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  3. alfhednar

Posts by alfhednar

  • Honigbienen in Naturschutzgebieten - Nahrungskonkurrenz Wildbienen - drohen Verbote?

    • alfhednar
    • September 16, 2025 at 10:24 AM

    Moin, auch mal wieder ein Beitrag von mir.

    Ich habe ja im April 2025 zwei Anträge zur Aufstellung von Bienenbeuten in NSG, einmal in Brandenburg und einmal in Berlin, gestellt.

    Scheinbar bin ich da in einen Glaubenskrieg geraten.

    Zwischenstand:

    Brandenburg -> keinerlei Reaktion, auch nicht nach Fristsetzung, nicht nach Androhung einer Untätigkeitsklage und auch noch nicht mal nach einer Dienstaufsichtsbeschwerde. Ich bereite jetzt eine Untätigkeitsklage vor.

    Berlin -> Wegducken die Zweite. Monatelang war die Frage nach der Zuständigkeit, dann kam die Mitteilung, nicht zuständig zu sein und dass die "oberste Behörde" es "kritisch" sehen würde. Ich habe kein Aktenzeichen bekommen, nur eine allgemeine Infopostmailadresse, die ebenfalls falsch war. Ich habe mich gerade durch die halbe Berliner Verwaltung telefoniert. Am Ende bin ich bei einem sehr netten Mitarbeiter (und ebenfalls Imker ;) gelandet. Kurzfassung: ja Glaubenskrieg, man will keine Honigbienen, aber es gibt wohl keine Rechtsgrundlage für ein Verbot, zumal es gerade in Berlin auch sinnlos ist. Jedes NSG liegt dort im Flugradius der Bienen aus den Wohngebieten, wo Bienen wiederum ortsüblich und erlaubt sind.

    Ich zieh das durch.

    P.S.:

    Als rechtliche Begründung muss § 40 BNatSchG herhalten.

    Die Norm verlangt allerdings das Tatbestandsmerkmal des "Ausbringens". Wird eine Tierart nicht "ausgebracht", braucht man keine Genehmigung, also wenn man z.B. mit seinem Hund im NSG Gassi geht.

    Was ist "Ausbringen"? Ausbringung setzt eine bewusste Entlassung in die freie Natur und ein anschließendes sich selbst überlassen voraus.

    Honigbienen werden nicht ausgebracht im Sinne der Norm, denn sie kehren in die aufgestellten Beuten zurück, siedeln also nicht frei in der Natur und sie werden vom Imker nicht sich selbst überlassen.

    Auch das Baurecht ist nicht einschlägig, weil die Beuten keine baulichen Anlagen sind, denn sie sind mobil und nicht dauerhaft mit dem Boden verbunden. Ein Holzkasten ist auch kein Fahrzeug, das in ein NSG nicht einfahren dürfte. Das würde nur Bienenwagen betreffen.

    Wenn ich das durch habe ist das bestimmt ein schönes Thema für eine Video, oder?

  • CBPV Video von Matulat

    • alfhednar
    • June 23, 2025 at 1:59 PM

    die Bilder sahen ja schlimm aus,

    was sagt denn das Forum dazu?

    Habt ihr das Video gesehen?

  • "HomeHive" Marketingquatsch oder Bienenversteher?

    • alfhednar
    • May 20, 2025 at 8:41 AM

    sorry, habe den Link vergessen:

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  • Geplante Betriebsweise im Bienenkorb

    • alfhednar
    • May 19, 2025 at 11:14 AM

    Über die Betriebsweise des Lüneburger Stülpers wurde sehr genau in "Imkerlicher Fachkunde", dem Standardwerk in der DDR von 1976 ausgeführt (als Zitat urheberrechtlich gestattet):

    "Heute findet man nur noch wenige Lagden mit Korbvölkern in der Lüneburger Heide und wenige Imker, die

    nach der altüberlieferten Betriebsweise ihre Völker pflegen. Die Lüneburger Heide selbst ist ja auch nur noch etwa ein Drittel so groß wie vor der Jahrhundertwende, und da der Heidekrautbestand nicht mehr wie ehedem durch Heidschnuckenherden regelmäßig beweidet wird und sich daraufhin kräftig erneuert, ist auch der Nektar

    ertrag geringer geworden.

    In der Heide selbst gibt es keine Frühtracht. Sie muß erwandert werden. Wandergebiete sind die Elb- und Wesermarschen. Gewandert wird mit den „Leibimmen", den überwinterten starken Völkern, meist mit Nachschwarmweiseln. Gleich nach dem ersten Reinigungsflug bekommt jedes Volk einen faustgroßen Kloß vom „Stampf honig". Dieser Heidehonig mit viel Pollen reizt sehr stark zum Bruteinschlag. So gereizt, entwickeln sich die Völker in den relativ kleinen Strohkörben, den „Lüneburger Stülpern", sehr schnell.

    Auf die Wanderung in die Obsttracht und dann in den Raps nimmt der Heidjerdreimal soviel leere Körbe mit als Völker. Er rechnet mit einem Vor schwärm und zwei Nachschwärmen je Volk. Einige Tonnen voll Staonpfhonig werden mitgenommen, um als Reizfutter zu dienen, wenn das Wetter während der Obst- oder der Rapstracht nicht günstig ist. Der Brutgang darf keinesfalls unterbrochen werden.

    Jeden Abend werden die Völker abgehorcht. Der Korbimker erkennt am veränderten Summton, ob am nächsten schönen Tage ein Vorschwarm fallen und am Tüten der Jungweisel, ob es einen Nachschwarm geben wird. Kurz vor dem Schwärmen setzt er den Schwarmfangbeutel vor das Flugloch. Das tut er vor allem dann, wenn er im Raps steht, da hier meist keine Ansetzgelegenheit für den Schwärm in der Nahe ist.

    Aller Honig aus Obst und Raps bleibt den Völkern, die nach der Tracht wieder nach Hause geholt werden. Die nächste Tracht, die meist vom Heimatstand aus erreicht wird, ist der Buchweizen, das Heidekorn. Das gibt den nötigen Aufschwung, die nötigen Bratmengen für die Haupttracht, die Heide.

    In Gegenden mit Sand- und Moorheide, die hintereinander blühen, wird meist eine Ernte erzielt, denn selten verregnen beide Trachten. War das Wetter zur Trachtzeit aber günstig, so muß der Imker beim „Herumnehmen" der Körbe sehr gut festhalten, weil viele bis zu 45 kg wiegen. Ein völliges Versagen der Heide ist selten, denn es genügen oft schon ein paar Stunden mit günstigem Wetter, um den Korb zu füllen. Bei

    der langen Blühdauer der Heide ist damit wohl immer zu rechnen. Wenn die Heide honigt, dann honigt sie sehr stark, und die schlagkräftigen Völker mit jungen Weiseln,die ja auf diese Tracht hin behandelt sind, bringen eine reiche Ernte ein.

    Nach der Tracht werden Überwinterungsvölker, die „Leibimmen", ausgewählt.

    Es sind die stärksten und am besten versorgten Völker, ein Viertel des Bestandes. Alle anderen Völker werden abgetrommelt - früher wurden sie abgeschwefelt —, um Honig und Wachs ernten zu können.

    Zum Abtrommeln stellt man den Korb umgekehrt in eine Zarge. Man kann das tun, ohne Sorge, daß der honigschwere Wabenbau zusammenbricht, denn die Körbe sind „gespeilt". -Bevor ein Korb besetzt wird, werden in einer bestimmten, sehr klug erdachten Art Speile (dünne Holzstäbe) durch die Strohwände gesteckt. Die Bienen bauen sie später mit ein, und der ganze Bau wird dadurch so gefestigt, daß die Körbevauch die Wanderung, auf dem Kopf stehend, ohne Gefahr für die Völker überstehen. -

    Nun setzt man einen leeren Korb darauf, bindet ein Handtuch um die Verbindungsstelle und verstopft das Plugloch, das beim Lüneburger Stülper im oberen Drittelvliegt, mit Moos.

    Mit fingerdicken Stäben trommelt man rund um den unteren, den besetzten Korb von unten nach oben. Nach 5 Minuten macht man eine kleine Pause. Nachdem man noch ungefähr 10 Minuten getrommelt hat, haben sich die Bienen als Trommelschwarm in den leeren, oberen Korb gezogen. Das Einschlagen des Schwarms in den Transportkasten, die Ernte von Honig und Wachs sowie das Ausschneiden der Honig-Pollenwaben ist nun leicht.

    Natürlich kann die Ernte auf diese Art erst vorgenommen werden, wenn die Völker brutleer sind. Honig-Pollenwaben werden in Futtertonnen fest eingestampft und ergeben den als Reizfutter geschätzten Stampfhonig, die Trommelschwärme werden als „nackte Heide Völker" verkauft. Die Leibimmen behalten allen Honig (Heidehonig 1), auf dem sie gut überwintern. Es ist eine sehr gesunde Betriebsweise, diese

    Schwarmimkerei. Der Wachsbau wird jedes Jahr erneuert - bei den Leibimmen jedes zweite Jahr -, und keine Weisel wird älter als zwei Jahre. Solche Völker, auf diese Art gepflegt, sind vital und leistungsfähig. Tür den Fall, daß eine Nachschwarmweisel nicht „klug", d. h. nicht begattet wird oder verlorengeht, treibt der Heidjer eine einfache Art von Weiselerneuerung. In Röhrchen aus Holunderholz, mit schmalen Schlitzen an der Seite,

    läßt er Schwarm-weiselzellen schlüpfen. Diese „Weiserhäuschen" gibt er dem Schwärm, aus dem die Zellen stammen, zur Pflege und Erhaltung. Manchmal gibt er solche Weisel auch in ganz kleine Körbchen mit einem Schwarmteil, aus denen heraus sie dann begattet werden. Dann hat er Weisel, die er im Falle des Bedarfs weisellosen Standvölkern zusetzen kann."

  • "HomeHive" Marketingquatsch oder Bienenversteher?

    • alfhednar
    • May 19, 2025 at 11:02 AM

    Habe etwas seltsames gesehen im Kanal "BieVital".

    Die HomeHive (neben sehr viel Marketinggedöns)

    Ich sehe da gar keinen Sinn. Was soll die V-Form???

  • Projekt Normbeute; Start 2015

    • alfhednar
    • May 18, 2025 at 7:46 AM

    mit einem Schubladenauszug sollte es möglich sein, alle Rähmchen gleichzeitig, also in "Zargenstärke", nach hinten zu befördern und dort dann von oben durchzublättern, zumindest im Brutraum und zum größten Teil. Der müsste noch einen Besen"verschluss" bekommen, damit die Bienen die Zugmechanik nicht verkleben. Das wird wahrscheinlich so ein Winterprojekt von mir werden.

  • Weiselloses Muttervolk retten

    • alfhednar
    • May 16, 2025 at 9:43 PM

    Ja, die Kinder und ich freuen sich über den Honig und kauen die Waben. Ein wunderbares Erlebnis:-)

    Habe die Waben mit den Oberträgern der Warre in ungedratete DN-Rähmchen geschraubt und in eine Normbeute gehängt. Dazu noch eine Honigwabe und eine Brutwabe mit teilweise unverdeckelter Brut aus einem anderen Volk. Habe ja nix zu verlieren. Bekomme nächste Woche noch zwei Ableger, dann habe ich drei, vielleicht 4 wenn das Warrevolk es noch schafft.

    Mit Warre mache ich erst weiter, wenn ich selbst genug Ableger bilden kann.

  • Weiselloses Muttervolk retten

    • alfhednar
    • May 16, 2025 at 7:59 PM

    Habe gerade die Warre ausgeräumt. Brutraumzarge lauter leere Waben, am Rand ein bissl Honig und Pollen.

    Die Zarge darüber voller Honig.

  • Weiselloses Muttervolk retten

    • alfhednar
    • May 16, 2025 at 12:30 PM

    Das Muttervolk in meiner am 18.04. abgeschwärmten Warre scheint weisellos zu sein. Sehr träge Bienen, kaum Pollen auf dem Bodenschieber, keine Wachsreste, kein Bautrieb trotz Reizfütterung.

    Was wäre die beste Rettungsmaßnahme? Königin zusetzen, aufteilen und zwei weitere Ableger damit verstärken oder eine Brutwabe reinhängen?

  • Projekt Normbeute; Start 2015

    • alfhednar
    • May 16, 2025 at 12:22 PM

    Herzlichen Glückwunsch zu der schönen Beute in dem seltenen Maß.

    Habe mir den ganzen Thread mal durchgelesen. Ich hoffe,der Johannes postet noch mehr von seinen Erfahrungen. Insbesondere die Varroaerkennung würde mich interessieren.

  • LAVES Infobrief Bieneninstitut Celle Dadant angepasster Brutraum Schieden

    • alfhednar
    • May 12, 2025 at 7:21 PM

    Ich sage ja nicht, dass sich der Eigentümer ändert. Nur seine aus dem Eigentum folgenden Rechte sind stark eingeschränkt, wie du schon geschrieben hast. Und die Gemeinde hat bei Verkauf ein Vorkaufsrecht. Bin ja selber Eigentümer, ich kenne das. Dafür ist man von der Grundsteuer befreit.

    Der B.U.N.D. hat hier nach der Wende riesige Flächen für fast lau erworben. Wenn es der nicht ist und der NABU nicht und nicht die Gemeinde, dann der örtliche Schäfer. Aber die Freundin von mir zahlt ihre Pacht an den NABU.

    Werden wir sehen. Ich berichte.

  • LAVES Infobrief Bieneninstitut Celle Dadant angepasster Brutraum Schieden

    • alfhednar
    • May 12, 2025 at 3:38 PM

    Art. 14 Grundgesetz

    Absatz 2:

    "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

    :)

  • LAVES Infobrief Bieneninstitut Celle Dadant angepasster Brutraum Schieden

    • alfhednar
    • May 12, 2025 at 2:09 PM

    In der jeweiligen NSG-Widmung sind Bienen nicht erwähnt. Was nicht verboten ist, ist im Rahmen des BNatSchG erlaubt.

    Nach dem BNatSchG ist Landwirtschaft teil des Naturschutzes.

    § 5 Abs.1 und Abs. 2 Nr.4:

    "(1) Bei Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist die besondere Bedeutung einer natur- und landschaftsverträglichen Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft für die Erhaltung der Kultur- und Erholungslandschaft zu berücksichtigen."

    "(2)...

    4. die Tierhaltung hat in einem ausgewogenen Verhältnis zum Pflanzenbau zu stehen und schädliche Umweltauswirkungen sind zu vermeiden;"

    Der Eigentümer ist dabei eigentlich unwichtig. Das ist wie beim Strassengesetz: die öffentliche Widmung ersetzt das Privatinteresse. Bei Maht, also wenn du etwas vom Land trennst, musst du dem Eigentümer natürlich eine übliche Pacht zahlen. Aber bei Bienen ... ? Was kostet so ein Stellplatz üblicherweise?

    Trotzdem ist man natürlich nett und freundlich und fragt. Eigentümer ist zum einen der NABU und die wollten kein Standgeld. Eine Freundin hat dort eine Pferdekoppel. Das wurde auch genehmigt und da bekommt der NABU ich glaube 200 EUR im Monat. Die Entscheidung trifft in Brandenburg die Untere Naturschutzbehörde und das andere Grundstück gehört mir und gestellt habe ich den Antrag bei der Umwelt-und Naturschutzbehörde in Berlin. In Berlin habe ich noch den Antrag gestellt, das einzuzäunen. Das Grundstück ist sowieso schon von 3 Seiten eingezäunt. Einzäunung ist zwar grundsätzlich verboten, § 59 BNatSchG (zum Glück!). Dafür haftet der Eigentümer auch nicht für den Zustand des Grundstückes, § 60 BNatSchG (zum Glück!). Nach welcher Vorschrift die "Einfriedung" ausnahmsweise möglich ist, weiss ich nicht, aber es gibt diese Vorschrift. Denn das Nachbargrundstück ist eingezäunt zum Schutz von ganz seltenem Trockenrasen. Im WaldG gibt es auch solche Ausnahmen z.B. für den Schutz von Neupflanzungen gegen Wildverbiss. Ich muss nur den Antrag stellen, soll sich der Beamte den Kopf drum machen.

    Gucken wir mal, ist ja erst 3 Wochen her.

    Ich habe mir Mühe gegeben und ChatGPT auf 4 Seiten begründen lassen, warum die Bienenhaltung so gut für das Ökosystem ist.

    Ich kann es ja mal posten, wenn es jemand möchte. Also nicht alles, nur das Wichtigste.

  • LAVES Infobrief Bieneninstitut Celle Dadant angepasster Brutraum Schieden

    • alfhednar
    • May 12, 2025 at 12:35 PM

    Ich habe einen Antrag gestellt, Beuten mit der Dunklen Biene in Warrebeuten in zwei Naturschutzgebiete bei mir stellen zu dürfen. Abstand ca. 15 km.

    Sollte das genehmigt werden, würde ich auch zum erlauchten Kreis gehören.

    Das würde aber heissen, dass ich jedes Jahr die abgeschwärmten Königinnen nicht selbst mit den Weiseln aus dem einen und den Drohnen aus dem anderen NSG nachziehen kann?

  • Schwarm zugeflogen und von selber eingezogen

    • alfhednar
    • May 12, 2025 at 12:27 PM

    @Carlo: finde ich gut, dass das geklappt hat. Das mit dem Wetter klingt schlüssig und Frau Aumeier ist ja keine Anfängerin. Ich will mich gar nicht an Glaubenskriegen beteiligen, erstens weil ich keine Ahnung habe und zweitens weil Bienen viel zu komplex für einfache Lösungen sind. 2 Imker, 3 Meinungen. Wer hat Recht? Alle, bei denen es funktioniert.

    Kai: ob das Finanzamt das auch weiss ... 100 Schwärme-> Einkommen 10.000 EUR, 1.600 Königinnen -> 4.500 EUR, 130 Ableger -> 13.000 EUR.

  • Schwarm zugeflogen und von selber eingezogen

    • alfhednar
    • May 12, 2025 at 9:11 AM

    Och, ich würde schon gerne wissen, was die Profis davon halten. Spart mich 5 Jahre Eigenversuche.

    Der Gunnar Weidt hat sein Wachs mit Motten geimpft und kompostiert, um einen Lockstoff zu bekommen. Gestern hat mir mein Normbeutenpate erzählt, sein Vater habe in grauer Vorzeit ein Stück Tarnnetz zusammen mit Altwaben an einer Art Galgen aufgehängt, um Schwärme zu fangen. Der alte Mann und sein Vater sind definitiv Youtube-unverdächtig.

    Natürlich haben die keine 100 Schwärme bei bloss 18.000 Follower gefangen.

  • Schwarm zugeflogen und von selber eingezogen

    • alfhednar
    • May 11, 2025 at 7:38 PM

    Habe gerade das BeeLive Video zum Schwarmfang gesehen.

    Ich fand es gar nicht schlecht und logisch nachvollziehbar (bis zu dem Punkt, dass er 100 Schwärme im Jahr gefangen hat).

    Meine nächsten Wachsmotten landen im Glas.

  • Schwarm zugeflogen und von selber eingezogen

    • alfhednar
    • May 10, 2025 at 8:41 PM

    Der Markt dürfte fehlen. Als Imker hast du das Zeug doch selbst.

    Ansonsten gibt es Lockstoffe bei Aliexpress, weiss allerdings nicht, was die taugen. Nachher hast du nur gelbe Bienen.

  • Schwarm zugeflogen und von selber eingezogen

    • alfhednar
    • May 10, 2025 at 12:47 PM

    Jupp? Ist das der vom BeeLive?

    Habe ein paar Videos gesehen, fand ich aber blöd.

  • Schwarm zugeflogen und von selber eingezogen

    • alfhednar
    • May 9, 2025 at 10:14 AM

    Klingt nach einem Plan.

    Ich finde die Fixierung auf die Baumhöhle widersinnig. Jetzt nicht bei dir, sondern allgemein bei "Bienenwissenschaftlern". Natürliche Behausung und so.

    Die natürliche Behausung des Menschen war über Millionen von Jahren die offene Steppe und in Nordeuropa die Höhle. Wer findet das besser als seine moderne Wohnung?

    Die Vorfahren meines Hundes haben in grauer Vorzeit im Wald geschlafen. Ich denke nicht, dass er seinen Sofaplatz eintauschen möchte.

    Warum also soll das bei den Bienen anders sein?

    Zur Beantwortung der Frage müsste man Schwärmen die Wahl lassen, in eine olle Baumhöhle oder eine schöne warme Magazinbeute einziehen zu können. Beide gleich gammlig, an gleicher Stelle, an vielen Orten.

    Leider steht das Gesetz der Erkenntnis im Wege.

Zum Thema:

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