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Sphagnum-Moos in Nordschweden

  • Kai
  • 29. August 2008 um 22:56
  • Kai
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    • 29. August 2008 um 22:56
    • #1

    Hallo Bernd,

    beim Studieren Deiner interessanten Seite und der schönen Fotos fiel mir auf, dass bei Dir in Kvarnhult sehr viel Sphagnum-Moos vorkommt. Liegt es an den hohen Niederschlägen? An der Luftfeuchtigkeit? Gern würde ich auch etwas über die Arktische Himbeere erfahren, denn ich glaube, ich habe die auch hier schon mal im Wald gesehen. Ist das möglich?

    LG
    Kai

  • bernd
    Gast
    • 29. August 2008 um 23:49
    • #2
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    Hallo Bernd,

    beim Studieren Deiner interessanten Seite und der schönen Fotos fiel mir auf, dass bei Dir in Kvarnhult sehr viel Sphagnum-Moos vorkommt. Liegt es an den hohen Niederschlägen? An der Luftfeuchtigkeit? Gern würde ich auch etwas über die Arktische Himbeere erfahren, denn ich glaube, ich habe die auch hier schon mal im Wald gesehen. Ist das möglich?

    LG
    Kai


    Hallo Kai,
    mein Grundstück umfasst mehrere Hektare. Sehr grosse trockene Bereiche sowie 2 in der Vegetation völlig unterschiedliche Moore mit je rd. einem Hektar. In einem Moor findet sich eine geschlossene "Decke" mit Grünem Sphagnum-Moos. Dieses Moor ist licht mit Birken bestanden, dazu kommen die typischen Moorpflanzen wie Multebeeren, Zwergbirken, Karnivoren, Moosbeere. Es ist so schön, dass mir ein Besucher aus Hannover, Imker, Ornithologe und Botaniker sagte, "um dieses Stück Land beneide ich dich". Das zweite Moor ist vielfältiger in der Vegetation; dort kommt nahezu alles vor. Vor allem, ein Augenschmaus, das Rote Sphagnummoos. Das Moosvorkommen hängt also mit dem total "nassen" und sauren Boden zusammen.
    Die von Dir erwähnte Beere ist die Arktische Brombeere (nicht Himbeere), die nur im polaren und im subpolaren Raume vorkommt. (Oder meinst Du diese gelbe Beere, die Multebeere? Von dieser Beere gibt es in Niedersachsen ein einziges kleines Vorkommen, welches unter Schutz steht.) In Deutschland kommt die Arkt. Brombeere nicht vor, nicht einmal in Mittelschweden. Sie braucht das Licht des arktischen Sommers, um "froh" sein zu können.
    Ich habe diese feinste aller Beeren überhaupt in Peine, doch sie kümmert.
    Nun besitze ich in Peine seit März d.J. einen Morgen Moorwald, in welchem ich diese Beere ansiedeln möchte....neben anderen Raritäten. Vielleicht bekommt ihr dieses Milieu besser?

    Beste Grüsse, Bernd

  • Kai
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    • 30. August 2008 um 00:19
    • #3

    Hallo Bernd,

    danke für die schnelle Antwort zu später Stunde. Ich meinte die violett blühende Arktische Brombeere. Ich meine mich erinnern zu können, dass ich diese oder eine ähnliche Art hier vor Jahren mal in einem Wald nahe der Ostsee gesehen habe.

    Das ist ja Wahnsinn. Mehrere Hektar Land???? Ein Traum. Und in einer bezaubernden aber rauhen Landschaft.

    Liebe Grüße nach Kvarnhult.
    Kai

  • bernd
    Gast
    • 30. August 2008 um 13:13
    • #4
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    Hallo Bernd,

    danke für die schnelle Antwort zu später Stunde. Ich meinte die violett blühende Arktische Brombeere. Ich meine mich erinnern zu können, dass ich diese oder eine ähnliche Art hier vor Jahren mal in einem Wald nahe der Ostsee gesehen habe.

    Das ist ja Wahnsinn. Mehrere Hektar Land???? Ein Traum. Und in einer bezaubernden aber rauhen Landschaft.

    Liebe Grüße nach Kvarnhult.
    Kai

    Hej Kai,
    zu der Arktischen Brombeere: Diese Pflanze wird zwischen 5 und höchstens 15 cm hoch, sie breitet sich in weiten Flächen durch Rhizome aus. Natürlich ist auch eine generative Vermehrung möglich.
    Wie hoch waren die Pflanzen, von denen Du vermutest, es seien Arktische Brombeeren gewesen?
    (Heute ging meine letzte RZ-Kö. mit erheblicher Verspätung in Eiablage. Somit ist das Zuchtjahr beendet. Da freut sich einer in Brandenburg.)

    Gruss aus Kvarnhult im Sonnenschein bei 13°,
    Bernd

  • Kai
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    • 30. August 2008 um 17:38
    • #5

    Hallo Bernd,

    danke für die Antwort. Hm,---- dann muss es etwas anderes gewesen sein. Die Blüten sahen aber fast indentisch aus, nur: die Pflanzen waren fast 2 meter hoch, hatten Früchte ähnlich wie Brombeeren, und identische Blüten wie die Arktische Brombeere.

    Wegen der Königinnen "antworte" ich in der entsprechenden Rubrik.

    LG
    Kai

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