Springkraut

Moderator: Johannes

Benutzeravatar
Didi
Beiträge: 517
Registriert: Donnerstag 24. Januar 2013, 19:56
Postleitzahl: 25451
Ort: Quickborn
Land: Deutschland
Telefon: 0410660040
Imker seit: 12. Apr 2013
Völkerzahl ca.: 4
Bienen"rasse": Carnika, teilweise mit gelben Strteifen. Also mehr Landbiene und 3 Dun
Zuchtlinie/n: Flekkefjord+ Stavershult
Einverständniserklärung: Ja
Alter: 72

Re: Springkraut

Beitrag von Didi » Sonntag 4. September 2016, 09:17

Moin Katrin,
ohne Pflege wächst Springkraut einem über die Ohren, das ist wohl wahr. Aber es ist eine Augenweide wie Hummeln, Bienen und andere Insekten in den Blüten baden. Und soviel Blüten an einer Stelle bekommst du kaum mit anderen Herbstblühern hin. Silphie und Tombinambur vielleicht ausgenommen.
Die Begrenzung der Ausbreitung des Springkrauts ist auch nicht sooo schwierig, man muß sie nur vor der Blüte entfernen. Abmähen reicht schon.
LG Dieter

Benutzeravatar
Katrin
Beiträge: 272
Registriert: Sonntag 20. März 2016, 06:24
Postleitzahl: 83278
Ort: Traunstein
Land: Deutschland
Telefon:
Imker seit: 25. Mär 2017
Völkerzahl ca.: 2
Bienen"rasse": Carnica
Zuchtlinie/n:
Einverständniserklärung: _
Alter: 39

Re: Springkraut

Beitrag von Katrin » Sonntag 4. September 2016, 09:26

Didi hat geschrieben:Moin Katrin,
ohne Pflege wächst Springkraut einem über die Ohren, das ist wohl wahr. Aber es ist eine Augenweide wie Hummeln, Bienen und andere Insekten in den Blüten baden.
Moin moin Didi :)

Tun sie bei Vergissmeinnicht und Wiesenalbei auch. :wink:

LG Katrin

Benutzeravatar
Heiko
Beiträge: 448
Registriert: Montag 3. Mai 2010, 21:51
Postleitzahl: 24111
Ort: Kiel
Land: Deutschland
Telefon: 0178 - 7287019
Imker seit: 1. Jun 2010
Völkerzahl ca.: maximal 18
Bienen"rasse": Mellifera/Landbienen
Zuchtlinie/n:
Wohnort: Kiel
Einverständniserklärung: _
Alter: 48

Re: Springkraut

Beitrag von Heiko » Sonntag 4. September 2016, 21:03

Ich finde nicht, dass das Springkraut das Problem ist. Es ist nur ein Symptom. Krank sind die viel zu hohen Einträge von Nährstoffen in die Umwelt, die das Wachsen solcher Starkzehrer begünstigen. Die Pflanze ist nichts, das Milieu ist alles!

Der Mensch verändert seine Umwelt und bestimmte Pflanzen und Tiere sind die Gewinner. Viele andere, die auf weniger Nährstoffe oder hohen ph-Wert spezialisiert sind, werden verlieren. Da brauch man sich keinen Illusionen hingeben.

Gruß Heiko

Benutzeravatar
Katrin
Beiträge: 272
Registriert: Sonntag 20. März 2016, 06:24
Postleitzahl: 83278
Ort: Traunstein
Land: Deutschland
Telefon:
Imker seit: 25. Mär 2017
Völkerzahl ca.: 2
Bienen"rasse": Carnica
Zuchtlinie/n:
Einverständniserklärung: _
Alter: 39

Re: Springkraut

Beitrag von Katrin » Montag 5. September 2016, 09:43

Heiko hat geschrieben:Ich finde nicht, dass das Springkraut das Problem ist. Es ist nur ein Symptom. Krank sind die viel zu hohen Einträge von Nährstoffen in die Umwelt, die das Wachsen solcher Starkzehrer begünstigen. Die Pflanze ist nichts, das Milieu ist alles!

Der Mensch verändert seine Umwelt und bestimmte Pflanzen und Tiere sind die Gewinner. Viele andere, die auf weniger Nährstoffe oder hohen ph-Wert spezialisiert sind, werden verlieren. Da brauch man sich keinen Illusionen hingeben.

Gruß Heiko
Und was sagt uns das? Das sagt uns, dass wir es falsch machen und nicht denen nachdackeln sollten, bei denen es noch schlimmer steht. :wink:


LG Katrin

Benutzeravatar
Heiko
Beiträge: 448
Registriert: Montag 3. Mai 2010, 21:51
Postleitzahl: 24111
Ort: Kiel
Land: Deutschland
Telefon: 0178 - 7287019
Imker seit: 1. Jun 2010
Völkerzahl ca.: maximal 18
Bienen"rasse": Mellifera/Landbienen
Zuchtlinie/n:
Wohnort: Kiel
Einverständniserklärung: _
Alter: 48

Re: Springkraut

Beitrag von Heiko » Montag 5. September 2016, 15:11

Blue hat geschrieben:Und was sagt uns das? Das sagt uns, dass wir es falsch machen und nicht denen nachdackeln sollten, bei denen es noch schlimmer steht.
Deine Antwort verstehe ich nicht ganz. Es geht doch nicht um "nachdackeln" sondern um die Feststellung, dass sich in der Natur die Pflanze an einem Standort durchsetzt, die am besten mit den gegebenen Umständen zurecht kommt. Alle Versuche wieder dagegen
"anzupfuschen" durch Mähaktionen etc. sind zum Scheitern verurteilt, da Aktionismus und nicht nachhaltig.

Klar gibt es die Pflanzen aus deiner Auslistung. Aber diverse gelistete teilen sich überhaupt nicht das selbe Habitat wie das Springkraut
(Efeu, Strandaster, Besenheide), sind selber ein Kulturfolger (Herbstlöwenzahn) oder gar selbst Kulturpflanze (Rotklee) der menschengemachte Konditionen nutzt oder aufgrund der Einträge von problematischen Inhaltsstoffen durch aus kritisch zu sehen ist.(Kreuzkraut!)

Das was hier in der Umgebung an Bachrändern verdrängt wird, sind Brennnesseln. Die sind Stickstoffanzeiger und zwar auch nicht ökologisch wertlos (so etwas gibt es auch nicht außer in der Sortenzüchtung von Kulturpflanzen) aber um die finde ich es jetzt nicht wirklich schade.

Gruß Heiko

Benutzeravatar
Katrin
Beiträge: 272
Registriert: Sonntag 20. März 2016, 06:24
Postleitzahl: 83278
Ort: Traunstein
Land: Deutschland
Telefon:
Imker seit: 25. Mär 2017
Völkerzahl ca.: 2
Bienen"rasse": Carnica
Zuchtlinie/n:
Einverständniserklärung: _
Alter: 39

Re: Springkraut

Beitrag von Katrin » Montag 5. September 2016, 20:22

Heiko hat geschrieben:...sondern um die Feststellung, dass sich in der Natur die Pflanze an einem Standort durchsetzt, die am besten mit den gegebenen Umständen zurecht kommt.
Auch gut, an meinem Standort bin ich, damit kommt sie nicht zurecht. :P
Heiko hat geschrieben:Alle Versuche wieder dagegen "anzupfuschen" durch Mähaktionen etc. sind zum Scheitern verurteilt, da Aktionismus und nicht nachhaltig.
Ich mähe sie nicht nieder, damit würde ich auch die anderen heimischen Arten, die an dem Platz sind niedermähen. Aktionismus wohl kaum, ich bin ausdauernd genug. :wink:
Heiko hat geschrieben:Klar gibt es die Pflanzen aus deiner Auslistung. Aber diverse gelistete teilen sich überhaupt nicht das selbe Habitat wie das Springkraut
Ging mir in erster Linie um die selbe Blütezeit, wenn nicht sogar länger und ergiebiger, nicht um das selbe Habitat. Aber da lässt sich mit Sicherheit auch was finden.
Heiko hat geschrieben:Das was hier in der Umgebung an Bachrändern verdrängt wird, sind Brennnesseln. Die sind Stickstoffanzeiger und zwar auch nicht ökologisch wertlos (so etwas gibt es auch nicht außer in der Sortenzüchtung von Kulturpflanzen) aber um die finde ich es jetzt nicht wirklich schade.
Ich schon. Sind Futterpflanzen für die Raupen der Schmetterlinge Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge. War ich als kleines Kind fasziniert davon und bin es auch Heute noch. Möchte ich nicht missen, den Raupen zuzusehn. :)

LG Katrin

Benutzeravatar
Heiko
Beiträge: 448
Registriert: Montag 3. Mai 2010, 21:51
Postleitzahl: 24111
Ort: Kiel
Land: Deutschland
Telefon: 0178 - 7287019
Imker seit: 1. Jun 2010
Völkerzahl ca.: maximal 18
Bienen"rasse": Mellifera/Landbienen
Zuchtlinie/n:
Wohnort: Kiel
Einverständniserklärung: _
Alter: 48

Re: Springkraut

Beitrag von Heiko » Montag 5. September 2016, 21:27

Dann freu du dich an deinen Raupen.

Ich freu mich an den Blüten.

Heiko

Benutzeravatar
Katrin
Beiträge: 272
Registriert: Sonntag 20. März 2016, 06:24
Postleitzahl: 83278
Ort: Traunstein
Land: Deutschland
Telefon:
Imker seit: 25. Mär 2017
Völkerzahl ca.: 2
Bienen"rasse": Carnica
Zuchtlinie/n:
Einverständniserklärung: _
Alter: 39

Re: Springkraut

Beitrag von Katrin » Montag 5. September 2016, 21:44

Heiko hat geschrieben:Dann freu du dich an deinen Raupen.

Ich freu mich an den Blüten.

Heiko
Mach ich auch, mit beidem. Nur mit andren Pflanzen. :wink:

LG Katrin

Antworten

Zurück zu „Einjährige“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast