Hallo zusammen,
ich überdenke derzeit ein wenig meine Betriebsweise und habe mich, um effektiver gegen die Varroa behandeln zu können, ein wenig mit einzargigen Betriebsweisen auseinander gesetzt. Ich habe mittlerweile diverse Für- und Gegenstimmen von einzargigen Betriebsweisen gelesen, über 12er DN Systeme hört man allerdings oft, dass die Brutnester ab Mai zu "klein" werden, wo allerdings mit Ablegerbildung entgegen gewirkt werden kann.
Der Vorteil bei der Behandlung liegt auf der Hand, allerdings frage ich mich, ob dieses Verfahren ernsthafte Vorteile bringt und ob nicht doch eine Vielzahl von Schwärmen einem einen Strich durch die Rechnung macht.
Es scheint vor allem auch Völker zu geben, welche einen derart starken Bautrieb besitzen, dass eine einzargige Betriebsweise nahezu undenkbar ist. In diesem Fall soll es wohl besser sein, eine Ausnahme in der Betriebsweise zu machen.
Desweiteren frage ich mich, ob mit nur einer Zarge als Brutnest der Bien genug Honigreserven, für die Phasen in der die Honigräume abgenommen werden, einlagern kann.
Wie verfahrt Ihr in Sachen zweiter Brutraum. Wovon macht Ihr evtl. den Aufsatz eines zweiten Brutraumes abhängig und wann setzt Ihr diesen auf?
Ich freue mich auf Eure Informationen.
Beste Grüße, Ole!