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Wachsgewinnung

  • Horst
  • 25. Oktober 2010 um 19:08
  • Horst
    Gast
    • 25. Oktober 2010 um 19:08
    • #1

    Hatte gestern 10 Dadant Honigraum Waben (halbhoch) eingeschmolzen, helle Waben unbebrütet selbstverständlich und ungedrahtet. Einige hatten mir zu viel Pollen andere zu viel harte Rapshonig Reste in den Zellen.
    Eingeschmolzen wurden diese in einem Reiskochstopf mit Wasser zwei Finger hoch.
    Nach dem Erkalten heute habe ich einmal den Wachs gewogen, 800 Gramm hatte der Block; 500 Gramm wiegen 10 halbhohe Mittelwände, Gewinn 300 Gramm ohne große Anstrengungen, Ausgaben etc.
    Ich muss dazu sagen, ich imkere mit der 12er modf. Dadant-Kiste, meine Honigräume fassen 10 Waben, werden leicht überbaut. Gedrahtet wird nicht, gebrochen ist bisher noch keine.
    Bekanntlich sind Dadant-Beuten ohne Fals, ein verrutschen gibt es nicht beim Wandern. Die Beute ist sehr leicht herzustellen. Empfehle ich jedem Neuimker.
    Ich rechne für ein Wirtschaftsvolk 4-5 Honigräume und 1 Brutraum. Honigraumwaben sind nicht bebrütet und werden mehrer Jahre benutzt, 30% etwa ist Naturbau (Drohnenbau) und werden jeden Herbst ausgeschnitten bis auf einen Rest am Oberträger.
    Alte Brutraumwaben schmelze ich alle im Sonnenwachsschmelzer ein.
    (DNM-Imker benutzen ehemalige unbebrütete Honigraumwaben später als Brutwaben und haben somit nur Altwaben)

  • Hobbyimker
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    0000-00-00
    • 25. Oktober 2010 um 19:28
    • #2

    Hallo Horst
    Das stimmt aber nur teilweise und ist bestimmt keine reale Einschätzung
    (DNM-Imker benutzen ehemalige unbebrütete Honigraumwaben später als Brutwaben und haben somit nur Altwaben)Dies muss aber nicht immer zutreffend sein.da gibts aber mit Sicherheit nee Menge Bienenbetreuer die dies nicht so händeln.
    imkerliche Grüße

    ABER DIE NATUR VERSTEHT GAR KEINEN SPASS, SIE IST IMMER WAHR, IMMER ERNST, IMMER STRENGE; SIE HAT IMMER RECHT UND DIE FEHLER UND IRRTÜMER SIND IMMER DES MENSCHEN. J. W. V. GOETHE
    Wir sind alle nur Gast auf dieser schönen Erde

  • Horst
    Gast
    • 25. Oktober 2010 um 20:06
    • #3

    Der eine oder andere mag da anders arbeiten geb ich zu, ich höre nur oft "und dann wird auf dem Brutraum eine neu gebaute Honigraum-Zarge aufgesetzt und der alte Brutraum unten wird entfernt". Ist eine gute Methode um Altwaben zu entfernen, bei Dadant mit einem Brutraum schwieriger und so mach ich die totale Bauerneuerung.
    Übrigens, ich habe schon DNM-Völker gesehen die überall alte Waben hatten.
    Wie machst du das?

  • Hobbyimker
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    • 25. Oktober 2010 um 20:58
    • #4

    Hallo
    Wie machst du das?
    Ich versuche es so hin zu bekommen das die Brutraumwaben auch selbst im Brutraum entstehen.Sicherlich kann man dies nicht immer zu 100 % händeln aber der Grundgedanke den ich dabei verfolge ist das man nachvollziehen kann das der Neigungswinkel der Zellen beim Wabenbau sich teilweise im Brut- und Honigwaben häufig unterscheidet und meistens in den Brutzellen etwas geringer ist.Zumal ich noch mit kleinen Zellenbau versuche meine Beobachtungserfahrungen zu machen und bei den meisten meiner Völker auch versuche meine Betriebsweise mit 2 Kleinzellen Mittelwandwaben im Brutnest zu betreiben allerdings spielen da die Bienen nicht immer mit.Aber sicherlich ist es auch so das ich Honigraumwaben auch im geringer Anzahl im Brutraum teilweise im Randbereich nutze.
    imkerliche Grüße

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  • Horst
    Gast
    • 25. Oktober 2010 um 23:43
    • #5

    Es gibt ja eine Menge Betriebsweisen nicht nur bei DNM-Imkern, gute und weniger gute und das auch bei Dadant-Imker.
    Deine Methode ist höchst interessant mit der kleinen Zelle im Zentrum, ähnliches habe ich auch schon versucht aber wieder aufgegeben wegen der Mehrarbeit und dem geringen Erfolg. Völker auf Naturbau hatte ich auch schon und werde im nächsten Jahr wieder einige Versuche machen; gefällt nicht nur den Bienen gut, mir auch und Wachs erntet man fast umsonst.

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