachweis? Nachweispflicht Erwerb Anwendung Tierarzneimittel

    • Kai
    • September 17, 2026 at 6:45 PM

    Und zum Thema auch das Video: https://www.youtube.com/watch?v=FS0nt_RDoxQ

  • Bestandsbuch? Erwerbsnachweis? Nachweispflicht Erwerb Anwendung Tierarzneimittel

    • Kai
    • September 16, 2026 at 10:12 PM

    Behandlungs- und Erwerbsnachweis bei Arzneimitteln in der Imkerei

    Für Imker gelten bei der Anwendung von Tierarzneimitteln besondere Dokumentationspflichten. Rechtsgrundlagen sind insbesondere die EU-Tierarzneimittelverordnung (EU) 2019/6, das deutsche Tierarzneimittelgesetz (TAMG) sowie die Tierhalter-Arzneimittelanwendungs- und Nachweisverordnung (THAMNV).

    1. Behandlungsnachweis – grundsätzlich für alle Tierarzneimittel

    Nach Artikel 108 der Verordnung (EU) 2019/6 müssen Halter von Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, die Anwendung von Tierarzneimitteln dokumentieren. Das gilt auch für Bienen und damit auch für frei verkäufliche Varroamittel.

    Zu dokumentieren sind insbesondere:

    • Datum der ersten Anwendung
    • Bezeichnung des Tierarzneimittels
    • angewendete Menge
    • Lieferant
    • Identität bzw. Gruppe der behandelten Tiere
    • gegebenenfalls der verschreibende Tierarzt
    • Wartezeit
    • Dauer der Behandlung
    • Nachweis über den Erwerb, soweit dieser nach den nationalen Vorschriften erforderlich ist.

    Die Aufzeichnungen müssen mindestens fünf Jahre verfügbar sein.

    In Deutschland wird diese Verpflichtung durch § 32 TAMG umgesetzt bzw. ergänzt. Ein fehlendes oder nicht ordnungsgemäß geführtes Buch kann nach § 89 TAMG als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

    2. Erwerbsnachweis – nicht bei allen Mitteln gleich

    Hier muss zwischen Behandlungsnachweis und Erwerbsnachweis unterschieden werden.

    Bei frei verkäuflichen Tierarzneimitteln besteht nach der derzeitigen deutschen Behördenauslegung keine zusätzliche tierarzneimittelrechtliche Pflicht, den Erwerb gesondert nachzuweisen.

    Das betrifft beispielsweise zugelassene Präparate auf Grundlage von:

    • Ameisensäure
    • Oxalsäure
    • Thymol

    Die Anwendung muss dokumentiert werden, ein gesonderter Erwerbsnachweis ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben.

    Bei apothekenpflichtigen oder verschreibungspflichtigen Tierarzneimitteln besteht dagegen zusätzlich eine Erwerbsnachweispflicht nach der THAMNV. Entsprechende Rechnungen, Lieferscheine, tierärztliche Abgabebelege oder Verschreibungen sind aufzubewahren.

    Beispiele sind Varroamittel mit:

    • Flumethrin (z. B. Bayvarol, PolyVar Yellow)
    • Amitraz (z. B. Apitraz, Apivar)

    3. Praktische Übersicht

    VarroamittelBehandlungsnachweisErwerbsnachweis
    AmeisensäureJaNein
    OxalsäureJaNein
    ThymolJaNein
    FlumethrinJaJa
    AmitrazJaJa

    Die entscheidende Aussage lautet daher:

    Quote

    Jede Anwendung eines zugelassenen Tierarzneimittels bei Bienenvölkern muss dokumentiert werden. Die Pflicht zum gesonderten Erwerbsnachweis hängt dagegen von der Abgabekategorie des Arzneimittels ab.

    Für die praktische Imkerei empfiehlt es sich dennoch, auch die Rechnungen frei verkäuflicher Varroamittel aufzubewahren und beispielsweise durch eine Rechnungsnummer mit dem jeweiligen Behandlungseintrag zu verknüpfen. Dies ist bei frei verkäuflichen Mitteln zwar nicht zwingend vorgeschrieben, erleichtert aber die Nachvollziehbarkeit erheblich.

    Rechtsgrundlagen

    • Verordnung (EU) 2019/6 über Tierarzneimittel, insbesondere Artikel 108
    • Tierarzneimittelgesetz (TAMG), insbesondere § 32 (Dokumentationspflichten) und § 89 (Ordnungswidrigkeiten)
    • Tierhalter-Arzneimittelanwendungs- und Nachweisverordnung (THAMNV), insbesondere §§ 1 und 2

    Stand: September 2026. Die konkrete Zulassung, Abgabekategorie und Wartezeit eines Präparats sollte immer anhand der jeweils aktuellen Fachinformation bzw. Zulassung geprüft werden.

    Rechtsgrundlagen: Art. 108 VO (EU) 2019/6, §§ 32 und 89 TAMG sowie §§ 1 und 2 THAMNV

  • Straftat: Nicht zugelassene Oxalsäure, Strafverfahren für Besitz und Verdampfen

    • Kai
    • September 13, 2026 at 11:51 AM

    Hier nochmal die komplette Playlist:

    Strafverfahren wg. nicht zugelassener Varroamittel

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  • Sehnsucht nach unserer Urbiene - Dunkle Biene Apis mellifera mellifera

    • Kai
    • September 12, 2026 at 7:32 PM

    Handzahm oder robust - wie sollen meine Bienen sein? https://www.youtube.com/watch?v=shGI7XqbPxc

  • Sind die Bienen winterfertig?

    • Kai
    • September 8, 2026 at 7:43 PM

    Bienen jetzt: Päppeln, reizen, füttern? Video: https://www.youtube.com/watch?v=Ru9LhtRPoB8

  • Tod der Imker - stirbt die deutsche Imkerei?

    • Kai
    • September 5, 2026 at 6:26 PM

    Imker-Apokalypse: von Varroa, Velutina, Tropilaelaps und Rassisten: https://www.youtube.com/watch?v=TTlg0-eEtP0

Zum Thema:

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