Hallo Bienfreunde,
Äußerungen des Leiters des Länderinstitutes, Herr Bienefeld, über die Imkerei sind mir Anlass,
meine Eindrücke davon anhand zweier aktueller Beispiele mitzuteilen:
• In der Märkischen Oderzeitung vom 29.03.2010 1) lauteten seine Angaben über die Höhe der
Völkerverluste und ihre Ursachen 20% bzw. Varroose/Nosemose.
...Fachmann Bienefeld stufte den Verlust aber nicht als dramatisch ein.
Er befürchte auch keine höheren Honigpreise...
Was gehen Herrn Bienenfeld die Honigpreise der Imker an?
• In der Märkischen Allgemeinen vom 28.04.2010 2) lauteten seine Angaben über die Höhe der
Völkerverluste und ihre Ursachen 15% bzw. Varroose/Viruserkrankungen.
Anhand dieser einfachen Gegenüberstellung und der inhaltlichen Widersprüche drängt sie die
Wahrnehmung einer gewissen Beliebigkeit in den Äußerungen des Institutsleiters auf.
Sind die Imker zu blöd oder lässt man sie ganz bewusst so rumstehen? (vgl. auch Artikel in der MAZ vom 28.04.2010)
Nunmehr liegt die aktuelle Auswertung der Fragebogenaktion des Fachzentrums für Bienen und Imkerei
in Mayen 3) vor. Danach betragen die Völkerverluste in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen und
Sachsen-Anhalt in Prozentangaben: 22,4; 25,6; 22,8; 19,3 und 23,5.
Die Wahrnehmung des Länderinstitut Hohen Neuendorf aus diesem seinen Auftreten in der Öffentlichkeit
hinterlässt bei mir einen merkwürdigen Beigeschmack.
Schließlich wurde 1995 in der Satzung des Länderinstitutes der Satz, in dem es um die Aufgabe ging,
die Imker zu beraten, gestrichen. Das ist mir un/verständlich.
1) http://www.moz.de/index.php/Moz/…nburg/id/320294
2) http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11…reifen-den.html
3) http://www.deutscherimkerbund.de/phpwcms_ftp/Otten.pdf
Gruß
Manne