Moin
Ich betreibe meine Imkerei in einer denkmalgeschützten Fachwerkremise.
Das alte Dach wurde jetzt abgetragen und komplett erneuert. Jetzt soll alles Holz im Innenbereich gegen Holzwurmbefall gespritzt werden. Ich habe darum gebeten, dies zu unterlassen, bis die Honigernte abgeschlossen ist, um es dann selbst durchzuführen. Mache ich mir da unnötige Sorgen und gibt es evtl. noch andere Aspekte, die diesbezüglich zu beachten wären?
Mit freunlichen Grüssen, Elk
Holzschutzmittel
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Moin, moin,
in deinem eigenen Interesse würde ich das auf keinen Fall selber machen! Nimm eine Fachfirma dafür!!!
Was du da durch "Eigenleistung" sparst, zahlst du unter Umständen mit deiner Gesundheit.Auch wenn du dich bei der Ausführung nicht "akut" vergiftest - bei falscher Anwendung bekommst du
doch einiges ab, was zusammen mit anderen Faktoren schlimme Dinge (u. a. Krebs) in einem Auslösen kann. Hinzu kommt, dass eine falsche Anwendung im Bezug auf die Holtzwürmer eventuell auch nutzlos ist, weil welche entwischen..Nicht wenige Landwirte und Gärtner haben den sorglosen Umgang mit Giften teuer bezahlt. Diese Mittel sollen töten und das können sie auch und zwar nicht nur die Holzwürmer! Das wird immer noch zu sehr verharmlost.Im Interesse deiner Bienen würde ich ganz genau abwägen, ob das während der Anwesenheit der Bienen dort überhaupt durchführbar ist. Die Dämpfe/Aerosole wirken ja nicht nur auf den Honig sondern auch auf die Bienen.
Viele grüße! Heiko
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.. Und sie wirken nicht nur kurzfristig. Es ist ein Langzeitmittel.
Da sollten die Bienen besser ausziehen.
Mit bestem Gruß und Dir die richtige Entscheidung.
Wolfgang, der Heidjer
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Danke!
Es betrifft mehr mich, denn die Bienen stehen auf der vorgelagerten Fallobstwiese.
Ich nutze die Remise im Sommer als Wohnung und Werkstatt, zudem ist hier auch mein Schleuderraum.
Ich habe angeboten, diese vorsorgliche Spritzung selbst zu übernehmen, um sie dann zu unterlassen.
Darüber vermeide ich, daß es letztlich doch gemacht wird, denn es gibt hierfür kein Bewusstsein.
Der Hausverwaltung obliegt vornehmlich der Schutz des Gebäudes.
LG Elk -
Hallo Elk,
mit dem Anbieten und Unterlassen begibst du dich auf ganz "dünnes Eis." Der Schädlingsbefall im Holz ist ja auch nicht harmlos. Irgentwann gibt die Statik nach (mit ebenfalls ungesunden Folgen)!
Also wenn Befall wirklich da ist (du schreibst: vorsorgliche Spritzung??), muss auch etwas gemacht werden.
Nur eben wirklich fachgerecht. Der Abriss des Gebäudes ist ja auch keine Option, zumal dir das Gebäude ja auch nicht gehört.Du solltest dringend abklären ob die HV deine Nutzung durch dich (insb. als Wohnung) überhaupt so auf dem Schirm hat. Für Wohnräume sind die entsprechenden Anwendungsvorschriften für Holzschutzmittel sicherlich strenger bzw. im Sicht/Wohnbereich gar nicht zulässig. Es gibt da noch andere Verfahren die eventuell möglich sind (kommt auf die baulichen Gegebenheiten an) und die mit Wärme arbeiten (Holzzbocksanierung). Diese Verfahren sind aufwändiger und teuer aber rückstandsfrei.
LG Heiko
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Moin, Heiko
Danke für die guten Ratschläge.
Ich werde das Thema mit der Bauleitung nochmal besprechen.
Letztlich ist es eine reine Vorsorgespritzung, da nun alles komplett neu ist.
Der ursprüngliche Schaden entstand, weil das Dach zeitweise undicht war. Das war vor meiner Zeit.
LG Elk -
ich habe remmers benutzt. Schutzmaske reicht. Bienen fernhalten.
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