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Winterbehandlung Jahresbetrachtung

  • Ape
  • 20. November 2017 um 09:15
  • Ape
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    • 20. November 2017 um 09:15
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich eröffne mal ein Thema (weil ich es hier auch so noch nicht gefunden habe) das als allgemeine und aktuelle Orientierungshilfe für den Zeitpunkt der Winterbehandlung des Jahres dienen soll. Ggf. kann man das auch fortführen über die Jahre. Bestenfalls können wir nach ein paar Jahren rückverfolgen, wie sich die Behandlung in der Vergangenheit dargestellt hat. Gab es eine generelle Verschiebung des Zeitpunktes oder ist kein Muster erkennbar? Nur ein Versuch.

    Konkret für 2017:
    Anbei vorab ein Link https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/104406. Diese Erkenntnis deckt sich ebenfalls mit meinen Beobachtungen. Wir hatten am 13.11.17 das erste mal richtigen Frost, insofern gehe ich auch von einer Behandlungsmöglichkeit ab 04.12. aus, wahrscheinlich an dem darauffolgenden Wochenende, sofern die Temperaturen es zulassen. Immer unter Berücksichtigung der Gemülldiagnose und Überprüfung der Brutfreiheit der Völker. Zwischendurch soll es zwar einen Warm-Peek geben, aber zumindest bei uns geht es dann wieder Bergab. Ich hoffe das die Völker in dieser Zeit nicht wieder das Brutgeschäft aufnehmen. Ich vermute mal nicht.

    Grüße
    Steve

  • Kai
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    • 20. November 2017 um 09:43
    • #2
    Zitat von Ape


    ...Wir hatten am 13.11.17 das erste mal richtigen Frost, insofern gehe ich auch von einer Behandlungsmöglichkeit ab 04.12. aus, wahrscheinlich an dem darauffolgenden Wochenende, sofern die Temperaturen es zulassen. .....

    HAllo,

    ich halte eigentlich nix von solchen Fixdaten. Denn ich glaube kaum, dass sich die Bienen hieran halten. In Mielkendorf hatten wir bislang einmal Frost: -0,5 Grad Celsius am 7.11. Ist das schon "richtig Frost"? :P In Kiel gab es noch gar keinen Frost.

    Diese Woche soll es wieder 15 Grad C werden, für längere Zeit. Es blüht noch einiges. Die Bienen werden Pollen eintragen. Ob sie wohl "wirklich" nicht wieder in Brut gehen werden?

    Ich behandele zwischen Weihnachten und Neujahr. Egal, was vorher war. :P

    LG
    Kai

  • Didi
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    • 20. November 2017 um 09:55
    • #3

    Moin,
    wir hatten hier in Quickborn am 30.10 den ersten Nachtfrost,-2 Grad. Die Völker sind weitgehend aus der Brut. Feste Termine für die Behandlung? Da bin ich auch eher skeptisch, daher behandel ich, wenn überhaupt, Anfang Dezember.
    LG Dieter

  • Herbert
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    • 20. November 2017 um 10:29
    • #4

    Moin moin,
    mal sehen ob mein Verdampfer noch rechtzeitig kommt,ansonsten werde ich wohl auch zwischen Weihnachten und Sylvester träufeln.

    LG Herbert

  • Richthofen
    Gast
    • 20. November 2017 um 11:51
    • #5

    Hallo Zusammen

    Jedes Jahr nimmt einen anderen Verlauf , im speziellen auch was die Varroa anbelangt und so jeweils agepassten Gegenmaßnahmen erfordert .
    Einer schlüssigen Logik sollte das sicher folgen und meine diesjährige stelle ich hier mal zur Betrachtung . Gerne nehme ich Kritik oder Gedanken, Anregungen dazu entgegen .
    Nach dem Abräumen hatte ich kaum Milbenfall und allgemein wurde auch von anderen Imkern wenig Milbenfall gemeldet .
    Massnahme : Einmalige Stossbehandlung mit 25ml 70% Ameisensäure im FAM Dispenser der Wirtschafsvölker . Keine Behandlung der Schwärme .
    " Normal" vorgesehen mache ich im Sommer so 3 Behandlungen im Abstand von 7 Tagen .
    Ich empfand als Folge die Völkerentwicklung als sehr stark .
    Da ich die Aussage über Verträglichkeit vom Bedampfen übernehme habe ich im Frühherbst zum ersten Mal " unüblich " alle bedampft -
    wissend dass noch gebrütet wird . Teils mässiger , teils ordentlicher Milbenfall auch innerhalb der Wirtschaftsvölker .
    Ende Dezember werde ich voraussichtlich die übliche Winterbehandlung wieder mit OS Verdampfen machen .

    Gruss Markus

  • Ape
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    • 21. November 2017 um 10:28
    • #6

    Danke erst einmal für eure Antworten!

    Ich bin mir bewusst, dass es einen festen "Termin" für die Winterbehandlung nicht geben wird. Mit Zeitpunkt habe ich mehr den "Zeitraum" gemeint. Also Anfang Dezember/Ende Dezember, usw. ...
    Natürlich ist Alles vom Temperaturverlauf, vom Brutverhalten des Volkes (auch Unterart), Art des Volkes (jung/alt) abhängig. Ob es einen Trend gibt, das ist meine Frage. Verschiebt sich der "Zeitraum" über die Jahre gesehen. Die Winter werden milder oder verschieben sich weiter ins nächste Jahr in den Januar. Hat das Auswirkungen auf die Brutsituation? Vermutlich. Wobei, die Bienen sich auch an der Tageslänge orientieren, also am Sonnenstand. Die Wintersonnenwende ist ja trotzdem am 21.12., egal ob nun kalt, Schnee, oder nicht.

    Kai:
    Unter "richtig" Frost verstehe ich >= -10°C :lol: Das war jedoch noch nicht der Fall. Wir hatten maximal -3°C, das dafür aber über mehrere Tage, jedoch nur des Nachts.

    LG
    Steve

  • Ape
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    • 18. Dezember 2017 um 20:21
    • #7

    Hallo zusammen,

    für's Protokoll. Habe heute bei strahlenden Sonnenschein und gut -3°C die Winterbehandlung durchgeführt, Oxalsäure träufeln. Die Völker sahsen auf 5 bzw. 6 Wabengassen, nur bei einem Volk kam mir eine wagemutige Imme entgegengeflogen und wollte sich auf meine Nase setzen...sie flog davon und wart nie mehr gesehen.

    Ich glaube ich muss für dieses Jahr meine Aussage vom 21. November korrigieren. So wie sich die letzten Wochen (zumindest bei uns im Mittelgebirge) zeigten, haben wir bislang keinen milden Winter. Es ist seit Wochen knapp um die 0°C Tagsüber, Nachts fast immer Frost. Es gab mal zwei-drei "milde" Tage, bedingt durch die Sonne mit gut 4°C. Das war es dann aber auch schon. Aktuell sind die Beuten halb eingeweht vom Schnee. Der Zugang war erschwert. Die Chance auf weiße Weihnacht damit gegeben. Habe den Bienen auch einen guten Rutsch gewünscht. Hoffe, sie summen mich in 2018 wieder an.

    LG
    Steve

  • Silas
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    • 21. Dezember 2017 um 19:33
    • #8

    Hallo zu sammen!
    Zur Winterbehandlug kann ich nur sagen das ich meine Königinnen in ein königinisolator im Oktober packe. Und ich dann Ende Oktober mit Millchsäure behandle, da ist es noch recht schön draußen trotzdem soll mann, nicht zu lange die Beute offen lassen. Und meine Königinnen bleiben 176 Tage im Isolator, den die varoa kann nur 166 Tage überleben das ist nachgewiesen. Im Dezember mach ich den varoa Schieber für 10 Tage rein und sehe mir das Ergebnis an. Ich habe die Herold beute mit den Pfefferlleboden Nachbau. So brauche ich nicht unnötig die Bienen stören.Gruß Marcus

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