Heute bzw. gestern begann meine Haupt-Varroabehandlung 2026 mit Calistrip Biox, Bayvarol und Ameisensäure.
Wie sieht es bei Euch aus?
LG
Kai
Mehr auch auf: RE: Nordbiene: Videos auf Youtube (und anderen Plattformen)
Heute bzw. gestern begann meine Haupt-Varroabehandlung 2026 mit Calistrip Biox, Bayvarol und Ameisensäure.
Wie sieht es bei Euch aus?
LG
Kai
Mehr auch auf: RE: Nordbiene: Videos auf Youtube (und anderen Plattformen)
Die große Varroa-Behandlung 2026: https://www.youtube.com/watch?v=TPrxU0pqmPk
Ich füge hier noch den Anhang 1 der Zulassungsverordnung Calistrip Biox ein mit der Aufzählung der gesamten Beistoffe im Präparat. Weiß jemand, wie viel Paraffin pro Streifen enthalten sind?
LG
Kai
Und es gibt einen weiteren Videobeitrag zum Thema:
Königinnen spontan zusetzen, so geht's: https://www.youtube.com/watch?v=KKwHrsrMAUU
Alternative: Nordbiene Trogbeute vorgestellt: https://www.youtube.com/watch?v=wfRyMzd0DL4
Imkerwissen Mondscheinbegattung :)
Hier gibt es einen kurzen Video-Beitrag zur Mondscheinbegattung, bzw. zum Boden dafür:
LG
Kai
Das Jakobskreuzkraut, Fluch oder Segen? Die Wahrheit: https://www.youtube.com/watch?v=9O8U1E6CKso
Dunkle Biene im Eichenstamm - Was macht die Klotzbeute? Video: https://www.youtube.com/watch?v=2EDj7ACeIFo
Das Jakobskreuzkraut, heimisch und verbreitet, blüht wieder.
Ich habe die Nassenheider Gebrauchsanleitung eingefügt:
Nassenheider Professional GebrauchsanleitungBienen Anfang Juli: Königinnen, Umweiseln, Brutkontrolle: https://www.youtube.com/watch?v=gu2P3dGt_bM
Das Altai-Gebirge ist ein grenzüberschreitendes Gebirgssystem, das nicht zu einem einzigen Staat gehört, sondern auf das Staatsgebiet von vier verschiedenen Ländern verteilt ist:
Die russische Republik Altai ist dabei der Teil, der am stärksten mit der Geschichte der russischen Ansiedlung und der Verbreitung der Dunklen Biene in dieser Region verbunden ist.
Die russische Besiedlung des Altais verlief nicht in einem einzelnen Ereignis, sondern war ein über Jahrhunderte gestreckter Prozess:
Frühe Phasen: Ab dem 16. und 17. Jahrhundert drangen Pelzhändler und Kosaken-Trupps, oft angetrieben durch das Zarentum, immer weiter nach Osten vor. Die gezielte staatliche Kolonisation des Altais begann jedoch erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Staatliche Förderung: Ein wesentlicher Motor war der Bergbau. Um die Minen (z. B. am oberen Irtysch) zu betreiben, wurden Fachkräfte und Bauern gezielt angeworben. Zar Peter I. und spätere Herrscher boten Umsiedlern Anreize wie doppelte Gehälter oder Steuerbefreiungen an. Viele dieser Siedler waren auch ehemalige „Raskolniks“ (Altgläubige), die in der Abgeschiedenheit Sibiriens Schutz vor religiöser Verfolgung im europäischen Teil Russlands suchten.
Masseneinwanderung: Einen weiteren großen Schub erlebte die Besiedlung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert (insbesondere im Kontext der Stolypinschen Agrarreform). Damals siedelten viele Bauern aus dem übervölkerten Zentralrussland, aber auch deutsche Mennoniten, in die Steppen- und Waldsteppengebiete des Altai-Vorlandes über.
Die Vermutung ist absolut korrekt: Die Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera) gelangte durch russische Siedler in die Region.
Der Transport: Die Siedler brachten ihre bewährten Betriebsweisen und ihre Nutztiere mit. Die „Zentralrussische Biene“ (eine Population der Dunklen Biene) war das Rückgrat der traditionellen russischen Imkerei. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nahmen die Siedler diese Bienen mit auf ihren langen Trecks gen Osten.
Anpassung: Dass die Dunkle Biene im Altai heimisch werden konnte, war kein Zufall. Sie ist aufgrund ihrer evolutionären Anpassung an kontinentale Klimata (lange, harte Winter, kurze, intensive Trachtphasen) perfekt für die sibirischen Bedingungen geeignet.
Natürliche Selektion: Nach der Ankunft in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unterlag die „importierte“ Biene vor Ort einem starken Selektionsdruck. Die Altai-Population entwickelte sich über die Jahrhunderte weiter. Interessanterweise berichten Quellen, dass diese lokale Altai-Population der „Zentralrussischen Biene“ oft etwas dunkler und kräftiger ist als ihre Verwandten in Westrussland – ein direktes Ergebnis der natürlichen Auslese unter den harten Bedingungen des Gebirgsklimas.
Die Dunkle Biene gilt im Altai als eine der stabilsten und berühmtesten Populationen. Ihre Präsenz dort ist ein klassisches Beispiel dafür, wie eine traditionelle Kulturform (die Imkerei mit Mellifera) zusammen mit dem Menschen neue Lebensräume erobert hat.
In vielen anderen Teilen Russlands und Europas wurde diese robuste Biene später durch Importe anderer Rassen (wie Carnica oder Kaukasierin) verdrängt, aber die geografische Isolation und das raue Klima der Altai-Region haben dazu beigetragen, dass die dortige Population lange Zeit als „reinrassiger“ bzw. spezifisch angepasst an die Gebirgstaiga und Waldsteppe erhalten blieb.
Der Nigra Heidschwarm in der Langstroth Frankenbeute: https://www.youtube.com/watch?v=FZh31Sr4YrM
Nochmals zur Affenhitze und Bienenklima: https://www.youtube.com/watch?v=pHRgdEHw4J0
Der Kleine Beutenkäfer wurde aktuell in Mittelitalien entdeckt.
Quelle u.a.: https://bzv-ooe.at/kleiner-beutenkaefer-mittelitalien-2026/
Bienen-Hitzewelle, was tun? Böden auf oder Böden zu? Video: https://www.youtube.com/watch?v=-HeKELdWUhE