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Varroa 2014: Zusammenbrüche erster Völker

  • Kai
  • 17. September 2014 um 12:52
  • Kai
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    • 23. September 2014 um 21:33
    • #21

    Klar, aber es nützt ja nunmal nix :P

    Eigentlich haben wir ja auch alles, was wir gegen die Varroa brauchen. Diese konsequent eingesetzt in Verbindung mit gesunder Völkerführung sollten die Verluste eigentlich in einem gewissen Rahmen lassen.

    Das eine "Bio-Zaubermittel" gegen die varroa wird es leider nicht geben; dafür ist Varroa zu destruktiv, was ihr den Namen gegeben hat. :wink:

    LG
    Kai

  • Michaela
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    • 23. September 2014 um 21:46
    • #22

    Hallo Kai

    auch wenn deiner Annahme "Homöopathie wirkt bei Varroa nicht" direkt stimmt, was leider gut möglich und wahrscheinlich ist, denn durch Homöopathie lernt die Biene kein Ausräumen, Wehren, bin ich überzeugt, dass Homöopathie wirken kann bezüglich Konstitution, Stärkung allgemein.

    Und wenn du meinen Beitrag gelesen hast, weiß du ja habe ich mit AS60 behandelt, als die Milbenzahl das notwendig machte. Was ist das Problem, wenn ich Homöopathie anwende? Ich meine jeder verantwortungsbewusste Imker prüft den Befall mit Windel und behandelt dann oder eben nicht, je nach Befall.

    Und gerade weil ich Ingenieurin bin und mich viel mit Erklärungsmodellen und auch Forschung (in anderen Bereichen, nicht in der Medizin) auseinander gesetzt habe, weiß ich das wir immer noch nicht (oder nie) alles wissen. Und ich traue mir zu meine Wege zu gehen ohne dabei den "Stand der Technik" und Sicherheit, in dem Fall das Überleben der Bienen aus dem Augen zu verlieren. Und wende erlaubte Mittel an, meines Wissens ist Homöopathie nicht verboten.

    Gruß Michaela

  • Ole86
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    • 23. September 2014 um 21:49
    • #23
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    Eigentlich haben wir ja auch alles, was wir gegen die Varroa brauchen.

    Haben wir? Sag das bitte noch einmal in 30 Jahren, wenn die Varroa auch gegen das letzte bekannte Mittel der Institute resistent ist. Amerika geht da ja mit einem guten Beispiel vorraus. Ich habe vor ein paar Monaten einem Vortrag eines Berufsimkers gelauscht, der sich die Situation dort vor Ort angesehen hat und abgesehen von den modernen Problemen, ist die Varroaresitenz dort stark vorran geschritten. Das Ganze hat dort sicherlich auch viel mit den Haltungsbedingungen zu tun, aber dennoch behaupte ich, dass wir in Europa gerade erst am Anfang der Problematik stehen. Die Geschichte hat ja beim Stichwort "Antibiotika" schon gezeigt, wie anpassungsfähig die Natur ist. Und besonders durch diese Anpassungsfähigkeit hat ja auch die Varroa ihren von Dir angesprochenen Namen.

    Besten Gruß, Ole!

  • Kai
    Administrator
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    • 23. September 2014 um 22:04
    • #24

    Ja, Ole, haben wir.

    Ich finde, wir sollten uns an Tatsachen halten, an Erprobtes, an unsere Erfahrungen, gute Dinge zum Thema machen, aber auch negative Erfahrungen mitteilen. Davon haben dann alle etwas.

    Jeder erfahrene, verantwortungsbewusste Imker weiß, welch Qual und Arbeit wir alle mit der VArroa haben. Da braucht kein Neuling kommen, um uns auch noch dieses Leid vorzuhalten.

    Michaela: natürlich habe ich nichts dagegen, wenn Du Deine Völker auch mit homöopathischen Mitteln behandelst (obwohl vom Gesetzestext her auch dies verboten ist). Dennoch wird es nichts helfen, außer vielleicht das eigene Gewissen zu beruhigen.

    Ich bleibe dabei: hätten wir die Chemie nicht gehabt, dann hätten wir in Europa keine Bienen mehr. Niemandem von Euch Jungstimkern wünsche ich meine Erfahrungen aus den 1985-er Jahren. :P

    LG
    Kai

  • Marakain
    Gast
    • 24. September 2014 um 15:07
    • #25

    Kai
    Ich denke man braucht so nicht anfangen zu argumentieren. Man könnte jetzt auch sagen hätte es die Imker und Institute vor 1985 nicht gegeben hätten wir die Varroa vielleicht gar nicht in Europa.


    Das mit dem Antibiotika hat der Mensch ja selber versaubeutelt. Würden die Ärzte das nicht so massiv verschreiben bei teilweise sogar Krankheitsbildern wo Antibiotika gar nicht wirkt und würden die Patienten alle brav die verschriebenen Antibiotika auch zu Ende nehmen und nicht vorher absetzten und so resitente Keime zurücklassen wäre das alles besser.

    So ähnlich sehe ich das auch bei der Varroa. Unter normalen Bedingungen kann sich auch die Evolution der Varroamilbe nicht so schnell ändern und auf die verschiedenen Stoffe einstellen eben genauso wenig wie die westl. Honigbiene nicht in 30 Jahren lernt/gelernt hat das man die olle Milbe vom Panzer klauben muss. Die Resistenzen entstehen doch auch hier durch falsche Anwendungen oder ähnlichem.

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