und was TBE etc. angeht, halte ich das nach Austausch mit großen Bioimkerein für untragbar, diese materialschlacht und das extreme bearbeiten der Völker halte ich für Wahnsinn. Für mich keine Option…
Beiträge von Natural
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Mit Verlaub, aber das glaube ich nicht.
Mahlzeit,
dann glaube halt was anderes, mir muss es egal sein. Ich verstehe nur nicht, wieso du meinst, dass ich hier Unwahrheiten erzähle. Wozu?!
Um die vorhergehende Frage zu beantworten: ich habe bisher noch keine Oxalsäure sublimiert, kann also nicht aus eigener Erfahrung berichten über diese Behandlung. Dafür gibt es zwei Gründe:
1. Es ist bisher illegal, ich bin bio-zertifiziert und möchte mir hierbei keine rechtswidrigen Dinge nachsagen lassen.2. Ich imkere im Nebenerwerb, bei 36 Völkern muss es betriebswirtschaftlich Sinn machen. Wenn ich alleine den Zeitfaktor sehe, den eine Blockbehandlung Oxalsäure sublimieren erfordert im Vergleich zu AS und Oxalsäure träufeln, dann kommt das bei hohen Völkerzahlen alleine schon deshalb auf keinen grünen Zweig. Und nein, ich finde aufgrund meiner bisherigen Ergebnisse nicht, dass ich den Bienen damit gerechter werden würde. Behandeln ist immer Saudoof, egal welche Behandlung. Den Bienen wäre keine Behandlung sicher am liebsten. Ich schrieb ja selbst, dass ich den wunden Punkt bei den Königinnenverlusten nach AS sehe. Da betreibe ich auch keine Augenwischerei. Das ist Mist. Jeden tut es weh, wenn man Arbeit in ein Volk steckt und so etwas diese Arbeit zunichte macht. Vor allem trifft es oft die schönsten Völker. Das schmerzt.
Ich stehe mit Berufsimkerkollegen im regen Austausch, die Oxalsäure seit mehreren Jahren sublimieren. Die halten es auf keinen Fall für den heiligen Gral. Dort sind z.B. letzten Winter deutliche Verluste aufgetreten, zum Teil bei den Jungvölkern. Ich hatte dagegen wiederholt null Verluste!! Es gibt also auch bei der „neuen“ Behandlungsmethode Tücken.
Auch wenn einige es nicht so hören mögen, halte ich die AS und Oxalsäurebehandlung mit Träufeln für weiterhin äußerst brauchbar und in einer Imkerei jenseits vom Hobby für unersetzlich. Alles andere ist zeitlich bisher Unsinn. Das müsste sich noch deutlich zum besseren ändern. Dann werde auch ich es probieren, wenn der deutsche Staat die rechtlichen Rahmenbedingungen ändert.
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Mahlzeit,
also wir fahren bei unseren 36 Völkern jedes Jahr optimal mit zweimal AS und einmal OS träufeln, seit Jahren null Verluste. Einzig bei der bedampfung diesen Sommer bei heißen Temperaturen waren bei einem Stand in Vollsonne leider vier Königinnenausfälle zu verzeichnen. Das ist aber schon der einzige dämliche Punkt. Von den Milbenzahlen her kann ich unsere Vorgehensweise nur empfehlen, gerade bei hohen Völkerzahlen. -
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Mahlzeit,
das Abkehren hat noch den Vorteil, dass eventuell vorhandene Drohnenmütterchen im Gras enden. Damit ist die Chance höher, dass die eingehängte Weisel angenommen wird, sobald die Flugbienen in die nun leere Beute zurückkehren. Das beschriebene Vorgehen funktioniert bei mir meist recht gut.Brut erst nach so vielen Wochen scheint dieses Jahr keine Seltenheit, irgendwas hat es mit dem Wetter zu tun. Es könnte womöglich doch noch eine ordentliche Königin dabei sein…
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und natürlich sofort nach Annahme der Königin mit oxalsäure oder Milchsäure behandeln!
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Mahlzeit, fix noch eine Königin besorgen, alle Bienen abkehren, die leere Beute wieder an Ort und stelle mitsamt den Waben, Königin einhängen im Ausfresskäfig, alles zumachen und in einer Woche nachschauen. Im schlimmsten Fall hat es nicht funktioniert, dann kann man immer noch abkehren.
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Mahlzeit,
AS ist wie ne Chemotherapie, es gehen nicht nur die Milben kaputt sondern auch sämtliche geschwächte und schon kranke Bienen, natürlich auch viel Brut. Die Völker berappeln sich danach aber sehr schnell und kompensieren viel mit verstärktem Brutumfang.So wenig schön es ist, es ist zielführend und führt zu einer gewissen Gesundung des Biens. Einige Kollegen hatten letztes Jahr enorme Verluste, die hatten nur Thymol, OS etc. benutzt. Ich hatte kein einziges totes Volk. Die AS ist nach wie vor das Mittel der Wahl… vor allem wenn man sich die Mengen an Milben anschaut, die aktuell fallen.
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Moin,
ich hab bisher noch nie den mittleren Docht benutzt, nur mal zwei Tage zum Test. Die Menge ist im Sommer wie Herbst immer mehr als genug mit dem kleinen Docht, sieht man ja anhand der Kontrolle nach zwei Tagen. Eventuell kommen eure immer wieder auftretenden Verluste von dem zu großen Docht? 😉 -
Mahlzeit,
ruhig bleiben und abwarten. Einige meiner mehrere Dutzend Ableger stehen schon vier Wochen und erst jetzt sieht man erste Stifte. Es dauert halt manchmal etwas. Mit geübten Auge würdest du eventuell schon eine Weisel zwischen den Bienen finden, aber da du Anfänger bist, lässt du den Ableger am besten einfach noch zwei Wochen in Ruhe. Kaffee machen, Pfingsten genießen und an den Erfolg glauben. 😉 -
Man könnte auch anhand von Beobachtungen entscheiden, ob füttern Not tut oder nicht. Entweder man kennt die Trachten und weiß, wie viel gerade reinkommt oder man bemerkt am langsamen Ausbau der Waben, dass da ein bisschen Futter helfen könnte. So lernt man nebenbei noch, seine Sinne bei den Bienen zu schärfen. 😉 und wer sich unsicher ist, macht mit einer Fütterung natürlich nichts verkehrt.
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Moin,
Kai, zieh doch lieber um nach Sachsen. Hier gibt es die Hälfte deiner Probleme nicht. 😜 Paradies für Bienen bzw. Imker… -
Moin,
Bei uns auch ein Volk schon in Schwarmstimmung mit Larven im Futtersaft in den Weiselzellen. Es geht langsam los… Raps blüht aber noch nicht voll.
VG -
Moin,
bin da absolut bei Bienen Ede, ich verwende den Nassenheider seit Jahren ohne große Probleme. Natürlich immer mit kleinen Docht und nachkontrolle. Keine Königin weggekommen bis jetzt und selbst bei brutschäden überwiegt der positive Effekt der Behandlung. Was zählt ist das überleben des Volkes über den Winter. Ich habe mal 5 Jahre in den USA geimkert und kann euch nur sagen, dass wir glücklich sein dürfen über den nassenheider verdunster. Sowas gab es dort nicht und alles existierende war eine Katastrophe im Vergleich. Also bleibt doch mal entspannt und verteufelt nicht gleich alles. Immer diese Hysterie… -
Moin Moin,
ach du Sch***** na ich drück dir die Daumen, dass du mit einem blauen Auge davonkommst!! -
Moin,
habe heute meine letzte Ernte für dieses Jahr rein, insgesamt ein wesentlich besseres Jahr als 2019 und 2020 mit ca. 35-40kg Honig pro Volk bei meiner Standimkerei. In den Vorjahren waren gerade mal 20kg im Schnitt. -
Moin, bei uns blüht aktuell die winterlinde und es summt, als wenn hunderte Schwärme in den Bäumen hocken. Bald blüht die Silberlinde und dann kommt zum krönenden Abschluss noch Bauers Sonnenblumenfeld nen halben Kilometer ums Eck. Hier läuft es also noch rund, Bienen sehr entspannt. Gestern 18 Völker ohne Schleier kontrolliert und kein einziger Stich. Herrlich…
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Moin Kai,
Sag mal, ich erinnere mich dunkel, dass du diesen Schwarm im Mai mit 9kg Futter gefüttert hast. Meinst du immer noch, dass das zielführend war? Damit hast du die enorme Entwicklung doch gerade erst befeuert, ganz so wie es die Heidjer immer getan haben. Das hat meiner Meinung nach mit Genetik wenig zu tun. Das würde ich mit meiner Landrasse genauso hinbekommen. Wenn du bei dem Schwarm nicht mehr auf Honig aus warst, wäre eine wöchentlich Fütterung von stetigen 1kg Gaben möglicherweise zielführender gewesen, um schönen wabenbau und ein starkes Volk zum einwintern zu bekommen?
Beste Grüße,Tony
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Moin Chris,
mach es so wie ich: stelle eine leere Beute mit Rähmchen mit frischen Mittelwänden unten daneben. Bei mir war der Schwarm über Nacht unten an der Beute bzw. in die Beute eingezogen. Ist zwar nicht 100% sicher, aber besser als gar keine Chance, dass du sie fängst.