1. Start
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  5. Mein Equipent
  6. Zu Nordbiene.de
    1. Nordbiene Hauptseite
    2. Youtube Nordbiene
    3. Paypal Spende
    4. Bienen-Wiki
    5. Instagram
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Imkerforum Nordbiene seit 1996
  2. Forum
  3. Die Dunkle Biene
  4. Literatur und Wissenschaftliches zur Dunklen Biene

Interessanter Beitrag zur ApidoLogy 2014

  • Ole86
  • 28. Januar 2015 um 20:54
  • Ole86
    Top-Profi
    Reaktionen
    9
    Punkte
    6.904
    Beiträge
    1.159
    Imker seit
    0000-00-00
    Bienenrasse
    Mellifera (Bjurholm, Norge110, Bön2, Sikas)
    Völkerzahl (circa)
    15
    • 28. Januar 2015 um 20:54
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich arbeite gerade nach und nach die Arbeiten der russischen Biologen Alexey Nikolenko und Rustem Ilyasov auf. Diese haben einen sehr netten Beitrag zu der sechsten europäischen Konferenz der ApidoLogy in Spanien (9-11 September 2014) geleistet. Ich habe diesen auf Grund der interessanten Informationen übersetzt und formatiert:

    Was meine gesamten Genomsequenzen von der Bevölkerungsgeschichte der Honigbienen erzählen?
    Alexey Nikolenko. Rustem Ilyasov, Alexander Poskryakov, Elena Saltykova
    Vom Institut der Biochemie und Genetik in Ufa, Bashkortostan

    Wir sammelten Proben auf der ganzen Welt und führten an 140 Proben der Apis Mellifera Sequenzierungen ganzer Genome durch und fanden in diesen charakteristische Variationsmuster, was zu der Identifizierung von 8.3 M-SNPs führte. Wir wendeten koaleszente Analysemethoden an und betrachteten die Geschichte der Honigbienen und die Prozesse der zugrunde liegenden Muster der Vielfalt.

    Ein wichtiges Ergebnis dieser Studie ist, dass ein wesentlicher Anteil der Variationsmuster zwischen allen kontinentalen Gruppen geteilt bzw. unterschiedlich ist. Die Werte zeigen Populationsgrößen in Größenordnungen, welche die zuvorigen Schätzungen der lokalen Variation deutlich übersteigen.

    Inländische und afrikanisierte Linien erscheinen so vielfältig wie ihre angestammte Bevölkerung, was auf eine mangelnde Domestizierung oder auf mangelhaftes Zuchtmaterial im Bezug auf den Ursprung des Stammbaumes heinweist. Im allgemeinen ist der Verlust an genetischer Variation zur Zeit eine große Gefahr für die Bienen, allerdings entdeckten wir Hinweise darauf, dass Honigbienenpopulationen Größen haben, welche sich über die evolutionäre Zeit veränderten.

    Wir zeigten, dass das Kopplungsungleichgewicht sehr schnell in Bienen zerfällt und wir fanden in dem Genom extrem hohe Rekombinationsraten, welche mit den Raten experimenteller Kreuzungen übereinstimmten bzw. im Einklang standen. Wir betrachteten die Variationsmuster in Bezug auf die Populationsgeschichte und untersuchten diese mit einer genealogischen Konkordanzmethode:

    Wir gehen davon aus, dass sich die großen kontinentalen Gruppen vor ca 200.000 Jahre auseinander entwickelten, aber das aktuelle Unterarten mit ähnlicher Herkunft viel jünger sind. Gegenwärtige Unterarten etablierten sich anscheinend erst vor 20.000-30.000 Jahren.

    Beste Grüße, Ole!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Zum Thema:

Live Webcam Bienenkorb:

"

Alle Filme Heideimkerei Georg Klindworth

Spende

Forum kostenlos unterstützen: auf Amazon gehen und einkaufen:

amazon.de


Alternativ kann man auch spenden:

Paypal Spende

Unsere heimische Dunkle Biene: www.nordbiene.de - das Original

Ein Klick für die Dunkle Biene

Twitch Live Webcam Korbbienen
  1. Nutzungsbedingungen
  2. Datenschutzerklärung
  3. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.2