Hallo allerseits,
auf der Seite: http://www.dunklebienen.de/?page_id=1858
berichtet die Rüdiger Dix, GEDB, in Wort und schönen Bildern über das Schutzgebiet Flekkefjord, in dem unter der Führung von Nils Drivdal die Dunkle Biene Flekkefjord rein und züchterisch unbearbeitet erhalten wird.
Ein sehr lesenswerter Bericht finde ich.
Amüsant finde ich dann am Schluss aber den Kommentar von Thomas Ruppel, Zitat: "... Auch wenn ich niemals eine Königin von dort bestellen würde, weil sie nach Süddeutschland einfach nicht hingehört, ..."
Da frage ich mich, wie kommt der Autor zu diesem Schluss? Glaubt er, die wenigen Hundert Kilometer zwischen Nord- und Süddeutschland stelle eine genetische Barriere für die Dunkle Biene dar? Nein.
Gegenargument: auch für Süddeutschland empfehle ich eindeutig die Skandinavische Dunkle Biene. Genetische Untersuchungen der Haplotypen haben gezeigt, dass die Biene aus dem Norden ein und dieselbe Biene ist, die im Süden heimisch war! Wie sollte es auch anders sein. Sämtliche Dunklen Bienen haben sich seit wenigen Tausend Jahren seit dem Ende der Eiszeit vom Süden her ausgebreitet.
Wir sollten auch mit der Nomenklatur aufpassen: Es gibt keine "Apis mellifera lehzenii" auch keine "Apis mellifera mellifera lehzenii". Die kleinste Einheit ist die Unterart, und die heißt nun mal: Apis mellifera mellifera. Alles weitere ist unseriös und wissenschaftlich nicht haltbar.
LG
Kai
Grafik aus: http://d-maps.com/carte.php?num_car=2246&lang=en
Copyright: http://d-maps.com
Lizens: http://d-maps.com/conditions.php?lang=en
[attachment=0]europa-gif.jpg[/attachment]