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  3. Freizeitimker

Beiträge von Freizeitimker

  • Mini Plus Boden Öffnung seitlich.

    • Freizeitimker
    • 19. Oktober 2026 um 00:13
    Zitat von CR62

    OK, unabhängig von der Beutenart interessiert mich eigentlich was

    für das Bienenvolk besser ist :

    Flugloch mittig oder Flugloch seitlich ?

    Gruß Christian

    Das ist letztlich völlig egal und ein Nebenkriegsschauplatz x. Ordnung.

    Bei den normalen Magazinbeuten mit breiten Flugöffnungen siedeln sich die Bienen/Schwärme nach Einlogierung/Einschlagen eigentlich immer an einer Seite ein, welche, ist deren Entscheidung. Von dieser jeweiligen Seitenwand aus expandieren sie dann als Volk allmählich zur Beutenmitte und ggf. sogar noch darüber hinaus.

    Das ist schon von außen am asymmetrischen Flugbetrieb am Flugschlitz deutlich erkennbar.

    Verenge ich nach der von außen offensichtlichen Entscheidung den Flugschlitz zu einem Flugloch, dann natürlich so, daß dort, wo mehr bzw. der meiste Flugbetrieb herrscht, der Flugschlitz offenbleibt und eben dort das Flugloch liegt. Das tue ich schon intuitiv, um meinen kleinen Schätzchen deren Leben so angenehm und bequem wie möglich zu machen. Das tun die selbst ja auch, indem sie eben den kürzesten Weg wählen. Allerdings bin ich mir sicher, daß es auf nichts einen nennenswerten Einfluß hätte, das Flugloch an der gegenüberliegenden, verkehrten Seite zu positionieren. Also weder auf Honigertrag, Milbenbelastung, Überlebenswahrscheinlichkeit, Schwarmverhalten usw. Ist lediglich von den Bienen ein etwa längerer Weg in(nerhalb) der Beute zurückzulegen.

  • Norroa: das erste RNA-basierte Mittel gegen Varroa

    • Freizeitimker
    • 18. Oktober 2026 um 23:49

    Wäre tatsächlich mal ein ganz neues Wirkprinzip. Hoffentlich ist es auch hierzulande bald verfügbar/zugelassen und hält wenigstens halbwegs das, was es verspricht.

    (Allerdings assoziiere ich RNA-basierendes Medikament mit "gewissen Impfstoffen"; eine Erinnerung, die sich negativ bei mir eingenistet hat, wofür aber die Entwickler dieses Medikamentes nichts können.)

  • Tropilaelaps-Milbe im Anmarsch?

    • Freizeitimker
    • 12. Oktober 2026 um 02:19

    Ich meinte jenes Shortvideo, in dem er sich auf Deutschland bezog:

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  • Tropilaelaps-Milbe im Anmarsch?

    • Freizeitimker
    • 11. Oktober 2026 um 14:43

    Im "Nachbarforum" wird just zu diesem Thema über ein Tropilaelaps-Shortvideo auf YouTube diskutiert:https://www.imkerforum.de/forum/thread/8…u-diesem-video/

    In den Kommentaren unter dem Video äußert sich der Kanalbetreiber zur Überlebensdauer dieser Milben ohne Brut: Bis zu zehn Tage. Die Brutpausen hierzulande dürften deutlich länger sein. Auch ein Schwarm schafft es nicht, binnen zehn Tagen den Milben Spätbrut kurz vor der Verdeckelung zu kredenzen. Wenn der Kanalbetreiber, der sich mit diesen Milben auszukennem scheint, recht hat und behält, dürfte zumindest bei diesem Schädling / Parasiten hierzulande vorsichtige Entwarnung angesagt sein. Oder, um es mal in den Worten unser aller "Lieblings-Spahni" auszudrücken: Aufmerksame Gelassenheit.

  • Tropilaelaps-Milbe im Anmarsch?

    • Freizeitimker
    • 11. Oktober 2026 um 13:03

    Hm, was geschieht mit der vorfristig entdeckelten Brut? Wird die von den Bienen erneut verdeckelt oder nicht? Falls letzteres, überlebt die Brut das, oder geht die ein? Wer weiß das?

  • Tropilaelaps-Milbe im Anmarsch?

    • Freizeitimker
    • 11. Oktober 2026 um 00:06

    Nach allem, was bislang bekannt ist, dürfte die Tropilelaps-Gefahr in Deutschland überschaubar sein.

    In der Wikipedia liest man von ihrem Brutparasitismus (ähnlich der Varroamilbe), Befall allerdings recht spät, erst kurz vor der "Deckelung" (sic!). Aufenthalt auch auf adulten Bienen möglich, auch das kennen wir ja schon, nämlich bis zu zwei Tage (warum nicht länger, klärt sich weiter unten). Können allerdings, im Gegensatz zu den Varroamilben, den Chitinpanzer adulter Bienen nicht beschädigen (durchstechen oder doch durchbeißen?) und sich somit von diesen Wirten nicht ernähren.

    Das bedeutet demnach, daß diese Milbe, um sich zu ernähren und am Leben zu bleiben, auf das zeitlich weitgehend lückenlose Vorhandensein recht fortgeschrittener Brut angewiesen ist. Brutpausen, sofern nicht nur sehr kurz, sind für sie tödlich (unsere heißgeliebte "Dunkle" ist hier wieder im Obervorteil, ganz im Gegensatz zu italienischen Genen). Auch eine Verbreitung über Schwärme ist selbst bei "Huckepack-Mitreisenden" letztlich ausgeschlossen. Völkerübergreifende Vermehrung ist demnach nur über Verflug möglich. Auch hier sind die unnatürlichen Brutableger nachteilig, denn sie vermehren eben auch alle Brutkrankheiten.

    Ich möchte diese Gefahr nicht in Grund und Boden reden, aber das Risiko erscheint mir nunmehr doch einigermaßen gering. Falls sich diese Viecher doch etablieren sollten (wie?), dann bin ich kein Kind von Traurigkeit und blase bei Bedarf eben über größere Bereiche des Jahres Oxalsäuresampf in die Beuten.

  • Bruder Adam lag falsch: Vier Irrtümer in seinen Schriften widerlegt

    • Freizeitimker
    • 3. Oktober 2026 um 22:39

    Seine jahrzehntelangen Mühen und Erfolge (wie immer man zu diesen auch stehen mag) seien unbestritten. Er reihte sich damit in die Liste berühmter, die Geschichte der Imkerei wesentlich beeinflussender Imker und großen Namen ein. Aber er war eben ein Praktiker und blieb es im Gegensatz zu Gregor Mendel (ebenfalls ursprünglich ein Geistlicher) auch.

    Der Versuchung, eigene, logischerweise immer auch "gefärbte" Ansichten, Vermutungen und Meinungen als Erkenntnisse, gar Dogmata hinzustellen, können allerdings auch "echte Wissenschaftler" (die daraufhin genaugenommen keine mehr sind) nur allzuoft nicht widerstehen. Manchmal geschieht das womöglich sogar unbewußt.

  • Bestandsbuch? Erwerbsnachweis? Nachweispflicht Erwerb Anwendung Tierarzneimittel

    • Freizeitimker
    • 17. September 2026 um 01:20

    Danke für diese übersichtliche Zusammenfassung!

    Allein dieses kleine, spezielle Gebiet zeigt die Fehlentwicklung, den ganzen schizophrenen Blödsinn, zu dem sich dieses Land entwickelt hat, auf. Inzwischen hat sich dieses Bürokratie-, Vorschriften- und Verbotsmonster sogar auf die EU ausgeweitet.

  • Bienen auffüttern - Bienenfutter-Sirupe in der Übersicht - das solltest Du wissen

    • Freizeitimker
    • 18. August 2026 um 23:04

    Danke, sehr interessant. Dennoch bleibe ich beim Haushaltskristallzucker, 2:1 als "Plempe" angerührt:

    1. Ist am billigsten, und das deutlich.
    2. Hat das geringste Gewicht und Volumen.
    3. Ist überall verfügbar. Den Futtersirup gibt es hingegen nur im Fachhandel, und bei meinem einzigen lokalen Imkerbedarfsladen soll er just vergriffen sein, also Lieferengpaß.
  • Das älteste deutschsprachige Bienenbuch

    • Freizeitimker
    • 22. Juni 2026 um 01:42

    wurde von einem gewissen Nicol(aus) Jacob(is/us) aus Sprottau (Schlesien) mit dem Titel "Gründtlicher und nützlicher unterricht/ von wartunge der Bienen. Aus wahrer erfahrung zusamen getragen" erstmalig im Jahre 1568 herausgebracht und blieb über ein Jahrhundert das deutsche Imkereistandardwerk. Es gab mehrere, teils auch von anderen Autoren überarbeitete Auflagen, teilweise auch unter dem Titel "Die rechte Bienen-Kunst". Gibt es bei Amazon als Taschenbuch.

    Lange Rede, das schöne ist, daß ein Scan einer Ausgabe wohl aus dem Jahre 1700 als PDF frei verfügbar ist:

    https://rosdok.uni-rostock.de/do/pdfdownload/recordIdentifier/rosdok_ppn173773317X/rosdok_ppn173773317X.pdf

    Seitenweise online einsehbar ist auch eine Ausgabe aus dem Jahre 1601:

    Gründtlicher und nützlicher unterricht/ von wartunge der Bienen : Aus wahrer erfahrung zusam[m]en getragen
    : Gründtlicher und nützlicher unterricht/ von wartunge der Bienen : Aus wahrer erfahrung zusam[m]en getragen, Görlitz, 1601
    dhb.thulb.uni-jena.de

    Vielleicht findet jemand noch andere Quellen.

    Sprachhistorisch interessant ist, daß man früher die Geschlechter falsch zuordnete, geradezu verwechselte. Während "der Weiser" oder "der Weisel" später noch korrigiert werden konnte, ist "die Drohne" im Volksmund bis heute vorhanden.

    Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

  • Nur Spezialistinnen bauen für Königinnen

    • Freizeitimker
    • 4. Juni 2026 um 16:41
    Nur Spezialistinnen bauen für Königinnen
    Lange hat Gelée Royal als Schlüsselfaktor für die Entwicklung von Bienenköniginnen gegolten. Eine aktuelle Studie zeigt, wie auch spezielle Brutzellen dazu…
    science.orf.at

    Gruß Freizeitimker

  • Maßnahmen und Bedingungen, die den Wiederauszug einlogierter Schwärme möglichst verhindern

    • Freizeitimker
    • 28. Mai 2026 um 15:44

    Tja, hier ging es leider nicht anders, es ist eine Ausnahmebeute (angeblich Kugelbeute, tatsächlich aber zylindrisch) mit (kreisförmigen) Ausnahmerähmchen. Es ließ sich mithin nichts passendes gbrauchts oder gar aktuell bebrütetes zuhängen. Mein Bekannter erwägt nun, vor dem nächsten Schwarmeinlaufen doch "irgendwie" ein Wabenstück mit Brut hineinzubasteln.

    Die Körbe, Klotzbeuten oder Baumhöhlen früher waren ja auch alle anfangs unbesiedelt. Irgendein Volk, genaugenommen Schwarm mußte immer jeweils beginnen.

  • Maßnahmen und Bedingungen, die den Wiederauszug einlogierter Schwärme möglichst verhindern

    • Freizeitimker
    • 27. Mai 2026 um 22:54

    Aus aktuellem Anlaß, und man lernt bei den Stechzicken nie aus:

    In meinem persönlichen Umfeld wurde eine nagelneue Beute inkl. nagelneuer Rähmchen, nur die eingelöteten Mittelwände, logischerweise aus Bienenwachs, waren etwas, was im weitesten Sinne nach Bienen roch, erst nach zwei Tagen, nach ca. 48 Stunden, vom eingelaufenen Schwarm wieder verlassen. Auf und davon. Vor der Besiedlung waren sie noch fast 24 Stunden in dunkler Kellerhaft.

    Bisher kannte ich es so, daß sie entweder binnen einer Stunde oder, wenn man sie austricksen möchte und erst am Abend, zur Dämmerung einlogiert (bei mir nur noch Einlaufenlassen), dann am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe, also letztlich auch so früh wie möglich wieder ausbüxen.

    Launische, übersensible Bienen!

  • Die Bienenkiste

    • Freizeitimker
    • 7. Mai 2026 um 01:52

    Die Bienenkiste taugt nur solang etwas, wie man sie nicht öffnen möchte oder muß. Dann tun es aber Klotzbeute und Bienenkorb mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser.

  • Die Dunkle Ur-Biene in den Medien – Neue Lebensräume für eine bedrohte Art

    • Freizeitimker
    • 29. März 2026 um 14:15

    Es gibt zumindest Audioaufzeichnungen.

    Fachlich hättest Du, Kai, als "alter Hase" und Mann vom Fache vermutlich nicht ganz soviel mitgenommen wie viele andere, aber allein die Aura des Themas und dieser Konferenz wären ganz gewiß nach Deinem Geschmack gewesen und hätten auch für Dich die Reisen gelohnt.

    Es kam klar zur Sprache, daß die Wiederansiedlung der Dunklen Biene in Deutschland (West) ab 1980 einem gewissen Herrn, damals noch Jugendlichen Kai Michael Engfer zu verdanken ist. Auf ihn gehen diese Wiedereinführungen und Wiederansiedlungen letztlich alle zurück (als Idee, als Initiative). Nicht viele Jugendliche beeinflussen den Lauf der Geschichte.

    Danke auch an Johannes und Jan für die Vorbereitung und Durchführung dieser interessanten und kurzweiligen Veranstaltung! Und ja, auch wenn es nicht das wichtigste ist, die Verpflegung war hervorragend (ich hoffe, daß die Spenden und Bezahlungen nach jeweils eigenem Ermessen wenigstens halbwegs kostendeckend waren)! Aus dem Imbiß wurde fast schon eine große Stärkung.

    Gern so eine Konferenz wieder!

  • Die Dunkle Ur-Biene in den Medien – Neue Lebensräume für eine bedrohte Art

    • Freizeitimker
    • 28. März 2026 um 20:49

    Schade, daß Du heute nicht dabei warst, Kai. Du warst auch kurz Thema. Eine solche Konferenz bei dem "dunklen Thema" kommt um Dich nicht herum!😀😉

  • Die Dunkle Ur-Biene in den Medien – Neue Lebensräume für eine bedrohte Art

    • Freizeitimker
    • 19. März 2026 um 13:56

    Das ist sehr schön.

    Datum, Uhrzeit und Adresse/Lokalität wurden schon in Kais Video dazu veröffentlicht. Gibt es einen ungefähren Zeitplan, wie lang das offiziell dauern soll? Muß ja eigentlich bis zum Abend gehen, danach vermutlich noch ein gemütliches Beisammensein. Nicht, daß ich es ausgerechnet bei dem Thema eilig hätte, wieder nach Hause zu kommen, geht es mir vielmehr nur darum, rechtzeitig zu wissen, worauf ich mich zeitlich ungefähr einlasse.

  • Die Dunkle Ur-Biene in den Medien – Neue Lebensräume für eine bedrohte Art

    • Freizeitimker
    • 13. März 2026 um 21:22

    Wird Torsten Ellmann auch kommen?

  • Die Dunkle Ur-Biene in den Medien – Neue Lebensräume für eine bedrohte Art

    • Freizeitimker
    • 12. März 2026 um 01:41

    Soeben Johannes geschrieben. Hoffentlich ist noch ein Platz frei.

  • Brauchen Bienen Klimazarge, Klimadeckel, Klimafolie oder Drahtboden?

    • Freizeitimker
    • 27. Januar 2026 um 23:39

    Danke!

    Was die "Erfindung" dieses Klimadeckels betrifft, käme ich nicht mal im Traume auf die Idee, meine Bienen mit solchen Spielchen und Mätzchen zu traktieren. Das allermindeste wäre für mich eben wegen der (fehlenden) Wärmedämmung eine wirklich zugdichte, dicke Filzschicht über der Folie. Dadantbeuten haben so etwas in ihren Deckeln, und das aus gutem Grunde. Tradiertes zu hinterfragen ist grundsätzlich positiv, nur so ist überhaupt Veränderung möglich, aber man sollte bei oder besser vor tatsächlichen Veränderungen bedachtsam, vorsichtig und fundiert vorgehen.

    Ich muß jetzt mal etwas derber werden und verreißen: Ich halte diesen Jupp von Bee Live für einen halbschlauen Schwätzer, Blender und Stümper, der für echte Innovationen im Bereich der Imkerei intellektuell und in bezug auf seine (Vor-)Bildung heillos überfordert ist. Versuch mit viel Irrtum. Seine Aktionen sind in meinen Augen oft nur halbgare Bastelei, und so gesehen paßt er auch in dieser Hinsicht zu seinem Busenfreund "Bienenbastler".

Zum Thema:

Live Webcam Bienenkorb:

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