Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Moderator: Johannes

Andreas T.
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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von Andreas T. » Samstag 13. Juli 2013, 08:18

Host hat geschrieben:Hallo Andreas, so weit so gut nur ich habe das modifizierte Dadantmaß was bedeutet das der Brutkasten quadratisch ist und in diesen 12 Rahmen passen plus Dumi.
Hau deine DNM-Kisten in die Tonne und schaff dir etwas Gutes für deine Bienen an, hast auch weniger Arbeit damit und, und, und aber einmal DNM immer DNM, das kennen wir.
Herzliche Grüße von einem Alten Imker der schon fast alles probiert hat.
Horst
*lacht*

Moin Horst,

ich bleibe bei DNM...ich kann tauschen, rücken, zugeben, wegnehmen, von oben, unten und von den Seiten...alles paßt. :wink:

Auch dieser Kram mit halben Rähmchen wegen Gewicht im HR...alles egal...ich bin im eigenen Garten und kann notfalls die Honigwaben einzeln heben. :mrgreen:

Ausserdem: Die Umstellung...zu teuer, welch Akt (ich hab mal ein Volk auf anderem Maß gekauft und die Bienen wollten nicht umziehen :roll: )...nene. :wink:

Schönes WE und volle quadtratische Kisten :)
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

Heidjer
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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von Heidjer » Sonntag 14. Juli 2013, 00:47

Siehe mein "Gejammer" vom 09.07.2013. - Oder lass es einfach; denn ich bin hoch zufrieden: Gestern und heute 19 Ableger und Völker, 9 Lüneburger Stülper und 3 Kanitz Körbe durchgesehen und alles im grünen Bereich!
Die Völker, die im Raps so gut wie nichts eingetragen haben, haben jetzt teilweise Tracht eingetragen, dass ich es kaum glauben konnte. Bei zweien habe ich eine 1/2 DNM zugegeben. Kein Volk hat gehungert, keines ist buckelbrütig, alle haben Brut. Wenn nichts besonderes anliegt geht die Durchsicht auch wesentlich schneller von der Hand und die Arbeitsnotizen sind kürzer. ;-)
Zwei weitere Völker, bei denen erst kürzlich die gelbe Kö den Dienst quittiert hat, habe ich noch nicht inspiziert.
Ich bin nach den Problemen im letzten Jahr und diesem Frühjahr richtig zufrieden.
Vier Ableger habe ich in Segeberger umquartiert. Ich hoffe, dass sie es gut überstanden haben.
Nun will ich noch fünf Kö über Brutableger erstellen. Davon zwei Kö in Pöttcher geben und die beiden Brutableger nochmals besetzten. Wenn es bei einigen klappt, so hätte ich auch mal Kö in Reserve und die Nerven flattern nicht immer gleich bei einem Kö-verlust.
Nun brauche ich nur noch einige Tage oder Nächte Regen und kühlere Temperaturen. Dann können die Damen die Tracht in die Honigräume tragen und ich Ende des Monats abernten. Die Feuchtigkeit ist unbedingt nötig; denn sonst kann es passieren, dass die wunderbar grüne Heide zwar blüht aber nicht honigt. Also brauchen wir in den nächsten vier Wochen etwas Niederschlag. Dann werden die Beutenvölker auf einen Brutraum gedrückt und es geht mit ihnen und den Körben in die Heide.
Darauf freue ich mich schon.

Wolfgang, der zufriedene Heidjer

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Gast02

Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von Gast02 » Sonntag 14. Juli 2013, 07:45

@ Hans, die "Bienen" halten fit!
@ Andreas, "ein jeder nach seiner Art" und schau dir den Wolfgang an der hat sogar ein halbes Duzend verschiedene Kisten.
-Ja Freude, so eine Imkerei kann Blüten treiben die aber auch schnell vergehen können, auch bei mir.
@Wolfgang,
zur Heideblüte und das imkern mit Körben und der dunklen Biene so wie es Tradition in Norddeutschland war hab ich mal eine Frage: Wie machte es die Buckfast-Imkerei in England? Soviel ich weis hatten die keine Körbe sondern aus allerlei Holz gezimmerte Kisten, meist englisches Vereinsmaß was wohl DNM entspricht. Die Biene war bekanntlich bis 1910 die altenglische Biene, eine mellifera "Landbiene". Erst mit Bruder Adam änderte sich die Beute (12er Dadant) und auch die Biene (Buckfast-Biene). Gewandert wurde ab dann weiterhin in die Heide mit Dadantkisten und einer Kreuzungsbiene und die Erträge, die waren bemerkenswert. In Deutschland arbeitete man weiterhin in der Heide mit Körben und Schwärmen, ein Betriebsweise die der besagte Mann als altmodisch und veraltert bezeignete; seine Völker wurden auch nicht durch Schwärme auf die Heide vorbereitet sondern durch Völker mit vielen Jungbienen, dazu wurde die Weisklee-Tracht genutzt. Alles zu lesen in sein Buch "Meine Betriebsweise".
Schöne Grüße und viel Heidehonig wünscht allen, Horst

Andreas T.
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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von Andreas T. » Sonntag 14. Juli 2013, 11:14

Host hat geschrieben: @Wolfgang,
zur Heideblüte und das imkern mit Körben und der dunklen Biene so wie es Tradition in Norddeutschland war hab ich mal eine Frage: Wie machte es die Buckfast-Imkerei in England? Soviel ich weis hatten die keine Körbe sondern aus allerlei Holz gezimmerte Kisten, meist englisches Vereinsmaß was wohl DNM entspricht. Die Biene war bekanntlich bis 1910 die altenglische Biene, eine mellifera "Landbiene". Erst mit Bruder Adam änderte sich die Beute (12er Dadant) und auch die Biene (Buckfast-Biene). Gewandert wurde ab dann weiterhin in die Heide mit Dadantkisten und einer Kreuzungsbiene und die Erträge, die waren bemerkenswert. In Deutschland arbeitete man weiterhin in der Heide mit Körben und Schwärmen, ein Betriebsweise die der besagte Mann als altmodisch und veraltert bezeignete; seine Völker wurden auch nicht durch Schwärme auf die Heide vorbereitet sondern durch Völker mit vielen Jungbienen, dazu wurde die Weisklee-Tracht genutzt. Alles zu lesen in sein Buch "Meine Betriebsweise".
Schöne Grüße und viel Heidehonig wünscht allen, Horst
Du kannst regionale Imkerei wie die Heideimkerei in Norddeutschland nicht mit der Heide in England vergleichen.

Wenn ich richtig weiß..blüht die Heide in England früher (nagelt mich nicht darauf fest ;) )...die Völker können "normal" eingewintert werden. Ist also von der Zeit her eine ganz andere Völkerführung.

Ausserdem hatte Bruder Adam die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gegessen.....langsam frage ich mich, warum nicht alle Imker nur noch die Buckfast halten...sie kann ja eben alles :roll:

Komisch ist nur, das Dadant/Buckfast-Imker bei MIR anrufen und nach Honig fragen. Irgendwas muß ich und/oder meine Bienen anders gemacht haben. :wink:
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von steffen » Sonntag 14. Juli 2013, 17:44

Hallo Reizfüttern tuh ich dieses Jahr nur mit den Ablegern.Meine Völker sind so stark dieses Jahr ich hab bloss angst das doch noch ein paar schwärme abgehn. Gruss steffen

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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von Heidjer » Sonntag 14. Juli 2013, 23:54

Host hat geschrieben: @ Andreas, ... schau dir den Wolfgang an der hat sogar ein halbes Duzend verschiedene Kisten.
Horst, wie kommst Du denn darauf? Ich habe Segeberger DNM und 1/2 DNM. Und natürlich Körbe.
Host hat geschrieben: @Wolfgang,
zur Heideblüte und das imkern mit Körben und der dunklen Biene so wie es Tradition in Norddeutschland war hab ich mal eine Frage: Wie machte es die Buckfast-Imkerei in England?
Keine Ahnung!
Host hat geschrieben: ... In Deutschland arbeitete man weiterhin in der Heide mit Körben und Schwärmen, ein Betriebsweise die der besagte Mann als altmodisch und veraltert bezeignete; ...
Er mag ja Recht gehabt haben. Jedoch waren die Leute hier bettelarm und konnten sich eine Imkerei mit einem Gerätepark, wie sie Bruder Adam betrieb, nicht leisten.
Roggen hatte jeder Bauer, ebenso eine Kuh und damit die Kuhsch.. und die Fichte wurde um ihre flachen Wurzeln beraubt. Somit Materialkosten gleich Null. Und Zeit war im Winter auch vorhanden, da die Landwirtschaft auf Sparflamme lief. Bruder Adam konnte im Kloster aus dem Vollen schöpfen. Alleine seine Reisen hätte sich hier niemand leisten können.
Host hat geschrieben: Schöne Grüße und viel Heidehonig wünscht allen, Horst
Danke!
Wolfgang, der Heidjer

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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von Heidjer » Sonntag 14. Juli 2013, 23:58

steffen hat geschrieben:Hallo Reizfüttern tuh ich dieses Jahr nur mit den Ablegern.Meine Völker sind so stark dieses Jahr ich hab bloss angst das doch noch ein paar schwärme abgehn. Gruss steffen
Hallo Steffen,
jetzt schwärmt kein Volk mehr. Mit dem Verblühen der Blüte des Holunders (Fliederbeeren) ist auch die Schwarmzeit vorüber. So sagen es jedenfalls die alten Schwarmimker der Heide.
Also ganz ruhig bleiben.

Wolfgang, der Heidjer

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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von steffen » Montag 15. Juli 2013, 03:53

Danke für die Antwort :D Wolfgang Gruss steffen

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Gast02

Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von Gast02 » Montag 15. Juli 2013, 07:24

Hallo Wolfgang,
mag wohl ein wenig hoch gegriffen sein mit dem halben Dutzend jedoch wenn ich meine Kisten so sehe und alles zähle was da so an brauchbaren Typen rumsteht, mit Ableger und Begattungskisten, komm ich leicht auf ein halbes Dutzend; ach ja, hab noch 2 TBH.
So wie Bruder Adam berichtet arbeitete man am Kloster vor seiner Zeit in verschiedenen Beuten aus Holz. Ob in England auch in Strohkörben geimkert wurde ist mir nicht bekannt, jedenfalls waren die Leute dort auch nicht reicher als unsere.
Grüße, Horst

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Re: Jetzt: Varroabehandlung und Reizfütterung (?)

Beitrag von kenvent123 » Dienstag 15. Oktober 2013, 23:41

Gibt Imker, die schleudern ihre Völker wirklich blank...habs selber schon gehört. :roll:


Ich habe so noch nie Probleme mit hungernden Völkern gehabt.[/quote]


in meinen beuten habe ich noch nie ein absperrgitter verwendet.auch haben alle zargen die gleiche groesse und sind austauschbar.die koenigin kann legen wo sie will.
so ernte ich nur den ueberschuessigen honig und das ist noch reichlich.in normalen jahren habe ich meine bienen nie gefuettert....

freundlich gruesst, hans

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