Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Von Nosema über Faulbrut, Varroose, Sackbrut, Kalkbrut, Kleiner Beutekäfer, Großer Beutekäfer, Wachsmotten, Wespenplage, Mäuse etc.

Moderator: Johannes

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imkerforum-nordbiene
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Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 10. Januar 2018, 16:52

§ 5 Bienenseuchenverordnung:
(1) Der Besitzer oder die mit der Beaufsichtigung, Wartung und Pflege der Bienenvölker betrauten Personen haben für Bienenvölker, die an einen anderen Ort verbracht werden, unverzüglich nach dem Eintreffen der für den neuen Standort zuständigen Behörde oder einer von ihr beauftragten Stelle eine Bescheinigung des für den Herkunftsort zuständigen beamteten Tierarztes vorzulegen. Aus der Bescheinigung muss hervorgehen, dass die Bienen als frei von Amerikanischer Faulbrut befunden worden sind und der Herkunftsort der Bienen nicht in einem Faulbrut-Sperrbezirk liegt. Die Bescheinigung darf nicht vor dem 1. September des vorhergehenden Kalenderjahres ausgestellt und nicht älter als neun Monate sein.

(2) Die Bescheinigung nach Absatz 1 wird von der für den neuen Standort zuständigen Behörde oder der von ihr beauftragten Stelle einbehalten. Für Bienenvölker, die nur vorübergehend an einen anderen Ort verbracht werden, trägt sie in der Bescheinigung den Ort, den Beginn und das Ende der Wanderung sowie am Ort der Wanderung oder auf dem Bienenstand festgestellte Bienenseuchen ein. Die Bescheinigung wird dem Besitzer oder den mit der Beaufsichtigung, Wartung oder Pflege der Bienenvölker betrauten Personen wieder ausgehändigt, wenn die Bienenvölker aus dem Bezirk der zuständigen Behörde verbracht werden.

(3) Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den Absätzen 1 und 2 zulassen, wenn Belange der Seuchenbekämpfung nicht entgegenstehen.
Hallo allerseits,

es geht um das Thema "Gesundheitszeugnis", also: Faulbrutfreiheitsbescheinung laut § 5 Bienenseuchenverordnung.
Wer hat Erfahrungen damit? Im einzelnen interessieren mich folgende Fragen:
  • Wie laufen Antragstellung und Durchführung ab?
  • Wer kommt zum Bienenstand?
  • Was kostet es?
  • Wie viel Zeit vergeht zwischen Antragstellung und Zeugnis?
  • Wo gibt es Ärger, Gefahren oder gar Risiken für den Imker?
  • Völkerverkauf nur mit Gesundheitszeugnis?
  • Was spricht gegen ein Gesundheitszeugnis?
Über eigene Erfahrungen, aber auch Meinungen würde ich mich sehr freuen.

LG
Kai
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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von robirot » Mittwoch 10. Januar 2018, 18:59

In Kiel ganz einfach, Probe durch BSV beauftragten ziehen und nach Neumünster schicken. Da kommt dann der Bericht zurüch. Kosten 21.xx + Porto.
Das schickst du dann zum Vet. Amt. Und bekommst dann nach einer Woche die Bescheinigung. Kosten 10€ pro Zeugniss.
Völkerkauf kommt drauf an, im selben Kreis nur mit Untersuchungszeugniss ok, aus anderen Kreis nur mit Zeugniss.
Beide sagen das selbe aus, abgesehen von von der Amtlichen Prüfung ob aktuell ein Faulbrutsperrbezirk besteht.. Nur über die Kreisgrenze hinaus brauchst du den bestättigten Nachweis, sonst ist es eine Straftat. Also nicht drauf verzichten.
Die Gefahr ist das dies nur eine Momentaufnahme ist, oder das das Volk nicht unbedingt geprüft wurde (z.B. Stand mit zwei Völkern nicht geprüft, da die Probe so zu teuer war, aber man hat ja den Hauptstand geprüft, nur 10 von 15 Völkern geprüft oder jemand mit AFV ust gerade in die Nähe gezogen).
Grundsätzlich gibt es aber eine Grundsicherheit, gegen schwarze Schafe hilft es aber leider nue bedingt. Wenn man mit Zeugniss einwandert und etwas los ist, ist man aus der Haftung raus.

Wenn du jemanden brauchst der die Probe bei dir nehmen soll kannst du bescheid sagen.

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von Ape » Mittwoch 10. Januar 2018, 20:08

robirot hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 18:59
In Kiel ganz einfach...
Frage eines noch Unwissenden: Verhält es sich für jedes Bundesland anders oder ist das Bundesweit gleich geregelt?

LG
Steve

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 10. Januar 2018, 20:35

DAnke robirot,

und ich schließe mich der Frage an. Hinweis: ich selber wohne ja außerhalb Kiels.
LG
KAi
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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 10. Januar 2018, 20:36

robirot hat geschrieben:
Mittwoch 10. Januar 2018, 18:59
In Kiel ganz einfach, Probe durch BSV beauftragten ziehen und nach Neumünster schicken. Da kommt dann der Bericht zurüch. Kosten 21.xx + Porto......
HAllo,

muss man das selber einschicken? Und wer oder was sitzt in Neumünster?
LG
Kai
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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von Antilles » Mittwoch 10. Januar 2018, 21:47

In RLP und NRW ruft man den auch den BSV, der nimmt die Probe, füllt ein Formular aus und die Probe mit dem Formular kann man dann selbst nach Mayen ans Institut für Bienenkunde schicken. Kosten hat der Imkerverein getragen. Porto zahlt man halt selbst. Aber damit bekommt man dann eine Bescheinigung, dass man AFB frei ist. Da steht extra drauf, dass es kein Gesundheitszeugnis ist.

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von robirot » Mittwoch 10. Januar 2018, 22:32

Ja nach Neumünster schickst du die selber, manchmal macht das auch der BSV, wenn er mehrere Probe genommen hat und die gemeinsam Verschickt, damit das Porto niedriger ist.
In Neumünster sitzt das Landeslabor.

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von Silas » Mittwoch 10. Januar 2018, 22:46

Hallo Miteinander
Also hier in Niedersachsen nimmt man einen Gefrierbeutel mit drei Litern schreibt die komplette Anschrift und Adresse drauf .

Man kann maximal 12 Proben in eine Tüte packen wenn man zwei Stände hat separat,also 8 und 4 das ganze wird zum Laves Institut nach Celle geschickt .Und wenn die Proben fertig sind gehst du zu dem dazugehörigen Landkreis der bestätigt dann dass alles in Ordnung ist .
Dann kannst du landesweit in Deutschland deine Bienenvölker verkaufen wenn sie seuchen frei sind, oder wenn du wanderst machst du dementsprechend die Karte an einer Beute fest. Oder auf einen Schild so dass es sichbar ist ,das ist die Erfahrung die ich habe Preise waren glaube ich so um die 30Euro , habe ich leider jetzt nicht im Kopf,aber in Februar werden die proben bei mir gemacht, achso bei uns macht mann die Proben selber nur wenn irgendwas nicht stimmt dann kommt einer vom Verein der Seuchen beauftragte .Einen neuen Löffel nehmen für jedes Volk. Gruß Marcus

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von lutz » Donnerstag 11. Januar 2018, 09:22

Hallo Kai,
da ich wander oder einen Außenstand im Land Brandenburg habe beantrage ich hier in Berlin telefonisch einen Termin beim zuständigen Amtstierarzt der sich meist nach eigenen Wünschen absprechen lässt.Fals noch nicht vorhanden bekommst du eine Registriernummer, kostet 10 Euro. Zum Stand kommt der Amtstierarzt und nimmt die Proben. Du solltest dazu ein Einweckglas und 2 Esslöffel für je 6 Völker bereit halten. Ganz wichtig ist das die Völker nummeriert sind. Den Laborbefund und das Gesundheitszeugnis erhältst du nach 10-14 Tagen. Da ich Völker und Ableger verkaufe ist es selbst verständlich eine Kopie des Zeugnis mit zu liefern damit Jungimker bei der Anmeldung und im Verein keine Probleme bekommen. In Berlin bezahle ich 22 Euro für die Anfahrt und 30 Euro, vor 2 Jahren 15 Euro, für je 6 Völker. Im Land Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden die Kosten von der Seuchenkasse getragen.
Da es sich um eine amtliche probennahme handelt bist du auf der sicheren Seite.
Ich bin in keinem Verein und halte mir so die neugierigen BSV vom Leib.
Ich hoffe das war hilfreich.
LG Lutz

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 11. Januar 2018, 09:34

Hallo Lutz,

Dir und allen anderen vielen Dank. :P

Besteht eine Probe aus allen Bienenvölkern des Standes? Dh eine Tüte wird mit den Proben aller Völker befüllt (=gemischt)?

LG
Kai
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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von Antilles » Donnerstag 11. Januar 2018, 09:42

Bei uns waren es 6 Völker pro Becher /Glas. Da ich nur 4 habe hab ich keine Ahnung ob da dann in die Tüte noch mehrere Becher gedurft hätten.

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 11. Januar 2018, 09:45

Antilles hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 09:42
Bei uns waren es 6 Völker pro Becher /Glas. Da ich nur 4 habe hab ich keine Ahnung ob da dann in die Tüte noch mehrere Becher gedurft hätten.
Ah, danke, also wird tatsächlich ein Behälter mit den Proben von mehreren Völkern befüllt. Wusste ich nicht.
So, morgen erstmal zu IKEA und die entsprechende Anzahl Esslöffel kaufen. :lol:

LG
Kai
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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von Silas » Donnerstag 11. Januar 2018, 10:36

Hallo Kai
Ich bin ein wenig verwundert Du imkerst solange und hast nie eine Probe abgeschickt? Ja das hast du richtig verstanden bei uns im Land Niedersachsen dürfen 12 Proben von einem Stand also maximal 12 Völker in eine Tüte bei mir ist das so 6 Völker in einer Tüte und 7 Völker in einer andereTüte. Ich nehme immer alle Esslöffel die wir im Haushalt haben und lege immer ein auf den Deckel auf der Beute. Hier noch mal ein Anhang aus meinem schlauen Buch.Gruß Marcus
Bild
2018-01-11 10.26.43.jpg
Ich hoffe mann erkennt was

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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 11. Januar 2018, 11:14

Silas hat geschrieben:
Donnerstag 11. Januar 2018, 10:36
Hallo Kai
Ich bin ein wenig verwundert Du imkerst solange und hast nie eine Probe abgeschickt? ....
Nie. :lol:

Danke für die Erläuterungen. Wahrscheinlich will ich dieses Jahr erstmals eine Probe einsenden. Dies muss ja aber der BSV machen, und nicht der Imker (?) , da man ja schummeln könnte.

Bin mal gespannt, wer denn hier auftaucht. Der Amtsarzt, ein Behördenmitarbeiter, oder ein Imker aus dem örtlichen Verein? :shock:

Das ganze will ich dann natürlich auch per Video festhalten. :wink:

LG
Kai
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Re: Gesundheitszeugnis - Erfahrungen

Beitrag von robirot » Donnerstag 11. Januar 2018, 11:58

Kai, die da musst du dich selber drun Kümmern, eigentlich aber BSV oder beauftragter hier oben, gegen Obolus. Selber dürftest du auch, aber dann hast du Chancen das dir das Zeugniss verweigert wird, was immer öfter oassiert hier, da eben Schindluder getrieben wurde. Wenn jemand kommen soll musst du dich da selber drum Kümmern, die Organisation ist an die lokalen Vereine übertragen, das Vet. Amt würde es auch selber machen, dann aber einen BSV als Vertreter beauftragen (macht auch Sinn so) und das ganze dann nach Tabelle Abrechnen. Daher verweisen sie eher an die Vereine die nicht an die Tabelle (und den Papierkram) gebunden sind.

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