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Wintereinfütterung - WIEVIEL?

  • Martin
  • 4. August 2010 um 08:52
  • Martin
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    • 4. August 2010 um 08:52
    • #1

    Hallo liebe Forengemeinde,

    hier eine Frage zur Überwinterung.

    Kann man eigentlich auch zuviel füttern, sodass es noch zu einem Scharm spät im Jahr kommen kann?

    Ich habe seit 2 Wochen wieder Bienen auf 11 Waben Normalmaß. 6 Waben sind bebrütet. Die Arbeiterinnen haben 16 Liter Flüssigfutter in den 2 Wochen weggeputzt bzw. eingelagert. Nun frage ich mich, wie das weiter gehen soll bis Oktober.

    Könnt ihr mir dazu Hinweise geben, wie Ihr das macht, mit der Wintereinfütterung? Oder fange ich damit viel zu früh an? Vielen Dank!

  • Kai
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    • 4. August 2010 um 09:15
    • #2

    Hallo Martin, sicherlich kann man auch zuviel Futter geben; einen Schwarm würde dies aber so spät im Jahr nicht mehr auslösen.

    Einem Volk auf 11 Waben DN würde ich mindestens ca. 15 kg Zucker (in Wasser gelöst im Verhältnis 3:2) geben. Manch ein Volk braucht mehr, manch eines weniger. Kommt immer auf den vorhandenen Vorrat, die Bruttätigkeit und die Bienenmasse an. Leider habe ich keine Erfahrung, was ein 1-Zargen-Segerberger Volk komplett wiegen soll, um als winterfertig zu gelten, aber da gibt es bestimmt Richtwerte.

    Der Zeitpunkt der Winterfütterung wäre jetzt genau richtig. Wichtig ist m.E. eine Stoßfütterung, d.h. möglichst viel innerhalb kurzer Zeit. Die Fütterung soll in 1 oder 2 Wochen abgeschlossen sein.

    LG
    Kai

  • lütt_bien
    Gast
    • 6. August 2010 um 10:59
    • #3

    ... bin zwar selbst noch ne weiß-nase unter den bienenhaltern ... jedoch haben in meiner region der überweigende teil segeberger im einsatz ... und aus den von mir geführten gesprächen etc. lässt sich meinerseits als gutes mittel für 1 Zarge ca. 20kg - nach einfütterung - zur überweinterung benennen ...

    just my 2 cents ;)

  • Kai
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    • 6. August 2010 um 11:13
    • #4

    Vielen Dank. 20 kg für ein komplett eingefüttertes Volk? Erscheint mir recht wenig, aber das DN ist ja auch kleiner, und Styropor-Beuten sind leicht.

    Bei mir bekommen 1-Zargen-Dadant-Völker 16 kg Zucker, 2 Zargen Völker 20-24 kg. Platz ist ja genug vorhanden, und wer weiß, wie lange die Vorräte reichen müssen. Gerade das Frühjahr 2010 hat gezeigt, dass das Winterfutter unter Umständen bis Mai reichen muss.

    LG
    Kai
    PS: Wieviel füttern die anderen?

  • manne
    Gast
    • 6. August 2010 um 16:31
    • #5

    Hallo Kai,

    allen Ernstes, du überwinterst auch auf zwei Dadant-Zargen?
    Wenn eine D-Wabe rund 1, 5 DNM-Waben entspricht, wären zwei Zargen a. 12 D-Waben eben 36 DNM-Waben.

    Gruß
    Manne

  • Horst
    Gast
    • 7. August 2010 um 08:45
    • #6

    Ich vermute mal, dass hier auf 2 Räume DNM überwintert wird; ist in meiner Region die Praxis, 20 kg Futter ist dann völlig ausreichend.
    Ich überwintere meine Dadant-Völker auf einer Zarge mit 8-10 Waben, die Kiste wiegt dann Brutto einseitig 18-22 kg. -Die Wintertraube meiner Hausbiene liegt bei 4-6 Gassen-. Wer glaubt Riesenvölker bringen mehr Honig ist auf dem Holzweg, die Zweiraum-Dadant-Überwinterung dient nur der Altwabenentfernung, bzw. den Beutenhersteller (man muss ja alles doppelt haben).
    Grüße, Horst

  • Kai
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    • 8. August 2010 um 21:58
    • #7

    Hallo, ja, "Altvölker" gehen bei mir auf zwei Dadant-Zargen in den Winter, wobei aber gegen Ende des Winters die untere Zargen entfernt wird. Sie kommen also EINzargig aus dem Winter. Die Völker sind mit Sicherheit nicht größer als Völker in DN-Beuten, sie haben aber mehr Platz. Dennoch: Genauso gut lassen sich Völker auf einer Dadant-Zarge überwintern, so wie es eigentlich üblich ist. Es macht keinen Unterschied.

    Viele DN- Imker überwintern doch auch auf 3 Zargen. Ist doch eigentlich nichts verwunderliches. Auch bei diesen Imkern wird gegen Winterende die unterste Zarge entfernt.
    LG
    Kai

  • Martin
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    • 4. September 2010 um 10:18
    • #8

    Ein herzliches Danke für die ausführlichen Informationen.

    Gruß
    Martin

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