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Beiträge von Michaela

  • Varroa 2014: Zusammenbrüche erster Völker

    • Michaela
    • 23. September 2014 um 21:46

    Hallo Kai

    auch wenn deiner Annahme "Homöopathie wirkt bei Varroa nicht" direkt stimmt, was leider gut möglich und wahrscheinlich ist, denn durch Homöopathie lernt die Biene kein Ausräumen, Wehren, bin ich überzeugt, dass Homöopathie wirken kann bezüglich Konstitution, Stärkung allgemein.

    Und wenn du meinen Beitrag gelesen hast, weiß du ja habe ich mit AS60 behandelt, als die Milbenzahl das notwendig machte. Was ist das Problem, wenn ich Homöopathie anwende? Ich meine jeder verantwortungsbewusste Imker prüft den Befall mit Windel und behandelt dann oder eben nicht, je nach Befall.

    Und gerade weil ich Ingenieurin bin und mich viel mit Erklärungsmodellen und auch Forschung (in anderen Bereichen, nicht in der Medizin) auseinander gesetzt habe, weiß ich das wir immer noch nicht (oder nie) alles wissen. Und ich traue mir zu meine Wege zu gehen ohne dabei den "Stand der Technik" und Sicherheit, in dem Fall das Überleben der Bienen aus dem Augen zu verlieren. Und wende erlaubte Mittel an, meines Wissens ist Homöopathie nicht verboten.

    Gruß Michaela

  • Varroa 2014: Zusammenbrüche erster Völker

    • Michaela
    • 22. September 2014 um 16:06

    ne meinen Mann eingewiesen, der sich aber "nur" das einsprühen des Fluglochs zutraut und nicht das öffenen des Deckels, geschweige den das abheben der obersten Zarge. Bin froh das er das einsprühen übernehmen kann, auch als Ingenieurin ist das mit den automatischen Anlagen ja nicht so einfach..

    danke dir ist mir gar nicht aufgefallen, das der Zusatz fehlte,
    Gruß Michaela

  • Varroa 2014: Zusammenbrüche erster Völker

    • Michaela
    • 22. September 2014 um 10:58

    hallo,

    Ole: die Homöopathische Lösung hat mir mein (Menschen)Heilpraktiker gemacht. Ich hatte ihm gefallene Milben mitgebracht, die er potenziert hat. Weiter hat er „ausgetestet“ das meine Bienen eine Dioxinbelastung haben. Das Mittel sprühe (mit einem zweckentfremdeten Deozerstäuber) ich alle vier Tage (bei gutem Wetter öffne ich die Zargen klappe sie so, dass ich in die Waabengänge sprühe. Wenn ich nicht da bin, wie die letzten zwei Wochen oder bei schlechtem Wetter besprühe ich nur das Flugloch. Zudem gebe ich ein Schluck in jede Zuckerwassermischung und habe bei allen Völkern so die „Information“ im Winterfutter.

    Interessant bei dem Anthroposophen gibt es auch so Ansätze (ich habe das Buch „Die Biene Haltung und Pflege“ von Matthias K. THUN vom Aussaattage M. Thun Verlag. Dort wird auf Seite 217 Veraschungsmethode beschrieben, wie man selber sich die Sache potenziert)
    Ja du fragst nach den Erfolgen. Ja nicht einfach zu bewerten. Zum einen habe ich noch keinen so großen Erfahrungsschatz in der Bienenhaltung, zum anderen benötigen wissenschaftlich , nachvollziehbare hinterlegt Erfolge ein anderes Vorgehen als bei mir. Kann dir also nur aus meinen Beobachtungen erzählen.
    Also ich hatte vier Wirtschaftsvölker (jetzt drei) und derzeit noch drei Ableger aus Schwärmen von ziemlich sicher den eigenen Völkern. Evt vereinige ich bei den Ablegern noch. Ich habe mich im Sommer dazu entschieden ein Wirtschaftsvolk und ein Ableger homöopathisch zu behandeln mit dem sprühen. Den Schluck ins Winterfutter bekamen alle.
    Also der besprühte Ableger sowie das Wirtschaftsvolk entwickelten sich super gut und beide machen einen guten Eindruck. Aber klar kann ich nicht sagen, ob das eh passiert wäre oder nicht. Milbenfall war bei dem Wirtschaftsvolk deutlich geringer als bei den anderen bis zur dem Zusammenbruch des anderen Volkes, deshalb hatte ich das lange gar nicht „konventionell“ behandeln wollen. Was ich nun aber doch getan habe, wie berichtet.
    Sehe also die Homöopathie in keinem Fall als gescheitert an, bin aber keine Person die nur auf Homöopathie steht und bin auch lieber nicht so risikooffen derzeit. Habe aber auch erst mitten im Sommer mit der Homoöpatie begonnen, also spät.

    Zu Elk: interessant deine Einschätzung, Beobachtung. Also Milben hatte das Volk schon, ich habe zwar nie an den Bienen selber was gesehen, aber gesehen, wie viel sie auch verkrüppelte Bienen rausbringen , Flügel geschädigt und meine das Volk war schon sehr belastet, was ich auch an den Windeln zeigte (über 40/24H). Sicher hat die AS den Todesstoß gebracht, aber ich nicht zu behandeln wäre auch der Todesstoß gewesen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, so meine Meinung. Insofern war und ist AS sicher eine die Völker belastende Behandlung aber sicher immer wieder im Betracht Nutzen/Schaden eine Behandlung die doch gut hilft, den Varroadruck deutlich zu reduzieren, wenn das Volk an sich noch Kraft genug hat die Behandlung zu schaffen. So meine derzeitige Meinung, die sich sicher ändern kann. Wie behandelst du deine Völker?
    Gruß aus der nun sehr herbstlichen Uckermark, Michaela

  • Varroa 2014: Zusammenbrüche erster Völker

    • Michaela
    • 21. September 2014 um 20:55

    Hallo zusammen,
    also ich hatte bei mir einen Völkerverlust. War ein übers Jahr starkes Volk gewesen und eins der wenigen, was nicht geschwärmt ist. Hatte leider in nachherein zu spät mit AS60 behandelt (und dann auch noch mit Nasenheider Verdunster statt mit Schwammtuch, was scheinbar so später gelesen bei starkem Befall zumindest einige als besser empfinden). Leider nicht nach meinem Bauchgefühl vor der letzten Ernte behandelt und auf die verzichtet sondern meinem Paten vertraut, der das risikofreudiger zu sein scheint.
    Als ich mit der AS Behandlung anfing hatte ich zwar den Eindruck, das Volk nicht mehr so stark, aber hatte noch gutes Brutverhalten und viele Brutwaben. Nach zwei Tagen kontrolliert und da sah alles gut aus, Milben sind gefallen, Verdunstung so wie sein sollte. Dann in Ruhe gelassen und nach der Behandlung nicht direkt reingeschaut, weil ein paar Tage weg und dann reingesehen und alle Bienen weg und leider klar auch alles Futter geräubert und leer. Trauriger Anblick, teilweise sind die jungen Bienen beim schlüpfen gestorben, der Rest gleich in den verdeckelten Waben…
    Na ja habe mich erst mal selber gegeißelt und beschuldigt und mich als Anfängerin gefühlt. Nun denke ich ich habe viel gelernt und werde die Zeichen zukünftig schneller sehen und handeln.
    Ein Imker hier aus dem Ort, der seit 60 Jahren imkert hat mir vor 14 tagen als ich ihn besuchen war erzählt, das ihm (von seinen 50-60 Völkern) dies Jahr gerade drei Völker an Varroa eingegangen sind, bzw. er sie dann aufgelöst hat die traurigen Reste und er meint das hat er noch nie erlebt. Hatte alle vorher mit AS60 behandelt. Ein anderer Imker aus der Umgebung, der sonst nur im Winter seit Jahren mit OS behandelt hat mir gesagt, dass er dies Jahr auch wieder AS machen musste wegen so viel Milben wie lange nicht mehr. Scheint also dies Jahr ein größeres Problem hier in der Region zu sein. „Schwacher“ Trost, aber hat mir emotional geholfen, das es also nicht nur an meinen Anfängerfehlern liegt, dass es auch Alt-Imker treffen kann.
    Werde die nächsten Tage noch mal prüfen, wie es bei meinen anderen Völkern aussieht. Hatte nach dem Zusammenbruch auch das eine Volk was ich bisher nur homöopathisch behandelt habe zusätzlich mit AS60 behandelt, weil dort der Milbenfall vermutlich wegen einschleppen über das verlorene Volk gestiegen war von vorher unter 5 nun auf ca 8 Milben pro Tag. Risiko war mir zu hoch hier „nur“ homöopathisch weiter zu behandeln, wobei ich grundsätzlich vorher ein gutes Gefühl hatte, das das Versuchs-Volk von meinen ursprünglich vier Wirtschaftsvölkern über den ganzen Sommer das mit dem geringsten Befall war.
    Gruß Michaela

  • Schwaches Volk räumt Brut aus

    • Michaela
    • 4. September 2014 um 18:45

    Hallo Mauee,

    ich bekenne mich dazu, dass ich noch nicht viel Ahnung habe (imkere seit 2,5 Jahren und dies Jahr das erste selbstverantwortlich). Also kann ich nicht einschätzen ob deine Braunelle eine Chance hat oder zu sehr Milbenbefallen ist. Also die Fotos sehen mir so aus, das das Volk auch ohne Milben zu klein ist zum Überwintern, ansonsten aber meine ich, dass ich dem Volk noch Chancen geben würde zu überleben.

    Aber ich würde an deiner Stelle überlegen, ob damit es und die Königin überlebt, ob du es nicht mit einem anderen Volk vereinigst. Also ich würde dann z.B das stechlustige Volk nehmen, dort die Königin rausnehmen bzw. wenn ich sie nicht finde, das Volk vor der Braunellenstand auf ein großes Brett abfegen. Vor das Flugloch der Braunelle eine Absperrgitter, damit die Königin nicht rein kann und dann sollen die anderen schön reinlaufen. Und die abgefegten Waben kannst du dann in Volk (der Braunelle) einhängen.
    wenn du die Königin von stechlustigen Volk findest, braucht du das mit dem abfegen und Absperrgitter nicht, sondern tötest diese und stellst dann beide Völker übereinenander zusammen. am besten erst nach 2-3 Std. nach dem entfernen der Königin.

    Also ich habe das selber noch nicht gemacht, aber davon gelesen und Bilder gesehen und würde das einfach bei mir in einer Situation wie deiner machen. Da ich aber echt Anfängerin bin, bin ich mal gespannt, was hier andere von euch zu diesem Vorschlag sagen.

    Und bin gespannt welchen weg du wählst und wie es weiter geht. Ich fände es nur sehr schade, wenn das Braunellevolk, wenn du nichts machst eben keine Chance hat weil eh zu klein/ schwach für den Winter

    Gruß Michaela
    .

  • Varroabehandlung und Winterfutter

    • Michaela
    • 23. August 2014 um 11:18

    hallo zusammen,
    danke zu euern Rückmeldungen und Antworten. Werde berichten, was das Volk macht bei welchem ich es in Erwägung ziehe nur homöopathisch zu behandeln.
    Zu dem das Völker, die geschwärmt haben besonders von Varroa befallen sind, kann ich deine Kai und Johannes Überlegungen gedanklich gut nachvollziehen. Aber deckt sich nicht so mit meinen Anfängerbeobachtungen. Zumindest von den drei Völker von denen ich weiß, das sie geschwärmt sind, haben sich zwei davon gut und stark entwickelt (eins davon auch weil ich als weichsellos ihnen ein Scharm wieder zugesetzt hatte Ende Mai) das andere von alleine. Bei einem (was aber mit 3 Milben/24h zumindest nicht super stark belastet ist) ist weiter zu merken, dass es nicht so stark ist. Hier entscheide dich die nächsten Wochen ob ich es mit einem Ableger vereinige.
    werde euch berichten, wie es weitergeht, das Volk was bei mir stark belastet ist meine ich war eines ohne Schwarm dieses Jahr (klar kann ich das nicht 100% sicher sagen, aber so mein Eindruck.
    heute sonnige Grüße aus der Uckermark mit gutem Flugbetrieb und es herrscht seit heute wieder sehr hoher oranger Polleneintrag, es scheint was Neues zu blühen, die letzte Zeit war der Pollen weis/gelb und wenig. besonders schön ist seit zwei Tagen zu beobachten, das sie gerade bei mir viele Jungbienen am einfliegen sind.
    Michaela

  • Varroabehandlung und Winterfutter

    • Michaela
    • 21. August 2014 um 20:58

    hallo zusammen an alle und besonders an Kai,

    Kai du hast in "Zuckermischmaschine---" letzte Woche geschrieben, das du vergangenen Samstag auflösen, einengen und evt zwei Völker, die viel Varro haben abschwefelst. Da meine Frage eher hier zu "Varroabehandlung und Winterfutter" paßt an dieser Stelle: wie war dein Wochenende bei den Bienen und speziell ab welchen Kriterien schwefelst du ab und versuchst das Volk nicht noch zu retten?

    Ich füttere zurzeit ein (rühre von Hand 3:2 Zuckerwasser an, brauch aber auch ganz andere kleinere Mengen als du) und werde dann prüfen wo AS60 Säurebehandlung (noch) mal dran ist. Zwei Völker behandle ich bisher nur Homöopathisch. Mein Heilpraktiker hat aus von mir mitgebrachten Varroas ein Präparat auf Wasserbasis gemacht. Und ausgetestet, dass die Bienen eine Dioxinbelastung haben, die wird gleich mit ausgeleitet. Da ich mit meinem Heilpraktiker bei mir selber schon beeindruckende Heilungserlebnisse habe und hatte ist es in jeden Fall den Versuch wert. Alle vier Tage sprühe ich die Lösung mit einem zweckentfremdeten Deozerstäuber in die Wabengassen; zudem bekommen sie von dem Mittel in das Zuckerwasser. Noch bin ich am überlegen, ob ich ein Volk nur damit behandle, das hängt auch davon ab, wie sich der Varroafall weiter entwickelt. Bisher 1-3 Tag pro 24h. Mal sehen, was ich dazu später berichten kann, bin selber ganz gespannt. Denn ein anderes Volk ist trotz AS60 Behandlung recht stark befallen und ich will es morgen mal aufmachen und nachsehen, wie es aussieht, bin unsicher wie es mit dem Volk weitergeht, befürchte da kann es Quereinträge in die andern Völker geben.

    Gruß Michaela

  • Fahrradtour im Naturraum Mielkendorf

    • Michaela
    • 14. August 2014 um 08:59

    Hallo Kai,

    schöne Gegend.
    Ich melde mich zu dem Jakobkreuzkraut. Da gibt es auch verschiedene Untersorten. Gerade die jetzt blüht ist wohl im Gegensatz zu der in Frühling blühenden besonders heikel für Pferde und Schafe. Meine Mitbewohnerin hat sich gerade wegen der Schafe, die wir melken und deren Milch wir trinken erkundigt und schlau gemacht. Und auf unseren Koppeln wird es manuell seit dem in Schach gehalten, ganz schön mühselig, aber seit Jahren erfolgreich, es blüht ab und an eine Pflanze, die dann ausgerissen wir, aber eben nicht flächendeckend, wie ich es auch kenne.
    Für Bienen haben ich beim Stöbern im Deutschen Bienen Journal 8/2010 zwei Artikel gefunden., einmal Pyrrolizidinalkaloide im Honig und einen Einfluss von Pyrrolizidinalkaloiden auf Honigbienen. Lauf dem beiden Artikeln gibt es in Deutschland bisher keine Grenzwerte, Pyrrolizidinalkaloide PAs sind wohl auch nicht immer gleich, gibt diverse PA-Verbindungen. Aber Tenor war schon, das Pyrrolizidinalkaloide haltige Pflanzen als Trachtpflanzen vermieden werden sollen. Grundsätzlich in anderen Ländern aber wohl mehr ein Problem als bei uns.

    Gruß Michaela

  • Varroawetter

    • Michaela
    • 11. August 2014 um 11:52

    dann dir gute Besserung und das du bald wieder fitt für deine Bienen und auch so für dich bist, gruß Michaela

  • Lob für Johannes

    • Michaela
    • 11. August 2014 um 10:51

    Hallo,

    ich schließe mich den Lob für Johannes an, danke dir

    Gut gefällt mir auch die Art, wie du deine Tips gibst, fühle mich da gesehen und auch wenn ich was falsch mache nicht runtergemacht, sondern du schreibst in einem guten Stil, was deine Erfahrungen sind. Mit dem Wissen, dass es verschiedene Wege gibt.

    Ich erinnere mich auch hier an deinen Tip Schwärme immer nur mit Mittelwand oder mindestens Anfangsstreifen einzuschlagen. Tja da ich damals keine Mittelwände hatte, habe ich mich nun mit dem Querbau rumzuschlagen und habe viel gelernt.
    Bin aber auch zumindest bei der zweiten Zarge bei dem einen Schwarm auf einem guten Weg, dort sind die Rähmchen dank Anfangsstreifen / teilweise ganze Mittelwand nun ziehbar. Um die unterste Zarge werde ich mich dieses Jahr nicht mehr kümmern, da schaue ich in Frühjahr, wie ich die nach und nach "zerpflücke" ohne ganz großen Schaden zu machen.

    gruß Michaela

  • Varroawetter

    • Michaela
    • 11. August 2014 um 10:45

    Hallo Steffen,

    danke für den Link, den ich schon kannte.
    nun aber eine Frage an die hiermit Erfahrung haben.
    Wie macht ihr das, wenn z.B.: laut dem Link für meinen Ort heute grün angezeigt ist, für die nächsten 4 Tage nur noch gelb und dann zwei Tage der blaue Pfeil für die AS 60 Langzeit Applikator.... also ich habe gerade recht frisch den Nassenheider Verdunster drin und komme in das Zeitfenster mit dem blauen Pfeil.
    Dann dort Docht wechseln auf größren? Und/ oder Behandlungsdauer verlängern?

    Teilt mir gerne eure Erfahrungen und Umgang mit, danke und Grüße Michaela

  • Volk auf anderen Platz stellen

    • Michaela
    • 1. Juli 2014 um 20:11

    Hallo zusammen,

    ich will ein Volk zu einer Freundin stellen, zum einen hätte die gerne Bienen von mir da stehen und hat auch einen tollen Garten, zum anderen will ich dieses Volk vorab (die anderen erst nach dem nächsten schleudern) behandeln, weil es deutlich über 30 Milben/24STd. hat. Alle anderen Völker von mir haben 3-5 Milbe/24h.

    Nun weiß ich, das 5 Km Entfernung die sichere Sache ist. In dem Fall sind es aber nur 3750 m Entfernung, davon 1250 m vorwiegnd Buchenwald ?
    Wie ist eure Einschätzung, meint ihr ich kann das machen oder lieber nicht? Fliegen die Bienen über so lange Strecken über den Wald?

    danke und Gruß Michaela

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 15. Mai 2014 um 18:36

    Hallo Kai, hallo Johannes,

    ja ich lerne gerade viel und sicher gibt es verschiedene Wege zum Ziel.

    Und dies Jahr scheine ich eben nicht in erster Linie über Ableger zu vermehren, sondern durch Schwärme.
    Heute habe ich Völkerkontrolle gemacht und zwei von meinen vier Völkern durchgesehen. Waren weiter voll Bienen und nur bei einem gabs Nachbeschaffungszellen. Na einer hat nun eine vierte neue Zarge, der andere hat noch Platz.

    Als ich kam, ist von dem dritten Volk ein Schwarm gerade los und hat sich gnädigerweise in nur 2 m Höhe an einen Holunderbusch gehängt.

    Nun noch ne Frage, am Anfang waren es drei Trauben, eine höchstens Kinderfaustgroß, die habe ich ignoiert (auch wenn es schade ist) zwei direkt (ca. 10 -15 cm) nebeneinander, die beiden sind in der Zeit, bis ich den Schwarmfangkasten da hatte "zusammengewachsen", es war dann nur noch eine lange Traube, die zusammen hing. Aber am Anfang waren es eben zwei getrennte. Die große Traube habe ich dann recht einfach eingefangen können, sogar ohne Leiter, da der Ast durch das Gewicht weiter runter gekommen ist.

    Nun wie schätzt ihr das ein, kann es sein das ich nun zwei Schwärme mit zwei Königinnen im Kasten habe? Denn ich meine gelesen zu haben, das jede Traube ein eigener Schwarm ist.
    Was würdet ihr machen, einfach als einen behandeln und warten was passiert? denke das mache ich mal pragmatisch so.

    ALso Kasten stand da da ne Stunde, die rumfliegenden Bienen sind rein und gerade zur Zeit ist er im dunlen und kühlen und als ich seitlich rein gesehen habe eine gro0e Traube am Deckel hängen sehen. Kasten war auch ordentlich schwer, schwerer als die andern Schwärme.
    Werde ihn heute Abend, da ich morgen früh los fahre, so wie bisher in die Beute bringen, Kai mir ist noch nicht klar laufen die in die Beute, wenn ich die auf ein Brett davor kieppe, auch wenn im Kasten noch nichts drin ist? Ist mir etwas suspekt ohne nähere Infos, dann probiere ich das gerne mal.

    Meine "älteren" Schärme sehen nach dem was ich vom Flugloch sehe, gut aus. Nach wie vielen Tagen schaut ihr rein? Gerade ist ja einfach in Ruhe lassen angesagt.

    euch gutes Gelingen bei euren Völkern, gruß aus der seit 14 Uhr sonnigen Uckermark, Michaela

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 15. Mai 2014 um 08:37

    Hallo Kai,

    danke für deine Rückmeldung. Tut gut weil ich mich derzeit ehrlich gesagt oft unsicher fühle, dazu das Wetter dann wann ich eigentlich will, nicht mitspielt.

    Das mit dem auf eine Einlaufplatte vor dem Flugloch ist ein guter Tipp fürs nächste mal. Ich habe gestern nach 24 Keller die von oben in ein Magazin bei Dämmerung (also gerade noch genug Licht für mich zu sehen) buchsiert.

    Sag mal welche Uhrzeit haltet ihr/du für sinnvoll, ideal, wann machst du so was mit dem im neuen Zuhause einquartieren?

    Nun hoffe ich dass bei mir ich heute Nachmittag die Völker durchschauen kann, nachdem gestern wieder viel Regen war, ist für Nachmittags Sonne angesagt. Denn morgen fahre ich auf eine Familienfeier und hoffe sehr das kein weiter Schwarm abgeht.

    Gruß Michaela

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 14. Mai 2014 um 09:47

    Hallo Johannes,

    wollte dir und euch andere die das lesen gerne Rückmeldung machen, dass der Scharm brav im Magazin geblieben ist und es alles (von außen) gut aussieht am Flugloch. Also danke dir, habe einiges gelernt.
    Und gestern Vormittag eine Schwarmfangkiste gekauft, die ich dann ungeplannt schneller als gedacht verwenden konnte. Gestern Nachmittag war nach dem vielen Regen Sonne und promt hatte ich dann Abends als ich von der Arbeit kam einen Schwarm fangen können. Es steht nun schön im dunkeln und kommt heute Abend in sein Magazin.
    Also bei dem Wetter (gerade wieder kurz vor Regen und unter 10 Grad) komme ich wieder nicht geplant zur Durchsicht der anderen Völker heute, hoffe auf morgen bevor ich Freitag wegfahre. ISt dieses Jahr nicht einfach mit durchsehen, wenn das Wetter genau ungeeignet ist wenn ich zeit habe.. jetzt sage ich mir, das eben Schwrmvermehrung die unsprüngliche Art der Bienen ist und bisher kam ich gut ran, auch wenn das gestern schon die große Leiter braucht. na das mit meiner zeit haben ändert sich im Juni, aber eben noch nicht jetzt.

    Danke und Gruß Michaela

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 9. Mai 2014 um 20:23

    Hallo Johannes,

    danke für die Tips und den Buchtipp, das kenne ich nicht, habe das "Einfach imkern" von G. Liebig.... und ja du hast recht bei mir steht ein Einkauf an..

    und ja danke auch für den Hinweis, das fals es nicht klappen sollte, das ich dann den Kopf nicht hängen lasse

    mein Imker"lehrer" mit dem ich leider derzeit "nur" telefonieren kann, meinte auch nur, da muss ich durch ...und dabei lernen,

    Gruß Michaela

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 9. Mai 2014 um 15:56

    Hallo Johannes,

    klar aus Fehler wird frau klug.. Scharmfangkiste ist sicher auch einfacher zu transportieren. Hier zeigt sich das ich eben auch noch Material brauche, auch noch weiter Magazine, wenn das mit den Ablegern so weiter geht...

    Habe vorhin in Regenlücke eine Wabe mit offener Brut in den Scharm reingehängt, ging erstaunlich reibungslos. Schwarm hing in vordern Magazinteil, wo etwas Platz ohne Rähmchen war. Und ist nicht aufgeflogen, dann schnell wieder Deckel drauf, heute Abend mache ich das Flugloch auf.

    Und nun hoffe ich auf morgen kein Regen, muss meine drei anderen Völker dringend durchsehen und erweitern/ Ableger bilden und den Stand wissen.

    Gruß aus der Uckermark und danke für deine Tips,

    Michaela

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 9. Mai 2014 um 09:57

    Hallo Johannes,

    Schwarm im Magazin steht draußen, aber mit Decke abgedunkelt.
    Regen hört gerade auf , aber wenn ich Brutwabe nehmen will muss ich das ja Tags.
    Keller ist leider nicht in tragnähe...

    na mal sehen, versuche mein bestes,

    danke dir Gruß Michaela

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 9. Mai 2014 um 07:57

    Hallo Johannes,

    danke für deine Antwort.

    ich habe gestern auch noch mit einem befreundeten Imker telefoniert. Der gab mir auch den Tip mit der offenen Brutzellenwabe, der mir einleuchtet. Leider regnet es gerade, das ist ja nun nicht der richtige Zeitpunkt um eine Wabe zu zuehen und umzuhängen. Hoffe aber es hört im Laufe des Vormittags zu regnen auf. Denn so wie es gerade regnet richte ich durch öffen mehr Schaden an befürchte ich. Echt schade das ich die Idee gestern Nachmittag noch nicht hatte.
    Wann würdest du/ ihr das Flugloch aufmachen (erst mal egal ob ich heute an Brut komme oder nicht) Heute Abend oder schon früher, damit sie evt. an Nachmittag die Chance haben noch was zu zu sammeln? Sind ja seit Montag los und ich habe keine Ahnung wie lange die durchhalten.

    Werde jetzt mal hören gehen, wie sich die Bienen im Magazin anhören. Gestern Abend waren sie zu hören, aber kein brausen. Kann aber da nicht genau sagen ob nicht doch etwas lauter als normal, weil ja Flugloch zu und so der "normale" Vergleich fehlt.

    Gruß Michaela
    PS: Kai gerade erst gesehen, das ich dich mit y geschrieben hatte, sorry, liegt daran, das ich einen Kay mit y kenne

  • Film: Schwarm kehrt zurück

    • Michaela
    • 8. Mai 2014 um 21:34

    Hallo Kay, hallo ihr anderen

    super Film Kay. Und danach habe ich den noch gesehen, wo du aus dem Lebensbaum den Scharm raus geholt hast. Und da gesehen, das du die Scharmkiste ne Stunde offen hattest und dann Kellerhaft.
    Das mit der Stunde warten und auch mit der Kellerhaft kenne ich bisher nicht. Letztes Jahr durch Ablegerbildung und ihnen Platz zum bauen geben hatte ich keinen Scharm und in meinem ersten Bienenjahr hatte den der von dem ich lerne abgeschüttelt und direkt in ein Magazin gekippt und das auch mit offenen Flugloch stehen lassen (erst mal an der Stelle wo der Scharm hing). Da ein Teil in den danebenstehenden zusammenfallenden Bienenwagen in eine Hinterbehandlungsbeute rein ist. Also vor zwei Jahren ging alles gut, die Königin war im Magazin und da blieben die auch.

    Nun ich hatte Montag, wo ich arbeitsmäßig leider nicht zu Hause war den Anruf, das ein Scharm los ist, der ging an die selbe Stelle und es war wohl wie vor zwei Jahren, ein Teil die alte alte Hinterbehandungsbeute (die leer mit Wildbau von irgendwann da ist) und die Masse ging am Holunder. ich kam erst gestern Abend nach Hause und habe die Traube dann eingefangen. War durch Sturzregen kleiner geworden als wie mein Mann sie morgens gesehen hatte , aber immer noch groß.
    Ich also wie vor zwei Jahren in ein Magazin. Nur eben heute Vormittag sind sie wieder raus und haben sich an die eingestürzte Decke gehängt und eine Traube gebildet.
    Nun wieder im Eimer eingesammelt, leider max. 90% weil in Balken doof hängend und nun sind sie wieder im Magazine, aber mit Flugloch zu.

    Nun eine allgemeine Frage: kann ich bei einer Traube sicher sein, das da die königin drin ist?

    Und woran merke ich nun und wann ob ich die Königin mit erwischt habe?
    Und vor allem wann mache ich das Flugloch auf? Morgen früh? Oder da füttern und tags noch Flugloch zu? oder oder , was würdet ihr machen

    Fühle mich als pure Anfängerin gerade und hoffe auf Tipps, Ideen

    Also das die Königin in der Hinterbehandungsbeute ist glaube ich erst mal nicht, einmal wegen der Unruhe am Flugloch und weil ich meine sonst wäre der Auszug aus dem Magazin (steht keinen Meter davon weg) doch dort hin erfolgt statt wieder sich in einer Traube aufzuhängen.

    Grüße aus der Uckermark,
    Michaela

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