Die bürstenlosen Motoren ohne Kohlenstaubemission weckten mein Interesse, mit Untersetzung umso mehr.
Bei mir ging nämlich an einem Gartenhäcksler mit Schneidwalze etwas defekt, was den Gartenhäcksler als solchen unbrauchbar machte, zu Schrott verwandelte. Und das alles wegen eines grottenhaften Konzeptionsfehlers, der, als ich ihn erkannte, mich vom Glauben abfallen ließ, wie man einen solchen Murks entwickeln kann. Qualität ist ein Phänomen der Vergangenheit, als "Made in..." noch ein Gütesiegel war. Aber das ist ein anderes Thema. Dieser Gartenhäckslertyp mit Schneidwalz wird von allen möglichen Herstellern, eher Marken angeboten, die sind aber mehr oder weniger baugleich, was schon äußerlich erkennbar ist. Soviel zur Konkurrenz und Marktvielfalt. Vielleicht erfahre ich noch den eigentlichen, wahren Hersteller.
Lange Rede, der interne bürstenlose 2,8-kW-Wechselstrommotor (mit großem Kondensator, wohl zur Erzeugung eines elliptischen Drehfeldes) und das Untersetzungsgetriebe waren noch tiptop in Ordnung, sodaß der Wunsch nach weiterer Verwendung und so auch recht bald nach einem kohlenstaublosen Honigrührgerät entstanden. Ich befestigte die Achse einer ausrangierten Bohrmaschine an der Welle, um ein Bohrfutter dranzuhaben, in das ich einen Rapido-Honigbohrer einspannen kann. Den Elektromotor inkl. Untersetzungsgetriebe (alles vom Hersteller in einem Metallgehäuse wartungsfrei integriert) umhüllte ich mit einem Holzkasten, sozusagen ein selbstgebautes Gehäuse. Noch Griffe drangeschraubt, und mein Umbau war fertig. Schön schwer, aber Rapidos sollen sich ja mit Kraft in den festen Honig hineinarbeiten. Umso weniger muß ich drücken. Lediglich die Drehgeschwindigkeit ist arg langsam, aber die wurde ja für eine Häckselwalze konzipiert.