Hallo,
lässt sich mit den F1 bei entsprechender Betriebsweise ohne Chemie imkern?
Grüsse
Posts by stevwen
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Schnell noch vor dem Feste:
Ein Jungimker in der Nachbarschaft fing sich im Sommer einen späten Buckfastschwarm als sein erstes Volk ein der wohl carnicalandbienenlastig standbegattete. Der Schwarm entwickelte sich erst im eiskalten September so richtig und brauchte eimerweise Futtersirup. Damit war die Einfütterung auch erst sehr spät. Nun gab es Mitte Dezember bei Starkfrost und Scheedecke deutlichen Abflug, vermutlich auch Totenfall im Stock. Die Bienen im Schnee waren allerdings wohl keine Hundert. Sahen aber alle gesund aus. Vermutlich sind die letzten Sommerbienen abgegangen?
Bei meiner dunkellastigen Landbiene gab es auch bei einem Volk zur fast gleichen Zeit deutlichen Abflug bei Starkfrost und Schnee. Allerdings sicherlich mehrere hundert, alle gesund aussehend. Totenfall im Stock habe ich noch nicht nachgeschaut. Es ist auch ein (eigener) Schwarm gewesen, der länger als die anderen Völker in Aufwärtsentwicklung war und wesentlich mehr Raum brauchte. Auch hier habe ich aufgrund des kalten Septembers vorsorglich noch sehr spät Honigsirup nachgefüttert.
Allerdings hatte ich auch in den letzten Wintern immer wieder einzelne Völker, die bei Frost und Schnee erheblichen Abflug hatten. Im Frühjahr waren diese sehr geschrumpft, aber lebten.Schöne Feiertage allen …
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Hallo allesamt,
Meiner Meinung nach kann man sich eine gute Landbiene für den eigenen Standort nur selber züchten, beispielsweise nach dem hier beschriebenen Schema: http://www.yebus.de.tl/Vitalzucht-der-Honigbiene.htm
Ich favorisiere lieber eine robuste Landbiene (mit dunkler Tendenz) als eine selektierte (und mitunter auch hochgezüchtete) Dunkle Biene. Das spart mir viel Arbeit und auch die gängigen "Anti-Varroa-Maßnahmen" (Drohnenschneiden, Ameisensäure ...).
LG