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Varroabehandlung Sommer 2021: Ameisensäure, TBE, TuB usw :)

  • Kai
  • 6. Juli 2021 um 12:38
  • dirk2210
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    • 5. August 2021 um 09:58
    • #41

    hallo Postkugel

    Meines Wissens hast du es genau auf den Kopf getroffen.

    Wenn man es genau nimmt hat das Schwammtuch keine Zulassung.

    So ist auch mein Informationsstand.

    Aber .Das Schwammtuch wir schon ewig benutzt,- es funktioniert , - aber wie.

    Das Problem sehe ich beim Anwender ! Wann benutze ich es - wie viel Säure - von unten oder von oben -

    wenn von unten ,wie viel mehr ?

    Ich Glaube das ist das Problem !

    Einige schütten einfach was drauf,, das müsste genug sein ",da sehe ich die Fehler.

    Die Menschen sind zu bequem sich richtig zu informieren ,und auch mal einen Rat von einem

    Vereinskollegen zu hinterfragen !

    Ein gut gemeinter Rat muss nicht immer richtig sein.

    Gruss Dirk

  • teewee
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    • 5. August 2021 um 12:17
    • #42
    Zitat von bienengral

    Hersteller von Sublimiergeräten für OX aus dem EU Ausland müssten Deutschland vor dem EUGH verklagen, weil in D nicht zugelassen obwohl in der restliche EU zugelassen. Was in einem Mitgliedsstaat der EU zugelassen wurde ist in Normalfall in den restlichen EU Staaten auch zugelassen. Ansonsten wird der Handel behindert und das ist nach EU-Recht strafbar.

    Grüße Thomas

    Wieso, der Handel mit den Geräten ist doch nicht verboten?

    .

  • bienengral
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    • 5. August 2021 um 12:47
    • #43
    Zitat von teewee

    Wieso, der Handel mit den Geräten ist doch nicht verboten?

    Was soll der Handel wenn die Benutzung untersagt ist. Wäre so wenn du ein Renault aus Frankreich in D nicht fahren darfst.

    Grüße Thomas

  • teewee
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    • 5. August 2021 um 13:35
    • #44

    Es liegt aber doch nicht an den Geräten... Die Hersteller juckt es nicht, die können überall verkaufen. Das Problem hat in D lediglich der Anwender, wenn er erwischt wird. API-Bioxal ist in der EU (Österreich, Italien) als Tierarznei zugelassen, in D aber durch nationales Recht eben nicht. Da liegt der Hase im Pfeffer. Das Argument das die Zulassung zu teuer wäre (für den Hersteller) kann ich mir bei den Produktpreisen nicht vorstellen. Für den Preis des 35g-Tütchens kannst du 2 kg Oxalsäuredihydrat, wenn auch nur "Baumarktqualität", kaufen...

    Von daher fand ich die Argumentation schräg.

    Gruß, Thorsten

    .

  • Gast-2022-01-25
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    • 5. August 2021 um 17:48
    • #45

    Man kann auch Blaulicht Leuchten ala Polzei in Deutschland kaufen. Das ist nicht verboten. Allerdinds darf ich die niemals in Funktion auf dem Dach meines Autos im öffentlichen Strassenverkehr nutzen.

    So wird vieles in der Imkerei vor allem bei der Vorrabehandlung selbstverständlich verwendet, wo keinem klar ist, ob das wirklich so dem Wortlaut des Gesetzes entspricht.

    Der beste Satz zu dem Thema ist der,dass sich oft unzureichend erkundigt wird, wie die beste Anwendung ist.

    Dabei muss ich aber auch klar sagen, dass ich vieles aus Erfahrung mache, wie zum Beispiel die Nutzung des Nassenheider auch bei sommerlichen Temperaturen.

  • bienengral
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    • 5. August 2021 um 18:56
    • #46
    Zitat von Bienen Ede

    Man kann auch Blaulicht Leuchten ala Polzei in Deutschland kaufen. Das ist nicht verboten. Allerdinds darf ich die niemals in Funktion auf dem Dach meines Autos im öffentlichen Strassenverkehr nutzen.

    Aber es dürfen Blaulicht Leuchten beim THW und Feuerwehr sowie Krankenwagen benutzt werden. Also nicht nur bei der Polizei.

    Grüße Thomas

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 5. August 2021 um 21:40
    • #47

    Ja bienengral ,

    Alle Vergleiche hinken. So wird ein Schwammtuch zum Putzen und Ameisensäure viel viele andere Zwecke genutzt wzB Mottenbekämpfung. OXS wird zu Reinigungszwecke und als Bleichmittel verwendet.

    Ich glaube vor Jahren kam keinerauf die Idee das Zeug zu verdampfen.

    So wurde vor Jahren mit AS experimentiert. Ich habe selber schon gesehen wie Vögel.sich in Ameisennester gewälzt haben, um sich von Flöhen, Läusen usw zu befreien.

    Leider ist es wie so oft, dass die Säurebelastung in der Luft relativ genau abgestimmt sein muss, die Grenze zwischen dem Ableben der Milbe und der Biene relativ gering ist. Man muss ja auch bedenken, dass die AS auch in der verdeckelten Brut wirken muss. Die Barriere Wachs muss somit überwunden werden.

    So ist bei dem Video von Kai zu hinterfragen, ob der Totenfall der Jungbienen durch Varroa und/oder AS entstanden ist.

    Jeder der sich vor der Flugzeit mal den Boden/Flugbrett ansieht, weiss, dass dort immer der Müll des Volkes abgelegt wird.

    Dennoch gehe ich davon aus, dass die AS für einen erhöhten Totenfall sorgt.

    Dennoch bleibe ich bei meiner Aussage. Es gibt nichts in der Sommerbehandlung, was nicht zu einem massiven Eingriff führt.

    Nur eines ist klar. Ohne Behandlung überlebt langfristig kein Volk.

  • teewee
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    • 6. August 2021 um 06:36
    • #48

    @Bienen Ede : vor Jahren ist relativ... die Studie zur Oxalsäureverdampfung von der Fischermühle ist jetzt 20 Jahre alt...


    https://www.mellifera.de/download.html?…ei%2FOS0110.pdf

    Gruß Thorsten

    .

  • dirk2210
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    • 6. August 2021 um 08:34
    • #49

    Hallo Bienen Ede

    Zu deinem Beitrag # 45 kann ich nur zustimmen.

    Höhere Temperaturen machen beim Nassenheider pro nichts aus.

    Die letzten 2 Jahre hatten wir bei der Sommerbehandlung an manchen Tagen locker über

    30 Grad. Der Nassenheider hat genau das gemacht was er soll.

    Die empfohlene Verdunstungsmenge hat ganz genau gestimmt.

    Das Problem sind eher die niedrigen Temperaturen.

    Der Verdampfer tropft und tropft bei niedrigen Temperaturen, dann wird es wieder warm und die

    in der Schale verbleibende nicht verdunstete Säure verdunstet auf einmal.

    Da ist dann die Konzentration zu hoch und es kommt zu Schäden.

    Ansonsten finde ich den Nassenheider pro gut.

    Er ist halt kein Selbstläufer und muss kontrolliert werden.

    Gruss Dirk

    Ps. An alle

    Wie sind eure Erfahrungen mit Varromed ??

    Würde mich interessieren

    Danke

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 6. August 2021 um 11:04
    • #50
    Zitat von dirk2210

    Das Problem sind eher die niedrigen Temperaturen.

    Der Verdampfer tropft und tropft bei niedrigen Temperaturen, dann wird es wieder warm und die

    in der Schale verbleibende nicht verdunstete Säure verdunstet auf einmal.

    Da ist dann die Konzentration zu hoch und es kommt zu Schäden.

    Das laesst sich vermeiden, indem man den Verdunster in ein Raehmchen einbaut. Dann tropft ueberschuessige Saeure nach unten ab und es gibt keine Schale mit einen Saeuresee.

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 7. August 2021 um 08:11
    • #51

    Das war das alte System vom Nassenheider. Dieser hing quasi in einem Rähmchen, was dazu führte, dass bei unpassender Witterung die AS in die Beute tropfte. Das wiederrum erhöhte die Konzentration der AS im Volk bzw die Bienen kamen direkt in Kontakt mit der Säure.

    Ich habe etliche von diesen Dingern in den Müll geworfen. Da empfinde ich die horzontale Version schon als Fortschritt, gebe aber zu, dass das Ding eben manchmal die beschriebenen Macken hat.

    Nur eine Behandlung muss einfach praktikabel und schnell durchführbar sein.

    Das ist ja auch der Grund warum Berufsimker dann häufig einfach Streifen in die Völker hängen mit den entsprechenden Problematiken.

    Ich denke da ist der Nassenheider eine bessere Lösung.

  • dirk2210
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    • 7. August 2021 um 13:41
    • #52

    Das mit dem Abtropfen finde ich nicht so prickelnd.

    Bei einzargiger Überwinterung und offenen Boden... OK

    Bei zweizargiger Überwintern und geschlossenem Boden eher Nachteilig.

    Bienen werden verätzt und die AS steht auf dem Bodenbrett.

    Wenn sie in der Schalle nicht verdunstet macht sie das auf dem Boden auch nicht.

    Oder ?

    Habe mit vertikalem Verdunster keine Erfahrung ,vielleicht liege ich auch voll daneben.

    Gruß Dirk

  • bienengral
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    • 7. August 2021 um 14:19
    • #53
    Zitat von Bienen Ede

    Das war das alte System vom Nassenheider. Dieser hing quasi in einem Rähmchen, was dazu führte, dass bei unpassender Witterung die AS in die Beute tropfte. Das wiederrum erhöhte die Konzentration der AS im Volk bzw die Bienen kamen direkt in Kontakt mit der Säure.

    Ich habe etliche von diesen Dingern in den Müll geworfen. Da empfinde ich die horzontale Version schon als Fortschritt, gebe aber zu, dass das Ding eben manchmal die beschriebenen Macken hat.

    Nur eine Behandlung muss einfach praktikabel und schnell durchführbar sein.

    Das ist ja auch der Grund warum Berufsimker dann häufig einfach Streifen in die Völker hängen mit den entsprechenden Problematiken.

    Ich denke da ist der Nassenheider eine bessere Lösung.

    Das stimmt so nicht ganz. Der Nassenheider im Rähmchen verdampft nahezu immer die AS da die Verdampferfläche mehr als doppelt so groß ist wie in der Wanne. Die Verdampfung auf dem Tuch im Rähmchen erfolgt hier ja von zwei Seiten von vorne und von hinten. Ähnlich wie bein Wäschetrocknen auf der Leine. Vergleicht mal das Trocknen eines Handtuchs auf der Leine und eines auf dem Fußboden.

    Zweitens ist die Temperatur in der Beute höher als über der Beute. Will sagen man hängt den Nassenheider bei einer nicht vollbestzen Zarge bzw. zwei Zargen nicht an den Rand sondern weiter in Richtung Bienensitz da ist es wärmer.

    Also ein Abtropfen der AS aus dem Rähmchen ist nur bei auslaufendem Nassenheider möglich bzw. bei Temperaturen konstant den ganzen Tag unter 8 Grad möglich.

    Das ganze hat der Dirk Unger bereits anschaulich in seinen Videos dargestellt.

    Grüße Thomas

  • dirk2210
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    • 8. August 2021 um 08:18
    • #54

    Hallo bienengral

    Danke für die Antwort

    Deinen Ausführungen kann ich folgen.

    Das hört sich vernünftig an

    Wie gesagt, ich kenn den horizontalen nicht !

    Danke für den Hinweis auf den Video von Dirk Unger

    Werde ich mir ansehen.

    Gruß und schönen Sonntag Dirk

  • seimke
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    • 8. August 2021 um 17:10
    • #55

    Ich weiß dass das für die Winterbehandlung ist aber im September kommt in der Schweiz ein neues Gerät heraus, dass so ähnlich wie der Varrox Eddy ist und nur 195 CHF kostet.

    https://de.varromat.com/

    Schade das wir das nicht benutzen dürfen...

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