Hallo Kai,
ich denke, Du bist eh schon in der richtigen Spur. Ich bin zwar kein Jurist, doch soviel ich weiß, muss der Nachbar seinen Anwalt zahlen, weil er ja das Schreiben faktisch in Auftrag gegeben hat.
In Deiner Sache würde ich aber auch einen Anwalt suchen, der hier in der Thematik kompetent ist. Das kannst am ehesten bei Naturschutzverbänden eruieren oder eben bei der RA Kammer.
Vielleicht ist es auch möglich, mal mit dem Aggressor, also diesem Nachbarn zu sprechen. Vermutlich wird er wegen der Dachrinnen und dem Laube im Herbst und den Verstopfungen herumjammern, doch würde ich an Deiner Stelle in jedem Fall die Rechtssituation ausnützen, wie schon in Deinem Beitrag angesprochen.
Ich würde auch in jedem Fall meine Interessen vertreten und natürlich auch - wenn nötige - vor Gericht verteidigen, doch da muss dann ohnehin erst mal der Nachbar etwas in diese Richtung unternehmen, allenfalls Dich klagen.
Von Vorteil wär es aber auch, Unterstützung bei Naturschutzverbänden zu suchen und damit vielleicht auch in die lokalen Medien gehen. Vielleicht hast Du da vor Ort entsprechende Kontakte oder es ist eben über diese Naturschutzverbände möglich.
Ich bin aus Kärnten, züchte Carnica und meine Daten sind auch im Web beebreed abrufbar. Ich teste auch meine Königinnen und Völker und bin v. a. in die Bienenzucht eingestiegen um mit kongenialen Partnern eine varroaresistente Population aufzubauen und nicht ständig mit chemischen Mittel dagegen vorzugehen.