Einstieg in die Königinnenzucht

Alles zur Zucht, Aufzucht, Königinnen- und Völkervermehrung

Moderator: Johannes

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Ole86
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Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Samstag 7. Mai 2016, 10:32

Hallo zusammen,

dieses Jahr möchte ich mein erstes Zuchtprojekt in die Praxis umsetzen. Nach mehreren Jahren der Vorbereitung, bin ich bereit meine ersten eigenen Erfahrungen in dem für mich spannensten Teil der Imkerei zu machen.

Um etwas Erfahrung zu sammeln, soll meine erste Zuchtserie, eine F2-Serie werden. Hierzu habe ich mir folgende Vorgehensweise überlegt:

1. Bau eines Anbrüters in Verbindung mit dem Nicot-Zuchtsystem, welches ich allerdings auf Grund von Erfahrungsberichten etwas abwandeln werde.

2. Vermessen von drei F1-Völkern, um eine optimale Zuchtkönigin ausfindig zu machen.

3. Vorbereitung des Anbrüters.

4. (Tag 1) Umlarven und besetzen des Anbrüters.

5. (Tag 2) Zuchtrahmen besetzen und diesen in ein Pflegevolk einsetzen.

6. (Tag 6-8: Hier bin ich noch unsicher, da scheinen die Meinungen auseinander zu gehen.) Verschulen / Besetzen der Weiselzellen mit den Zuchtkäfigen. Hierbei werde ich nicht die Zuchtkäfige aus dem Nicot-Zuchtsystem verwenden, da mir über diese viel Negatives berichtet wurde. Ich werde Holzkäfige verwenden.

7. (Tag 15-16) Umsetzen der hoffentlich entstandenen Königinnen in ein Begattungsvolk. Hier bin ich mir noch nicht ganz sicher, in welcher Form ich die Begattungsvölker gestalte. Ich tendiere ein wenig zum Kieler System, das steht aber nocht nicht ganz fest. Wie werden die Begattungskästen eigentlich am besten "befüllt"? Mit einem Kunstschwarm?

Soweit erstmal zur Theorie. Ich poste nach und nach den Fortschritt und ein paar Bilder. Gleich wird erstmal Holz für den Anbrüter gekauft :wink:

Bin für alle Tips und Anregungen dankbar. Beste Grüße, Ole!

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Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Samstag 7. Mai 2016, 11:54

Hallo Ole,

ich denke, du machst es dir zu schwer. Du brauchst doch keine Massen an Königinnen. ... Wie viele planst du denn?
Du sprichst im Punkt 5 von einem Pflegevolk. ... Was genau ist da der Plan?

Wenn du ein weiselloses Pflegevolk bildest und 9 Tage später ALLE Nachschaffungszellen brichst, hast du das perfekte Pflegevolk, welches dann direkt mit Zuchstoff bestückt werden kann. Einen Anbrüter brauchst du dann nicht. Für diesen brächtest du massig Bienen und nach einem Tag ist er schon wieder nutzlos. Ich mache das nicht mehr so. Es lohnt nicht!

Ich schreib dir mal "meinen" Plan für dich auf. :D

Start minus 9 Tage: Sammelbrutableger (SBA) in einer Zarge erstellen.
Tag 0: Alle Nachschaffungszellen brechen und eine Wabe ziehen um eine Lücke zu schaffen. Belarvten Zuchtrahmen einhängen.
Tag 5: Gedeckelte Zellen verschulen, damit sie nicht verbaut werden.
Tag 12: Schlüpftag
Tag 13: SBA auflösen und BGK damit füllen.


Das Kieler BGK hab ich ja auch. Ich bin davon nicht so begeistert. Das SwiBiene (bei Holtermann: Nr.: 4926 ApiTek® Begattungskasten aus Styropor®) ist viel besser!
Besiedelt werden die Kästchen mit einer Schöpfkelle nasser Bienen aus dem SBA. Dann kommt durch das Flugloch die Königin dazu und das Kästchen kommt für ca. 5 Tage in einen dunklen, kühlen Raum (Keller).

LG Johannes
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aufgrund des schlechten Wetters und damit einhergehender Verzögerungen nehme ich vorerst keine Bestellungen mehr an. Vielleicht gibt es im Juli noch Nachschub. :)

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Samstag 7. Mai 2016, 15:02

Hallo Johannes,

danke für die Vorschläge. Ich lasse mir das mit dem Anbrüter noch einmal durch den Kopf gehen. Die SwiBiene BGKs gefallen mir auch gut. Evtl. bestelle ich mal von jedem eines und schaue noch einmal welches mir am besten gefällt.

Melde mich gegen Abend noch einmal etwas ausführlicher... LG, Ole!

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Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Samstag 7. Mai 2016, 16:01

Der größte Nachteil der Kieler ist, dass das nicht-Anbauen an die schräge Seitenwand auch nur in der Theorie funktioniert. :mrgreen: Meine bauen da immer an. Gerade bei Tracht! Man zerreißt ganz schnell mal eine Wabe und das macht keinen Spaß.

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Sonntag 8. Mai 2016, 21:39

Hallo Johannes,

danke für die Antworten. Ich habe mir mittlerweile überlegt, erstmal im kleinen Rahmen zu starten (max. 4-6 Königinnen) und evtl. ist das mit dem Anbrüter wirklich übertrieben. Du hattest mir ja schonmal einen kleinen Wink in Richtung Sammelbrutableger gegeben, das ist ja eigentlich eine nette Option. Evtl. kannst du dein Verfahren noch einmal etwas genauer beschreiben.

Meine Künste beim Umlarven werden ja auch nicht gleich die besten sein, ich überlege halt wie viele Einheiten ich ansetzen sollte.

Ich möchte aber wohl erstmal möglichst wenige Königinnen züchten, da ich ja zunächst auch nur mich selber als Abnehmer habe und auch noch nicht wagen würde, diese zu vertreiben. Da möchte ich erstmal ein paar Jahre Erfahrung sammeln.

Beste Grüße, Ole!

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Sonntag 8. Mai 2016, 21:57

Hallo Ole,

ich würde an deiner Stelle einen SBA mit 12 M+Waben machen. Dazu hängst du 2-3 Waben mit Nektar und Pollen (findest du in deinen Völkern vorne unten) und 9-10 volle Brutwaben (möglichst verdeckelt und schlupfreif, aber auch etwas offene Brut)in eine Zarge. Jeweils mit ansitzenden Bienen. Da du ja sicher am gleichen Stand bleiben willst, kommen dann noch Stockbienen von vielleicht 6-10 Waben dazu.
Nach 9 Tagen brichst du alle Nachschaffungszellen und entnimmst eine Wabe. Diese Lücke füllt sich nun binnen einer Stunde mit Bienen.
Dann hängst du ein Rähmchen mit 2 Latten zu je 6 Zellen ein. Von den 12 Zellen werden bestimmt 5-10 angenommen. Das sollte erst mal reichen.

Dann verschulen und schließlich BGK füllen.

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Montag 9. Mai 2016, 14:59

Hi Johannes,

danke für den Vorschlag. Ich werde es vermutlich genau so angehen.

Die nächsten Schritte sind dann erstmal das Vermessen der in Frage kommenden Völker und die Besorgung des benötigten Zubehörs.

Beste Grüße, Ole!

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Dienstag 10. Mai 2016, 07:15

Hallo Ole,

ich weiß ja nicht wie eilig du es hast. Wenn ich am Wochenende wieder zu Hause bin, fotografiere ich dir mal meine Zuchtrahmen für das M+. Ich arbeite ohne die braunen Sockel von Nicot. Meine Zuchtlatten haben Löcher, in die die Zellhalter genau rein passen. Das spart wieder Kleinkram und man kann auch normale Stopfen verwenden. Dabei ist nur darauf zu achten, dass die Latten dann drehbar sind, weil die Zellen bei der Entnahme ja auch immer senkrecht hängen müssen. Ein Kippen muss unbedingt vermieden werden!

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Freitag 13. Mai 2016, 21:04

Hallo Ole,

hier siehst du meinen selbst gebauten Zuchtrahmen für das M+.
Hier nehme ich keine Nicot-Sockel, sondern die Zellhalter kommen direkt in die Löcher. Die beiden Latten sind mit Nägeln drehbar fixiert. Dadurch können die Zellen bei allen Arbeiten senkrecht gehalten werden.

LG Johannes

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Samstag 14. Mai 2016, 13:30

Einfach und praktisch. Das ist auf jeden Fall etwas für mich. Die Konstruktion gefällt mir sehr gut! Werde ich wohl auch so probieren.

LG, Ole!

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Dienstag 17. Mai 2016, 08:10

Hallo Ole,

ich hab da mal ne Frage. :wink:
Zum einen verstehe ich, dass du Erfahrungen mit der Nachzucht machen möchtest und das finde ich absolut richtig! Aber wohin sollen am Ende die ganzen Königinnen. Rechne bei 12 belarvten Näpfchen mal mit 6 begatteten Königinnen. Die müssen am Ende irgendwo hin. Die Bienenmasse dafür hast du ohne Frage. Nur fehlt es dir momentan ganz gewaltig an Inventar. Diesen Kostenfaktor musst du vorher bedenken. Wenn du mir sagst, wie viele Völker du neu gründen willst und in welchem Beutensystem, dann bin ich dir gerne bei der Kalkulation deiner Anschaffungen behilflich. ... Und bitte plane nicht zu knapp! Gerade zu Beginn braucht man schnell mal ein Teil mehr und dann ist die Rennerei groß und die Jahresendrechnung genau so hoch.

Wenn es den Bienen nämlich so gut geht wie bei dir, ist die Bestandserweiterung einfacher als das Halten der Völkerzahl.
Auch wenn es hier nicht hergehört und ich dich damit schon seit Jahren nerve: Hast du mittlerweile Zwischenböden für dein DN-Magazin? Oder wie möchtest du agieren, wenn in den 2 Völkern vom letzten Jahr Schwarmstimmung aufkommt?

Zur Zucht hab ich noch einen Hinweis:
Falls bei dir viele Robinien (Akazien) stehen, solltest du die Nachzucht noch schnell davor, oder eben nach der Blüte ansetzen. Denn mir werden da regelmäßig die Zuchtrahmen verbaut und verhonigt. Das ist frustrierend und ich spare diese Zeit dieses Jahr auch definitiv bei der Zucht aus. Es lohnt die Mühe nicht.

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Dienstag 17. Mai 2016, 09:52

Johannes hat geschrieben:Aber wohin sollen am Ende die ganzen Königinnen.
Hallo Johannes,

genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt und bin derzeit zu dem Ergebnis gekommen, dass ich maximal drei Königinnen verschulen möchte, einfach aus dem Grund, dass ich nicht genau weiß, wohin ich mit diesen soll. Ich werde nur die optisch besten Weiselzellen benutzen.
Johannes hat geschrieben:Wenn es den Bienen nämlich so gut geht wie bei dir, ist die Bestandserweiterung einfacher als das Halten der Völkerzahl. Auch wenn es hier nicht hergehört und ich dich damit schon seit Jahren nerve: Hast du mittlerweile Zwischenböden für dein DN-Magazin? Oder wie möchtest du agieren, wenn in den 2 Völkern vom letzten Jahr Schwarmstimmung aufkommt?
Ja, ich stoße momentan wirklich an meine Kapazitätsgrenze. Nächsten Monat gibts eine Großbestellung, da stehen die Zwischenböden schon ganz oben auf meiner Liste. Für nächstes Jahr muss ich mir wirklich etwas einfallen lassen, um nicht komplett aus den Nähten zu platzen.

LG, Ole!

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Herbert » Dienstag 17. Mai 2016, 18:33

Hallo Ole,
grundsätzlich muss ich Johannes zustimmen,wohin mit den Königinnen?
aber vergess bitte nicht das die Begattung Probleme mit sich bringen kann.
Ich erzeuge lieber etwas mehr Königinnen,die ich zur Not auch an Freunden
abgeben kann,somit verbreite ich die Dunkle auch noch. :lol:

LG Herbert
Ab Juni je nach Wetterlage,biete ich Ableger an.
nur an Selbstabholer.zur zeit alle vorbestellt

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Dienstag 17. Mai 2016, 21:29

Jep, da hast du vermutlich recht. Ich versuche doch ein paar mehr zu erzeugen :D

LG, Ole!

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 18. Mai 2016, 09:13

Hallo allerseits,

ich muss neidvoll anerkennen, wie weit Ihr mit Euren Bienen bereits seid. :P

Von Königinnenzucht kann ich derzeit nur träumen. Die viel zu kalten Monate März, April und Mai schlagen sich hier in der sehr mäßigen Volksentwicklung nieder. Ein massives Erstarken der Völker konnte ich bislang nicht feststellen. Die letzten Tage hatten wir hier 8-9 Grad Höchsttemperaturen! Bienenflug fand daher nicht statt, obwohl Apfel und Raps in Vollblüte sind.

Dies wird sich nun hoffentlich ändern: angesagt sind Temperaturen so um die 17-19 Grad die nächsten Tage. Dann will ich abschätzen, wann ich mit der Zucht beginnen kann, bzw. ob überhaupt.

Dieses Jahr sieht es nicht gut aus.

LG
Kai
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